Lauf­zeit­ver­län­ge­rung für die bel­gi­schen Atom­kraft­wer­ke Doel 1 und Doel 2

Das bel­gi­sche Gesetz über die Ver­län­ge­rung der Lauf­zeit der Kern­kraft­wer­ke Doel 1 und Doel 2 wur­de ohne die erfor­der­li­chen vor­he­ri­gen Umwelt­ver­träg­lich­keits­prü­fun­gen erlas­sen. Es ist jedoch nicht aus­ge­schlos­sen, die Wir­kun­gen des Geset­zes über die Lauf­zeit­ver­län­ge­rung im Fall einer schwer­wie­gen­den und tat­säch­li­chen Gefahr einer Unter­bre­chung der Strom­ver­sor­gung vor­über­ge­hend auf­recht­zu­er­hal­ten. Das bel­gi­sche Gesetz über die

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Über Hüh­ner­vö­gel: Hen­nen und Wach­teln

Zu den Hen­nen im Sin­ne des Geset­zes über die Umwelt­ver­träg­lich­keits­prü­fung (UVPG) zäh­len auch Wach­teln. So hat das Ver­wal­tungs­ge­richt Osna­brück in dem hier vor­lie­gen­den Fall einer Kla­ge auf Ertei­lung eines Bau­vor­be­schei­des ent­schie­den und die Kla­ge abge­wie­sen. Die Klä­ge­rin, eine GmbH, plant die Errich­tung von fünf Wach­tel­stäl­len zur Eier­pro­duk­ti­on mit ins­ge­samt 75.000

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Umwelt­ver­träg­lich­keits­prü­fung – und der Ver­fah­rens­feh­ler

§ 4 UmwRG unter­schei­det zwi­schen abso­lu­ten Ver­fah­rens­feh­lern nach Absatz 1 und rela­ti­ven Ver­fah­rens­feh­lern nach Absatz 1a. Auf, bVer­fah­rens­feh­ler im Sin­ne von § 4 Abs. 1 UmwRG§ 4 Abs. 1a Satz 1 UmwRG klar, dass für sie § 46 VwVfG gilt mit der Fol­ge, dass die Auf­he­bung eines Ver­wal­tungs­akts nicht allein wegen die­ses Feh­lers bean­sprucht wer­den kann,

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Instand­set­zung einer still­ge­leg­ten Bahn­stre­cke – und der Lärm­schutz

Die Re­pa­ra­tur und In­stand­set­zung ei­nes Schie­nen­wegs nach ei­ner Stre­cken­still­le­gung stel­len selbst dann kei­nen er­heb­li­chen bau­li­chen Ein­griff im Sin­ne des § 1 Abs. 2 Satz 1 Nr. 2 der 16. BIm­SchV dar, wenn es sich um ei­ne grund­le­gen­de Re­kon­struk­ti­on der Gleis­an­la­ge han­delt . Für die Fra­ge, ob ei­ne durch das Vor­ha­ben her­vor­ge­ru­fe­ne Lärm­be­las­tung die ge­ge­be­ne

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Anpas­sungs­ge­neh­mi­gung für einen Flug­ha­fen – und die Kla­ge­be­fug­nis nach dem Umwelt­rechts­be­helfs­ge­setz

Gemäß § 1 Abs. 1 Nr. 1 Buchst. a UmwRG fin­det das Umwelt­rechts­be­helfs­ge­setz auf Ent­schei­dun­gen nach § 2 Abs. 3 UVPG über die Zuläs­sig­keit von Vor­ha­ben Anwen­dung, für die nach dem Gesetz über die Umwelt­ver­träg­lich­keits­prü­fung eine Pflicht zur Durch­füh­rung einer Umwelt­ver­träg­lich­keits­prü­fung (UVP) besteht. Eine sol­che Pflicht folgt hier nicht aus § 3b Abs. 1 Satz 1 UVPG. Der

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Vor­fel­der­wei­te­rung am Flug­ha­fen Köln/​Bonn

Das Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt in Leip­zig hat bestä­tigt, dass lärm­be­las­te­te Nach­barn eines Flug­ha­fens gegen bau­li­che Erwei­te­rungs­maß­nah­men, die von der zustän­di­gen Plan­fest­stel­lungs­be­hör­de mit einer "Unter­blei­bens­ent­schei­dung" geneh­mi­gungs­frei gestellt wur­den, vor­ge­hen und gege­be­nen­falls die Still­le­gung die­ser Flä­chen bis zur Ertei­lung der erfor­der­li­chen Geneh­mi­gung ver­lan­gen kön­nen. Die Klä­ger sind Eigen­tü­mer von Grund­stü­cken, die sich in etwa

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Müg­gel­see-Rou­te – wenn BER denn ein­mal öff­net

Das Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt in Leip­zig hat ein Urteil des Oberverwaltungs­gerichts Ber­­lin-Bran­­den­burg zur soge­nann­ten "Müg­gel­­see-Rou­­te" bestä­tigt. Die Flug­rou­te ist vor­ge­se­hen für Abflug­ver­fah­ren von der Nord­bahn des Flug­ha­fens in Rich­tung Osten. Nach einem Über­flug im Süden von Bohns­dorf und einer Links­kur­ve führt die Rou­te zwi­schen dem Bezirk Tre­p­­tow-Köpe­­nick bzw. Fried­richs­ha­gen und Müg­gel­heim bzw.

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Über­füh­rung von Kreuz­fahrt­schif­fen über die Ems

Die was­ser­recht­li­che Erlaub­nis, mit der Neben­be­stim­mun­gen des Plan­fest­stel­lungs­be­schlus­ses für das Ems­sperr­werk aus­ge­setzt wur­den, ist recht­mä­ßig, weil kei­ne Feh­ler der durch­ge­führ­ten Umwelt­ver­träg­lich­keits­prü­fung ersicht­lich sind. Da ledig­lich zwei Neben­be­stim­mun­gen aus dem Plan­fest­stel­lungs­be­schluss für das Ems­sperr­werk für einen zeit­lich begrenz­ten Umfang aus­ge­setzt wer­den sol­len, ist kein Plan­än­de­rungs­ver­fah­ren erfor­der­lich. Mit die­ser Begrün­dung hat das

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Die Gemei­ne, ihr Grund­stück – und die Belan­ge des Natur­schut­zes in der Plan­fest­stel­lung

Eine Gemein­de kann wie ein pri­va­ter Grund­stücks­ei­gen­tü­mer gel­tend machen, die (teil­wei­se) Inan­spruch­nah­me der in ihrem Eigen­tum ste­hen­den Grund­stü­cke ver­let­ze das Gebot einer gerech­ten Abwä­gung ihrer eige­nen Belan­ge . Es spielt nur für die Abwä­gung, nicht aber für die Kla­ge­be­fug­nis eine Rol­le, ob die betrof­fe­nen Grund­stü­cke der Gemein­de einen Bezug zur

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Umwelt­aus­wir­kun­gen – und die Gren­ze zur Erfor­der­lich­keit einer Umwelt­ver­träg­lich­keits­prü­fung

Erheb­li­che nach­tei­li­ge Umwelt­aus­wir­kun­gen, die nach § 3c Satz 1 UVPG zur Durch­füh­rung einer Umwelt­ver­träg­lich­keits­prü­fung ver­pflich­ten, lie­gen nicht erst dann vor, wenn die nach dem jeweils ein­schlä­gi­gen mate­ri­el­len Zulas­sungs­recht maß­geb­li­che Schäd­lich­keits­gren­ze vor­aus­sicht­lich über­schrit­ten wird und damit die Umwelt­aus­wir­kun­gen nach Ein­schät­zung der Behör­de so gewich­tig sind, dass sie zu einer Ver­sa­gung der Zulas­sung

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Satel­li­ten­kom­mu­ni­ka­ti­ons­ein­rich­tung für US-Gast­streit­kräf­te in Land­stuhl

Ist im Rah­men einer durch­ge­führ­te Umwelt­ver­träg­lich­keits­vor­prü­fung fest­ge­stellt wor­den, dass durch eine geplan­te Satel­li­ten­kom­mu­ni­ka­ti­ons­ein­rich­tung kei­ne erheb­li­chen nach­tei­li­gen Umwelt­aus­wir­kun­gen zu erwar­ten sind, muss kei­ne Umwelt­ver­träg­lich­keits­prü­fung im enge­ren Sin­ne durch­ge­führt wer­den. Die Vor­ga­ben des Flä­chen­nut­zungs­plans, auf des­sen Flä­che das Vor­ha­ben zum Teil ver­wirk­licht wer­den soll, sind nicht von sol­chem Gewicht, dass sie sich

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Das geplan­te Was­ser­be­cken auf dem Tem­pel­ho­fer Feld

Stellt der geplan­te Bau eines Was­ser­be­ckens die Her­stel­lung eines Gewäs­sers dar, bedarf es nach dem Was­ser­haus­halts­ge­setz einer Vor­prü­fung, ob eine Umwelt­ver­träg­lich­keits­prü­fung not­wen­dig ist. Fin­det dise Vor­prü­fung nicht statt, liegt ein beacht­li­cher Ver­fah­rens­man­gel vor. So hat das Ver­wal­tungs­ge­richt Ber­lin in dem hier vor­lie­gen­den Eil­ver­fah­ren über das geplan­te Was­ser­be­cken auf dem Tem­pel­ho­fer

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Die Grund­was­ser­ent­nah­me für eine Papier­fa­brik

Sind für eine was­ser­recht­li­che Bewil­li­gung die UVP-Vor­­prü­­fung, die Pro­gno­se der nach­tei­li­gen Aus­wir­kun­gen auf den Was­­ser- und Natur­haus­halt und die Ermes­sens­ent­schei­dung des Land­krei­ses auf einer belast­ba­ren fach­li­chen Grund­la­ge erfolgt und bereits vor­han­de­ne Schä­den auf Nach­bar­grund­stü­cken nicht auf die Grund­was­ser­ent­nah­me, son­dern auf ande­re Ursa­chen zurück­zu­füh­ren, ist die was­ser­recht­li­che Bewil­li­gung recht­mä­ßig und die

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Das Kol­li­si­ons­ri­si­ko für Fle­der­mäu­se durch Wind­ener­gie­an­la­gen

Kann nicht davon aus­ge­gan­gen wer­den, dass trotz einer gerin­gen Grö­ße oder Leis­tung einer Wind­farm auf­grund beson­de­rer ört­li­cher Gege­ben­hei­ten gemäß den in der Anla­ge 2 Nr. 2 zum UVPG auf­ge­führ­ten Schutz­kri­te­ri­en erheb­li­che nach­tei­li­ge Umwelt­aus­wir­kun­gen zu erwar­ten sind, ist für die Errich­tung und den Betrieb einer Wind­farm mit gerin­ger Grö­ße oder Leis­tung eine Umwelt­ver­träg­lich­keits­prü­fung

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Die Geneh­mi­gung zur Umwand­lung eines Wal­des

Ist eine Wald­um­wand­lungs­ge­neh­mi­gung unter Ver­stoß gegen die Bestim­mun­gen des Geset­zes über die Umwelt­ver­träg­lich­keits­prü­fung sowie wei­te­rer umwelt- und natur­schutz­recht­li­cher Vor­schrif­ten, ins­be­son­de­re des Arten­schutz­rech­tes und des Wald­ge­set­zes aus­ge­spro­chen wor­den, liegt eine rechts­wid­ri­ge Geneh­mi­gung vor. Mit die­ser Begrün­dung hat das Ver­wal­tungs­ge­richt Osna­brück in dem hier vor­lie­gen­den Fall der Kla­ge eines nach dem Umwelt-Rechts­be­helf­s­ge­­setz

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West­um­fah­rung Pin­ne­berg

Dem Plan­fest­stel­lungs­be­schluss zum Bau einer Stra­ße steht nichts ent­ge­gen, wenn die Fra­gen der Erreich­bar­keit des Gewer­be­grund­stücks und weg­fal­len­der Stell- bzw. Park­plät­ze aus­rei­chend geprüft wor­den sind, die erfor­der­li­chen Rege­lun­gen zum Lärm­schutz vor­han­den sind und eine Umwelt­ver­träg­lich­keits­prü­fung nichts gegen­tei­li­ges erge­ben hat. So das Schles­wig-Hol­stei­­ni­­sche Ober­ver­wa­tungs­ge­richt in dem hier vor­lie­gen­den Fall eines Antrags

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Natur­schutz­be­lan­ge bei Hang­si­che­rungs­maß­nah­men

Ein Bedürf­nis zur Siche­rung der Rech­te des Bun­des Natur­schutz ist bei geplan­ten Maß­nah­men zur Hang­si­che­rung an einem Ufer anzu­er­ken­nen, auch wenn noch kei­ne gesi­cher­te Aus­sa­ge dar­über getrof­fen wer­den kann, ob er vor der Rea­li­sie­rung der Maß­nah­men betei­ligt wer­den muss. Denn es ist kei­ne Ver­träg­lich­keits­prü­fung durch­ge­führt wor­den, die gera­de der Ermitt­lung

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Umsied­lung von Arten mit klei­nem Akti­ons­ra­di­us – oder: der Kamm­molch in der UVP

Maß­nah­men zur Umsied­lung von Arten mit einem klei­nen Akti­ons­ra­di­us (hier: Kamm­molch) kön­nen bereits im Rah­men der Ver­träg­lich­keits­prü­fung zu berück­sich­ti­gen­de Scha­dens­ver­mei­dungs­maß­nah­men dar­stel­len, wenn die funk­tio­nel­le Ver­bin­dung zu einer For­t­pflan­zungs- oder Ruhe­stät­te erhal­ten bleibt und die­se nach Durch­füh­rung der Maß­nah­men min­des­tens die glei­che (oder eine grö­ße­re) Aus­deh­nung und eine glei­che (oder bes­se­re)

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Flug­rou­ten zum BER

Die Kla­gen von zwei Umwelt­ver­bän­den und Anwoh­nern aus der Regi­on Müg­gel­see gegen die Müg­gel­see­rou­te und die Wann­see­rou­te sind erfolg­los. Es besteht kei­ne Pflicht zur Durch­füh­rung einer Umwelt­ver­träg­lich­keits­prü­fung im Flug­rou­ten­fest­set­zungs­ver­fah­ren. Die­se Prü­fung ist im Plan­fest­stel­lungs­ver­fah­ren für den Flug­ha­fen zu leis­ten. Die dort vor­zu­neh­men­de Umwelt­ver­träg­lich­keits­prü­fung hat sich auf den gesam­ten Ein­wir­kungs­be­reich des

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Staats­haf­tung wegen unter­las­se­ner Umwelt­ver­träg­lich­keits­prü­fung

Das Unter­las­sen einer Umwelt­ver­träg­lich­keits­prü­fung unter Ver­let­zung des Uni­ons­rechts löst als sol­ches grund­sätz­lich kei­ne Haf­tung des Staats für einen rei­nen Ver­mö­gens­scha­den aus. Die­se Haf­tung kann jedoch aus­ge­löst wer­den, wenn das natio­na­le Gericht ins­be­son­de­re zu dem Ergeb­nis kommt, dass ein unmit­tel­ba­rer Kau­sal­zu­sam­men­hang zwi­schen der Unter­las­sung und dem erlit­te­nen Scha­den, wie der Wert­min­de­rung

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Umwelt­ver­träg­lich­keits­prü­fung bei Flug­ha­fen­um­bau­ten

Die öster­rei­chi­sche Rege­lung, die bei der Ände­rung eines Flug­ha­fens nur für Pro­jek­te, bei denen eine Erhö­hung der Anzahl der Flug­be­we­gun­gen um min­des­tens 20 000 pro Jahr zu erwar­ten ist, eine Umwelt­ver­träg­lich­keits­prü­fung vor­sieht, ver­stößt nach einem Urteil des Gerichts­hofs der Euro­päi­schen Uni­on gegen das Uni­ons­recht. Die Mit­glied­staa­ten müs­sen näm­lich alle Pro­jek­te,

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Feh­ler bei der Durch­füh­rung der Um­welt­ver­träg­lich­keits­prü­fung

§ 4 Abs. 1 Satz 1 i.V.m. Abs. 3 UmwRG stellt für die dar­in ge­nann­ten Ver­fah­rens­män­gel eine Son­der­re­ge­lung zu § 46 VwVfG dar, schließt die Auf­he­bung der an­ge­grif­fe­nen Ent­schei­dung wegen an­de­rer Ver­fah­rens­män­gel nach Maß­ga­be des § 46 VwVfG aber nicht aus. Feh­ler bei der Durch­füh­rung der Um­welt­ver­träg­lich­keits­prü­fung be­grün­den kei­nen Ver­fah­rens­man­gel nach § 4 Abs.

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FFH-Ver­träg­lich­keits­prü­fung

Bei der FFH-Ver­­­­­trä­g­­­li­ch­keits­­­prü­­­fung sind die­je­ni­gen cha­rak­te­ris­ti­schen Arten aus­zu­wäh­len, die einen deut­li­chen Vor­kom­mens­schwer­punkt im je­wei­li­gen Le­bens­raum­typ auf­wei­sen bzw. die Er­hal­tung ihrer Po­pu­la­tio­nen muss un­mit­tel­bar an den Er­halt des je­wei­li­gen Le­bens­raum­typs ge­bun­den sein. Die Arten müs­sen für das Er­ken­nen und Be­wer­ten von Be­ein­träch­ti­gun­gen re­le­vant sein, d.h. es sind Arten aus­zu­wäh­len, die eine

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Die geneh­mig­te Wald­ro­dung

Über die Geneh­mi­gung zur Rodung einer Wald­flä­che zuguns­ten einer Tier­mast­an­la­ge darf nur zusam­men mit der untrenn­bar mit ihr ver­bun­de­nen immis­si­ons­schutz­recht­li­chen Geneh­mi­gung für die Erwei­te­rung der Mast­an­la­ge in einem die hin­rei­chen­de Betei­li­gung der Öffent­lich­keit wah­ren­den Ver­fah­ren ent­schie­den wer­den. Dar­über hin­aus muss die Geneh­mi­gung zur Wald­um­wand­lung mit dem Arten­­­schutz- und Wald­recht ver­ein­bar

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Umwelt­ver­träg­lich­keits­prü­fung für Bauän­de­run­gen bei einem Flug­ha­fen

Die öster­rei­chi­sche Rege­lung, die bei der Ände­rung eines Flug­ha­fens nur für Pro­jek­te, bei denen eine Erhö­hung der Anzahl der Flug­be­we­gun­gen um min­des­tens 20 000 pro Jahr zu erwar­ten ist, eine Umwelt­ver­träg­lich­keits­prü­fung vor­sieht, ver­stößt nach einem aktu­el­len Urteil des Gerichts­hofs der Euro­päi­schen Uni­on gegen das Uni­ons­recht. Die Mit­glied­staa­ten müs­sen näm­lich alle

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Die unter­las­se­ne Umwelt­ver­träg­lich­keits­prü­fung

Das Unter­las­sen einer Umwelt­ver­träg­lich­keits­prü­fung unter Ver­let­zung des Uni­ons­rechts löst als sol­ches grund­sätz­lich kei­ne Haf­tung des Staats für einen rei­nen Ver­mö­gens­scha­den aus. Die­se Haf­tung kann jedoch aus­ge­löst wer­den, wenn das natio­na­le Gericht ins­be­son­de­re zu dem Ergeb­nis kommt, dass ein unmit­tel­ba­rer Kau­sal­zu­sam­men­hang zwi­schen der Unter­las­sung und dem erlit­te­nen Scha­den, wie der Wert­min­de­rung

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