Zeugenvernehmung - durch die angeordnete schriftliche Bekundung

Zeu­gen­ver­neh­mung – durch die ange­ord­ne­te schrift­li­che Bekun­dung

Nach § 81 Abs. 1 Satz 1 FGO hat das Gericht den Beweis in der münd­li­chen Ver­hand­lung zu erhe­ben. Der Sinn des Grund­sat­zes der Unmit­tel­bar­keit der Beweis­auf­nah­me und des aus ihm fol­gen­den Gebots, Zeu­gen grund­sätz­lich selbst zu hören und sich nicht mit nur schrift­lich über­mit­tel­ten Bekun­dun­gen der­sel­ben zu begnü­gen, besteht dar­in, es

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Ortsbesichtigung durch den beauftragten Richter

Orts­be­sich­ti­gung durch den beauf­trag­ten Rich­ter

Für die Fra­ge, ob ein Gericht nach § 96 Abs. 2 VwGO schon vor der münd­li­chen Ver­hand­lung durch eines sei­ner Mit­glie­der als beauf­trag­ten Rich­ter Beweis erhe­ben las­sen kann, gel­ten die Kri­te­ri­en für die Beweis­auf­nah­me durch den Vor­sit­zen­den oder Bericht­erstat­ter im vor­be­rei­ten­den Ver­fah­ren nach § 87 Abs. 3 Satz 2 VwGO . Es kommt

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Wechsel auf der Richterbank - nach der Zeugenvernehmung

Wech­sel auf der Rich­ter­bank – nach der Zeu­gen­ver­neh­mung

Bei einem Rich­ter­wech­sel nach vor­an­ge­gan­ge­ner Beweis­auf­nah­me ist zwin­gend erfor­der­lich, dass sich die neu hin­zu­ge­tre­te­nen Rich­ter zuver­läs­sig Kennt­nis vom Inhalt der Zeu­gen­aus­sa­gen ver­schaf­fen. Hier­zu müs­sen die Pro­to­kol­le über die Zeu­gen­ver­neh­mung wie nach der Ver­neh­mung durch einen beauf­trag­ten Rich­ter im Wege des Urkun­den­be­wei­ses durch Ver­le­sung in das Ver­fah­ren ein­ge­führt wer­den. Eine "Ent­zie­hung

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Der Grundsatz der Unmittelbarkeit der Beweisaufnahme

Der Grund­satz der Unmit­tel­bar­keit der Beweis­auf­nah­me

Das Finanz­ge­richt kann gegen den Grund­satz der Unmit­tel­bar­keit der Beweis­auf­nah­me (§ 81 Abs. 1 Satz 1 FGO) ver­sto­ßen, wenn indem es die vom Klä­ger benann­ten Zeu­gin­nen nicht ver­nimmt, hat, son­dern statt­des­sen das Pro­to­koll der Ver­neh­mung in einem frü­he­ren Ver­fah­ren ver­wer­tet. Im hier vom Bun­des­fi­nanz­hof beur­teil­ten Ver­fah­ren war der beim Finanz­ge­richt ent­schei­den­de Bun­des­fi­nanz­hof

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Unmittelbarkeit der Beweisaufnahme - und die Ortsbesichtigung durch die Berichterstatterin

Unmit­tel­bar­keit der Beweis­auf­nah­me – und die Orts­be­sich­ti­gung durch die Bericht­erstat­te­rin

Gemäß § 96 Abs. 2 VwGO kann das Gericht in geeig­ne­ten Fäl­len schon vor der münd­li­chen Ver­hand­lung durch eines sei­ner Mit­glie­der als beauf­trag­ten Rich­ter Beweis erhe­ben las­sen. Für die Fra­ge, ob ein geeig­ne­ter Fall vor­liegt, kann auf die Kri­te­ri­en zurück­ge­grif­fen wer­den, die für die Beweis­auf­nah­me durch den Vor­sit­zen­den oder Bericht­erstat­ter im

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Die Unmittelbarkeit der Beweisaufnahme und die Zeugenvernehmung

Die Unmit­tel­bar­keit der Beweis­auf­nah­me und die Zeu­gen­ver­neh­mung

Der Grund­satz der Unmit­tel­bar­keit der Beweis­auf­nah­me besagt, dass das Gericht den Beweis in der münd­li­chen Ver­hand­lung erhe­ben muss. Beweis­ergeb­nis­se ande­rer Gerichts­ver­fah­ren dür­fen zwar im Wege des Urkun­den­be­wei­ses in den Pro­zess ein­ge­führt wer­den. Die Bei­zie­hung von Akten eines ande­ren Gerichts oder einer Behör­de und die Ver­wer­tung der dar­in ent­hal­te­nen Beweis­erhe­bun­gen sind

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Gerichtliche Kenntnis aus anderen Prozessen und die Unmittelbarkeit der Beweisaufnahme

Gericht­li­che Kennt­nis aus ande­ren Pro­zes­sen und die Unmit­tel­bar­keit der Beweis­auf­nah­me

Es ver­stößt gegen den zivil­pro­zes­sua­len Grund­satz der Unmit­tel­bar­keit der Beweis­auf­nah­me, wenn ein Gericht Aus­sa­gen, die Zeu­gen vor ihm in einem ande­ren Ver­fah­ren gemacht haben, als gerichts­be­kannt ver­wer­tet. Mit die­ser Begrün­dung hat jetzt der Bun­des­ge­richts­hof ein Beru­fungs­ur­teil auf­ge­ho­ben und die Sache an das Beru­fungs­ge­richt zurück ver­wie­sen. Das Beru­fungs­ge­richt hat sei­ne Annah­me,

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