Frankfurt Skyline

Betei­li­gung über einen Treu­hand­kom­man­di­tis­ten – und die Bei­la­dung im zwei­stu­fi­gen Feststellungsverfahren

Sind an einer KG Treu­ge­ber über einen Treu­hand­kom­man­di­tis­ten betei­ligt, so ist die geson­der­te und ein­heit­li­che Fest­stel­lung der Ein­künf­te aus der Gesell­schaft grund­sätz­lich in einem zwei­stu­fi­gen Ver­fah­ren durch­zu­füh­ren. In der ers­ten Stu­fe des Ver­fah­rens ist der Gewinn oder Ver­lust der Gesell­schaft fest­zu­stel­len und auf die Gesell­schaf­ter auf­zu­tei­len. In einem zwei­ten Feststellungsbescheid

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Die vor­ver­trag­li­che Auf­klä­rungs­pflicht der Treu­hand­kom­man­di­tis­tin – und die Haf­tung der Erwerberin

Der Erwer­ber eines Kom­man­dit­an­teils haf­tet nicht für eine vor­ver­trag­li­che Auf­klä­rungs­pflicht­ver­let­zung des Ver­äu­ße­rers, die die­sem von einem Anle­ger zur Last gelegt wird. Der Gesell­schaf­ter einer Per­so­nen­ge­sell­schaft kann sei­nen Gesell­schafts­an­teil mit Zustim­mung der übri­gen Gesell­schaf­ter auf einen Mit­ge­sell­schaf­ter oder auf eine drit­te Per­son durch Ver­fü­gungs­ge­schäft (§ 413 BGB) mit der Wir­kung übertragen,

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Neue Gesell­schaf­ter in der Publi­kums­ge­sell­schaft – und die Auf­klä­rungs­pflich­ten der Altgesellschafter

Die einen nicht rein kapi­ta­lis­tisch als Anle­ger mit eige­ner Ein­la­ge einer Publi­kums­ge­sell­schaft bei­getre­te­nen Alt­ge­sell­schaf­ter tref­fen­den Auf­klä­rungs­pflich­ten bei der Anbah­nung des Auf­nah­me­ver­trags gegen­über den nach ihm rein kapi­ta­lis­tisch als Anle­ger bei­tre­ten­den Gesell­schaf­tern sind unab­hän­gig von der Höhe der Kapi­tal­ein­la­ge des Alt­ge­sell­schaf­ters und der Anzahl wei­te­rer Gesell­schaf­ter. Der Bun­des­ge­richts­hof hat bereits früher

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Bundesverwaltungsgericht

Die Ein­la­ge­pflicht des Treu­ge­bers bei einer Treuhand-KG

Der gegen einen Treu­ge­ber gerich­te­te Anspruch auf Leis­tung der Ein­la­ge steht unmit­tel­bar der Gesell­schaft zu, wenn der Treu­ge­ber im Innen­ver­hält­nis die Stel­lung eines unmit­tel­ba­ren Gesell­schaf­ters (Qua­­si-Gesel­l­­schaf­­ter) hat bzw. haben soll. Aus die­ser Stel­lung erge­ben sich einer­seits gegen die Gesell­schaft bestehen­de Rech­te der Treu­ge­ber; ande­rer­seits kön­nen gesell­schafts­recht­li­che Ver­pflich­tun­gen wie die Ver­pflich­tung zur

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Geldscheine

Liqui­da­ti­on einer Fonds­ge­sell­schaft – und die aus­ste­hen­den Einlagen

Grund­sätz­lich dür­fen aus­ste­hen­de Ein­la­gen im Rah­men der Liqui­da­ti­on einer Fonds­ge­sell­schaft nur ein­ge­for­dert wer­den, wenn und soweit dies zur Durch­füh­rung der Abwick­lung, d.h. für die Befrie­di­gung der Gläu­bi­ger oder für liqui­da­ti­ons­zweck­ge­mä­ße Tätig­kei­ten erfor­der­lich ist. Die Dar­­­le­­gungs- und Beweis­last dafür, dass der ein­ge­for­der­te Betrag für die Abwick­lung nicht benö­tigt wird, obliegt dem Gesellschafter.

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Verhandlungstisch

Die Ein­la­ge­pflicht des Kom­man­di­tis­ten – und die Abwick­lungs­an­ord­nung der BAFin

Der Anspruch einer (Publikums-)Kommanditgesellschaft auf Leis­tung der noch offe­nen Ein­la­ge ist mit der Abwick­lungs­an­ord­nung der BaFin gemäß § 38 KWG weder ent­fal­len noch wegen Unmög­lich­keit erlo­schen. Die Abwick­lungs­an­ord­nung wirkt gemäß § 38 Abs. 1 Satz 2 KWG wie ein gesel­l­­schafts- bzw. han­dels­recht­li­cher Auf­lö­sungs­be­schluss und führt zur Liqui­da­ti­on des Unter­neh­mens. Die Durch­füh­rung der

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Frei­stel­lungs­an­trag – und der Streitwert

Für die Bemes­sung des Werts von auf Frei­stel­lung gerich­te­ten posi­ti­ven Fest­stel­lungs­an­trä­gen ist ent­schei­dend, in wel­cher Höhe der Klä­ger mit einer (spä­te­ren) Inan­spruch­nah­me rech­nen müss­te. Von die­sem Wert ist sodann – da es sich (nur) um einen Fest­stel­lungs­aus­spruch han­delt – ein Abschlag in Höhe von 20 % vor­zu­neh­men. In Bezug auf das

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Ver­ur­tei­lung einer Treu­hand­kom­man­di­tis­tin zur Aus­kunfts­er­tei­lung – und die Beschwer

Bei der Bemes­sung der Beschwer einer Treu­hand­kom­man­di­tis­tin einer Publi­­kums-Kom­­man­­di­t­­ge­­sel­l­­schaft durch die Ver­ur­tei­lung zur Aus­kunfts­er­tei­lung über Namen, Anschrift und Betei­li­gungs­hö­he sämt­li­cher Treu­ge­ber an einen Treu­ge­ber­kom­man­di­tis­ten sind die durch eine Pflicht zur Benach­rich­ti­gung der betrof­fe­nen Treu­ge­ber ver­ur­sach­ten Kos­ten nicht zu berück­sich­ti­gen. Der nach frei­em Ermes­sen fest­zu­set­zen­de Beschwer­de­wert für das Rechts­mit­tel der zur

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Auf­klä­rungs­pflich­ten bei der Publi­kums-KG – und die Haf­tung des Treuhandkommanditisten

Bei einer Publi­kums­per­so­nen­ge­sell­schaft haf­tet ein mit einer eige­nen Kapi­tal­ein­la­ge betei­lig­ter Treu­hand­kom­man­di­tist wegen der Ver­let­zung von Auf­klä­rungs­pflich­ten bei der Anbah­nung des Auf­nah­me­ver­trags nicht nur gegen­über nach ihm ein­tre­ten­den Treu­ge­bern, son­dern auch gegen­über nach ihm ein­tre­ten­den Direkt­kom­man­di­tis­ten. Die Treu­hand­kom­man­di­tis­tin ist aller­dings als Betei­li­gungs­ver­wal­te­rin oder als Ein­zah­lungs­treu­hän­de­rin nicht ver­pflich­tet, einem Anle­ger für seine

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Prü­fungs- und Auf­klä­rungs­pflich­ten eines Treuhandkommanditisten

Ein Treu­hand­kom­man­di­tist ist ver­pflich­tet, die Anle­ger über alle wesent­li­chen Punk­te, ins­be­son­de­re regel­wid­ri­ge Auf­fäl­lig­kei­ten der Anla­ge, auf­zu­klä­ren, die ihm bekannt sind oder bei gehö­ri­ger Prü­fung bekannt sein müs­sen und die für die von den Anle­gern zu über­neh­men­den mit­tel­ba­ren Betei­li­gun­gen von Bedeu­tung sind. Von einem Treu­hand­kom­man­di­tis­ten kann jeden­falls erwar­tet wer­den, dass er den

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Haf­tung des Treu­hand­kom­man­di­tis­ten gegen­über den Anlegern

Ein Treu­hand­kom­man­di­tist, der auch eige­ne Antei­le an der Gesell­schaft hält, haf­tet bei einer Ver­let­zung der Auf­klä­rungs­pflicht gegen­über den Anla­ge­ge­sell­schaf­tern wie ein Grün­dungs­ge­sell­schaf­ter. Ein Ver­schul­den eines Ver­hand­lungs­ge­hil­fen ist ihm nach § 278 BGB zuzu­rech­nen. Haf­tung des Treu­hand­kom­man­di­tis­ten Die Pro­spekt­haf­tung im wei­te­ren Sin­ne ist ein Anwen­dungs­fall der Haf­tung für Ver­schul­den bei Vertragsschluss

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Aus­kunfts­an­sprü­che der Anle­ger bei Publikums-Kommanditgesellschaften

Anle­ger, die sich als Treu­ge­ber über einen Treu­hand­ge­sell­schaf­ter an einem Fonds (Film­fonds) in der Form von Publi­­kums-Kom­­man­­di­t­­ge­­sel­l­­schaf­­ten betei­ligt haben, kön­nen Aus­kunft über Namen und Anschrif­ten der übri­gen an der Gesell­schaft betei­lig­ten Anle­ger ver­lan­gen, wenn ihnen im Innen­ver­hält­nis der Gesell­schaft die Stel­lung eines unmit­tel­ba­ren Gesell­schaf­ters (Kom­man­di­tis­ten) ein­ge­räumt ist. In den vier jetzt

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Frei­stel­lung des Treu­hän­ders trotz Aufklärungspflichtverletzung

Zum Aus­schluss von Gegen­rech­ten eines Anle­gers aus einer Auf­klä­rungs­pflicht­ver­let­zung des Treu­hand­ge­sell­schaf­ters einer Publi­kums­per­so­nen­ge­sell­schaft gegen­über dem Anspruch des Treu­hand­ge­sell­schaf­ters auf Frei­stel­lung von der Inan­spruch­nah­me durch Gesell­schafts­gläu­bi­ger hat jetzt der Stel­lung genom­men: Der Bun­des­ge­richts­hof stellt zunächst fest, dass die Treu­ge­ber auf­grund der in den Treu­hand­ver­trä­gen getrof­fe­nen Ver­ein­ba­run­gen in Ver­bin­dung mit § 675

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Mit­tel­ba­re Betei­li­gung an Publikumsgesellschaften

Ist – wie bei Publi­kums­ge­sell­schaf­ten häu­fig – die mit­tel­ba­re Betei­li­gung erst noch zu wer­ben­der Anle­ger und damit eine Ver­zah­nung von Gesell­schaft und Treu­hand im Gesell­schafts­ver­trag von vorn­her­ein vor­ge­se­hen und sind im Hin­blick dar­auf bestimm­te Rech­te und Pflich­ten der Anle­ger schon im Gesell­schafts­ver­trag gere­gelt, hat der Treu­ge­ber im Innen­ver­hält­nis die Stellung

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Haf­tung der Treu­ge­ber einer Kommanditgesellschaft

Der Insol­venz­ver­wal­ter eines insol­ven­ten Immo­bi­li­en­fonds in der Form einer Kom­man­dit­ge­sell­schaft kann von den Anle­gern des Fonds aus abge­tre­te­nem Recht der Treu­hand­kom­man­di­tis­tin Rück­zah­lung von Aus­schüt­tun­gen ver­lan­gen kann, soweit dadurch die Ein­la­gen der Anle­ger zurück­ge­währt wur­den. Dies ent­schied jetzt der Bun­des­ge­richts­hof in acht bei ihm anhän­gi­gen Fäl­len, in denen die Anle­ger, die

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Geschäfts­füh­rer­haf­tung bei der Treuhandkommanditistin

Der Geschäfts­füh­rer einer Treu­hand­kom­man­di­tis­tin haf­tet dem Treu­ge­ber nicht ohne wei­te­res wegen vor­sätz­li­cher sit­ten­wid­ri­ger Schä­di­gung, wenn er ihn nicht über ein auf­sichts­recht­li­ches Vor­ge­hen der Bun­des­an­stalt für Finanz­leis­tun­gen (BaFin) infor­miert. Dies ent­schied jetzt der Bun­des­ge­richts­hof in dem Fall einer geschei­ter­ten Kapi­tal­an­la­ge. Dabei konn­te der kla­gen­de Anle­ger kei­ne ver­trag­li­chen oder ver­trags­ähn­li­chen Ansprü­che gegen

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Treu­hand-Kom­man­dit­an­tei­le in der Erbschaftsteuer

Die Begüns­ti­gung des § 13a ErbStG ist auch für treu­hän­de­risch gehal­te­ne Kom­man­dit­an­tei­le zu gewäh­ren. Der – anders lau­ten­de – Treu­hand-Erlass der Finanz­ver­wal­tung fin­det nach einem Urteil des Nie­der­säch­si­schen Finanz­ge­richts im Wort­laut des Geset­zes kei­ne Grund­la­ge. Damit kom­men auch treu­hän­de­risch gehal­te­ne Kom­man­dit­an­tei­le in den Genuss sowohl des Frei­be­tra­ges wie auch des

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Unter­rich­tungs­pflich­ten eines Treuhandkommanditisten

Eine Treu­hand­kom­man­di­tis­tin eines Film­fonds ist nach einem aktu­el­len Urteil des Bun­des­ge­richts­hofs ver­pflich­tet, den Anle­ger über die ihr bekann­te wesent­li­che Ein­bin­dung eines gro­ßen Ver­triebs­un­ter­neh­mens zu unter­rich­ten, des­sen Haupt­ge­sell­schaf­ter zugleich Mehr­heits­ge­sell­schaf­ter der Kom­ple­men­tä­rin der Betei­li­gungs­ge­sell­schaft war. Eine Treu­hand­kom­man­di­tis­tin kann die Pflicht tref­fen, die künf­ti­gen Treu­ge­ber über alle wesent­li­chen Punk­te auf­zu­klä­ren, die für

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