Überbau mit einer Brücke - und das nicht bestimmbare Stammgrundstück

Über­bau mit einer Brü­cke – und das nicht bestimm­ba­re Stamm­grund­stück

Ein allei­ni­ges Eigen­tum einer Par­tei (hier: an einem Brü­cken­bau­werk) auf­grund eines recht­mä­ßi­gen Über­baus oder eines rechts­wid­ri­gen, aber ent­schul­dig­ten und damit zu dul­den­den Über­baus im Sin­ne des § 912 BGB kommt nicht in Betracht, wenn unklar ist, wel­ches Grund­stück Stamm­grund­stück war, also von wel­chem Grund­stück aus die Brü­cke über­baut wur­de. Ist

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Energiedämmung über die Grundstücksgrenze hinweg - und die Duldungspflicht des Nachbarn

Ener­gie­däm­mung über die Grund­stücks­gren­ze hin­weg – und die Dul­dungs­pflicht des Nach­barn

Die Dul­dungs­pflicht nach § 16a Abs. 1 des Ber­li­ner Nach­bar­rechts­ge­setz (Nach­bG Bln) gilt nicht für eine die Grund­stücks­gren­ze über­schrei­ten­de Wär­me­däm­mung einer Grenz­wand, mit der der benach­bar­te Grund­stücks­ei­gen­tü­mer erst­mals die Anfor­de­run­gen der bei der Errich­tung des Gebäu­des bereits gel­ten­den Ener­gie­ein­spar­ver­ord­nung (hier: EnEV 2001) erfüllt. In die­sem Zusam­men­hang hat es der Bun­des­ge­richts­hof aus­drück­lich

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Berliner Neubauten - und die grenzüberschreitende Wärmedämmung

Ber­li­ner Neu­bau­ten – und die grenz­über­schrei­ten­de Wär­me­däm­mung

Ein Grund­stücks­ei­gen­tü­mer in Ber­lin muss nicht nach § 16a Abs. 1 Nach­bG Bln eine die Grund­stücks­gren­ze über­schrei­ten­de Wär­me­däm­mung einer Grenz­wand dul­den, mit der der benach­bar­te Grund­stücks­ei­gen­tü­mer erst­mals die Anfor­de­run­gen der bei der Errich­tung des Gebäu­des bereits gel­ten­den Ener­gie­ein­spar­ver­ord­nung (EnEV) erfüllt. Die Fra­ge, ob die Vor­schrift des § 16a Nach­bG Bln über­haupt

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Nicht überbaubare Flächen eines Blockinnenbereichs - und das Rücksichtnahmegebot

Nicht über­bau­ba­re Flä­chen eines Blo­ckin­nen­be­reichs – und das Rück­sicht­nah­me­ge­bot

Ein Bau­vor­ha­ben, das auf einer nicht über­bau­ba­ren Flä­che eines Blo­ckin­nen­be­reichs errich­tet wer­den soll, kann auf­grund sei­ner Mas­si­vi­tät gegen das Gebot der Rück­sicht­nah­me im Rah­men von § 31 Abs. 2 Bau­GB ver­sto­ßen, obwohl es den bau­ord­nungs­recht­li­chen Min­dest­ab­stand von 0, 4 H auf dem Bau­grund­stück ein­hält. Ent­schei­den­des Gewicht für die Inter­es­sen­ab­wä­gung hat hier­bei, dass

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Überbau durch einen Mieter

Über­bau durch einen Mie­ter

Gemäß § 912 BGB hat der Nach­bar einen Über­bau zu dul­den, wenn der Eigen­tü­mer eines Grund­stü­ckes bei der Errich­tung eines Gebäu­des über die Gren­ze baut, ohne dass ihm inso­weit Vor­satz oder gro­be Fahr­läs­sig­keit zur Last fällt. Sofern ein Über­bau recht­mä­ßig, also mit form­frei mög­li­cher Zustim­mung des Eigen­tü­mers des Nach­bar­grund­stü­ckes erfolgt,

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Der nachträgliche Überbau

Der nach­träg­li­che Über­bau

Die ent­spre­chen­de Anwen­dung von § 912 BGB auf einen nach­träg­li­chen über die Gren­ze gebau­ten Anbau hängt nicht davon ab, in wel­chem Umfang der Anbau auf dem über­bau­ten Grund­stück steht, son­dern von den mit dem Abbruch des Anbaus ver­bun­de­nen Fol­gen für das auf dem Grund­stück des Über­bau­en­den ste­hen­de Gebäu­de. Ein Anbau

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