Treu­hand­be­tei­li­gun­gen – und der Haftungsausschluss

Die Klau­seln eines for­mu­lar­mä­ßi­gen Treu­hand­ver­tra­ges unter­lie­gen als All­ge­mei­ne Geschäfts­be­din­gun­gen einer objek­ti­ven Aus­le­gung. Danach sind die­se aus­ge­hend von den Inter­es­sen, Vor­stel­lun­gen und Ver­ständ­nis­mög­lich­kei­ten eines recht­lich nicht vor­ge­bil­de­ten Durch­schnitts­kun­den ein­heit­lich so aus­zu­le­gen, wie sie von ver­stän­di­gen und red­li­chen Ver­trags­part­nern unter Abwä­gung der Inter­es­sen der nor­ma­ler­wei­se betei­lig­ten Ver­kehrs­krei­se ver­stan­den wer­den. Außer Betracht bleiben

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Der Aus­kunfts­an­spruch eines treu­hän­de­risch betei­lig­ten Gesellschafters

Einem mit­tel­bar über einen Treu­hän­der betei­lig­ten Gesell­schaf­ter, der auf­grund der Rege­lun­gen im Gesel­l­­schafts- und Treu­hand­ver­trag im Innen­ver­hält­nis einem unmit­tel­ba­ren Gesell­schaf­ter gleich­ge­stellt ist, steht nicht nur gegen die Gesell­schaft, son­dern gegen jeden Mit­ge­sell­schaf­ter, der die Aus­kunft unschwer ertei­len kann (hier: den das Anle­ger­re­gis­ter füh­ren­den Treu­hän­der), ein Anspruch auf Aus­kunft über Namen

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Aus­kunft über die Treuhandgesellschafter

Einem Kom­man­di­tis­ten hat gegen den regis­ter­füh­ren­den Treu­hand­ge­sell­schaf­ter, mit dem er durch einen Ver­wal­tungs­treu­hand­ver­trag ver­bun­den ist, einen Anspruch auf Aus­kunft über Namen und Anschrif­ten der Treu­ge­ber. Die­ser Anspruch besteht bereits aus der gesell­schafter­li­chen Ver­bun­den­heit iVm § 242 BGB. Die Treu­ge­ber sind im hier vom Bun­des­ge­richts­hof ent­schie­de­nen FaAll zwar weder unmit­tel­ba­re Ver­trags­part­ner der

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Die fehl­ge­schla­ge­ne Kapitalanlage

Für eine fehl­ge­schla­ge­ne Kapi­tal­an­la­ge haf­tet der Geschäfts­füh­rer und Allein­ge­sell­schaf­ter der an einem Fonds als Treu­hand­ge­sell­schaft betei­lig­ten Ver­­­wal­­tungs- und Betei­li­gungs­ge­sell­schaft mbH nicht per­sön­lich, wenn ihm per­sön­lich kein betrü­ge­ri­sches Ver­hal­ten nach­zu­wei­sen ist, er kei­ne Anle­ger getäuscht und kei­ne Anla­ge­gel­der ver­un­treut hat. Mit die­ser Begrün­dung hat das Ober­lan­des­ge­richt Hamm in dem hier vor­lie­gen­den Fall

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Nachrichten

Aus­kunfts­pflich­ten in der Publikumsgesellschaft

Ein Anle­ger, der unmit­tel­bar an einer Publi­kums­ge­sell­schaft (hier: in der Form einer GmbH & Co. KG) betei­ligt ist, hat gegen die Gesell­schaft und die geschäfts­füh­ren­de Gesell­schaf­te­rin einen Anspruch dar­auf, dass ihm neben den Namen und den Anschrif­ten der (ande­ren) unmit­tel­bar betei­lig­ten Anle­ger auch die Namen und die Anschrif­ten der mit­tel­bar über

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Aus­kunfts­an­sprü­che der Anle­ger bei Publikums-Kommanditgesellschaften

Anle­ger, die sich als Treu­ge­ber über einen Treu­hand­ge­sell­schaf­ter an einem Fonds (Film­fonds) in der Form von Publi­­kums-Kom­­man­­di­t­­ge­­sel­l­­schaf­­ten betei­ligt haben, kön­nen Aus­kunft über Namen und Anschrif­ten der übri­gen an der Gesell­schaft betei­lig­ten Anle­ger ver­lan­gen, wenn ihnen im Innen­ver­hält­nis der Gesell­schaft die Stel­lung eines unmit­tel­ba­ren Gesell­schaf­ters (Kom­man­di­tis­ten) ein­ge­räumt ist. In den vier jetzt

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Treu­hand­ge­sell­schaf­ter und die Ein­la­ge­ver­pflich­tung in der GmbH

Der gegen einen Treu­ge­ber gerich­te­te Anspruch auf Leis­tung der Ein­la­ge steht unmit­tel­bar der Gesell­schaft zu, wenn der in den Treu­hand­ver­trag ein­be­zo­ge­ne Gesell­schafts­ver­trag eine unmit­tel­ba­re Ver­pflich­tung der Treu­ge­ber vor­sieht und ihnen im Innen­ver­hält­nis die Stel­lung eines unmit­tel­ba­ren Gesell­schaf­ters ein­räumt. Im ent­schie­de­nen Streit­fall wur­den die Treu­ge­ber nach dem Gesell­schafts­ver­trag im Innen­ver­hält­nis wie

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Der Frei­stel­lungs­an­spruch des Treu­hand­ge­sell­schaf­ters in der Publikumspersonengesellschaft

In einer Publi­kums­per­so­nen­ge­sell­schaft, an der sich die Anle­ger im Rah­men eines Treu­hand­ver­hält­nis­ses betei­li­gen kön­nen, wel­ches so aus­ge­stal­tet ist, dass die Treu­ge­ber im Innen­ver­hält­nis wie – unmit­tel­ba­re – Gesell­schaf­ter gestellt wer­den, kön­nen sie gegen den in einen Zah­lungs­an­spruch über­ge­gan­ge­nen Anspruch des Treu­hand­ge­sell­schaf­ters auf Frei­stel­lung von der Inan­spruch­nah­me durch Gesell­schafts­gläu­bi­ger nicht mit

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