Bundesfinanzhof (BFH)

Steu­er­vor­tei­le einer ehren­amt­li­chen Tätig­keit

In Deutsch­land ist die Bereit­schaft, eine ehren­amt­li­che Tätig­keit zu über­neh­men, immer gerin­ger wer­dend. Geschätzt sind 23 Mio. in Ver­ei­nen oder Ver­bän­den und Kir­chen ehren­amt­lich tätig. Dadurch wer­den vie­le Berei­che des öffent­li­chen und sozia­len Lebens unter­stützt. Ohne die Ehren­amt­ler wür­de es oft­mals düs­ter aus­se­hen bezüg­lich der Arbeit und der Exis­tenz der

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Verlust aus einer nebenberuflichen Übungsleitertätigkeit

Ver­lust aus einer neben­be­ruf­li­chen Übungs­lei­ter­tä­tig­keit

Der Ver­lust aus einer neben­be­ruf­li­chen Übungs­lei­ter­tä­tig­keit ist nach einer aktu­el­len Ent­schei­dung des Finanz­ge­richts Rhein­­land-Pfalz auch dann anzu­er­ken­nen, wenn die Ein­nah­men den steu­er­frei­en Betrag nicht über­stei­gen. In dem hier vom Finanz­ge­richt Rhein­­land-Pfalz ent­schie­de­nen Streit­fall war der Klä­ger im Jah­re 2009 neben­be­ruf­lich als Tanz­sport­übungs­lei­ter tätig. Nach der gesetz­li­chen Rege­lung des § 3 Nr.

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Übungsleiterfreibetrag auch für Tätigkeit in anderen EU-Staaten

Übungs­lei­ter­frei­be­trag auch für Tätig­keit in ande­ren EU-Staa­ten

Nach § 3 Nr. 26 d EStG sind Ein­nah­men aus bestimm­ten neben­be­ruf­li­chen Tätig­kei­ten bis zu einer Höchst­gren­ze (heu­te 2.100 € pro Jahr) steu­er­frei (so genann­ter Übungs­lei­ter­frei­be­trag). Nach der bis­her gel­ten­den Geset­zes­fas­sung galt dies nur für sol­che Tätig­kei­ten, die für inlän­di­sche öffent­li­che Kör­per­schaf­ten oder gemein­nüt­zi­ge Ein­rich­tun­gen erbracht wur­den. Für Zah­lun­gen aus­län­di­scher Kör­per­schaf­ten und Ein­rich­tun­gen

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