Kne­be­lung – und der beding­te Tötungs­vor­satz

Bedingt vor­sätz­li­ches Han­deln setzt nach stän­di­ger Recht­spre­chung des Bun­des­ge­richts­hofs vor­aus, dass der Täter den Ein­tritt des tat­be­stand­li­chen Erfol­ges als mög­lich und nicht ganz fern­lie­gend erkennt, wei­ter dass er ihn bil­ligt oder sich um des erstreb­ten Zie­les wil­len zumin­dest mit der Tat­be­stands­ver­wirk­li­chung abfin­det. Bei äußerst gefähr­li­chen Gewalt­hand­lun­gen liegt es nahe, dass

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Beding­ter Tötungs­vor­satz – Wis­sen und Wol­len

Beding­ten Tötungs­vor­satz hat, wer den Ein­tritt des Todes als mög­li­che Fol­ge sei­nes Han­delns erkennt (Wis­sens­ele­ment) und bil­li­gend in Kauf nimmt (Wil­lens­ele­ment). Bei­de Ele­men­te müs­sen durch tat­säch­li­che Fest­stel­lun­gen belegt wer­den. Ihre Beja­hung oder Ver­nei­nung kann nur auf der Grund­la­ge einer Gesamt­be­trach­tung aller objek­ti­ven und sub­jek­ti­ven Tat­um­stän­de erfol­gen . Die auf der

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Beding­ter (Tötungs-)Vorsatz – und die gefähr­li­che Tat­hand­lung

Beding­ten Tötungs­vor­satz hat, wer den Ein­tritt des Todes als mög­li­che Fol­ge sei­nes Han­delns erkennt (Wis­sens­ele­ment) und bil­li­gend in Kauf nimmt (Wil­lens­ele­ment). Bei­de Ele­men­te müs­sen durch tat­säch­li­che Fest­stel­lun­gen belegt wer­den. Ihre Beja­hung oder Ver­nei­nung kann nur auf der Grund­la­ge einer Gesamt­be­trach­tung aller objek­ti­ven und sub­jek­ti­ven Umstän­de erfol­gen . Die auf der

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Bedin­ger Tötungs­vor­satz – und die objek­ti­ve Gefähr­lich­keit der Tat­hand­lung

Die auf der Grund­la­ge der dem Täter bekann­ten Umstän­de zu bestim­men­de objek­ti­ve Gefähr­lich­keit der Tat­hand­lung ist ein wesent­li­cher Indi­ka­tor für das Vor­lie­gen eines beding­ten Vor­sat­zes . Dass der Täter von sei­nem Opfer abge­las­sen hat, als die­ser noch Lebens­zei­chen von sich gab, bedingt kei­ne Ver­nei­nung des Wis­sens­ele­ments des Vor­sat­zes. Ob sich

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Beding­ter Tötungs­vor­satz – und die objek­ti­ve Gefähr­lich­keit der Tat­hand­lung

Die Annah­me oder die Ableh­nung beding­ten Tötungs­vor­sat­zes kön­nen nur auf der Grund­la­ge einer Gesamt­be­trach­tung aller objek­ti­ven und sub­jek­ti­ven Umstän­de erfol­gen . Dabei ist zwar die auf der Grund­la­ge der dem Täter bekann­ten Umstän­de zu bestim­men­de objek­ti­ve Gefähr­lich­keit der Tat­hand­lung ein wesent­li­cher Indi­ka­tor . Neben der kon­kre­ten Angriffs­wei­se ist aber auch

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Beding­ter Vor­satz oder bewuss­te Fahr­läs­sig­keit – und die Lücken in der Beweis­wür­di­gung

Eine einen Rechts­feh­ler im Sinn des § 337 Abs. 1 StPO dar­stel­len­de Lücke in der Beweis­wür­di­gung Lücke liegt ins­be­son­de­re vor, wenn die Beweis­wür­di­gung wesent­li­che Fest­stel­lun­gen nicht erör­tert oder nur eine von meh­re­ren gleich nahe­lie­gen­den Mög­lich­kei­ten prüft . Beding­ter Vor­satz und bewuss­te Fahr­läs­sig­keit unter­schei­den sich dar­in, dass der bewusst fahr­läs­sig Han­deln­de mit

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Der Tötungs­vor­satz des Pis­to­len­schüt­zen

Beding­ten Tötungs­vor­satz hat, wer den Ein­tritt des Todes als mög­li­che Fol­ge sei­nes Han­delns erkennt (Wis­sens­ele­ment) und bil­li­gend in Kauf nimmt (Wil­lens­ele­ment). Bei­de Ele­men­te müs­sen durch tat­säch­li­che Fest­stel­lun­gen belegt wer­den. Ihre Beja­hung oder Ver­nei­nung kann nur auf der Grund­la­ge einer Gesamt­be­trach­tung aller objek­ti­ven und sub­jek­ti­ven Umstän­de erfol­gen . Die auf der

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Beding­ter Tötungs­vor­satz – und die Gesamt­schau aller Tat­um­stän­de

Vor Annah­me eines beding­ten Tötungs­vor­sat­zes müs­sen bei­de Ele­men­te der inne­ren Tat­sei­te, also sowohl das Wis­­sens- als auch das Wil­lens­ele­ment, umfas­send geprüft und gege­be­nen­falls durch tat­säch­li­che Fest­stel­lun­gen belegt wer­den. Hier­zu bedarf es einer Gesamt­schau aller objek­ti­ven und sub­jek­ti­ven Tat­um­stän­de des Ein­zel­fal­les, in wel­che vor allem die objek­ti­ve Gefähr­lich­keit der Tat­hand­lung, die

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Beding­ter Vor­satz – und die erfor­der­li­che Gesamt­be­trach­tung

Bedingt vor­sätz­li­ches Han­deln setzt vor­aus, dass der Täter den Ein­tritt des tat­be­stand­li­chen Erfol­ges als mög­lich und nicht ganz fern­lie­gend erkennt, fer­ner, dass er ihn bil­ligt oder sich um des erstreb­ten Zie­les wil­len mit der Tat­be­stands­ver­wirk­li­chung zumin­dest abfin­det. Vor der Annah­me beding­ten Vor­sat­zes müs­sen bei­de Ele­men­te der inne­ren Tat­sei­te, also sowohl

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Beding­ter Tötungs­vor­satz

Bedingt vor­sätz­li­ches Han­deln setzt vor­aus, dass der Täter den Ein­tritt des tat­be­stand­li­chen Erfol­ges als mög­lich und nicht ganz fern­lie­gend erkennt, und dass er ihn bil­ligt oder sich um des erstreb­ten Zie­les wil­len mit der Tat­be­stands­ver­wirk­li­chung abfin­det. Bei­de Ele­men­te der inne­ren Tat­sei­te müs­sen in jedem Ein­zel­fall geson­dert geprüft und durch tat­säch­li­che

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Beding­ter Tötungs­vor­satz – und sei­ne Fest­stel­lung

Beding­ten Tötungs­vor­satz hat, wer den Ein­tritt des Todes als mög­li­che Fol­ge sei­nes Han­delns erkennt (Wis­sens­ele­ment) und bil­li­gend in Kauf nimmt (Wil­lens­ele­ment). Bei­de Ele­men­te müs­sen durch tat­säch­li­che Fest­stel­lun­gen belegt wer­den. Ihre Beja­hung oder Ver­nei­nung kann nur auf der Grund­la­ge einer Gesamt­be­trach­tung aller objek­ti­ven und sub­jek­ti­ven Umstän­de erfol­gen . Dabei ist die

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Kör­per­ver­let­zungs­vor­satz oder beding­ter Tötungs­vor­satz?

Die objek­ti­ve Gefähr­lich­keit der Tat­hand­lung ist nach der stän­di­gen Recht­spre­chung des Bun­des­ge­richts­hofs auf der Grund­la­ge der dem Täter bekann­ten Umstän­de zu bestim­men und wesent­li­cher Indi­ka­tor sowohl für das Wis­­sens- als auch für das Wil­lens­ele­ment des beding­ten Tötungs­vor­sat­zes . Dabei kann der indu­­bio-Grun­d­­satz nicht bereits auf die ein­zel­nen Indi­zi­en ange­wen­det wer­den

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Beding­ter Tötungs­vor­satz – und der frem­den­feind­li­che Hin­ter­grund

Die auf der Grund­la­ge der dem Täter bekann­ten Umstän­de zu bestim­men­de objek­ti­ve Gefähr­lich­keit der Tat­hand­lung ist ein wesent­li­cher Indi­ka­tor für das Vor­lie­gen eines beding­ten Vor­sat­zes . Bei des­sen Prü­fung ist es erfor­der­lich, aber auch aus­rei­chend, sämt­li­che objek­ti­ven und sub­jek­ti­ven, für und gegen den Ange­klag­ten spre­chen­den Umstän­de des Ein­zel­fal­les in eine

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Beding­ter Tötungs­vor­satz

Bedingt vor­sätz­lich han­delt, wer den Ein­tritt des Todes als mög­li­che Fol­ge sei­nes Han­delns erkennt (Wis­sens­ele­ment) und bil­li­gend in Kauf nimmt (Wil­lens­ele­ment). Bei der Prü­fung, ob ein beding­ter Tötungs­vor­satz fest­zu­stel­len ist, hat das Tat­ge­richt eine umfas­sen­de Gesamt­wür­di­gung der objek­ti­ven und sub­jek­ti­ven Tat­um­stän­de vor­zu­neh­men . Bei­de Vor­satz­ele­men­te müs­sen zudem durch tat­säch­li­che Fest­stel­lun­gen

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