Treu­hän­de­ri­sches Grund­stücks­ei­gen­tum für einen nicht ein­ge­tra­ge­nen Ver­ein

Als Grund und Anlass für ein Treu­hand­ver­hält­nis kommt in Betracht, dass der nicht im Ver­eins­re­gis­ter ein­ge­tra­ge­ne Ver­ein nicht allein unter sei­nem Ver­eins­na­men in das Grund­buch ein­ge­tra­gen wer­den kann , was für sich allein genom­men noch kein Treu­hand­ver­hält­nis belegt. Ein Treu­hand­ver­hält­nis zwi­schen zwei oder meh­re­ren Rechts­sub­jek­ten ist anzu­neh­men, wenn ver­trag­lich oder

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Die Ein­la­ge­pflicht des Treu­ge­bers bei einer Treu­hand-KG

Der gegen einen Treu­ge­ber gerich­te­te Anspruch auf Leis­tung der Ein­la­ge steht unmit­tel­bar der Gesell­schaft zu, wenn der Treu­ge­ber im Innen­ver­hält­nis die Stel­lung eines unmit­tel­ba­ren Gesell­schaf­ters (Qua­­si-Gesel­l­­schaf­­ter) hat bzw. haben soll . Aus die­ser Stel­lung erge­ben sich einer­seits gegen die Gesell­schaft bestehen­de Rech­te der Treu­ge­ber; ande­rer­seits kön­nen gesell­schafts­recht­li­che Ver­pflich­tun­gen wie die

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Liqui­da­ti­on einer Fonds­ge­sell­schaft – und die aus­ste­hen­den Ein­la­gen

Grund­sätz­lich dür­fen aus­ste­hen­de Ein­la­gen im Rah­men der Liqui­da­ti­on einer Fonds­ge­sell­schaft nur ein­ge­for­dert wer­den, wenn und soweit dies zur Durch­füh­rung der Abwick­lung, d.h. für die Befrie­di­gung der Gläu­bi­ger oder für liqui­da­ti­ons­zweck­ge­mä­ße Tätig­kei­ten erfor­der­lich ist . Die Dar­­­le­gungs- und Beweis­last dafür, dass der ein­ge­for­der­te Betrag für die Abwick­lung nicht benö­tigt wird, obliegt

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Die Ein­la­ge­pflicht des Kom­man­di­tis­ten – und die Abwick­lungs­an­ord­nung der BAFin

Der Anspruch einer (Publikums-)Kommanditgesellschaft auf Leis­tung der noch offe­nen Ein­la­ge ist mit der Abwick­lungs­an­ord­nung der BaFin gemäß § 38 KWG weder ent­fal­len noch wegen Unmög­lich­keit erlo­schen. Die Abwick­lungs­an­ord­nung wirkt gemäß § 38 Abs. 1 Satz 2 KWG wie ein gesel­l­­schafts- bzw. han­dels­recht­li­cher Auf­lö­sungs­be­schluss und führt zur Liqui­da­ti­on des Unter­neh­mens. Die Durch­füh­rung der

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Frei­stel­lungs­an­trag – und der Streit­wert

Für die Bemes­sung des Werts von auf Frei­stel­lung gerich­te­ten posi­ti­ven Fest­stel­lungs­an­trä­gen ist ent­schei­dend, in wel­cher Höhe der Klä­ger mit einer (spä­te­ren) Inan­spruch­nah­me rech­nen müss­te. Von die­sem Wert ist sodann – da es sich (nur) um einen Fest­stel­lungs­aus­spruch han­delt – ein Abschlag in Höhe von 20 % vor­zu­neh­men . In Bezug auf

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Ver­ur­tei­lung einer Treu­hand­kom­man­di­tis­tin zur Aus­kunfts­er­tei­lung – und die Beschwer

Bei der Bemes­sung der Beschwer einer Treu­hand­kom­man­di­tis­tin einer Publi­kums-Kom­­man­­dit­ge­­sel­l­­schaft durch die Ver­ur­tei­lung zur Aus­kunfts­er­tei­lung über Namen, Anschrift und Betei­li­gungs­hö­he sämt­li­cher Treu­ge­ber an einen Treu­ge­ber­kom­man­di­tis­ten sind die durch eine Pflicht zur Benach­rich­ti­gung der betrof­fe­nen Treu­ge­ber ver­ur­sach­ten Kos­ten nicht zu berück­sich­ti­gen. Der nach frei­em Ermes­sen fest­zu­set­zen­de Beschwer­de­wert für das Rechts­mit­tel der zur

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Auf­klä­rungs­pflich­ten bei der Publi­kums-KG – und die Haf­tung des Treu­hand­kom­man­di­tis­ten

Bei einer Publi­kums­per­so­nen­ge­sell­schaft haf­tet ein mit einer eige­nen Kapi­tal­ein­la­ge betei­lig­ter Treu­hand­kom­man­di­tist wegen der Ver­let­zung von Auf­klä­rungs­pflich­ten bei der Anbah­nung des Auf­nah­me­ver­trags nicht nur gegen­über nach ihm ein­tre­ten­den Treu­ge­bern, son­dern auch gegen­über nach ihm ein­tre­ten­den Direkt­kom­man­di­tis­ten. Die Treu­hand­kom­man­di­tis­tin ist aller­dings als Betei­li­gungs­ver­wal­te­rin oder als Ein­zah­lungs­treu­hän­de­rin nicht ver­pflich­tet, einem Anle­ger für sei­ne

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Prü­fungs- und Auf­klä­rungs­pflich­ten eines Treu­hand­kom­man­di­tis­ten

Ein Treu­hand­kom­man­di­tist ist ver­pflich­tet, die Anle­ger über alle wesent­li­chen Punk­te, ins­be­son­de­re regel­wid­ri­ge Auf­fäl­lig­kei­ten der Anla­ge, auf­zu­klä­ren, die ihm bekannt sind oder bei gehö­ri­ger Prü­fung bekannt sein müs­sen und die für die von den Anle­gern zu über­neh­men­den mit­tel­ba­ren Betei­li­gun­gen von Bedeu­tung sind . Von einem Treu­hand­kom­man­di­tis­ten kann jeden­falls erwar­tet wer­den, dass

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Das münd­lich geschlos­se­ne Treu­hand­ver­hält­nis

In der finanz­ge­richt­li­chen Recht­spre­chung ist geklärt, dass ein Treu­hand­ver­hält­nis nicht nur schrift­lich, son­dern auch münd­lich abge­schlos­sen wer­den kann. Aller­dings kann ein sol­ches nur auf­grund ernst gemein­ter und klar nach­ge­wie­se­ner Abre­den berück­sich­tigt wer­den. Das Finanz­ge­richt hat über das Vor­lie­gen die­ser Vor­aus­set­zun­gen anhand der Umstän­de des Ein­zel­fal­les zu ent­schei­den. Die hier­bei gewon­ne­ne

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Der unwirk­sam geschlos­se­ne Treu­hand­ver­trag – und der erwor­be­ne GmbH-Anteil

Bei einem nicht form­wirk­sam abge­schlos­se­nen Treu­hand­ver­trag über einen vom Treu­hän­der im Inter­es­se des Treu­ge­bers erwor­be­nen Gesell­schafts­an­teil an einer GmbH (Erwerbs­treu­hand) kön­nen die Geschäfts­füh­rung ohne Auf­trag zur Anwen­dung kom­men. In die­sem Fall kann ein Anspruch des Treu­ge­bers auf Her­aus­ga­be des Gesell­schafts­an­teils aus § 681 Satz 2, § 667 BGB bestehen .

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Woh­nungs­ver­wal­ter als Treu­hän­der – und die Ein­kunfts­zu­rech­nung

Ein­künf­te sind dem­je­ni­gen zuzu­rech­nen, der sie "erzielt". Ein­künf­te erzielt, wer einen der in § 2 Abs. 1 EStG auf­ge­zähl­ten Ein­kunfts­tat­be­stän­de erfüllt. Den objek­ti­ven Tat­be­stand der Ein­kunfts­art Ver­mie­tung und Ver­pach­tung ver­wirk­licht, wer einem ande­ren eines der in § 21 Abs. 1 EStG genann­ten Wirt­schafts­gü­ter ent­gelt­lich auf Zeit zum Gebrauch oder zur Nut­zung über­lässt und

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Treu­hän­de­risch gehal­te­ne Gesell­schafts­an­tei­le – und die Anteils­ver­äu­ße­rung

Nach § 17 Abs. 1 Satz 1 EStG 2004 gehört zu den Ein­künf­ten aus Gewer­be­be­trieb auch der Gewinn aus der Ver­äu­ße­rung von Antei­len an einer Kapi­tal­ge­sell­schaft, wenn der Ver­äu­ße­rer inner­halb der letz­ten fünf Jah­re am Kapi­tal der Gesell­schaft unmit­tel­bar oder mit­tel­bar zu min­des­tens 1 % betei­ligt war. Eine unmit­tel­ba­re Betei­li­gung liegt auch vor,

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Grund­stücks­ge­schäf­te mit Treu­hand­mit­teln – und die Gläu­bi­ger­be­nach­tei­li­gung

Über­trägt der Schuld­ner ein von ihm durch einen nota­ri­ell beur­kun­de­ten Ver­trag mit Hil­fe von Treu­hand­mit­teln gekauf­tes Grund­stück ohne Zwi­schen­auf­las­sung kraft einer ihm von dem Ver­äu­ße­rer ein­ge­räum­ten Auf­las­sungs­voll­macht auf einen Drit­ten, liegt eine Gläu­bi­ger­be­nach­tei­li­gung nicht vor. In dem hier vom Bun­des­ge­richt­hof ent­schie­de­nen Fall stellt ein Groß­va­ter sei­ner Toch­ter auf einem Notarand­er­kon­to

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Treu­hand­be­tei­li­gun­gen – und der Haf­tungs­aus­schluss

Die Klau­seln eines for­mu­lar­mä­ßi­gen Treu­hand­ver­tra­ges unter­lie­gen als All­ge­mei­ne Geschäfts­be­din­gun­gen einer objek­ti­ven Aus­le­gung. Danach sind die­se aus­ge­hend von den Inter­es­sen, Vor­stel­lun­gen und Ver­ständ­nis­mög­lich­kei­ten eines recht­lich nicht vor­ge­bil­de­ten Durch­schnitts­kun­den ein­heit­lich so aus­zu­le­gen, wie sie von ver­stän­di­gen und red­li­chen Ver­trags­part­nern unter Abwä­gung der Inter­es­sen der nor­ma­ler­wei­se betei­lig­ten Ver­kehrs­krei­se ver­stan­den wer­den . Außer Betracht

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Der Aus­kunfts­an­spruch eines treu­hän­de­risch betei­lig­ten Gesell­schaf­ters

Einem mit­tel­bar über einen Treu­hän­der betei­lig­ten Gesell­schaf­ter, der auf­grund der Rege­lun­gen im Gesel­l­­schafts- und Treu­hand­ver­trag im Innen­ver­hält­nis einem unmit­tel­ba­ren Gesell­schaf­ter gleich­ge­stellt ist, steht nicht nur gegen die Gesell­schaft, son­dern gegen jeden Mit­ge­sell­schaf­ter, der die Aus­kunft unschwer ertei­len kann (hier: den das Anle­ger­re­gis­ter füh­ren­den Treu­hän­der), ein Anspruch auf Aus­kunft über Namen

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Aus­kunft über die Treu­hand­ge­sell­schaf­ter

Einem Kom­man­di­tis­ten hat gegen den regis­ter­füh­ren­den Treu­hand­ge­sell­schaf­ter, mit dem er durch einen Ver­wal­tungs­treu­hand­ver­trag ver­bun­den ist, einen Anspruch auf Aus­kunft über Namen und Anschrif­ten der Treu­ge­ber. Die­ser Anspruch besteht bereits aus der gesell­schafter­li­chen Ver­bun­den­heit iVm § 242 BGB . Die Treu­ge­ber sind im hier vom Bun­des­ge­richts­hof ent­schie­de­nen FaAll zwar weder unmit­tel­ba­re

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Treu­hän­de­ri­scher Auf­trags­er­werb – und die Grund­er­werb­steu­er

Nach § 1 Abs. 2 GrEStG unter­lie­gen Rechts­vor­gän­ge der Grund­er­werb­steu­er, die es ohne Begrün­dung eines Anspruchs auf Über­eig­nung einem ande­ren recht­lich oder wirt­schaft­lich ermög­li­chen, ein inlän­di­sches Grund­stück auf eige­ne Rech­nung zu ver­wer­ten. Durch die­se Vor­schrift sol­len Sach­ver­hal­te erfasst wer­den, bei denen es zwar nicht ‑wie in den Fäl­len des § 1 Abs. 1 GrEStG-

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"Poo­lung" von Treu­ge­ber­rech­ten

Ein Treu­hand­ver­hält­nis in Bezug auf einen Geschäfts­an­teil an einer GmbH kann steu­er­lich auch aner­kannt wer­den, wenn meh­re­re Treu­ge­ber ihre Rech­te gegen­über dem Treu­hän­der grund­sätz­lich nur gemein­schaft­lich aus­üben kön­nen. Die Vor­aus­set­zun­gen für das Vor­lie­gen eines Treu­hand­ver­hält­nis­ses sind weder im Zivil­recht noch für das Steu­er­recht gesetz­lich bestimmt. Nach stän­di­ger höchst­rich­ter­li­cher Recht­spre­chung führt

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Die ver­deck­te Gewinn­aus­schüt­tung bei ver­deck­ter Treu­hand

Eine ver­deck­te Gewinn­aus­schüt­tung ist einem min­der­jäh­ri­gen Gesell­schaf­ter einer GmbH nicht zuzu­rech­nen, wenn er auf­grund eines ver­deck­ten Treu­hand­ver­hält­nis­ses nicht wirt­schaft­li­cher Eigen­tü­mer des von Fami­li­en­mit­glie­dern unent­gelt­lich über­tra­ge­nen GmbH-Anteils ist. Die Zurech­nung von Ein­künf­ten aus Kapi­tal­ver­mö­gen aus einer vGA rich­tet sich nach § 20 Abs. 2a EStG. Anteils­eig­ner i.S. die­ser Vor­schrift ist der­je­ni­ge,

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Die vom Treu­hän­der erteil­te Voll­macht

Die bei Begrün­dung einer Ver­ein­ba­rungs­treu­hand im Treu­hand­ver­trag über­nom­me­ne Ver­pflich­tung des Treu­hän­ders, das Treu­gut jeder­zeit unent­gelt­lich auf den Treu­ge­ber zu über­tra­gen, und die dem Treu­ge­ber hier­zu vom Treu­hän­der erteil­te Voll­macht erlö­schen nicht bereits mit der Been­di­gung des Treu­hand­ver­hält­nis­ses auf Grund der Kün­di­gung des Treu­hand­ver­tra­ges. Auch hin­sicht­lich des Geschäfts­an­teils an einer GmbH

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Der Gesell­schaf­ter­wech­sel zum Treu­hän­der – und die Grund­er­werb­steu­er

Ein unmit­tel­ba­rer Gesell­schaf­ter­wech­sel i.S. des § 1 Abs. 2a Satz 1 GrEStG liegt auch dann vor, wenn ein Gesell­schaf­ter sei­ne Betei­li­gung an einer Per­so­nen­ge­sell­schaft auf einen neu­en Gesell­schaf­ter über­trägt und die­ser Gesell­schaf­ter die Betei­li­gung als Treu­hän­der für den frü­he­ren Gesell­schaf­ter hält. Über­trägt ein Gesell­schaf­ter sei­ne Betei­li­gung an einer Per­so­nen­ge­sell­schaft auf sei­nen Ehe­gat­ten,

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Frei­stel­lung des Treu­hän­ders trotz Auf­klä­rungs­pflicht­ver­let­zung

Zum Aus­schluss von Gegen­rech­ten eines Anle­gers aus einer Auf­klä­rungs­pflicht­ver­let­zung des Treu­hand­ge­sell­schaf­ters einer Publi­kums­per­so­nen­ge­sell­schaft gegen­über dem Anspruch des Treu­hand­ge­sell­schaf­ters auf Frei­stel­lung von der Inan­spruch­nah­me durch Gesell­schafts­gläu­bi­ger hat jetzt der Stel­lung genom­men: Der Bun­des­ge­richts­hof stellt zunächst fest, dass die Treu­ge­ber auf­grund der in den Treu­hand­ver­trä­gen getrof­fe­nen Ver­ein­ba­run­gen in Ver­bin­dung mit § 675

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Zurech­nung von Geschäfts­an­tei­len bei form­un­wirk­sa­mer Treu­hand­ver­ein­ba­rung

Wem sind erwor­be­ne Geschäfts­an­tei­le zuzu­rech­nen, wenn die Treu­hand­ver­ein­ba­rung form­un­wirk­sam ist? Mit die­ser Fra­ge hat­te sich aktu­ell der Bun­des­ge­richts­hof im Rah­men eines Straf­ver­fah­rens wegen Steu­er­hin­ter­zie­hung zu befas­sen: Ver­deck­te Gewinn­aus­schüt­tun­gen im Sin­ne des § 8 Abs. 3 Satz 2 KStG sind bei einer Kapi­tal­ge­sell­schaft ein­ge­tre­te­ne Ver­mö­gens­min­de­run­gen oder ver­hin­der­te Ver­mö­gens­meh­run­gen, die durch das Gesell­schafts­ver­hält­nis ver­an­lasst sind,

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Treu­hand­ver­mö­gen in der Insol­venz des Treu­ge­bers

Weist der Schuld­ner einen von ihm ein­ge­setz­ten Treu­hän­der nach Ver­fah­rens­er­öff­nung an, von einem Treu­hand­kon­to eine Über­wei­sung an einen Drit­ten zu bewir­ken, kann der Ver­wal­ter nach Geneh­mi­gung der Zah­lung von dem Drit­ten deren Erstat­tung ver­lan­gen. Ver­fü­gun­gen eines Treu­hän­ders sind nach Eröff­nung des Insol­venz­ver­fah­rens über das Ver­mö­gen des Treu­ge­bers wirk­sam, auch wenn

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Durch­füh­rung eines Treu­hand­ver­trags unter Ehe­gat­ten

Ver­ein­ba­ren Ehe­leu­te unter­ein­an­der, dem an einer GmbH qua­li­fi­ziert Betei­lig­ten sol­le die Rechts­stel­lung des ande­ren Ehe­gat­ten als Siche­rungs­ge­ber für Ver­bind­lich­kei­ten der GmbH zuge­ord­net wer­den, so wird die­ser als Treu­hand­ver­hält­nis aus­zu­le­gen­de Ver­trag tat­säch­lich nicht durch­ge­führt, wenn der Gesell­schaf­ter den Siche­rungs­ge­ber abre­de­wid­rig weder von den Ver­bind­lich­kei­ten gegen­über der GmbH frei­stellt noch ihm sei­ne

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Sit­ten­wid­rig­keit einer Treu­hand­ab­re­de – das ver­heim­lich­te Ver­mö­gen

Mit der Fra­ge der Sit­ten­wid­rig­keit einer Treu­hand­ab­re­de hat­te sich jetzt der Bun­des­ge­richts­hof zu befas­sen, die bezweckt, Ver­mö­gen des Treu­ge­bers (hier: ein Spar­gut­ha­ben) vor dem Sozi­al­leis­tungs­trä­ger zu ver­heim­li­chen, wenn das Ver­mö­gen auf die Bewil­li­gung oder die lau­fen­de Gewäh­rung der in Rede ste­hen­den Sozi­al­leis­tung ohne Ein­fluss ist. In dem jetzt vom Bun­des­ge­richts­hof

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