Umklei­de­zei­ten als ver­gü­tungs­pflich­ti­ge Arbeits­zeit

Ist bei der Arbeit das Tra­gen einer bestimm­ten Berufs­klei­dung und des­halb das Umklei­den im Betrieb durch den Arbeit­ge­ber ange­ord­net, han­delt es sich bei den Umklei­de­zei­ten grund­sätz­lich um ver­gü­tungs­pflich­ti­ge Arbeits­zeit. Jedoch beinhal­tet § 6 Ziff. 2 des vom Bun­des­ar­beit­ge­ber­ver­band Che­mie und der Gewerk­schaft IG Berg­bau, Che­mie und Ener­gie abge­schlos­se­nen Man­tel­ta­rif­ver­trags (MTV) eine geson­der­te

Lesen

Umklei­de­zei­ten, Wege­zei­ten – und ihre Schät­zung

Das Umklei­den ist Teil der vom Arbeit­neh­mer geschul­de­ten und ihm zu ver­gü­ten­den Arbeits­zeit, wenn der Arbeit­ge­ber das Tra­gen einer bestimm­ten Klei­dung vor­schreibt, die im Betrieb an- und abge­legt wer­den muss. Steht fest (§ 286 ZPO), dass Umklei­­de- und Wege­zei­ten auf Ver­an­las­sung des Arbeit­ge­bers ent­stan­den sind, kann aber der Arbeit­neh­mer sei­ner

Lesen

Umklei­de­zei­ten, Wege­zei­ten – und die Dar­le­gungs­last

Für Ansprü­che auf Umklei­­de- und Wege­zei­ten hat der Arbeit­neh­mer sub­stan­ti­iert vor­zu­tra­gen, wel­che kon­kre­ten Tätig­kei­ten an wel­chem Ort durch­ge­führt wer­den müs­sen unter Beach­tung wel­cher bau­li­chen Gege­ben­hei­ten und Umstän­de. Einem Sach­ver­stän­di­gen müss­te es mög­lich sein, anhand des Vor­trags des Mit­ar­bei­ters mit­tels Stopp­uhr eine Mes­sung vor­zu­neh­men und auf die­se Wei­se den Vor­trag des

Lesen