Unfallwagen mit Vorschaden

Unfall­wa­gen mit Vor­scha­den

Wel­che Anfor­de­run­gen sind an die Dar­le­gung des Unfall­scha­dens zu stel­len, wenn bereits eine frü­he­re Beschä­di­gung im sel­ben Scha­dens­be­reich erfolgt ist? Mit die­ser Fra­ge hat­te sich jetzt das Han­sea­ti­sche Ober­lan­des­ge­richt Ham­burg zu befas­sen: Nach Ansicht des OLG Ham­burg muss der Anspruch­stel­ler in einem sol­chen Fall im Ein­zel­nen dar­le­gen, in wel­chem Umfang

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Beruflicher Unfallschaden und die unterbliebene Reparatur

Beruf­li­cher Unfall­scha­den und die unter­blie­be­ne Repa­ra­tur

Erlei­det ein nicht­selb­stän­dig täti­ger Steu­er­pflich­ti­ger mit sei­nem pri­va­ten PKW auf einer Fahrt zwi­schen Woh­nung und Arbeits­stät­te einen Unfall und ver­äu­ßert er das Unfall­fahr­zeug in nicht repa­rier­tem Zustand, bemisst sich der als Wer­bungs­kos­ten abzieh­ba­re Betrag nach der Dif­fe­renz zwi­schen dem rech­ne­risch ermit­tel­ten fik­ti­ven Buch­wert vor dem Unfall und dem Ver­äu­ße­rungs­er­lös. In

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Markenwerkstatt für die Taxi-Reparatur

Mar­ken­werk­statt für die Taxi-Repa­ra­tur

Ein Taxi­un­ter­neh­mer kann für die Repa­ra­tur sei­nes noch nicht drei Jah­re alten Fahr­zeu­ges die höhe­ren Repa­ra­tur­kos­ten einer fach­ge­bun­de­nen Mar­ken­werk­statt nicht ver­lan­gen, wenn er sei­ne Fahr­zeu­ge bis­her nie in sol­chen Werk­stät­ten hat repa­rie­ren las­sen. Er kann viel­mehr nur die Kos­ten ver­lan­gen, die ihm auf dem sonst übli­chen Repa­ra­tur­weg ent­ste­hen wür­den. In

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Integritätsinteresse beim verliehenen Kraftfahrzeug

Inte­gri­täts­in­ter­es­se beim ver­lie­he­nen Kraft­fahr­zeug

Liegt der Repa­ra­tur­auf­wand (Repa­ra­tur­kos­ten und Min­der­wert) im Rah­men von 130% des Wie­der­be­schaf­fungs­wert, so ist das für die Erstat­tungs­fä­hig­keit des Repa­ra­tur­auf­wands rele­van­te Inte­gri­täts­in­ter­es­se auch dann gewahrt, wenn der Geschä­dig­te sein Fahr­zeug nicht aus­schließ­lich per­sön­lich selbst nutzt, son­dern auch bei der Lei­he des Fahr­zeugs durch Drit­te. Dies gilt selbst dann, wenn die

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Reparaturkosten und der wirtschaftliche Totalschaden

Repa­ra­tur­kos­ten und der wirt­schaft­li­che Total­scha­den

Die Repa­ra­tur­kos­ten eines unfall­ge­schä­dig­ten PKW wer­den auch bei Vor­lie­gen eines wirt­schaft­li­chen Total­scha­dens im Zeit­punkt der Rechts­gut­ver­let­zung fäl­lig , die sich dar­an anschlie­ßen­de sechs­mo­na­ti­ge Wei­ter­be­nut­zung des Fahr­zeugs hat dar­auf kei­nen Ein­fluss. Die sechs­mo­na­ti­ge Wei­ter­be­nut­zung ist ledig­lich ein Indiz zuguns­ten des Geschä­dig­ten beim Nach­weis sei­nes Inte­gri­täts­in­ter­es­ses. Wäh­rend des Zeit­raums der Wei­ter­be­nut­zung besteht

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Stundenverrechnungssätze einer markengebunden Vertragswerkstatt

Stun­den­ver­rech­nungs­sät­ze einer mar­ken­ge­bun­den Ver­trags­werk­statt

Ein Unfall­ge­schä­dig­ter, der sein 10 Jah­re altes Fahr­zeug zunächst regel­mä­ßig in einer mar­ken­ge­bun­de­nen Ver­trags­werk­statt hat war­ten las­sen, in den letz­ten drei Jah­ren vor dem Unfall jedoch die Inspek­tio­nen und klei­ne­ren Repa­ra­tu­ren selbst vor­nahm oder in einer "frei­en" Werk­statt erle­di­gen ließ, kann bei einer fik­ti­ven Scha­dens­be­rech­nung nur die Kos­ten einer gleich­wer­ti­gen

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Markenwerkstatt oder freie Fachwerkstatt?

Mar­ken­werk­statt oder freie Fach­werk­statt?

Der Schä­di­ger kann den Geschä­dig­ten unter dem Gesichts­punkt der Scha­dens­min­de­rungs­pflicht gemäß § 254 Abs. 2 BGB auf eine güns­ti­ge­re Repa­ra­tur­mög­lich­keit in einer mühe­los und ohne Wei­te­res zugäng­li­chen "frei­en Fach­werk­statt" ver­wei­sen, wenn er dar­legt und gege­be­nen­falls beweist, dass eine Repa­ra­tur in die­ser Werk­statt vom Qua­li­täts­stan­dard her der Repa­ra­tur in einer mar­ken­ge­bun­de­nen Fach­werk­statt

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Wieder einmal: Der Unfallwagen und die Markenwerkstatt

Wie­der ein­mal: Der Unfall­wa­gen und die Mar­ken­werk­statt

Der Geschä­dig­te leis­tet dem Gebot der Wirt­schaft­lich­keit im All­ge­mei­nen Genü­ge und bewegt sich in den für die Scha­dens­be­he­bung nach § 249 Abs. 2 Satz 1 BGB gezo­ge­nen Gren­zen, wenn er der Scha­dens­ab­rech­nung die übli­chen Stun­den­ver­rech­nungs­sät­ze einer mar­ken­ge­bun­de­nen Fach­werk­statt zugrun­de legt, die ein von ihm ein­ge­schal­te­ter Sach­ver­stän­di­ger auf dem all­ge­mei­nen regio­na­len Markt ermit­telt

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Reparatur nach dem Verkehrsunfall - Freie oder Marken-Werkstatt?

Repa­ra­tur nach dem Ver­kehrs­un­fall – Freie oder Mar­ken-Werk­statt?

Der Geschä­dig­te leis­tet dem Gebot der Wirt­schaft­lich­keit im All­ge­mei­nen Genü­ge und bewegt sich in den für die Scha­dens­be­he­bung nach § 249 Abs. 2 Satz 1 BGB gezo­ge­nen Gren­zen, wenn er der Scha­dens­ab­rech­nung die übli­chen Stun­den­ver­rech­nungs­sät­ze einer mar­ken­ge­bun­de­nen Fach­werk­statt zugrun­de legt, die ein von ihm ein­ge­schal­te­ter Sach­ver­stän­di­ger auf dem all­ge­mei­nen regio­na­len Markt ermit­telt

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Der Restwert des Unfallwagens

Der Rest­wert des Unfall­wa­gens

Der Geschä­dig­te leis­tet dem Gebot zur Wirt­schaft­lich­keit im All­ge­mei­nen Genü­ge und bewegt sich in den für die Scha­dens­be­he­bung durch § 249 Abs. 2 Satz 1 BGB gezo­ge­nen Gren­zen, wenn er die Ver­äu­ße­rung sei­nes beschä­dig­ten Kraft­fahr­zeu­ges zu dem­je­ni­gen Preis vor­nimmt, den ein von ihm ein­ge­schal­te­ter Sach­ver­stän­di­ger in einem Gut­ach­ten, das eine kor­rek­te Wert­ermitt­lung

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Reparierter Unfallschaden als Sachmangel?

Repa­rier­ter Unfall­scha­den als Sach­man­gel?

Der Bun­des­ge­richts­hof hat­te jetzt dar­über zu ent­schei­den, ob ein gebrauch­tes Kraft­fahr­zeug, das bei einem frü­he­ren Unfall einen – zwi­schen­zeit­lich repa­rier­ten – Scha­den erlit­ten hat, der über einen "Baga­tell­scha­den" hin­aus­geht, des­we­gen man­gel­haft ist, weil es von der übli­chen Beschaf­fen­heit gleich­ar­ti­ger Sachen abweicht (§ 434 Abs. 1 Satz 2 Nr. 2 BGB).

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