Ein­tra­gung einer auf dem Trans­se­xu­el­len­ge­setz beru­hen­den Namens­än­de­rung in das Grund­buch

Wie ist eine Namens­än­de­rung nach dem Trans­se­xu­el­len­ge­setz (TSG) in das Grund­buch ein­zu­tra­gen? Mit die­ser Fra­ge hat­te sich jetzt der Bun­des­ge­richts­hof zu befas­sen: Die Grund­stücks­ei­gen­tü­me­rin war mit ihren dama­li­gen männ­li­chen Vor­na­men im Grund­buch als Eigen­tü­mer eines Teil­ei­gen­tums­rechts ein­ge­tra­gen. Sie hat bei dem Grund­buch­amt Namens­be­rich­ti­gung bean­tragt. Hier­zu hat sie den Beschluss eines

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Der rich­ti­ge Han­dels­re­gis­ter­aus­zug bei einer Vor­na­mens­än­de­rung nach dem Trans­se­xu­el­len­ge­setz

Das öffent­li­che Inter­es­se an der Gewähr­leis­tung der Rich­tig­keit und Voll­stän­dig­keit des Han­dels­re­gis­ters über­wiegt gegen­über dem Recht auf voll­stän­di­gen Schutz der infor­ma­tio­nel­len Selbst­be­stim­mung bei einer Vor­na­mens­än­de­rung nach dem Trans­se­xu­el­len­ge­setz. Das Regis­ter war vor der Geschlechts­an­glei­chung mit den frü­he­ren männ­li­chen Vor­na­men eines Geschäfts­füh­rers rich­tig, die im chro­no­lo­gi­schen Aus­zug noch erkenn­bar sind. Das

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Gesund­heits­sor­ge bei einem mög­li­cher­wei­se trans­se­xu­el­len Kind

Die Rück­über­tra­gung der Gesund­heits­sor­ge vom Jugend­amt auf die Kin­des­mut­ter schei­det aus bei einer fort­dau­ern­den Gefahr für das Kin­des­wohl. Die­se Gefahr besteht dann, wenn sich die Eltern nicht einig sind über die Art einer not­wen­di­gen medi­zi­ni­schen Beglei­tung wegen einer mög­li­chen Trans­se­xua­li­tät des Kin­des, so dass eine Blo­cka­de wei­te­rer Dia­gnos­tik zu einer

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Brust­ver­grö­ße­rung bei Trans­se­xu­el­len

Trans­se­xua­lis­mus ist jeden­falls der­zeit wei­ter­hin als psy­chi­sche Regel­wid­rig­keit und nicht als blo­ße Norm­va­ri­an­te anzu­se­hen. Auf­grund ihrer wei­ter­hin gege­be­nen Son­der­stel­lung bei Vor­lie­gen in krank­heits­wer­ter Form kann die­se psy­chi­sche Regel­wid­rig­keit grund­sätz­lich auch ope­ra­ti­ve Ein­grif­fe in den gesun­den Kör­per recht­fer­ti­gen. Liegt die Indi­ka­ti­on für ope­ra­ti­ve Maß­nah­men auf­grund von Trans­se­xua­lis­mus vor, besteht Anspruch auf

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Trans­se­xu­el­len­ge­setz ver­fas­sungs­wid­rig?

Unter Berück­sich­ti­gung der jüngs­ten ist es nach Ansicht des Ober­lan­des­ge­richts Karls­ru­he nicht zuläs­sig, Ver­fah­ren zur Fest­stel­lung der Ände­rung der Geschlechts­zu­ge­hö­rig­keit (§ 8 TSG) bis zu einer gesetz­li­chen Neu­re­ge­lung aus­zu­set­zen. Das Ver­fah­ren darf nicht aus­ge­setzt wer­den, da der hier­für erfor­der­li­che wich­ti­ge Grund (§ 21 Absatz 1 FamFG) fehlt – so das Ober­lan­des­ge­richt Karls­ru­he

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Klei­ne und gro­ße Lösung und das Trans­se­xu­el­len­ge­setz

Das Ver­hält­nis von §§ 1 und 8 TransSG ist nicht zwin­gend ein sol­ches von "klei­ner" zu "gro­ßer" Lösung, weil ent­ge­gen den Erkennt­nis­sen zur Zeit des Geset­zes­er­las­ses (1980) für das Vor­lie­gen der Trans­se­xua­li­tät nicht mehr eine geschlechts­an­pas­sen­de Ope­ra­ti­on für not­wen­dig erach­tet wird, son­dern nach neue­rer For­schung die Sta­bi­li­tät des trans­se­xu­el­len Wun­sches aus­schlag­ge­bend ist.

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Trans­se­xu­el­len­ge­setz – die Sieb­te.

Das The­ma ent­wi­ckelt sich lang­sam zu einem Karls­ru­her Dau­er­bren­ner. Zum sieb­ten Mal muss­te sich das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt nun mit der Trans­se­xua­li­tät befas­sen – und befand die in § 8 Abs. 1 Nr. 3 und 4 Trans­se­xu­el­len­ge­setz nor­mier­ten Vor­aus­set­zun­gen für die recht­li­che Aner­ken­nung von Trans­se­xu­el­len für ver­fas­sungs­wid­rig. Stein des Ansto­ßes war die seit eini­gen Jah­ren mög­li­che

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Die Frau als Vater

Die Part­ne­rin einer les­bi­schen Lebens­ge­mein­schaft kann „Vater“ im Sin­ne des Geset­zes für das Kind der Lebens­ge­fähr­tin sein und ist dann auch in das Geburts­re­gis­ter des Stan­des­am­tes als sol­cher ein­zu­tra­gen, aller­dings mit dem frü­he­ren männ­li­chen Vor­na­men, ent­schied das Ober­lan­des­ge­richt Köln. In dem vom OLG Köln ent­schie­de­nen Rechst­streit sind Ire­ne und Bri­git­te,

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