Telefon

Die Uni­ver­si­tät – und die que­ru­la­to­ri­schen Telefonanrufe

Einer Uni­ver­si­tät als Kör­per­schaft des öffent­li­chen Rechts steht wegen que­ru­la­to­ri­scher Tele­fon­an­ru­fe kein zivil­recht­li­cher Unter­las­sungs­an­spruch wegen eines Ein­griffs in den ein­ge­rich­te­ten und aus­ge­üb­ten Gewer­be­be­trieb zu. Viel­mehr kann sie zum Schutz der Funk­ti­on ihrer Behör­de von ihrem digi­ta­len Haus­recht Gebrauch machen und es durch Ver­wal­tungs­akt durch­set­zen. In dem hier vom Ober­lan­des­ge­richt Hamm

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Schloss Osnabrück (Uni)

Die Lehr­kraft für beson­de­re Auf­ga­ben an einer nie­der­säch­si­schen Uni­ver­si­tät – und ihre Eingruppierung

Mit der Ein­grup­pie­rung einer Leh­re­rin, die an einer nie­der­säch­si­schen Uni­ver­si­tät als „Lehr­kraft für beson­de­re Auf­ga­ben“ tätig ist, hat­te sich aktu­ell das Bun­des­ar­beits­ge­richt zu befas­sen: Anlass hier­für war der Fall einer Leh­re­rin, die an der Uni­ver­si­tät O im Fach­be­reich Kul­­tur- und Geo­wis­sen­schaf­ten stu­diert und im Jahr 1993 erfolg­reich die Magis­ter­prü­fung abge­legt hat­te. Als

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Wis­sen­schafts­frei­heit – und kei­ne Garan­tie für die Chefarztstelle

Die grund­ge­setz­lich geschütz­te Wis­sen­schafts­frei­heit gewähr­leis­tet nicht, dass der in einer sog. Funk­ti­ons­be­schrei­bung fest­ge­leg­te Tätig­keits­be­reich einer Uni­ver­si­täts­pro­fes­so­rin an einem Uni­ver­si­täts­kli­ni­kum – neben deren Auf­ga­ben in For­schung und Leh­re an der Uni­ver­si­tät – nach einer Umstruk­tu­rie­rung des Kli­ni­kums wei­ter­hin eine Lei­tungs­funk­ti­on im Bereich der Kran­ken­ver­sor­gung umfasst. Dies hat das Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt in Leipzig

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Medizinische Hochschule Hannover (Bettenhaus)

Karls­ru­he – und die Neu­re­ge­lun­gen zur Medi­zi­ni­schen Hoch­schu­le Hannover

Vor dem Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt blieb jetzt eine Ver­fas­sungs­be­schwer­de gegen die gesetz­li­chen Neu­re­ge­lun­gen im Nie­der­säch­si­schen Lan­des­recht zur Medi­zi­ni­schen Hoch­schu­le Han­no­ver in Arti­kel 1 Num­mer 37, § 63e Absatz 2 Num­mern 2, 3, Absatz 3 und 4 Satz 1 Num­mern 1, 2, 4 und Satz 2 des Nie­der­säch­si­schen Geset­zes zur Stär­kung der Betei­li­gungs­kul­tur inner­halb der Hoch­schu­len vom 15.12.2015 ohne Erfolg.

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Stu­fen­zu­ord­nung im Hochschulbereich

Das Grund­ge­halt von Pro­fes­so­ren an säch­si­schen Hoch­schu­len wird in den Besol­dungs­grup­pen der Besol­dungs­ord­nung W nach Stu­fen bemes­sen. Dabei Nach wer­den bei der ers­ten Stu­fen­zu­ord­nung Zei­ten einer haupt­be­ruf­li­chen Tätig­keit als Pro­fes­sor an einer deut­schen Hoch­schu­le und Zei­ten einer ver­gleich­ba­ren Tätig­keit im Aus­land, Zei­ten einer haupt­be­ruf­li­chen Tätig­keit als Lei­ter oder Mit­glied von Leitungsgremien

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Bibliothek

Sti­pen­di­en­ver­ga­ben – und die angeb­lich dis­kri­mi­nie­ren­de Auswahlentscheidung

Die Ver­ga­be von Sti­pen­di­en für hoch­be­gab­te Hoch­schul­stu­den­ten erfor­dert eine Aus­wahl­ent­schei­dung, bei der die per­sön­li­chen Umstän­de der Bewer­ber im Vor­der­grund ste­hen, und unter­fällt daher nicht § 19 Abs. 1 Nr. 1 AGG. Wird die Ver­ga­be von Sti­pen­di­en zur För­de­rung von For­schungs­oder Stu­di­en­vor­ha­ben im Aus­land an die Teil­nah­me­vor­aus­set­zung des in Deutsch­land erwor­be­nen Ers­ten Juristischen

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Verwaltungsgericht Köln / Finanzgericht Köln

Rück­mel­de­ge­büh­ren im Land Brandenburg

§ 30 Absatz 1a Satz 1 des Bran­den­bur­gi­schen Hoch­schul­ge­set­zes (BbgHG) a.F. in ihren bei­den vom 01.07.2000 bis zum 19.12 2008 gel­ten­den Fas­sun­gen ist mit Arti­kel 2 Absatz 1 in Ver­bin­dung mit den Arti­keln 104a ff. GG sowie mit Arti­kel 3 Absatz 1 GG unver­ein­bar und nich­tig, soweit danach bei jeder Rück­mel­dung Gebüh­ren von 100 Deutschen

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Befris­tung eines Arbeits­ver­trags nach dem WissZeitVG – und die wis­sen­schaft­li­che Tätigkeit

Der Begriff des „wis­sen­schaft­li­chen und künst­le­ri­schen Per­so­nals“ ist durch § 1 Abs. 1 Satz 1 WissZeitVG eigen­stän­dig und abschlie­ßend bestimmt. Es kommt nicht auf Begriffs­be­zeich­nun­gen oder Zuord­nungs­de­fi­ni­tio­nen nach lan­des­hoch­schul­recht­li­chen Rege­lun­gen an. Der Begriff des „wis­sen­schaft­li­chen und künst­le­ri­schen Per­so­nals“ in § 1 Abs. 1 Satz 1 WissZeitVG bestimmt sich inhal­t­­lich-auf­­­ga­­ben­­be­­zo­­gen. Anknüp­fungs­punkt ist die Art der zu erbrin­gen­den Dienstleistung.

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Umsatz­steu­er für die Studentenmensa

Wird eine Auf­ga­be durch Ver­trag ohne eine spe­zi­fi­sche gesetz­li­che Grund­la­ge über­tra­gen, führt dies nicht zu einer Aner­ken­nung i.S. des Art. 132 Abs. 1 Buchst. g und i MwSt­Sys­tRL als Ein­rich­tung. Eben­so kann die Kos­ten­über­nah­me für eine bestimm­te Auf­ga­be nur dann zu einer aner­kann­ten Ein­rich­tung i.S. des Art. 132 Abs. 1 Buchst. g und i MwSt­Sys­tRL führen,

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Akkre­di­tie­rung von Studiengängen

Das Grund­recht der Wis­sen­schafts­frei­heit aus Art. 5 Abs. 3 Satz 1 GG steht zwar Vor­ga­ben zur Qua­li­täts­si­che­rung von Stu­di­en­an­ge­bo­ten grund­sätz­lich nicht ent­ge­gen. Wesent­li­che Ent­schei­dun­gen zur Akkre­di­tie­rung darf der Gesetz­ge­ber jedoch nicht weit­ge­hend ande­ren Akteu­ren über­las­sen, son­dern muss sie unter Beach­tung der Eigen­ra­tio­na­li­tät der Wis­sen­schaft selbst tref­fen Die beton­te das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt jetzt auf eine

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Uni­ver­si­tä­re Prü­fungs­ord­nung – und kei­ne Bezug­nah­me auf die Studienordnung

Eine Prü­fungs­ord­nung, die ent­ge­gen § 60 Abs. 2 Nr. 4 HmbHG Zahl, Art, Dau­er und Bewer­tung von Prü­fungs­leis­tun­gen nicht selbst nennt, son­dern inso­weit auf die Stu­di­en­ord­nung ver­weist, ist unwirk­sam. Ange­grif­fe­ne Prü­fungs­ver­su­che, die auf­grund einer gegen § 60 Abs. 2 Nr. 4 HmbHG ver­sto­ßen­den Prü­fungs­ord­nung unter­nom­men wur­den, gel­ten als nicht abge­nom­men. Die Anzahl der nach

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Uni­ver­si­tä­re Prü­fungs­ord­nung – Wie­der­ho­lungs­prü­fun­gen oder Prüfungsfristen

Rege­lun­gen einer auf der Grund­la­ge des § 65 HmbHG 2001 erlas­se­nen Prü­fungs­ord­nung, die zugleich die Zahl der Prü­fungs­ver­su­che begren­zen als auch Prü­fungs­fris­ten fest­set­zen, deren Nicht­ein­hal­tung zum Nicht­be­stehen der Prü­fung führt, ver­sto­ßen gegen § 65 Abs. 3 HmbHG 2001 und sind unwirk­sam mit der Fol­ge, dass kei­ne der bei­den Beschrän­kun­gen gilt. Der (grund­sätz­li­che)

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Tagung von Hoch­schul­gre­mi­en – und die Hochschulöffentlichkeit

Soweit das „Tagen“ von Hoch­schul­gre­mi­en – Senat, Hoch­schul­rat – in Bezug auf bestimm­te The­men – hier: Mit­wir­kung bei der vor­zei­ti­gen Been­di­gung des Amtes eines haupt­amt­li­chen Rek­to­rats­mit­glieds – von Geset­zes wegen (hochschul-)öffentlich zu erfol­gen hat, ist hier­von über die Vor­gän­ge der Abstim­mung und der Bekannt­ga­be des Abstim­mungs­er­geb­nis­ses hin­aus auch die vorangehende

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Wahl­fach­prü­fung im Ers­ten Staats­examen – und der Spiel­raum der Universität

Bei der ver­fas­sungs­recht­li­chen Bewer­tung einer Stu­­di­en- und Prü­fungs­ord­nung ist der im Hin­blick auf Art. 5 Abs. 3 Satz 1 GG den Uni­ver­si­tä­ten vom Gesetz­ge­ber eröff­ne­te Spiel­raum ein­zu­stel­len. Mit dem Gesetz zur Reform der Juris­ten­aus­bil­dung vom 11.07.2002, das zum 1.07.2003 in Kraft getre­ten ist, hat der Bun­des­ge­setz­ge­ber die „Sub­stanz des all­ge­mei­nen Aus­bil­dungs­we­sens“ an die Länder

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Die Wahl­emp­feh­lung des AStA

Die ver­fass­te Stu­die­ren­den­schaft muss sich vor Wahl der stu­den­ti­schen Mit­glie­der des Senats der Albert-Lud­­wigs-Uni­­ver­­­si­­tät neu­tral ver­hal­ten. So hat jetzt das Ver­wal­tungs­ge­richt Frei­burg der Ver­fass­ten Stu­die­ren­den­schaft der Albert-Lud­­wigs-Uni­­ver­­­si­­tät Frei­burg unter­sagt, anläss­lich der Wahl der stu­den­ti­schen Mit­glie­der des Senats der Albert-Lud­­wigs-Uni­­ver­­­si­­tät Frei­burg am 30.06.2015 Wahl­emp­feh­lun­gen zuguns­ten ein­zel­ner Wahl­vor­schlä­ge aus­zu­spre­chen oder ledig­lich einzelne

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Verwaltungsgericht Köln / Finanzgericht Köln

Uni-Fusi­on, Wis­sen­schafts­frei­heit und der Grün­dungs­be­auf­trag­te – der Fall der BTU Cottbus-Senftenberg

Das Bun­des­ver­fas­sug­ns­ge­richt hat Ver­fas­sungs­be­schwer­den gegen die Fusi­on der TU Cott­bus mit der FH Lau­sitz zur BTU Cot­t­­bus-Senf­­­ten­­berg teil­wei­se statt­ge­ge­ben: Die vor­über­ge­hen­de Lei­tung der BTU Cot­t­­bus-Senf­­­ten­­berg durch einen vom Wis­sen­schafts­mi­nis­te­ri­um ein­ge­setz­ten Grün­dungs­be­auf­trag­ten ist nicht mit der Wis­sen­schafts­frei­heit des Art. 5 Abs. 3 Satz 1 GG ver­ein­bar, weil der Gesetz­ge­ber die wesent­li­chen Rege­lun­gen nicht selbst

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Der nur vor­über­ge­hen­de Beschäf­ti­gungs­be­darf einer uni­ver­si­tä­ren Forschungsgruppe

Ein sach­li­cher Grund liegt nach § 14 Abs. 1 Satz 2 Nr. 1 TzBfG vor, wenn der betrieb­li­che Bedarf an der Arbeits­leis­tung nur vor­über­ge­hend besteht. Der Sach­grund des § 14 Abs. 1 Satz 2 Nr. 1 TzBfG ist von der regel­mä­ßig gege­be­nen Unsi­cher­heit über die künf­ti­ge Ent­wick­lung des Arbeits­kräf­te­be­darfs eines Unter­neh­mens oder einer Behör­de zu unterscheiden.

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Erwerbs­tä­tig­keit eines Ruhe­stands­be­am­ten – und die Beein­träch­ti­gung dienst­li­cher Interessen

Die Erwerbs­tä­tig­keit eines Ruhe­stands­be­am­ten kann nur dann wegen der Besorg­nis der Beein­träch­ti­gung dienst­li­cher Inter­es­sen unter­sagt wer­den, wenn sie nach­tei­li­ge Rück­schlüs­se auf des­sen frü­he­re Amts­füh­rung zulässt. Eine Beein­träch­ti­gung dienst­li­cher Inter­es­sen kann sich nur aus einem Zusam­men­hang mit der frü­he­ren dienst­li­chen Tätig­keit, nicht aber aus einem Zusam­men­hang mit einer frü­he­ren Neben­tä­tig­keit ergeben.

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Bundesfinanzhof (BFH)

Umsatz­steu­er­pflich­ti­ge Hochschulforschung

Die Auf­trags­for­schung einer öffen­t­­lich-rech­t­­li­chen Hoch­schu­le unter­liegt dem regu­lä­ren Umsatz­steu­er­steu­er­satz, sie stellt kei­ne gemein­nüt­zi­ge Leis­tung dar, die dem ermä­ßig­ten Steu­er­satz unter­liegt. In dem hier vom Finanz­ge­richt Müns­ter ent­schie­de­nen Fall ist Uni­ver­si­tät eine Uni­ver­si­tät, die in der Rechts­form einer juris­ti­schen Per­son des öffent­li­chen Rechts orga­ni­siert ist. Sie führ­te in Erfül­lung eines Werkvertrags

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Stu­den­ti­sche Mit­wir­kungs­rech­te bei der Ein­rich­tung eines neu­en Studiengangs

Die Ein­rich­tung eines Stu­di­en­gangs ist kei­ne allei­ni­ge hoch­schul­po­li­ti­sche Ent­schei­dung, wel­che die Leh­re nicht berührt. Dafür, den Begriff der Ange­le­gen­hei­ten der Leh­re, die zu einem sog. stu­den­ti­schen Grup­pen­ve­to berech­tig­ten, eng aus­zu­le­gen, ent­hält das Hoch­schul­ge­setz des Lan­des Rhein­­land-Pfalz kei­ner­lei Anhalts­punkt. Mit die­ser Begrün­dung hat das Ober­ver­wal­tungs­ge­richt Koblenz in dem hier vor­lie­gen­den Fall

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Die Ein­rich­tung eines neu­en Stu­di­en­gangs ‑und das stu­den­ti­sche Mitwirkungsrecht

Die Ein­rich­tung eines neu­en Stu­di­en­gangs ist kei­ne Ange­le­gen­heit, die die Leh­re unmit­tel­bar berührt und ist daher nicht vom stu­den­ti­schen Mit­wir­kungs­recht umfasst. Mit die­ser Begrün­dung hat das Ver­wal­tungs­ge­richt Trier in dem hier vor­lie­gen­den Fall den Anspruch auf ein stu­den­ti­sches Grup­pen­ve­to bei der Ein­rich­tung eines neu­en Stu­di­en­gangs ver­neint. In einer Sit­zung im

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Elek­tro­ni­sche Lern­platt­for­men und das Urheberrecht

Eine Uni­ver­si­tät darf den Teil­neh­mern einer Lehr­ver­an­stal­tung nur dann Tei­le eines urhe­ber­recht­lich geschütz­ten Wer­kes auf einer elek­tro­ni­schen Lern­platt­form zur Ver­fü­gung stel­len, wenn die­se Tei­le höchs­tens 12% des Gesamt­werks und nicht mehr als 100 Sei­ten aus­ma­chen und der Rechts­in­ha­ber der Uni­ver­si­tät kei­ne ange­mes­se­ne Lizenz für die Nut­zung ange­bo­ten hat. Klä­ger in dem

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Ein Titel nach dem Ers­ten juris­ti­schen Staatsexamen

Dadurch das eine Uni­ver­si­tät, anders als die meis­ten ande­ren Hoch­schu­len, kei­nen aka­de­mi­schen Grad nach Able­gen der Ers­ten juris­ti­schen Prü­fung ver­leiht, wird nicht der all­ge­mei­ne Gleich­heits­satz des Grund­ge­set­zes ver­letzt. Das Unter­blei­ben einer Gra­du­ie­rung erschwert die Wahl oder die Aus­übung des Berufs nicht unver­hält­nis­mä­ßig. Mit die­ser Begrün­dung hat das Ver­wal­tungs­ge­richt Frei­burg in

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BTU Cott­bus-Senf­ten­berg

Das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt hat den Erlass einer einst­wei­li­gen Anord­nung gegen das bran­den­bur­gi­sche Lan­des­ge­setz zur Neu­struk­tu­rie­rung der Hoch­schul­re­gi­on Lau­sitz – und damit gegen die Errich­tung der BTU Cot­t­­bus-Senf­­­ten­­berg – abge­lehnt. Das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt hat sei­ne Ent­schei­dung dabei aus­schließ­lich auf der Grund­la­ge einer Fol­gen­ab­wä­gung getrof­fen, die ver­fas­sungs­recht­li­che Prü­fung bleibt damit dem Haupt­sa­che­ver­fah­ren vor­be­hal­ten. Das

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Die elek­tro­ni­sche Wahl an einer Uni

Fehlt es für die an einer Uni­ver­si­tät durch­ge­führ­te elek­tro­ni­sche Wahl an einer aus­rei­chen­den Rechts­grund­la­ge, ist die dem­entspre­chend geän­der­te Wahl­ord­nung unwirk­sam. So hat das Thü­rin­ger Ober­ver­wal­tungs­ge­richt in dem hier vor­lie­gen­den Fall der Ein­füh­rung der Online-Wahl an der Frie­d­­rich-Schil­­ler-Uni­­ver­­­si­­tät in Jena, gegen die sich sechs Stu­die­ren­de der Uni­ver­si­tät mit ihrem Antrag gewehrt

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Wer­bung kom­mer­zi­el­ler Repe­ti­to­ri­en an der Uni

Das von einer Uni­ver­si­tät erlas­se­ne Haus- und Wer­be­ver­bot für alle kom­mer­zi­el­len juris­ti­schen Repe­ti­to­ri­en ist recht­mä­ßig, da der Öffent­lich­keit die Räu­me der Uni­ver­si­tät nur im Rah­men ihrer Zweck­be­stim­mung als Lern- und Lehr­stät­te zur Ver­fü­gung ste­hen. Mit einem rein kom­mer­zi­el­len Leis­tungs­an­ge­bot ist das nicht ver­ein­bar. Mit die­ser Begrün­dung hat das Ver­wal­tungs­ge­richt Göttingen

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