Nachträgliche Einbau eines Personenaufzugs durch einen Wohnungseigentümer

Nach­träg­li­che Ein­bau eines Per­so­nen­auf­zugs durch einen Woh­nungs­ei­gen­tü­mer

Der nach­träg­li­che Ein­bau eines Per­so­nen­auf­zugs durch einen Woh­nungs­ei­gen­tü­mer auf eige­ne Kos­ten kann grund­sätz­lich nur mit Zustim­mung der übri­gen Woh­nungs­ei­gen­tü­mer erfol­gen; er begrün­det in aller Regel – anders als etwa der Ein­bau eines Trep­pen­lifts oder einer Roll­stuhl­ram­pe – auch dann einen Nach­teil im Sin­ne von § 22 Abs. 1 i.V.m. §

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Wohnungseigentumsanlagen - und das barrierefreie Treppenhaus

Woh­nungs­ei­gen­tums­an­la­gen – und das bar­rie­re­freie Trep­pen­haus

Ein ein­zel­ner Woh­nungs­ei­gen­tü­mer darf in dem gemein­schaft­li­chen Trep­pen­haus grund­sätz­lich nur dann einen Per­so­nen­auf­zug auf eige­ne Kos­ten ein­bau­en, wenn alle übri­gen Woh­nungs­ei­gen­tü­mer ihre Zustim­mung hier­zu ertei­len. Dies gilt nach einem Urteil des Bun­des­ge­richts­hofs auch dann, wenn der bau­wil­li­ge Woh­nungs­ei­gen­tü­mer auf­grund einer Geh­be­hin­de­rung auf den Auf­zug ange­wie­sen ist, um sei­ne Woh­nung zu

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Krankheitsbedingte Aufwendungen für einen Treppenlift

Krank­heits­be­ding­te Auf­wen­dun­gen für einen Trep­pen­lift

Die Zwangs­läu­fig­keit von krank­heits­be­ding­ten Auf­wen­dun­gen für einen Trep­pen­lift ist nicht zwin­gend durch ein amts­ärzt­li­ches Gut­ach­ten oder eine ärzt­li­che Beschei­ni­gung eines Medi­zi­ni­schen Diens­tes der Kran­ken­ver­si­che­rung nach­zu­wei­sen. Gebrauchs­ge­gen­stän­de des täg­li­chen Lebens i.S. von § 33 Abs. 1 SGB V sind nur sol­che tech­ni­schen Hil­fen, die getra­gen oder mit sich geführt wer­den kön­nen, um

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Der Treppenlift und die Mindestbreite einer Treppe

Der Trep­pen­lift und die Min­dest­brei­te einer Trep­pe

Die Min­dest­brei­te von einem Meter bei einer Trep­pe in einem Mehr­fa­mi­li­en­haus darf auch nach dem Ein­bau eines Trep­pen­lifts nicht unter­schrit­ten wer­den. So das Ver­wal­tungs­ge­richt Gel­sen­kir­chen in dem hier vor­lie­gen­den Fall einer Kla­ge gegen die ange­ord­ne­te Besei­ti­gung eines Trep­pen­lifts. Der 88-jäh­­ri­ge Klä­ger bewohnt gemein­sam mit sei­ner 80-jäh­­ri­gen Ehe­frau eine Woh­nung im

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Treppenlift im Garten als außergewöhnliche Belastung

Trep­pen­lift im Gar­ten als außer­ge­wöhn­li­che Belas­tung

Eine stark geh­be­hin­der­te Frau kann die Kos­ten von ca. 63.000 € für den Ein­bau eines Trep­pen­schräg­lifts im Gar­ten als außer­ge­wöhn­li­che Belas­tung steu­er­lich gel­tend machen. In dem jetzt vom Finanz­ge­richt Baden-Wür­t­­te­m­berg ent­schie­de­nen Fall ist die Klä­ge­rin ist auf­grund einer außer­ge­wöhn­li­chen Geh­be­hin­de­rung zu 90% schwer­be­hin­dert (Merk­zei­chen G und aG) und bewohnt seit ihrer Kind­heit

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