Sti­pen­di­en­ver­ga­ben – und die angeb­lich dis­kri­mi­nie­ren­de Aus­wahl­ent­schei­dung

Die Ver­ga­be von Sti­pen­di­en für hoch­be­gab­te Hoch­schul­stu­den­ten erfor­dert eine Aus­wahl­ent­schei­dung, bei der die per­sön­li­chen Umstän­de der Bewer­ber im Vor­der­grund ste­hen, und unter­fällt daher nicht § 19 Abs. 1 Nr. 1 AGG. Wird die Ver­ga­be von Sti­pen­di­en zur För­de­rung von For­schungs­o­der Stu­di­en­vor­ha­ben im Aus­land an die Teil­nah­me­vor­aus­set­zung des in Deutsch­land erwor­be­nen Ers­ten Juris­ti­schen

Lesen

Rück­mel­de­ge­büh­ren im Land Bran­den­burg

§ 30 Absatz 1a Satz 1 des Bran­den­bur­gi­schen Hoch­schul­ge­set­zes (BbgHG) a.F. in ihren bei­den vom 01.07.2000 bis zum 19.12 2008 gel­ten­den Fas­sun­gen ist mit Arti­kel 2 Absatz 1 in Ver­bin­dung mit den Arti­keln 104a ff. GG sowie mit Arti­kel 3 Absatz 1 GG unver­ein­bar und nich­tig, soweit danach bei jeder Rück­mel­dung Gebüh­ren von 100 Deut­schen

Lesen

Befris­tung eines Arbeits­ver­trags nach dem WissZeitVG – und die wis­sen­schaft­li­che Tätig­keit

Der Begriff des "wis­sen­schaft­li­chen und künst­le­ri­schen Per­so­nals" ist durch § 1 Abs. 1 Satz 1 WissZeitVG eigen­stän­dig und abschlie­ßend bestimmt. Es kommt nicht auf Begriffs­be­zeich­nun­gen oder Zuord­nungs­de­fi­ni­tio­nen nach lan­des­hoch­schul­recht­li­chen Rege­lun­gen an . Der Begriff des "wis­sen­schaft­li­chen und künst­le­ri­schen Per­so­nals" in § 1 Abs. 1 Satz 1 WissZeitVG bestimmt sich inhal­t­­lich-auf­­ga­­ben­be­zo­gen . Anknüp­fungs­punkt ist die Art der

Lesen

Umsatz­steu­er für die Stu­den­ten­men­sa

Wird eine Auf­ga­be durch Ver­trag ohne eine spe­zi­fi­sche gesetz­li­che Grund­la­ge über­tra­gen, führt dies nicht zu einer Aner­ken­nung i.S. des Art. 132 Abs. 1 Buchst. g und i MwSt­Sys­tRL als Ein­rich­tung. Eben­so kann die Kos­ten­über­nah­me für eine bestimm­te Auf­ga­be nur dann zu einer aner­kann­ten Ein­rich­tung i.S. des Art. 132 Abs. 1 Buchst. g und i MwSt­Sys­tRL füh­ren,

Lesen

Akkre­di­tie­rung von Stu­di­en­gän­gen

Das Grund­recht der Wis­sen­schafts­frei­heit aus Art. 5 Abs. 3 Satz 1 GG steht zwar Vor­ga­ben zur Qua­li­täts­si­che­rung von Stu­di­en­an­ge­bo­ten grund­sätz­lich nicht ent­ge­gen. Wesent­li­che Ent­schei­dun­gen zur Akkre­di­tie­rung darf der Gesetz­ge­ber jedoch nicht weit­ge­hend ande­ren Akteu­ren über­las­sen, son­dern muss sie unter Beach­tung der Eigen­ra­tio­na­li­tät der Wis­sen­schaft selbst tref­fen Die beton­te das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt jetzt auf eine

Lesen

Uni­ver­si­tä­re Prü­fungs­ord­nung – und kei­ne Bezug­nah­me auf die Stu­di­en­ord­nung

Eine Prü­fungs­ord­nung, die ent­ge­gen § 60 Abs. 2 Nr. 4 HmbHG Zahl, Art, Dau­er und Bewer­tung von Prü­fungs­leis­tun­gen nicht selbst nennt, son­dern inso­weit auf die Stu­di­en­ord­nung ver­weist, ist unwirk­sam. Ange­grif­fe­ne Prü­fungs­ver­su­che, die auf­grund einer gegen § 60 Abs. 2 Nr. 4 HmbHG ver­sto­ßen­den Prü­fungs­ord­nung unter­nom­men wur­den, gel­ten als nicht abge­nom­men. Die Anzahl der nach

Lesen

Uni­ver­si­tä­re Prü­fungs­ord­nung – Wie­der­ho­lungs­prü­fun­gen oder Prü­fungs­fris­ten

Rege­lun­gen einer auf der Grund­la­ge des § 65 HmbHG 2001 erlas­se­nen Prü­fungs­ord­nung, die zugleich die Zahl der Prü­fungs­ver­su­che begren­zen als auch Prü­fungs­fris­ten fest­set­zen, deren Nicht­ein­hal­tung zum Nicht­be­stehen der Prü­fung führt, ver­sto­ßen gegen § 65 Abs. 3 HmbHG 2001 und sind unwirk­sam mit der Fol­ge, dass kei­ne der bei­den Beschrän­kun­gen gilt. Der

Lesen

Tagung von Hoch­schul­gre­mi­en – und die Hoch­schul­öf­fent­lich­keit

Soweit das "Tagen" von Hoch­schul­gre­mi­en – Senat, Hoch­schul­rat – in Bezug auf bestimm­te The­men – hier: Mit­wir­kung bei der vor­zei­ti­gen Been­di­gung des Amtes eines haupt­amt­li­chen Rek­to­rats­mit­glieds – von Geset­zes wegen (hochschul-)öffentlich zu erfol­gen hat, ist hier­von über die Vor­gän­ge der Abstim­mung und der Bekannt­ga­be des Abstim­mungs­er­geb­nis­ses hin­aus auch die vor­an­ge­hen­de

Lesen

Wahl­fach­prü­fung im Ers­ten Staats­ex­amen – und der Spiel­raum der Uni­ver­si­tät

Bei der ver­fas­sungs­recht­li­chen Bewer­tung einer Stu­­di­en- und Prü­fungs­ord­nung ist der im Hin­blick auf Art. 5 Abs. 3 Satz 1 GG den Uni­ver­si­tä­ten vom Gesetz­ge­ber eröff­ne­te Spiel­raum ein­zu­stel­len. Mit dem Gesetz zur Reform der Juris­ten­aus­bil­dung vom 11.07.2002 , das zum 1.07.2003 in Kraft getre­ten ist, hat der Bun­des­ge­setz­ge­ber die "Sub­stanz des all­ge­mei­nen Aus­bil­dungs­we­sens" an die

Lesen

Die Wahl­emp­feh­lung des AStA

Die ver­fass­te Stu­die­ren­den­schaft muss sich vor Wahl der stu­den­ti­schen Mit­glie­der des Senats der Albert-Lud­wigs-Uni­­ver­­­si­­tät neu­tral ver­hal­ten. So hat jetzt das Ver­wal­tungs­ge­richt Frei­burg der Ver­fass­ten Stu­die­ren­den­schaft der Albert-Lud­wigs-Uni­­ver­­­si­­tät Frei­burg unter­sagt, anläss­lich der Wahl der stu­den­ti­schen Mit­glie­der des Senats der Albert-Lud­wigs-Uni­­ver­­­si­­tät Frei­burg am 30.06.2015 Wahl­emp­feh­lun­gen zuguns­ten ein­zel­ner Wahl­vor­schlä­ge aus­zu­spre­chen oder ledig­lich ein­zel­ne

Lesen

Uni-Fusi­on, Wis­sen­schafts­frei­heit und der Grün­dungs­be­auf­trag­te – der Fall der BTU Cott­bus-Senf­ten­berg

Das Bun­des­ver­fas­sugns­ge­richt hat Ver­fas­sungs­be­schwer­den gegen die Fusi­on der TU Cott­bus mit der FH Lau­sitz zur BTU Cot­t­bus-Senf­­ten­berg teil­wei­se statt­ge­ge­ben: Die vor­über­ge­hen­de Lei­tung der BTU Cot­t­bus-Senf­­ten­berg durch einen vom Wis­sen­schafts­mi­nis­te­ri­um ein­ge­setz­ten Grün­dungs­be­auf­trag­ten ist nicht mit der Wis­sen­schafts­frei­heit des Art. 5 Abs. 3 Satz 1 GG ver­ein­bar, weil der Gesetz­ge­ber die wesent­li­chen Rege­lun­gen nicht selbst

Lesen

Der nur vor­über­ge­hen­de Beschäf­ti­gungs­be­darf einer uni­ver­si­tä­ren For­schungs­grup­pe

Ein sach­li­cher Grund liegt nach § 14 Abs. 1 Satz 2 Nr. 1 TzB­fG vor, wenn der betrieb­li­che Bedarf an der Arbeits­leis­tung nur vor­über­ge­hend besteht. Der Sach­grund des § 14 Abs. 1 Satz 2 Nr. 1 TzB­fG ist von der regel­mä­ßig gege­be­nen Unsi­cher­heit über die künf­ti­ge Ent­wick­lung des Arbeits­kräf­te­be­darfs eines Unter­neh­mens oder einer Behör­de zu unter­schei­den.

Lesen

Erwerbs­tä­tig­keit eines Ruhe­stands­be­am­ten – und die Beein­träch­ti­gung dienst­li­cher Inter­es­sen

Die Erwerbs­tä­tig­keit eines Ruhe­stands­be­am­ten kann nur dann wegen der Besorg­nis der Beein­träch­ti­gung dienst­li­cher Inter­es­sen unter­sagt wer­den, wenn sie nach­tei­li­ge Rück­schlüs­se auf des­sen frü­he­re Amts­füh­rung zulässt. Eine Beein­träch­ti­gung dienst­li­cher Inter­es­sen kann sich nur aus einem Zusam­men­hang mit der frü­he­ren dienst­li­chen Tätig­keit, nicht aber aus einem Zusam­men­hang mit einer frü­he­ren Neben­tä­tig­keit erge­ben.

Lesen

Umsatz­steu­er­pflich­ti­ge Hoch­schul­for­schung

Die Auf­trags­for­schung einer öffen­t­­lich-rech­t­­li­chen Hoch­schu­le unter­liegt dem regu­lä­ren Umsatz­steu­er­steu­er­satz, sie stellt kei­ne gemein­nüt­zi­ge Leis­tung dar, die dem ermä­ßig­ten Steu­er­satz unter­liegt. In dem hier vom Finanz­ge­richt Müns­ter ent­schie­de­nen Fall ist Uni­ver­si­tät eine Uni­ver­si­tät, die in der Rechts­form einer juris­ti­schen Per­son des öffent­li­chen Rechts orga­ni­siert ist. Sie führ­te in Erfül­lung eines Werk­ver­trags

Lesen

Stu­den­ti­sche Mit­wir­kungs­rech­te bei der Ein­rich­tung eines neu­en Stu­di­en­gangs

Die Ein­rich­tung eines Stu­di­en­gangs ist kei­ne allei­ni­ge hoch­schul­po­li­ti­sche Ent­schei­dung, wel­che die Leh­re nicht berührt. Dafür, den Begriff der Ange­le­gen­hei­ten der Leh­re, die zu einem sog. stu­den­ti­schen Grup­pen­ve­to berech­tig­ten, eng aus­zu­le­gen, ent­hält das Hoch­schul­ge­setz des Lan­des Rhein­­land-Pfalz kei­ner­lei Anhalts­punkt. Mit die­ser Begrün­dung hat das Ober­ver­wal­tungs­ge­richt Koblenz in dem hier vor­lie­gen­den Fall

Lesen

Die Ein­rich­tung eines neu­en Stu­di­en­gangs ‑und das stu­den­ti­sche Mit­wir­kungs­recht

Die Ein­rich­tung eines neu­en Stu­di­en­gangs ist kei­ne Ange­le­gen­heit, die die Leh­re unmit­tel­bar berührt und ist daher nicht vom stu­den­ti­schen Mit­wir­kungs­recht umfasst. Mit die­ser Begrün­dung hat das Ver­wal­tungs­ge­richt Trier in dem hier vor­lie­gen­den Fall den Anspruch auf ein stu­den­ti­sches Grup­pen­ve­to bei der Ein­rich­tung eines neu­en Stu­di­en­gangs ver­neint. In einer Sit­zung im

Lesen

Elek­tro­ni­sche Lern­platt­for­men und das Urhe­ber­recht

Eine Uni­ver­si­tät darf den Teil­neh­mern einer Lehr­ver­an­stal­tung nur dann Tei­le eines urhe­ber­recht­lich geschütz­ten Wer­kes auf einer elek­tro­ni­schen Lern­platt­form zur Ver­fü­gung stel­len, wenn die­se Tei­le höchs­tens 12% des Gesamt­werks und nicht mehr als 100 Sei­ten aus­ma­chen und der Rechts­in­ha­ber der Uni­ver­si­tät kei­ne ange­mes­se­ne Lizenz für die Nut­zung ange­bo­ten hat. Klä­ger in

Lesen

Ein Titel nach dem Ers­ten juris­ti­schen Staats­ex­amen

Dadurch das eine Uni­ver­si­tät, anders als die meis­ten ande­ren Hoch­schu­len, kei­nen aka­de­mi­schen Grad nach Able­gen der Ers­ten juris­ti­schen Prü­fung ver­leiht, wird nicht der all­ge­mei­ne Gleich­heits­satz des Grund­ge­set­zes ver­letzt. Das Unter­blei­ben einer Gra­du­ie­rung erschwert die Wahl oder die Aus­übung des Berufs nicht unver­hält­nis­mä­ßig. Mit die­ser Begrün­dung hat das Ver­wal­tungs­ge­richt Frei­burg in

Lesen

BTU Cott­bus-Senf­ten­berg

Das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt hat den Erlass einer einst­wei­li­gen Anord­nung gegen das bran­den­bur­gi­sche Lan­des­ge­setz zur Neu­struk­tu­rie­rung der Hoch­schul­re­gi­on Lau­sitz – und damit gegen die Errich­tung der BTU Cot­t­bus-Senf­­ten­berg – abge­lehnt. Das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt hat sei­ne Ent­schei­dung dabei aus­schließ­lich auf der Grund­la­ge einer Fol­genab­wä­gung getrof­fen, die ver­fas­sungs­recht­li­che Prü­fung bleibt damit dem Haupt­sa­che­ver­fah­ren vor­be­hal­ten. Das

Lesen

Die elek­tro­ni­sche Wahl an einer Uni

Fehlt es für die an einer Uni­ver­si­tät durch­ge­führ­te elek­tro­ni­sche Wahl an einer aus­rei­chen­den Rechts­grund­la­ge, ist die dem­entspre­chend geän­der­te Wahl­ord­nung unwirk­sam. So hat das Thü­rin­ger Ober­ver­wal­tungs­ge­richt in dem hier vor­lie­gen­den Fall der Ein­füh­rung der Online-Wahl an der Frie­d­­rich-Schil­­ler-Uni­­ver­­­si­­tät in Jena, gegen die sich sechs Stu­die­ren­de der Uni­ver­si­tät mit ihrem Antrag gewehrt

Lesen

Wer­bung kom­mer­zi­el­ler Repe­ti­to­ri­en an der Uni

Das von einer Uni­ver­si­tät erlas­se­ne Haus- und Wer­be­ver­bot für alle kom­mer­zi­el­len juris­ti­schen Repe­ti­to­ri­en ist recht­mä­ßig, da der Öffent­lich­keit die Räu­me der Uni­ver­si­tät nur im Rah­men ihrer Zweck­be­stim­mung als Lern- und Lehr­stät­te zur Ver­fü­gung ste­hen. Mit einem rein kom­mer­zi­el­len Leis­tungs­an­ge­bot ist das nicht ver­ein­bar. Mit die­ser Begrün­dung hat das Ver­wal­tungs­ge­richt Göt­tin­gen

Lesen

Meh­re­re Wahl­vor­schlä­ge einer hoch­schul­po­li­ti­schen Grup­pie­rung

Nach der Wahl­ord­nung der Uni­ver­si­tät Frei­burg ist es hoch­schul­po­li­ti­schen Grup­pie­run­gen nicht ver­wehrt, mit meh­re­ren Wahl­vor­schlä­gen an der Wahl der Stu­den­ti­schen Mit­glie­der des Senats teil­zu­neh­men. Hier­in liegt kein Ver­stoß gegen höher­ran­gi­ges Recht. Anders als im Kom­mu­nal­wahl­recht, wo § 13 Satz 3 der Kom­mu­nal­wahl­ord­nung das Gebot ent­hält, dass jede Par­tei oder Wäh­ler­ver­ei­ni­gung nur

Lesen

Die Stu­di­en­platz­ka­pa­zi­tät in Göt­tin­gen

Ist der vom Land Nie­der­sach­sen mit den Uni­ver­si­tä­ten im Land beschlos­se­ne "Zukunfts­ver­trag II" nicht umge­setzt wor­den, haben die Uni­ver­si­tä­ten zu ihren errech­ne­ten Stu­di­en­ka­pa­zi­tä­ten noch einen Sicher­heits­auf­schlag von 15 % an Stu­die­ren­den auf­zu­neh­men. So das Ver­wal­tungs­ge­richt Göt­tin­gen in den hier vor­lie­gen­den Fäl­len, in denen die Georg-August-Uni­­ver­­­si­­tät Göt­tin­gen ver­pflich­tet wor­den ist, in den

Lesen

Höhe­re Pro­fes­so­ren­be­sol­dung in Hes­sen

Die Besol­dung der Pro­fes­so­ren in Hes­sen aus der Besol­dungs­grup­pe W 2 ver­stößt nach einem heu­te ver­kün­de­ten Urteil des Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richts gegen das Ali­men­ta­ti­ons­prin­zip des Art. 33 Abs. 5 GG und ist daher ver­fas­sungs­wid­rig. Nach dem Urteil des Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richts hat der Gesetz­ge­ber ver­fas­sungs­kon­for­me Rege­lun­gen mit Wir­kung spä­tes­tens vom 1. Janu­ar 2013 zu tref­fen. Inhalts­über­sichtDie

Lesen

Unfall­ver­si­che­rungs­schutz für nicht regis­trier­te Gast­hö­re

Ein Ver­si­che­rungs­schutz in der gesetz­li­chen Unfall­ver­si­che­rung als Stu­die­ren­der besteht nach einer aktu­el­len Ent­schei­dung des Lan­des­so­zi­al­ge­richts Rhein­­land-Pfalz nicht für eine Per­son, die ledig­lich eine Uni­ver­si­täts­ver­an­stal­tung besucht, ohne als Stu­dent imma­tri­ku­liert oder von der Uni­ver­si­tät in ande­rer Form, etwa als Gast­hö­rer, offi­zi­ell regis­triert zu sein. Das Erfor­der­nis einer for­ma­len Bezie­hung zwi­schen Hoch­schu­le

Lesen

Ver­wal­tungs­ge­büh­ren­be­frei­ung für staat­li­che Hoch­schu­len

Eine Hoch­schu­le in Trä­ger­schaft des Staa­tes ist auch als staat­li­che Ein­rich­tung kei­ne Lan­des­be­hör­de im Sin­ne des § 2 Abs. 1 Nr. 1 Alt. 1 Nie­der­säch­si­sches Ver­wal­tungs­kos­ten­ge­setz in der Fas­sung des Geset­zes vom 7. Dezem­ber 2006 und genießt daher kei­ne Ver­wal­tungs­ge­büh­ren­be­frei­ung. Nach § 2 Abs. 1 Nr. 1 NVw­KostG 2007 wer­den Gebüh­ren nicht erho­ben für Amts­hand­lun­gen, zu denen

Lesen