Unter­halts­auf­wen­dun­gen für in Ita­li­en leben­de Ange­hö­ri­ge

Durch Über­ga­be von Bar­geld erbrach­te Unter­halts­zah­lun­gen an in Ita­li­en leben­de nahe Ange­hö­ri­ge kön­nen als außer­ge­wöhn­li­che Belas­tun­gen steu­er­lich aner­kannt wer­den, wenn sich die Über­brin­gung durch Ver­neh­mung des Geld­bo­ten als Zeu­gen tat­säch­lich bele­gen lässt. In dem vom Finanz­ge­richt Baden-Wür­t­­te­m­berg ent­schie­de­nen Streit­fall hat­te der Klä­ger gel­tend gemacht, ins­ge­samt 6.000 € an Unter­halt für sei­ne

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Unter­halt für in Ita­li­en leben­den Ange­hö­ri­gen

Erwach­sen einem Steu­er­pflich­ti­gen Auf­wen­dun­gen für den Unter­halt einer ihm oder sei­nem Ehe­gat­ten gegen­über gesetz­lich unter­halts­be­rech­tig­ten Per­son, so wird auf Antrag die Ein­kom­men­steu­er dadurch ermä­ßigt, dass die Auf­wen­dun­gen bis zu 8.004 EUR im Kalen­der­jahr vom Gesamt­be­trag der Ein­künf­te abge­zo­gen wer­den (§ 33 a Abs. 1 Satz 1 EStG). Bei Unter­halts­zah­lun­gen an nicht unbe­schränkt steu­er­pflich­ti­ge

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Unter­halts­auf­wen­dun­gen als außer­ge­wöhn­li­che Belas­tung – und die Berück­sich­ti­gung eines Inves­ti­ti­ons­ab­zugs­be­trags

Unter­halts­auf­wen­dun­gen kön­nen nur dann als außer­ge­wöhn­li­che Belas­tun­gen berück­sich­tigt wer­den, wenn sie in einem ange­mes­se­nen Ver­hält­nis zum Net­to­ein­kom­men des Leis­ten­den ste­hen. Zum Net­to­ein­kom­men gehö­ren im Wesent­li­chen alle steu­er­pflich­ti­gen Ein­künf­te und alle steu­er­frei­en Ein­nah­men. Das Net­to­ein­kom­men ist um den in § 7g EStG gere­gel­ten Inves­ti­ti­ons­ab­zugs­be­trag zu erhö­hen. Erwach­sen dem Steu­er­pflich­ti­gen Auf­wen­dun­gen für

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Das teil­sta­tio­när unter­ge­brach­te Kind – und die Abzwei­gung des Kin­der­gel­des

Gemäß § 74 Abs. 1 Sät­ze 1, 3 und 4 EStG kann das für ein Kind fest­ge­setz­te Kin­der­geld u.a. an die Stel­le aus­ge­zahlt wer­den, die dem Kind Unter­halt gewährt, wenn der Kin­der­geld­be­rech­tig­te ihm gegen­über sei­ner gesetz­li­chen Unter­halts­pflicht nicht nach­kommt, man­gels Leis­tungs­fä­hig­keit nicht unter­halts­pflich­tig ist oder nur Unter­halt in Höhe eines Betrags

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Kin­der­geld-Abzwei­gung bei einem teil­sta­tio­när unter­ge­brach­ten behin­der­ten Kind

Ist ein teil­sta­tio­när in einer Behin­der­ten­werk­statt unter­ge­brach­tes behin­der­tes Kind in den Haus­halt des Kin­der­geld­be­rech­tig­ten auf­ge­nom­men, schei­det eine im Rah­men der Ent­schei­dung über die Abzwei­gung (§ 74 Abs. 1 Sät­ze 1, 3 und 4 EStG) ange­stell­te tat­säch­li­che Ver­mu­tung, wonach die Unter­halts­leis­tun­gen des Kin­der­geld­be­rech­tig­ten den in § 66 Abs. 1 EStG vor­ge­se­he­nen Kin­der­geld­satz bereits

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Berech­nung der steu­er­lich abzieh­ba­ren Unter­halts­leis­tun­gen bei Selb­stän­di­gen

Die Berech­nung der nach § 33a EStG abzieh­ba­ren Unter­halts­leis­tun­gen ist bei Selb­stän­di­gen auf der Grund­la­ge eines Drei­jah­res­zeit­raums vor­zu­neh­men. Steu­er­zah­lun­gen sind von dem hier­nach zugrun­de zu legen­den Ein­kom­men grund­sätz­lich in dem Jahr abzu­zie­hen, in dem sie gezahlt wur­den. Erwach­sen dem Steu­er­pflich­ti­gen Auf­wen­dun­gen für den Unter­halt einer dem Steu­er­pflich­ti­gen oder sei­nem Ehe­gat­ten

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Unter­halts­zah­lun­gen ins Aus­land und die Län­der­grup­pen­ein­tei­lung

Die Ermitt­lung der Ange­mes­sen­heit und Not­wen­dig­keit von Unter­halts­leis­tun­gen an Unter­halts­emp­fän­ger im Aus­land anhand des Pro-Kopf-Ein­­kom­­mens ist nicht zu bean­stan­den, weil die Lebens­ver­hält­nis­se eines Staa­tes dadurch rea­li­täts­ge­recht abge­bil­det wer­den. Ein steu­er­lich unzu­tref­fen­des Ergeb­nis bei der Anwen­dung der Län­der­grup­pen­ein­tei­lung ist nicht zu bekla­gen, wenn die tat­säch­li­chen Lebens­hal­tungs­kos­ten des Unter­halts­emp­fän­gers das Pro-Kopf-Ein­­kom­­men sei­nes

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Unter­halts­leis­tun­gen ins Aus­land

Unter­halts­leis­tun­gen an im Aus­land leben­de Ange­hö­ri­ge nur bei umfas­sen­den und voll­stän­di­gen Anga­ben steu­er­lich berück­sich­ti­gungs­fä­hig. Dies umfasst sowohl Anga­ben zur Bedürf­tig­keit der unter­stütz­ten Ange­hö­ri­gen – ein­schließ­lich deren per­sön­li­chen und wirt­schaft­li­chen Ver­hält­nis­sen – wie auch Nach­wei­se zu den erfolg­ten Zah­lun­gen. In einem jetzt vom Finanz­ge­richt Rhein­­land-Pfalz ent­schie­de­nen Fall hat­ten die Klä­ger in

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Unter­halts­auf­wen­dun­gen für ein behin­der­tes Kind

Ein schwer­be­hin­der­tes Kind, das sei­nen Grund­be­darf und behin­de­rungs­be­ding­ten Mehr­be­darf nicht selbst zu decken in der Lage ist, muss ein zur Alters­vor­sor­ge gebil­de­tes Ver­mö­gen nicht vor der Inan­spruch­nah­me elter­li­chen Unter­halts ver­wer­ten. Die Eltern kön­nen die Unter­halts­auf­wen­dun­gen des­halb als außer­ge­wöhn­li­che Belas­tun­gen bei ihrer Ein­kom­men­steu­er­fest­set­zung abzie­hen, ent­schied jetzt der Bun­des­fi­nanz­hof. Unter­halts­auf­wen­dun­gen sind nur

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Unter­halts­zah­lun­gen in die Tür­kei

Erwach­sen einem Steu­er­pflich­ti­gen Auf­wen­dun­gen für den Unter­halt einer ihm oder sei­nem Ehe­gat­ten gegen­über nach inlän­di­schen Maß­stä­ben gesetz­lich unter­halts­be­rech­tig­ten Per­son, für die weder der Steu­er­pflich­ti­ge noch eine ande­re Per­son Anspruch auf Kin­der­geld hat und die kein oder nur ein gerin­ges Ver­mö­gen besitzt, so kön­nen die­se Unter­halts­auf­wen­dun­gen gemäß § 33a Abs. 1 EStG

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Aus­sa­ge­kraft einer amt­li­chen Unter­halts­be­schei­ni­gung

Kla­gen wegen der Nicht­an­er­ken­nung von Unter­halts­auf­wen­dun­gen für im Aus­land woh­nen­de nahe Ange­hö­ri­ge beschäf­ti­gen häu­fig die Finanz­ge­rich­te. So hat­te das Finanz­ge­richt Düs­sel­dorf über einen Fall zu ent­schei­den, in dem die Klä­ger Auf­wen­dun­gen für nahe Ange­hö­ri­ge in Ser­bi­en als außer­ge­wöhn­li­che Belas­tung gel­tend machen. Das FG urteil­te, dass Auf­wen­dun­gen für nahe Ange­hö­ri­ge in

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