Gewinn­an­tei­le eines Unter­be­tei­lig­ten – als Son­der­be­triebs­aus­ga­ben des Haupt­be­tei­lig­ten

Zu den gewerb­li­chen Ein­künf­ten des Gesell­schaf­ters einer Per­so­nen­ge­sell­schaft i.S. des § 15 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 EStG gehö­ren alle Ein­nah­men und Betriebs­aus­ga­ben, die ihre Ver­an­las­sung in der Betei­li­gung des Steu­er­pflich­ti­gen an einer gewerb­lich täti­gen Per­so­nen­ge­sell­schaft haben. Sie sind bei ihm als Son­der­be­triebs­ein­nah­men oder Son­der­be­triebs­aus­ga­ben zu erfas­sen . Ent­spre­chen­des gilt nach §

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Die geschenk­te Unter­be­tei­li­gung

Die unent­gelt­li­che Zuwen­dung einer durch den Abschluss eines Gesell­schafts­ver­tra­ges ent­ste­hen­den Unter­be­tei­li­gung, mit der dem Unter­be­tei­lig­ten über eine schuld­recht­li­che Mit­be­rech­ti­gung an den Ver­mö­gens­rech­ten des dem Haupt­be­tei­lig­ten zuste­hen­den Gesell­schafts­an­teils hin­aus mit­glied­schaft­li­che Rech­te in der Unter­be­tei­li­gungs­ge­sell­schaft ein­ge­räumt wer­den, ist mit dem Abschluss des Gesell­schafts­ver­tra­ges im Sinn von § 2301 Abs. 2, § 518

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Zuwen­dung einer nicht aty­pi­schen Unter­be­tei­li­gung

Wie der Bun­des­fi­nanz­hof jetzt ent­schie­den hat, wird mit der schenk­wei­sen Ein­räu­mung einer Unter­be­tei­li­gung an einem Gesell­schafts­an­teil, die nicht die Vor­aus­set­zun­gen einer aty­pi­schen Unter­be­tei­li­gung erfüllt, noch kein schen­kungsteu­er­pflich­ti­ger Ver­mö­gens­ge­gen­stand zuge­wen­det. Dem Klä­ger waren gegen Jah­res­en­de 1998 von sei­nem Vater Unter­be­tei­li­gun­gen an des­sen Kom­­man­­dit- und GmbH-Geschäfts­­an­­tei­­len geschenkt wor­den. Der Schen­kungs­ver­trag sah vor,

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