Stief­kind­ad­op­tio­nen in nicht­ehe­li­chen Fami­li­en

Der voll­stän­di­ge Aus­schluss der Stief­kind­ad­op­ti­on allein in nicht­ehe­li­chen Fami­li­en ver­stößt gegen Arti­kel 3 Abs. 1 GG. Es ist mit dem all­ge­mei­nen Gleich­be­hand­lungs­ge­bot nicht ver­ein­bar, dass der Stief­eltern­teil in nicht­ehe­li­chen Stief­kind­fa­mi­li­en die Kin­der des ande­ren Eltern­teils nicht adop­tie­ren kann, ohne dass die Ver­wandt­schaft der Kin­der zu die­sem erlischt, wohin­ge­gen in einer ehe­li­chen Fami­lie

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Ver­lust­ab­zug bei Kapi­tal­ge­sell­schaf­ten – und der schäd­li­che Betei­li­gungs­er­werb

Die gesetz­li­che Rege­lung zum Ver­lust­ab­zug bei Kapi­tal­ge­sell­schaf­ten nach § 8c Satz 1 KStG (jetzt § 8c Abs. 1 Satz 1 KStG) ist nach einer aktu­el­len Ent­schei­dung des Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richts mit dem Grund­ge­setz unver­ein­bar. Die Rege­lung in § 8c Satz 1 KStG, wonach der Ver­lust­vor­trag einer Kapi­tal­ge­sell­schaft antei­lig weg­fällt, wenn inner­halb von fünf Jah­ren mehr als

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All­ge­mei­ner Gleich­heits­satz – und gesetz­li­che Dif­fe­ren­zie­run­gen

Nach der stän­di­gen Recht­spre­chung des Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richts gebie­tet der all­ge­mei­ne Gleich­heits­satz (Art. 3 Abs. 1 GG) dem Gesetz­ge­ber, wesent­lich Glei­ches gleich und wesent­lich Unglei­ches ungleich zu behan­deln . Er gilt für unglei­che Belas­tun­gen wie auch für unglei­che Begüns­ti­gun­gen . us dem all­ge­mei­nen Gleich­heits­satz erge­ben sich je nach Rege­lungs­ge­gen­stand und Dif­fe­ren­zie­rungs­merk­ma­len unter­schied­li­che Gren­zen für

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