Überdenkensverfahren bei mündlichen berufsbezogenen Abschlussprüfungen

Über­den­kens­ver­fah­ren bei münd­li­chen berufs­be­zo­ge­nen Abschluss­prü­fun­gen

Der prü­fungs­recht­li­che Grund­satz der Chan­cen­gleich­heit und der effek­ti­ve Schutz der Berufs­wahl­frei­heit (Art. 12 Abs. 1 GG) ver­lan­gen, dass der zustän­di­ge Norm­ge­ber die Zahl der Prü­fer und das Ver­fah­ren im Fal­le von Bewer­tungs­dif­fe­ren­zen der Prü­fer bei berufs­be­zo­ge­nen Prü­fun­gen rechts­satz­mä­ßig fest­legt. Die Durch­füh­rung eines Über­den­kens­ver­fah­rens kann nicht wegen einer zuvor auf Ver­lan­gen des

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Die nichtbestandene Steuerberaterprüfung - Klage und verwaltungsinternes Überdenkungsverfahren

Die nicht­be­stan­de­ne Steu­er­be­ra­ter­prü­fung – Kla­ge und ver­wal­tungs­in­ter­nes Über­den­kungs­ver­fah­ren

Wird gegen den Bescheid des Finanz­mi­nis­te­ri­ums über das Nicht­be­stehen der Steu­er­be­ra­ter­prü­fung Anfech­tungs­kla­ge erho­ben und zugleich einen Antrag auf Durch­füh­rung des ver­wal­tungs­in­ter­nen Über­den­kungs­ver­fah­rens gemäß § 29 der Ver­ord­nung zur Durch­füh­rung der Vor­schrif­ten über Steu­er­be­ra­ter, Steu­er­be­voll­mäch­tig­te und Steu­er­be­ra­tungs­ge­sell­schaf­ten gestellt, so kann das Finanz­ge­richt – auch gegen den Wil­len des Prüf­lings – das

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Be­wer­tung von Prü­fungs­leis­tun­gen im ver­wal­tungs­in­ter­nen Über­den­kens­ver­fah­ren

Be­wer­tung von Prü­fungs­leis­tun­gen im ver­wal­tungs­in­ter­nen Über­den­kens­ver­fah­ren

Das in Art. 12 Abs. 1 GG ver­an­ker­te Er­for­der­nis der ei­gen­stän­di­gen und un­ab­hän­gi­gen Ur­teils­bil­dung der Prü­fer wird durch eine Ver­fah­rens­ge­stal­tung ver­letzt, die den Prü­fern im Rah­men des Über­den­kens­ver­fah­rens er­mög­licht, eine ge­mein­sa­me Stel­lung­nah­me zu den Ein­wän­den des Prüf­lings auf Grund­la­ge eines ent­spre­chen­den, vom Erst­prü­fer ge­fer­tig­ten Ent­wurfs und einer nach­fol­gen­den Be­ra­tung zwi­schen ihnen

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