Über­bau durch einen Erweiterungsbau

Vor­aus­set­zung für einen Über­bau im Sin­ne von § 912 Abs. 1 BGB ist, dass bei der Errich­tung eines ein­heit­li­chen Gebäu­des über die Gren­ze gebaut wor­den ist. Ob ein ein­heit­li­ches Gebäu­de vor­liegt, muss unter Wür­di­gung aller Umstän­de des Sach­ver­hal­tes beant­wor­tet wer­den. Neben der kör­per­li­chen bau­tech­ni­schen Beschaf­fen­heit kommt es auf die funk­tio­na­le Ein­heit an.

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Der grund­buch­li­che Ver­zicht auf die Überbaurente

Die Ein­tra­gung eines Ver­merks über den Ver­zicht des ren­ten­be­rech­tig­ten Grund­stücks­ei­gen­tü­mers auf die Über­bau­ren­te in das für das über­bau­te Grund­stück ange­leg­te Grund­buch­blatt ist unzu­läs­sig. In Recht­spre­chung und Lite­ra­tur ist umstrit­ten, ob die Ein­tra­gung eines Ver­merks in das für das über­bau­te Grund­stück ange­leg­te Grund­buch­blatt dar­über, dass in dem für das Nach­bar­grund­stück des

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Nach­träg­li­cher Eigen­grenz­über­bau auf­grund Grundstücksteilung

Wird ein Grund­stück in der Wei­se auf­ge­teilt, dass ein auf­ste­hen­des Gebäu­de von der Gren­ze der bei­den neu gebil­de­ten Grund­stü­cke durch­schnit­ten wird, kommt es für die Höhe der Über­bau­ren­te auf die Grund­stücks­wert­ver­hält­nis­se im Zeit­punkt der Grund­stücks­tei­lung an. Aller­dings ruhen die Dul­dungs­pflicht nach § 912 Abs. 1 BGB und das Ren­ten­recht solan­ge, bis

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Über­bau­ren­te für einen Über­bau aus DDR-Zeit

Maß­ge­bend für die Berech­nung einer Über­bau­ren­te nach § 912 Abs. 2 BGB für einen vor dem 3. Okto­ber 1990 im Bei­tritts­ge­biet erfolg­ten Über­bau ist der Boden­wert eines im glei­chen Zustand und in ver­gleich­ba­rer Lage bele­ge­nen Grund­stücks in den alten Län­dern in dem Zeit­punkt der Grenz­über­schrei­tung. Für die Bemes­sung der Über­bau­ren­te ist

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Laub­ren­te für Eichenbäume

Wegen zwei­er Eichen gibt es kei­ne „Laub­ren­te“ für den Nach­barn, ent­schied jetzt das Ober­lan­des­ge­richt Karls­ru­he: Die Klä­ge­rin bewohnt ein Rei­hen­haus mit Gar­ten in einer Sied­lung nahe am Wald. Hin­ter den Rei­hen­häu­sern befin­det sich ein bewal­de­ter Grund­stücks­strei­fen, der im Eigen­tum der beklag­ten Stadt steht. Unmit­tel­bar neben dem Gar­ten der Klä­ge­rin stehen

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