Die ver­wirk­te Insol­venz­ver­wal­ter­ver­gü­tung

Nach der Recht­spre­chung des Bun­des­ge­richts­hofs ver­wirkt der Insol­venz­ver­wal­ter sei­nen Anspruch auf Ver­gü­tung ent­spre­chend dem der Rege­lung des § 654 BGB zugrun­de­lie­gen­den all­ge­mei­nen Rechts­ge­dan­ken, wenn er vor­sätz­lich oder grob leicht­fer­tig die ihm oblie­gen­de Treue­pflicht so schwer­wie­gend ver­letzt, dass er sich sei­nes Loh­nes als "unwür­dig" erweist. Da der Insol­venz­ver­wal­ter einen gemäß Art.

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Prä­mi­en­an­pas­sun­gen in der pri­va­ten Kran­ken­ver­si­che­rung – und die Unab­hän­gig­keit des Treu­hän­ders

Eine vom Ver­si­che­rer mit Zustim­mung eines "unab­hän­gi­gen Treu­hän­ders" gemäß § 203 Abs. 2 VVG vor­ge­nom­me­ne Prä­mi­en­an­pas­sung in der pri­va­ten Kran­ken­ver­si­che­rung ist nicht allein wegen einer ggf. zu ver­nei­nen­den Unab­hän­gig­keit des Treu­hän­ders als unwirk­sam anzu­se­hen. Ist der zustim­men­de Treu­hän­der gemäß den Vor­schrif­ten des Ver­si­che­rungs­auf­sichts­ge­set­zes (hier noch § 12b VAG a.F.) ord­nungs­ge­mäß bestellt

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Die auf­ge­ge­be­ne Sicher­heit – und die Untreue des Treu­hän­ders

Der Ver­mö­gens­nach­teil als Tat­er­folg der Untreue ist durch einen Ver­gleich des gesam­ten betreu­ten Ver­mö­gens vor und nach der pflicht­wid­ri­gen Hand­lung unter wirt­schaft­li­chen Gesichts­punk­ten zu prü­fen . Auch der Ver­zicht auf die Ein­räu­mung oder die Auf­ga­be von Sicher­hei­ten für eine For­de­rung des Ver­mö­gens­in­ha­bers kann einen Ver­mö­gens­scha­den bewir­ken . Besteht für den

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Der unwirk­sam geschlos­se­ne Treu­hand­ver­trag – und der erwor­be­ne GmbH-Anteil

Bei einem nicht form­wirk­sam abge­schlos­se­nen Treu­hand­ver­trag über einen vom Treu­hän­der im Inter­es­se des Treu­ge­bers erwor­be­nen Gesell­schafts­an­teil an einer GmbH (Erwerbs­treu­hand) kön­nen die Geschäfts­füh­rung ohne Auf­trag zur Anwen­dung kom­men. In die­sem Fall kann ein Anspruch des Treu­ge­bers auf Her­aus­ga­be des Gesell­schafts­an­teils aus § 681 Satz 2, § 667 BGB bestehen .

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Woh­nungs­ver­wal­ter als Treu­hän­der – und die Ein­kunfts­zu­rech­nung

Ein­künf­te sind dem­je­ni­gen zuzu­rech­nen, der sie "erzielt". Ein­künf­te erzielt, wer einen der in § 2 Abs. 1 EStG auf­ge­zähl­ten Ein­kunfts­tat­be­stän­de erfüllt. Den objek­ti­ven Tat­be­stand der Ein­kunfts­art Ver­mie­tung und Ver­pach­tung ver­wirk­licht, wer einem ande­ren eines der in § 21 Abs. 1 EStG genann­ten Wirt­schafts­gü­ter ent­gelt­lich auf Zeit zum Gebrauch oder zur Nut­zung über­lässt und

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Ver­wer­tungs­be­fug­nis bei Treu­hand­ver­hält­nis­sen – und die Grund­er­werb­steu­er

Ver­an­lasst der ein­zi­ge Kom­man­di­tist einer GmbH & Co. KG, der zugleich der allei­ni­ge Gesell­schaf­ter der Kom­­ple­­men­­tär-GmbH ist, die KG dazu, ein die­ser gehö­ren­des Grund­stück ohne Gegen­leis­tung zur Erfül­lung der ihm oblie­gen­den Ver­pflich­tung aus einem als Treu­ge­ber abge­schlos­se­nen Treu­hand­ver­trag auf den Treu­hän­der zu über­tra­gen, begrün­det der Treu­hand­ver­trag kei­ne Ver­wer­tungs­be­fug­nis des Kom­man­di­tis­ten i.S.

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Treu­hän­der – und gleich­zei­tig Mit­un­ter­neh­mer

Der an einer Gesell­schaft zivil­recht­lich allein betei­lig­te Treu­hän­der kann dem Treu­ge­ber aus ertrag­steu­er­li­cher Sicht als mit­tel­ba­rem Mit­un­ter­neh­mer des­sen Mit­un­ter­neh­merstel­lung ver­mit­telt und dane­ben selbst unmit­tel­ba­rer Mit­un­ter­neh­mer der Gesell­schaft sein. er für Rech­nung des Treu­ge­bers an einer Per­so­nen­ge­sell­schaft zivil­recht­lich als Gesell­schaf­ter betei­lig­te Treu­hän­der muss zur Begrün­dung einer Mit­un­ter­neh­merstel­lung des Treu­ge­bers in einem

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Bar­ab­he­bung über das Kon­to eines Drit­ten – und die Insol­venz­an­fech­tung

Liegt die anfecht­ba­re Rechts­hand­lung in der Über­wei­sung eines Gut­ha­bens des Schuld­ners auf das Kon­to eines Drit­ten, wird die objek­ti­ve Gläu­bi­ger­be­nach­tei­li­gung nicht dadurch wie­der rück­gän­gig gemacht, dass der Drit­te den Betrag plan­mä­ßig abhebt und dem Schuld­ner bar zur Ver­fü­gung stellt. Ein unei­gen­nüt­zi­ger Treu­hän­der, der anfecht­bar erlang­te Gel­der des Schuld­ners wei­sungs­ge­mäß an

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Die unzu­läs­si­gen Ein­la­gen­ge­schäf­te des Treu­hän­ders

Mit der Haf­tung eines Rechts­an­walts, der als Treu­hän­der auf­grund eines Geschäfts­be­sor­gungs­ver­tra­ges Kapi­tal in einem unzu­läs­si­gen Ein­la­gen­ge­schäft anlegt, hat­te sich aktu­ell der Bun­des­ge­richts­hof zu befas­sen: Im hier ent­schie­de­nen Fall schloss die Man­dan­ten mit dem Rechts­an­walt im Okto­ber 2009 einen Geschäfts­be­sor­gungs­ver­trag über die Kün­di­gung eines Ren­ten­ver­si­che­rungs­ver­trags und die Ver­wen­dung des hier­aus resul­tie­ren­den

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Ent­las­sung des Treu­hän­ders – und die sofor­ti­ge Beschwer­de

Ent­schei­dun­gen des Insol­venz­ge­richts unter­lie­gen nur in den Fäl­len einem Rechts­mit­tel, in denen die Insol­venz­ord­nung die sofor­ti­ge Beschwer­de vor­sieht (§ 6 Abs. 1 Satz 1 InsO). Vor­ge­se­hen ist in § 59 Abs. 2 Satz 1 InsO die sofor­ti­ge Beschwer­de des Ver­wal­ters gegen sei­ne Ent­las­sung. Nach § 313 Abs. 1 Satz 3 InsO aF gilt die Vor­schrift für den

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Die Miet­woh­nung – Ent­haf­tungs­er­klä­rung und Pro­zess­füh­rungs­be­fug­nis des Insol­venz­ver­wal­ters

Mit dem Wirk­sam­wer­den der Ent­haf­tungs­er­klä­rung des Insol­venz­ver­wal­ters oder Treu­hän­ders hin­sicht­lich der Woh­nung des Schuld­ners erlangt der Mie­ter die Ver­­­wal­­tungs- und Ver­fü­gungs­be­fug­nis über das Mit­ver­trags­ver­hält­nis zurück. Dem Insol­venz­ver­wal­ter oder Treu­hän­der fehlt die Pro­zess­füh­rungs­be­fug­nis, gegen den Ver­mie­ter Ansprü­che auf Aus­zah­lung von Gut­ha­ben aus Neben­kos­ten­ab­rech­nun­gen an die Mas­se für einen Zeit­raum nach Wirk­sam­wer­den

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Die vom Insol­venz­ver­wal­ter frei­ge­be­ne Eigen­tums­woh­nung – und die Nach­trags­ver­tei­lung des Ver­äu­ße­rungs­er­lös

Der Nach­trags­ver­tei­lung unter­lie­gen kei­ne Gegen­stän­de, die der Insol­venz­ver­wal­ter frei­ge­ge­ben hat. Eben­so wenig unter­liegt der Ver­äu­ße­rungs­er­lös für einen frei­ge­ge­be­nen Gegen­stand, der nach Auf­he­bung des Insol­venz­ver­fah­rens ver­kauft wor­den ist, der Nach­trags­ver­tei­lung. Der Bun­des­ge­richts­hof bestä­tigt damit die Ansicht, der Nach­trags­ver­tei­lung unter­lä­gen kei­ne Gegen­stän­de, die der Insol­venz­ver­wal­ter oder Treu­hän­der wirk­sam frei­ge­ge­ben habe. Sie ent­spricht

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Zah­lung des pfänd­ba­ren Teils des Arbeits­ent­gelts an Treu­hän­der im Ver­brau­cher­insol­venz­ver­fah­ren

Mit Eröff­nung des Insol­venz­ver­fah­rens geht die Emp­fangs­zu­stän­dig­keit für alle Leis­tun­gen, die auf zur Insol­venz­mas­se gehö­ren­de For­de­run­gen erbracht wer­den, auf den Insol­venz­ver­wal­ter über (§ 80 Abs. 1 InsO). Nach § 82 Satz 1 InsO wird der Leis­ten­de jedoch von sei­ner Schuld befreit, wenn er die Eröff­nung des Ver­fah­rens zur Zeit der Leis­tung an

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Der im Insol­venz­ver­fah­ren ver­schwie­ge­nen GmbH-Anteil

Ver­schweigt ein Anteils­in­ha­ber dem Treu­hän­der im eige­nen Ver­brau­cher­insol­venz­ver­fah­ren die Inne­ha­bung von GmbH-Antei­­len, so kann der Treu­hän­der die Ver­äu­ße­rung der­sel­ben geneh­mi­gen und so den Kauf­preis bean­spru­chen, auch wenn die Antei­le zwi­schen­zeit­lich wert­los gewor­den sind. Der Kauf­ver­trag, den der Insol­venz­schuld­ner über die GmbH-Antei­­le geschlos­sen hat, ist wirk­sam. Eine Unwirk­sam­keit des Kauf­ver­trags ergibt

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Die ver­deck­te Gewinn­aus­schüt­tung bei ver­deck­ter Treu­hand

Eine ver­deck­te Gewinn­aus­schüt­tung ist einem min­der­jäh­ri­gen Gesell­schaf­ter einer GmbH nicht zuzu­rech­nen, wenn er auf­grund eines ver­deck­ten Treu­hand­ver­hält­nis­ses nicht wirt­schaft­li­cher Eigen­tü­mer des von Fami­li­en­mit­glie­dern unent­gelt­lich über­tra­ge­nen GmbH-Anteils ist. Die Zurech­nung von Ein­künf­ten aus Kapi­tal­ver­mö­gen aus einer vGA rich­tet sich nach § 20 Abs. 2a EStG. Anteils­eig­ner i.S. die­ser Vor­schrift ist der­je­ni­ge,

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Der Treu­ge­ber als Mit­un­ter­neh­mer einer gewerb­lich täti­gen Per­so­nen­ge­sell­schaft

Es besteht nach § 48 FOG kei­ne Kla­ge­be­fug­nis des Treu­ge­bers gegen Fest­stel­lun­gen auf der ers­ten Stu­fe des gestuf­ten Fest­stel­lungs­ver­fah­rens. Ist an einer gewerb­lich täti­gen Per­so­nen­ge­sell­schaft ein Treu­ge­ber über einen Treu­hän­der betei­ligt, so ist nach der stän­di­gen Recht­spre­chung des Bun­des­fi­nanz­hofs die geson­der­te und ein­heit­li­che Fest­stel­lung der Ein­künf­te aus der Gesell­schaft grund­sätz­lich

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Die vom Treu­hän­der erteil­te Voll­macht

Die bei Begrün­dung einer Ver­ein­ba­rungs­treu­hand im Treu­hand­ver­trag über­nom­me­ne Ver­pflich­tung des Treu­hän­ders, das Treu­gut jeder­zeit unent­gelt­lich auf den Treu­ge­ber zu über­tra­gen, und die dem Treu­ge­ber hier­zu vom Treu­hän­der erteil­te Voll­macht erlö­schen nicht bereits mit der Been­di­gung des Treu­hand­ver­hält­nis­ses auf Grund der Kün­di­gung des Treu­hand­ver­tra­ges. Auch hin­sicht­lich des Geschäfts­an­teils an einer GmbH

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Frei­stel­lung des Treu­hän­ders trotz Auf­klä­rungs­pflicht­ver­let­zung

Zum Aus­schluss von Gegen­rech­ten eines Anle­gers aus einer Auf­klä­rungs­pflicht­ver­let­zung des Treu­hand­ge­sell­schaf­ters einer Publi­kums­per­so­nen­ge­sell­schaft gegen­über dem Anspruch des Treu­hand­ge­sell­schaf­ters auf Frei­stel­lung von der Inan­spruch­nah­me durch Gesell­schafts­gläu­bi­ger hat jetzt der Stel­lung genom­men: Der Bun­des­ge­richts­hof stellt zunächst fest, dass die Treu­ge­ber auf­grund der in den Treu­hand­ver­trä­gen getrof­fe­nen Ver­ein­ba­run­gen in Ver­bin­dung mit § 675

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Kla­ge des Insol­venz­schuld­ners gegen einen Haf­tungs­be­scheid

Nach § 80 Abs. 1 InsO geht mit der Eröff­nung des Insol­venz­ver­fah­rens die Befug­nis des Schuld­ners, sein zur Insol­venz­mas­se gehö­ren­des Ver­mö­gen zu ver­wal­ten und über das­sel­be zu ver­fü­gen, auf den Insol­venz­ver­wal­ter über. Mit dem Ver­­­wal­­tungs- und Ver­fü­gungs­recht erhält der Insol­venz­ver­wal­ter die Befug­nis, die Insol­venz­mas­se betref­fen­de Pro­zes­se zu füh­ren. Im Pro­zess hat

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Der Frei­stel­lungs­an­spruch des Treu­hand­ge­sell­schaf­ters in der Publi­kums­per­so­nen­ge­sell­schaft

In einer Publi­kums­per­so­nen­ge­sell­schaft, an der sich die Anle­ger im Rah­men eines Treu­hand­ver­hält­nis­ses betei­li­gen kön­nen, wel­ches so aus­ge­stal­tet ist, dass die Treu­ge­ber im Innen­ver­hält­nis wie – unmit­tel­ba­re – Gesell­schaf­ter gestellt wer­den, kön­nen sie gegen den in einen Zah­lungs­an­spruch über­ge­gan­ge­nen Anspruch des Treu­hand­ge­sell­schaf­ters auf Frei­stel­lung von der Inan­spruch­nah­me durch Gesell­schafts­gläu­bi­ger nicht mit

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Stö­rung des Ver­trau­ens­ver­hält­nis­ses zwi­schen Insol­venz­ge­richt und Insol­venz­ver­wal­ter

Eine Stö­rung des Ver­trau­ens­ver­hält­nis­ses zwi­schen dem Insol­venz­ge­richt und dem Insol­venz­ver­wal­ter oder Treu­hän­der ist für sich allein selbst dann kein hin­rei­chen­der Grund für des­sen Ent­las­sung, wenn eine gedeih­li­che Zusam­men­ar­beit aus­ge­schlos­sen erscheint. Die auf eine Stö­rung des Ver­trau­ens­ver­hält­nis­ses zum Insol­venz­ge­richt gestütz­te Ent­las­sung des Insol­venz­ver­wal­ters oder Treu­hän­ders ist wegen des damit ver­bun­de­nen Ein­griffs

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Zwi­schen­fi­nan­zie­rung mit­tels Treu­hän­der und das RDG

Ist ein von einem Geschäfts­be­sor­ger oder Treu­hän­der abge­schlos­se­ner Zwi­schen­fi­nan­zie­rungs­ver­trag wegen Ver­sto­ßes der Voll­macht gegen das Rechts­be­ra­tungs­ge­setz nich­tig und die Nich­tig­keit auch nicht nach Rechts­schein­grund­sät­zen gemäß §§ 171, 172 BGB geheilt wor­den, kann der Dar­le­hens­neh­mer grund­sätz­lich die von ihm auf den – wirk­sa­men – End­fi­nan­zie­rungs­ver­trag erbrach­ten Zins- und Til­gungs­leis­tun­gen im Wege

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Insol­venz des Treu­hän­ders

Behan­delt der Treu­hän­der auf ein Treu­hand­kon­to ein­ge­zahl­te Fremd­gel­der als eige­nes Ver­mö­gen, kann das im Zeit­punkt der Eröff­nung des Insol­venz­ver­fah­rens noch vor­han­de­ne Rest­gut­ha­ben nicht aus­ge­son­dert wer­den. Der Treu­hand­ver­trag als sol­cher ist im Gesetz nicht gere­gelt. Unter wel­chen Vor­aus­set­zun­gen Treu­gut gemäß § 47 InsO in der Insol­venz des Treu­hän­ders aus­ge­son­dert wer­den kann,

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Min­dest­ver­gü­tung des Treu­hän­ders in der Wohl­ver­hal­tens­pe­ri­ode

Die Neu­re­ge­lung der Min­dest­ver­gü­tung des Treu­hän­ders in der Wohl­ver­hal­tens­pe­ri­ode durch die Ers­te Ände­rungs­ver­ord­nung zur Insol­venz­recht­li­chen Ver­gü­tungs­ver­ord­nung fin­det für die Tätig­keit des Treu­hän­ders ab 7. Okto­ber 2004 Anwen­dung; für sei­ne Tätig­keit davor gilt die frü­he­re Fas­sung. Zu ver­glei­chen ist die Regel­ver­gü­tung nach § 14 Abs. 1 und 2 Ins­VV mit der Min­dest­ver­gü­tung nach

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Treu­hän­de­ri­sche Domain-Regis­trie­rung

Bei treu­hän­de­ri­scher Regis­trie­rung eines Domain­na­mens rich­tet sich der Her­aus­ga­be­an­spruch des Treu­ge­bers aus § 667 BGB auf Über­tra­gung oder Umschrei­bung des Domain­na­mens. In einem jetzt vom Bun­des­ge­richts­hof ent­schie­de­nen Fall hat der Beklag­te den Domain­na­men als Beauf­trag­ter für eine Bür­ger­initia­ti­ve regis­trie­ren las­sen und ist des­halb nach § 667 BGB dem kla­gen­den Ver­ein,

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Treu­hän­der und Gläu­bi­ger in der Wohl­ver­hal­tens­pha­se

Der Treu­hän­der in der Wohl­ver­hal­tens­pha­se darf die Insol­venz­gläu­bi­ger von Umstän­den unter­rich­ten, wel­che die Ver­sa­gung der Rest­schuld­be­frei­ung begrün­den kön­nen, auch wenn ihm die­se Auf­ga­be nicht eigens über­tra­gen wor­den ist. Die Fra­ge, ob ein Treu­hän­der den Gläu­bi­gern Grün­de, wel­che die Ver­sa­gung der Rest­schuld­be­frei­ung recht­fer­ti­gen kön­nen, unmit­tel­bar mit­tei­len darf, ist für die Wohl­ver­hal­tens­pha­se

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