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Aus­ge­schie­de­nes Umlauf­ver­mö­gen – und die gewer­be­steu­er­recht­li­che Hin­zu­rech­nung von Mietzinsen

Miet- und Pacht­zin­sen für die Benut­zung von beweg­li­chen Wirt­schafts­gü­tern des Anla­ge­ver­mö­gens sind dem Gewinn aus Gewer­be­be­trieb nicht nach § 8 Nr. 1 Buchst. d GewStG hin­zu­zu­rech­nen, soweit sie in die Her­stel­lungs­kos­ten von Wirt­schafts­gü­tern des Umlauf­ver­mö­gens ein­zu­be­zie­hen sind. Inso­weit reicht es aus, dass die Miet- und Pacht­zin­sen als Her­stel­lungs­kos­ten akti­viert wor­den wären, wenn sich

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Der Erwerb einer Rück­de­ckungs­for­de­rung – und die Bilan­zie­rung der Anschaffungskosten

Ein Rück­de­ckungs­an­spruch stellt eine For­de­rung gegen den Ver­si­che­rer dar, die zum Umlauf­ver­mö­gen gehört. Die Anschaf­fung eines Rück­de­ckungs­an­spruchs ist regel­mä­ßig kei­ne von § 4 Abs. 3 Satz 4 EStG erfass­te Anschaf­fung von Wert­pa­pie­ren und ver­gleich­ba­ren, nicht ver­brief­ten For­de­run­gen und Rech­ten des Umlauf­ver­mö­gens. Der vom Unter­neh­mer gezahl­te Bei­trag zur Anschaf­fung des unstrei­tig dem Betriebs­ver­mö­gen zuzuordnenden

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Die ver­mö­gens­ver­wal­ten­de, gewerb­lich gepräg­te Per­so­nen­ge­sell­schaft – und das Umlaufvermögen

Eine ver­mö­gens­ver­wal­tend täti­ge, aber gewerb­lich gepräg­te Per­so­nen­ge­sell­schaft i.S. des § 15 Abs. 3 Nr. 2 EStG kann nicht nur Anla­ge, son­dern auch Umlauf­ver­mö­gen haben. Die Zuord­nung bestimmt sich nach der Zweck­be­stim­mung des Wirt­schafts­guts im (fik­ti­ven) Betrieb. Nach § 4 Abs. 3 Satz 4 Vari­an­te 1 EStG sind die Anschaf­­fungs- oder Her­stel­lungs­kos­ten für nicht abnutz­ba­re Wirt­schafts­gü­ter des

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Grund­stü­cke – Anla­ge­ver­mö­gen oder Umlaufvermögen?

Gemäß § 6b Abs. 4 Satz 1 Nr. 2 EStG ist Vor­aus­set­zung für die Bil­dung einer den Gewinn min­dern­den Rück­la­ge u.a., dass die ver­äu­ßer­ten Wirt­schafts­gü­ter im Zeit­punkt der Ver­äu­ße­rung min­des­tens sechs Jah­re unun­ter­bro­chen zum Anla­ge­ver­mö­gen einer inlän­di­schen Betriebs­stät­te gehört haben. Beim Anla­ge­ver­mö­gen sind nur die Gegen­stän­de aus­zu­wei­sen, die bestimmt sind, dau­ernd dem Geschäftsbetrieb

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Struk­tur­wan­del zur Lieb­ha­be­rei – und die Wirt­schafts­gü­ter des Umlaufvermögens

Der Struk­tur­wan­del zur Lieb­ha­be­rei stellt kei­ne gewinn­rea­li­sie­ren­de Betriebs­auf­ga­be dar. Die wei­ter­hin in dem ‑nun nicht mehr ein­­kom­­men­­steu­er­­re­le­­van­­ten- Betrieb genutz­ten Wirt­schafts­gü­ter blei­ben Betriebs­ver­mö­gen. Wert­än­de­run­gen die­ses Betriebs­ver­mö­gens, die wäh­rend der Zeit der Lieb­ha­be­rei ein­tre­ten, sind ein­kom­men­steu­er­recht­lich aller­dings irrele­vant. Ermit­telt der Steu­er­pflich­ti­ge sei­nen Gewinn durch Ein­­nah­­men-Über­­­schuss-Rech­­nung, ist er nicht ver­pflich­tet, im Zeit­punkt des

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Schuld­zin­sen aufs Umlaufvermögen

Im Fall zu hoher Pri­vat­ent­nah­men sind die auf die Finan­zie­rung von Umlauf­ver­mö­gen ent­fal­len­den Schuld­zin­sen auch dann nur gekürzt abzieh­bar, wenn sie auf den Erwerb eines Waren­la­gers ent­fal­len. Nach § 4 Abs. 4a EStG ist seit 1999 der betrieb­li­che Schuld­zin­sen­ab­zug beschränkt, soweit der Unter­neh­mer sog. „Über­ent­nah­men“ tätigt, also über das ein­ge­leg­te Kapital

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Vor­steu­er­be­rich­tung im Umlaufvermögen

Die Vor­steu­er­be­rich­ti­gung nach § 15a Abs. 1 UStG für vor dem 1. Janu­ar 2005 aus­ge­führ­te Umsät­ze, die zur Anschaf­fung oder Her­stel­lung von Wirt­schafts­gü­tern füh­ren, setzt vor­aus, dass die­se nicht nur ein­ma­lig zur Aus­füh­rung eines Umsat­zes ver­wen­det wer­den. Die ertrag­steu­er­recht­li­che Beur­tei­lung als Umlauf­ver­mö­gen oder Anla­ge­ver­mö­gen ist umsatz­steu­er­recht­lich nicht ent­schei­dend. Dies ent­schied jetzt

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Gewerb­li­cher Grund­stücks­han­del mit­tels GmbH

Die Ein­brin­gung eines Grund­stücks in eine vom Steu­er­pflich­ti­gen beherrsch­te GmbH vor Fer­tig­stel­lung des Gebäu­des ist nach einem aktu­el­len Urteil des Bun­des­fi­nanz­hofs bei der Beur­tei­lung eines gewerb­li­chen Grund­stücks­han­dels als Anhalts­punkt für das Vor­lie­gen einer unbe­ding­ten Ver­äu­ße­rungs­ab­sicht her­an­zu­zie­hen. Der Gewinn, der anläss­lich der Ein­brin­gung eines Grund­stücks­han­dels­be­triebs in eine GmbH ent­steht, ist aufgrund

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Bundesfinanzhof (BFH)

Baum­schu­len­er­lass

Die Richt­wer­te im soge­nann­ten Baum­schu­len­er­lass beinhal­ten nach Ansicht des Nie­der­säch­si­schen Finanz­ge­richts eine zuläs­si­ge Schät­zung der Anschaf­­fungs- und Her­stel­lungs­kos­ten der zu bewer­ten­den Pflanz­be­stän­de. Ermit­telt ein Land- und Forst­wirt sei­nen Gewinn durch Betriebs­ver­mö­gens­ver­gleich, so hat er nach § 4 Abs. 1 EStG Wirt­schafts­gü­ter sei­nes Betriebs­ver­mö­gens zu bilan­zie­ren. Dies gilt im Grund­satz auch für selbsterzeugte

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Eigen­heim­zu­la­ge bei Anschaf­fung von Genossenschaftsanteilen

Der Bun­des­fi­nanz­hof hat­te vor einem knap­pen Jahr ent­schie­den, dass es für die Beur­tei­lung, ob es sich um eine nach § 17 Eig­Zu­lG begüns­tig­te Genos­sen­schaft han­delt, nicht dar­auf ankommt, dass mehr als 2/​3 des Geschäfts­gut­ha­bens der Genos­sen und der auf­ge­nom­me­nen Kre­dit­mit­tel zu woh­nungs­wirt­schaft­li­chen Zwe­cken ver­wen­det wer­den. Fer­ner set­ze das Gesetz nicht

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Kei­ne Vor­steu­er­be­rich­ti­gung für vor 2005 erwor­be­nes Umlaufvermögen

Für vor dem 1. Janu­ar 2005 aus­ge­führ­te Umsät­ze, die zur Anschaf­fung oder Her­stel­lung von Wirt­schafts­gü­tern füh­ren, die nur ein­ma­lig zur Aus­füh­rung eines Umsat­zes ver­wen­det wer­den („Umlauf­ver­mö­gen“), besteht auch unter Berück­sich­ti­gung von Art. 20 der Richt­li­nie 77/​388/​EWG kein Anspruch auf Vor­steu­er­be­rich­ti­gung nach § 15a UStG. Bun­des­fi­nanz­hof, Urteil vom 12. Febru­ar 2009 –

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Nach­hal­ti­ge Tätigkeit

Ob Erwerb, Bebau­ung und anschlie­ßen­de (Wieder-)Veräußerung eines ein­zel­nen Grund­stücks bereits eine gewerb­li­che Tätig­keit dar­stel­len, ist ein regel­mä­ßi­ger Dis­kus­si­ons­punkt zwi­schen dem Grund­stücks­bau­herrn und dem Finanz­amt. Ent­schei­dend für die Ein­stu­fung, ob das Vor­ha­ben bereits gewerb­lich ist oder noch nicht, ist dabei meist, ob die Akti­vi­tä­ten der Grund­stücks­ei­gen­tü­mer bereits eine für die Gewerblichkeit

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Geschei­ter­te Sanie­rung durch eine Auffanggesellschaft

Der Bun­des­ge­richts­hof hat­te erneut zu Haf­tungs­fra­gen bei gemischt ver­deck­ten Sach­ein­la­gen zu ent­schei­den. Der Ent­schei­dung lag der geschei­ter­te Ver­such der “über­tra­gen­den Sanie­rung” eines in Rhein­­land-Pfalz über­re­gio­nal täti­gen Möbel­hau­ses in der Rechts­form einer KG zugrun­de. Die­se KG geriet im Jahr 1999 in Insol­venz. Der Klä­ger ist der Insol­venz­ver­wal­ter der Auf­fang­ge­sell­schaft, einer AG, welche

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Steu­er­ri­si­ken bei unter­neh­me­ri­scher Neuausrichtung

Ein Ver­lust der wirt­schaft­li­chen Iden­ti­tät nach § 8 Abs. 4 KStG 1996 a.F. kann auch vor­lie­gen, wenn der bis­he­ri­ge Geschäfts­be­trieb vor bzw. bei der Aus­rich­tung auf einen neu­en Geschäfts­zweig zwar nicht voll­stän­dig ein­ge­stellt, aber sehr stark redu­ziert wird. Eine Redu­zie­rung des Geschäfts­be­triebs auf einen gering­fü­gi­gen Teil der bis­he­ri­gen Tätig­keit ver­bun­den mit einer späteren

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