Über­stel­lung eines Schutz­su­chen­den nach Ita­li­en

In Ita­li­en lie­gen kei­ne sys­te­mi­schen Män­gel des Asyl­ver­fah­rens und der Auf­nah­me­be­din­gun­gen für Schutz­su­chen­de vor, auf­grund derer einem im Dub­­lin-Ver­­­fah­­ren rück­über­stell­ten Schutz­su­chen­den die Gefahr einer unmensch­li­chen oder ent­wür­di­gen­den Behand­lung droht. Ein allein­ste­hen­der jün­ge­rer gesun­der Mann gehört nicht zu den beson­ders schutz­be­dürf­ti­gen Per­so­nen im Sin­ne der Art. 21 ff. Auf­nah­me­richt­li­nie, die in

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Über­stel­lung nach der Dub­lin-III-Ver­ord­nung – und die ille­ga­le Wie­der­ein­rei­se des Asyl­be­wer­bers

Das Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt in Leip­zig hat in einem Ver­fah­ren, in dem die Zustän­dig­keit der Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land für die Prü­fung eines Asyl­be­geh­rens im Streit steht, ein Vor­ab­ent­schei­dungs­er­su­chen zur Aus­le­gung der Ver­ord­nung (EU) Nr. 604/​2013 (Dub­lin III-Ver­­or­d­­nung) an den Gerichts­hof der Euro­päi­schen Uni­on in Luxem­burg gerich­tet. Es wird gemäß Art. 267 AEUV eine

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EU-Asyl­ver­fa­hen – und die Fami­li­en­ein­heit

Im Dub­­lin-II-Ver­­­fah­­ren ist das Bun­des­amt für Migra­ti­on und Flücht­lin­ge ver­pflich­tet, bei der Geburt eines Kin­des im Bun­des­ge­biet die Mit­glie­der der Kern­fa­mi­lie regel­mä­ßig zusam­men­zu­füh­ren bzw. nicht getrennt in den zustän­di­gen Mit­glieds­staat zu über­stel­len, weil das Neu­ge­bo­re­ne auf die Unter­stüt­zung bei­der Eltern ange­wie­sen ist. Begrün­den der­ar­ti­ge fami­liä­re Ände­run­gen wäh­rend des Auf­ent­halts im

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Über­stel­lung eines Asyl­su­chen­den nach Mal­ta

Nach der aktu­el­len Erkennt­nis­mit­tel­la­ge ist die Beant­wor­tung der Fra­ge, ob das Asyl- und Auf­nah­me­ver­fah­ren nach Mal­ta mit sys­te­mi­schen Män­geln behaf­tet ist, als offen anzu­se­hen. Vor die­sem Hin­ter­grund ist nach der vor­zu­neh­men­den Inter­es­sen­ab­wä­gung von einer Über­stel­lung nach Mal­ta abzu­se­hen. Für eine nach § 80 Abs. 5 Satz 1 VwGO zu tref­fen­de Ent­schei­dung ist

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Asyl­ver­fah­ren in Polen

Jeden­falls seit dem Inkraft­tre­ten der Ände­rung des pol­ni­schen Aus­län­der­ge­set­zes am 01.05.2014, nach wel­cher Asyl­be­wer­ber bis zur gericht­li­chen Ent­schei­dung über ihren Eil­an­trag gegen nega­ti­ve Ent­schei­dun­gen des Refu­gee Board zu ihrem Asyl­an­trag nicht abge­scho­ben wer­den dür­fen, ist kein Raum für die Annah­me, den Betrof­fe­nen ste­he im Asyl­ver­fah­ren Polens kein wirk­sa­mer Rechts­be­helf i.S.d.

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Über­stel­lung eines Asyl­su­chen­den nach Ita­li­en

Nach der aktu­el­len Erkennt­nis­mit­tel­la­ge ist nach Ansicht des Ver­wal­tungs­ge­richts Olden­burg davon aus­zu­ge­hen, dass das Asyl- und Auf­nah­me­ver­fah­ren in Ita­li­en nicht mit sys­te­mi­schen Män­geln behaf­tet ist. Rechts­grund­la­ge für die Abschie­bungs­an­ord­nung ist § 34 a Abs. 1 AsylVfG. Danach ord­net das Bun­des­amt dann, wenn ein Aus­län­der in einen siche­ren Dritt­staat (§26 a) oder in

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Über­stel­lung eines Asyl­su­chen­den nach Bul­ga­ri­en

Nach der aktu­el­len Erkennt­nis­mit­tel­la­ge ist die Beant­wor­tung der Fra­ge, ob das Asyl- und Auf­nah­me­ver­fah­ren in Bul­ga­ri­en (noch) mit sys­te­mi­schen Män­geln behaf­tet ist, als offen anzu­se­hen. Vor die­sem Hin­ter­grund ist nach der vor­zu­neh­men­den Inter­es­sen­ab­wä­gung von einer Über­stel­lung nach Bul­ga­ri­en abzu­se­hen. Rechts­grund­la­ge für die Abschie­bungs­an­ord­nung ist § 34 a Abs. 1 AsylVfG. Danach ord­net

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Deut­sche Zustän­dig­keit Asyl­ver­fah­ren – wegen sys­te­mi­scher Män­gel in Ungarn

Das Asyl­ver­fah­ren und die Auf­nah­me­be­din­gun­gen für Asyl­be­wer­ber in Ungarn wei­sen nach Ansicht des Ver­wal­tungs­ge­richts Stutt­gart gegen­wär­tig sys­te­mi­sche Män­gel auf. Nach § 27a AsylVfG ist ein Asyl­an­trag unzu­läs­sig, wenn ein ande­rer Staat auf­grund von Rechts­vor­schrif­ten der Euro­päi­schen Gemein­schaft oder eines völ­ker­recht­li­chen Ver­tra­ges für die Durch­füh­rung des Asyl­ver­fah­rens zustän­dig ist. Die­se Vor­aus­set­zun­gen

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Auf­nah­me­be­din­gun­gen für Asyl­be­wer­ber in Bul­ga­ri­en

Das Asyl­ver­fah­ren und die Auf­nah­me­be­din­gun­gen für Asyl­be­wer­ber in Bul­ga­ri­en wei­sen gegen­wär­tig sys­te­mi­sche Män­gel auf. Nach § 27a AsylVfG ist ein Asyl­an­trag unzu­läs­sig, wenn ein ande­rer Staat auf­grund von Rechts­vor­schrif­ten der Euro­päi­schen Gemein­schaft oder eines völ­ker­recht­li­chen Ver­tra­ges für die Durch­füh­rung des Asyl­ver­fah­rens zustän­dig ist. Die­se Vor­aus­set­zun­gen lie­gen hier nicht vor. Zwar

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Die Über­stel­lung einer syri­schen Fami­lie nach Polen

Eine bereits lau­fen­de Über­stel­lung einer aus­län­di­schen Fami­lie in ein ande­res Land kann einst­wei­len gestoppt wer­den, wenn der Fami­lie eine recht­zei­ti­ge Wahr­neh­mung ihrer Rech­te nicht mög­lich gewe­sen ist. Sind die im einst­wei­li­gen Rechts­schutz­ver­fah­ren sei­tens der Fami­lie gel­tend gemach­ten Ein­wen­dun­gen gegen die Recht­mä­ßig­keit der Über­stel­lung ange­sichts des hohen Eil­be­dürf­nis­ses nicht hin­rei­chend sicher

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Über­stel­lung eines Asyl­be­wer­bers in einen ande­ren EU-Mit­glieds­staat

Ein Asyl­be­wer­ber darf nicht an einen ande­ren EU-Mit­­­glie­d­­staat über­stellt wer­den, in dem er Gefahr läuft, unmensch­lich behan­delt zu wer­den. Das Uni­ons­recht lässt kei­ne unwi­der­leg­ba­re Ver­mu­tung zu, dass die Mit­glied­staa­ten die Grund­rech­te der Asyl­be­wer­ber beach­ten. Die gemein­sa­me Asyl­po­li­tik ist ein wesent­li­cher Bestand­teil des Ziels der Euro­päi­schen Uni­on, schritt­wei­se einen Raum der

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Über­stel­lung eines hei­rats­wil­li­gen Nicht­asy­lan­ten an ein ande­re EU-Land

Vor der Über­stel­lung eines Dritt­staats­an­ge­hö­ri­gen, der sich uner­laubt im Bun­des­ge­biet auf­hält und für den auf Ersu­chen des Bun­des­am­tes für Migra­ti­on und Flücht­lin­ge ein EU Mit­glied­staat sei­ne Über­nah­me­be­reit­schaft nach Art. 16 Abs. 1 Buch­sta­be e Dub­lin II VO erklärt hat, hat die Aus­län­der­be­hör­de eine (anfecht­ba­re) Ent­schei­dung über die zwangs­wei­se Been­di­gung sei­nes Auf­ent­halts unter

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