Die unein­bring­li­che Leis­tung in der Umsatzsteuer

Der Bun­des­fi­nanz­hof hält wei­ter­hin an sei­ner Recht­spre­chung fest, dass eine blo­ße Zah­lungs­ver­zö­ge­rung für die Annah­me einer Unein­bring­lich­keit nicht aus­reicht. Für eine im Rah­men von § 17 Abs. 2 Nr. 1 UStG unbe­acht­li­che Zah­lungs­ver­zö­ge­rung spricht dabei im hier ent­schie­de­nen Streit­fall, dass die Bei­ge­la­de­ne die am 27.06.2012 mit Fäl­lig­keit zum 27.07.2012 gestell­te Rech­nung ohne

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Vor­steu­er­ab­zug – für unein­bring­li­che Forderungen

Die Aus­le­gung des Begriffs der Unein­bring­lich­keit i.S.v. § 17 Abs. 2 Nr. 1 UStG ent­spricht der stän­di­gen Recht­spre­chung des Bun­des­fi­nanz­hofs zur Unzu­läs­sig­keit eines Vor­steu­er­ab­zugs gemäß § 15 Abs. 1 UStG, wenn schon zur­zeit der Rech­nungs­stel­lung Unein­bring­lich­keit gege­ben ist. Bei der Aus­le­gung des Begriffs der Unein­bring­lich­keit steht den Mit­glied­staa­ten ein Rege­lungs­spiel­raum zu (vgl. Art. 90

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Vor­steu­er­be­rich­ti­gung wegen Unein­bring­lich­keit im Insolvenzeröffnungsverfahren

Der Vor­steu­er­be­rich­ti­gungs­an­spruch gemäß § 17 Abs. 2 Nr. 1, Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 UStG ent­steht mit der Bestel­lung des vor­läu­fi­gen Insol­venz­ver­wal­ters mit Zustim­mungs­vor­be­halt i.S. von § 21 Abs. 2 Nr. 2 Alter­na­ti­ve 2 InsO. Der Bun­des­fi­nanz­hof hat mit Urteil vom 08.08.2013 ent­schie­den, dass die orga­ni­sa­to­ri­sche Ein­glie­de­rung endet, wenn das Insol­venz­ge­richt für die Organ­ge­sell­schaft einen vorläufigen

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