War­te­zeit­kün­di­gung – und die Unkünd­bar­keit gemäß § 34 TVöD

Bei der Berech­nung der für die Kün­di­gungs­frist und den Aus­schluss einer ordent­li­chen Kün­di­gung maß­geb­li­chen Beschäf­ti­gungs­zeit nach § 34 Abs. 1 Satz 2, § 34 Abs. 2 Satz 1 TVöD wer­den vor­he­ri­ge Beschäf­ti­gungs­zei­ten bei ande­ren; vom Gel­tungs­be­reich des TVöD erfass­ten Arbeit­ge­bern nicht berück­sich­tigt. Gemäß § 34 Abs. 2 Satz 2 TVöD ver­bleibt es für Beschäf­tig­te, soweit

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Außer­or­dent­li­che betriebs­be­ding­te Kün­di­gung mit sozia­ler Aus­lauf­frist bei ordent­li­cher Unkünd­bar­keit

Eine außer­or­dent­li­che betriebs­be­ding­te Kün­di­gung mit sozia­ler Aus­lauf­frist, die eine tarif­lich aus­ge­schlos­se­ne ordent­li­che Kün­di­gung ersetzt, ist auf extre­me Aus­nah­me­fäl­le begrenzt und kommt nur dann in Betracht, wenn alle zumut­ba­ren, eine Wei­ter­be­schäf­ti­gung ermög­li­chen­den Mit­tel und Maß­nah­men – ggf. auch durch Umor­ga­ni­sa­ti­on des Betriebs, unter Berück­sich­ti­gung alter­na­ti­ver Kon­zep­te oder nach Umschu­lung – aus­ge­schöpft

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