Totalschaden - und die Anwaltsvergütung für die Unfallschadensregulierung

Total­scha­den – und die Anwalts­ver­gü­tung für die Unfall­scha­dens­re­gu­lie­rung

Der Gegen­stands­wert, wel­cher der Bemes­sung der vom Schä­di­ger zu erstat­ten­den Rechts­an­walts­kos­ten zugrun­de zu legen ist, bestimmt sich unter Abzug des Rest­werts des Unfall­fahr­zeugs, wie er letzt­lich fest­ge­stellt oder unstrei­tig gewor­den ist . Der dem Geschä­dig­ten zuste­hen­de Scha­dens­er­satz­an­spruch umfasst grund­sätz­lich auch den Ersatz der durch das Scha­dens­er­eig­nis erfor­der­lich gewor­de­nen Rechts­ver­fol­gungs­kos­ten, §

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Abschleppkosten in der Vollkaskoversicherung

Abschlepp­kos­ten in der Voll­kas­ko­ver­si­che­rung

Ein Ver­si­che­rungs­neh­mer hat gegen­über einer Voll­kas­ko­ver­si­che­rung kei­nen Auf­wen­dungs­er­satz­an­spruch aus § 83 VVG hin­sicht­lich der Kos­ten einer Abschlepp­maß­nah­me, wenn das ver­si­cher­te Fahr­zeug weit­ge­hend zer­stört ist und erkenn­bar über kei­nen rele­van­ten Rest­wert mehr ver­fügt. Ein Auf­wen­dungs­er­satz­an­spruch nach § 83 Abs. 1 VVG setzt Auf­wen­dun­gen im Zusam­men­hang mit Ret­tungs­maß­nah­men nach § 82 Abs. 1,

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Totalschaden eines sicherungsübereigneten Fahrzeugs - und die Umsatzsteuer bei der Ersatzbeschaffung

Total­scha­den eines siche­rungs­über­eig­ne­ten Fahr­zeugs – und die Umsatz­steu­er bei der Ersatz­be­schaf­fung

Schafft der berech­tig­te Besit­zer eines bei einem Ver­kehrs­un­fall total beschä­dig­ten, siche­rungs­über­eig­ne­ten Fahr­zeugs ein Ersatz­fahr­zeug an, ist ihm von Schä­di­ger die dabei ange­fal­le­ne Umsatz­steu­er zu erstat­ten. Dem berech­tig­ten Mit­be­sit­zer ist vom Schä­di­ger der Scha­den zu erset­zen, der durch den Ein­griff in das Recht zum Besitz ver­ur­sacht wor­den ist. Dazu gehört die

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Repaturkosten > Wiederbeschaffungswert

Repa­tur­kos­ten > Wie­der­be­schaf­fungs­wert

Mit den Vor­aus­set­zun­gen für den Ersatz von Repa­ra­tur­auf­wand bis zu 30 % über dem Wie­der­be­schaf­fungs­wert hat sich in einem aktu­el­len Fall erneut der Bun­des­ge­richts­hof beschäf­tigt: Nach der Recht­spre­chung des Bun­des­ge­richts­hofs kann der Ersatz des Repa­ra­tur­auf­wands bis zu 30% über dem Wie­der­be­schaf­fungs­wert des Fahr­zeugs nur ver­langt wer­den, wenn die Repa­ra­tur fach­ge­recht und

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Integritätsinteresse beim verliehenen Kraftfahrzeug

Inte­gri­täts­in­ter­es­se beim ver­lie­he­nen Kraft­fahr­zeug

Liegt der Repa­ra­tur­auf­wand (Repa­ra­tur­kos­ten und Min­der­wert) im Rah­men von 130% des Wie­der­be­schaf­fungs­wert, so ist das für die Erstat­tungs­fä­hig­keit des Repa­ra­tur­auf­wands rele­van­te Inte­gri­täts­in­ter­es­se auch dann gewahrt, wenn der Geschä­dig­te sein Fahr­zeug nicht aus­schließ­lich per­sön­lich selbst nutzt, son­dern auch bei der Lei­he des Fahr­zeugs durch Drit­te. Dies gilt selbst dann, wenn die

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Wirtschaftlicher Totalschaden

Wirt­schaft­li­cher Total­scha­den

Der Bun­des­ge­richts­hof hat erneut Stel­lung genom­men zum Anspruch des Geschä­dig­ten auf Ersatz tat­säch­lich ange­fal­le­ner Repa­ra­tur­kos­ten, bei denen der Sach­ver­stän­di­ge die Höhe auf mehr als 30% über dem Wie­der­be­schaf­fungs­wert geschätzt hat. Die Instand­set­zung eines beschä­dig­ten Fahr­zeugs ist in aller Regel wirt­schaft­lich unver­nünf­tig, wenn die (vor­aus­sicht­li­chen) Kos­ten der Repa­ra­tur – wie im

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Wirtschaftlicher Totalschaden und die Weiterveräußerung nach Eigenreparatur

Wirt­schaft­li­cher Total­scha­den und die Wei­ter­ver­äu­ße­rung nach Eigen­re­pa­ra­tur

Ein Unfall­ge­schä­dig­ter kann (fik­tiv) die vom Sach­ver­stän­di­gen geschätz­ten Repa­ra­tur­kos­ten bis zur Höhe des Wie­der­be­schaf­fungs­werts in der Regel nur abrech­nen, wenn er das Fahr­zeug min­des­tens sechs Mona­te wei­ter­nutzt und es zu die­sem Zweck – falls erfor­der­lich – ver­kehrs­si­cher (teil-)reparieren lässt. Vor Ablauf der Sechs-Monats-Frist kann der Geschä­dig­te, der sein Fahr­zeug tat­säch­lich

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Reparaturkosten und der wirtschaftliche Totalschaden

Repa­ra­tur­kos­ten und der wirt­schaft­li­che Total­scha­den

Die Repa­ra­tur­kos­ten eines unfall­ge­schä­dig­ten PKW wer­den auch bei Vor­lie­gen eines wirt­schaft­li­chen Total­scha­dens im Zeit­punkt der Rechts­gut­ver­let­zung fäl­lig , die sich dar­an anschlie­ßen­de sechs­mo­na­ti­ge Wei­ter­be­nut­zung des Fahr­zeugs hat dar­auf kei­nen Ein­fluss. Die sechs­mo­na­ti­ge Wei­ter­be­nut­zung ist ledig­lich ein Indiz zuguns­ten des Geschä­dig­ten beim Nach­weis sei­nes Inte­gri­täts­in­ter­es­ses. Wäh­rend des Zeit­raums der Wei­ter­be­nut­zung besteht

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Doch kein wirtschaftlicher Totalschaden

Doch kein wirt­schaft­li­cher Total­scha­den

Der Geschä­dig­te kann Ersatz der ange­fal­le­nen Repa­ra­tur­kos­ten ver­lan­gen, wenn es ihm ent­ge­gen der Ein­schät­zung des vor­ge­richt­li­chen Sach­ver­stän­di­gen gelun­gen ist, eine fach­ge­rech­te und den Vor­ga­ben des Sach­ver­stän­di­gen ent­spre­chen­de Repa­ra­tur durch­zu­füh­ren, deren Kos­ten den Wie­der­be­schaf­fungs­wert nicht über­steigt. Zwar ist die Instand­set­zung eines beschä­dig­ten Fahr­zeugs in aller Regel wirt­schaft­lich unver­nünf­tig, wenn die (vor­aus­sicht­li­chen)

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Nutzungsausfallentschädigung und die Bearbeitungszeit der Haftpflichtversicherung

Nut­zungs­aus­fall­ent­schä­di­gung und die Bear­bei­tungs­zeit der Haft­pflicht­ver­si­che­rung

Dem KfZ-Haf­t­pflich­t­­ver­­­si­che­­rer des Ersatz­pflich­ti­gen ist regel­mä­ßig – d.h. selbst bei ein­fa­chen Sach­­ver­­hal­­ten- eine Bear­bei­tungs­frist von eini­gen Wochen ein­zu­räu­men. Wur­den bei­de Unfall­be­tei­lig­te bei der Unfall­auf­nah­me poli­zei­lich ver­warnt, ist dem Haft­pflicht­ver­si­che­rer zuzu­bil­li­gen, zunächst die Ermitt­lungs­ak­ten ein­zu­se­hen. Eine Prü­fungs­frist von vier Wochen ab Kennt­nis des Unfalls stellt in einem sol­chen Fall eine Unter­gren­ze

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131,7% Totalschaden

131,7% Total­scha­den

Über­stei­gen die Repa­ra­tur­kos­ten den Wie­der­be­schaf­fungs­wert (abzüg­lich des Rest­wer­tes) eines Autos so liegt ein wirt­schaft­li­cher Total­scha­den vor, so dass der Geschä­dig­te als Scha­dens­er­satz nur den Wie­der­be­schaf­fungs­wert abzüg­lich des Rest­wer­tes des ver­un­fall­ten Fahr­zeugs ver­lan­gen kann. Ein Aus­nah­me hier­von gibt es jedoch: Lie­gen die Repa­ra­tur­kos­ten bei höchs­tens 130% des Wie­der­be­schaf­fungs­wer­tes (ohne Berück­sich­ti­gung des

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Teilreparatur bei wirtschaftlichem Totalschaden

Teil­re­pa­ra­tur bei wirt­schaft­li­chem Total­scha­den

In den Fäl­len, in denen der Repa­ra­tur­auf­wand bis zu 30 % über dem Wie­der­be­schaf­fungs­wert des Kraft­fahr­zeugs liegt, kön­nen Repa­ra­tur­kos­ten nur bei kon­kre­ter Scha­dens­ab­rech­nung ersetzt ver­langt wer­den. Der Ersatz von Repa­ra­tur­auf­wand bis zu 30 % über dem Wie­der­be­schaf­fungs­wert des Fahr­zeugs kann dabei nur ver­langt wer­den, wenn die Repa­ra­tur fach­ge­recht und in einem Umfang

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Totalschaden und die Reparaturkosten

Total­scha­den und die Repa­ra­tur­kos­ten

Kommt es beim Kraft­fahr­zeug­haft­pflicht­scha­den für den Umfang des Scha­dens­er­sat­zes dar­auf an, ob die vom Sach­ver­stän­di­gen kal­ku­lier­ten Repa­ra­tur­kos­ten den Wie­der­be­schaf­fungs­wert über­stei­gen, ist, wie der Bun­des­ge­richts­hof in einem aktu­el­len Urteil ent­schie­den hat, in der Regel auf die Brut­to­re­pa­ra­tur­kos­ten abzu­stel­len. Dies gilt zumin­dest immer dann, wenn der Geschä­dig­te nicht als Unter­neh­mer hin­sicht­lich der

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