Unter­kunfts­kos­ten für eine behin­der­te BAföG-Emp­fän­ge­rin

Behin­der­te Stu­die­ren­de, die wegen des Bezugs von Leis­tun­gen nach dem Bun­des­aus­bil­dungs­för­de­rungs­ge­setz kei­nen Anspruch auf lau­fen­de Leis­tun­gen zur Siche­rung des Lebens­un­ter­halts nach dem Sozi­al­ge­setz­buch Zwei­tes Buch – Grund­si­che­rung für Arbeit­su­chen­de – oder dem Sozi­al­ge­setz­buch Zwölf­tes Buch – Sozi­al­hil­fe – haben, kön­nen zuschuss­wei­se Ein­glie­de­rungs­hil­fe­leis­tun­gen zur Deckung lau­fen­der Unter­kunfts­kos­ten als Leis­tung zur Teil­ha­be

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Unter­kunft und Hei­zung bei Hartz IV – und die Begren­zung auf ange­mes­se­ne Kos­ten

Vor den Sozi­al­ge­rich­ten wird immer wie­der dar­um gestrit­ten, ob im Rah­men des Bezugs von Arbeits­lo­sen­geld II die Kos­ten für die Woh­nung nicht nur in "ange­mes­se­ner", son­dern in tat­säch­li­cher Höhe über­nom­men wer­den. Das Sozi­al­ge­setz­buch beschränkt die Erstat­tung auf "ange­mes­se­ne" Auf­wen­dun­gen. Die­se Begren­zung ist mit dem Grund­ge­setz zu ver­ein­ba­ren. Der Gesetz­ge­ber muss

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Vor­läu­fi­ge Leis­tun­gen für die Kos­ten der Unter­kunft und Hei­zung

Vor dem Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt war eine Ver­fas­sungs­be­schwer­de gegen die Ver­sa­gung vor­läu­fi­ger Leis­tun­gen für Kos­ten der Unter­kunft und Hei­zung durch das Lan­des­so­zi­al­ge­richt Nor­d­rhein-Wes­t­­fa­­len erfolg­reich, da die Ableh­nung eine Ver­let­zung des Anspruchs auf effek­ti­ven Rechts­schutz aus Arti­kel 19 Absatz 4 Satz 1 GG dar­stell­te. Der Beschwer­de­füh­rer wen­det sich mit sei­ner Ver­fas­sungs­be­schwer­de unter ande­rem gegen eine

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Hartz IV – und die Ber­li­ner Wohn­auf­wen­dun­gen­ver­ord­nung

Die vom Senat des Lan­des Ber­lin erlas­se­ne "Ver­ord­nung zur Bestim­mung der Höhe der ange­mes­se­nen Auf­wen­dun­gen für Unter­kunft und Hei­zung nach dem Zwei­ten und Zwölf­ten Buch Sozi­al­ge­setz­buch" (Wohn­auf­wen­dun­gen­ver­ord­nung – WAV) ist ins­ge­samt rechts­wid­rig und wirk­sam. Bereits auf­grund des Urteils des Bun­des­so­zi­al­ge­richts vom 17.10.2013 gilt die WAV gene­rell nicht (mehr) für Leis­tungs­emp­fän­ger

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Umsatz­steu­er­pflicht bei ent­gelt­li­cher Unter­kunfts­ge­wäh­rung an Ern­te­hel­fer

Wer in sei­nem Betrieb Ern­te­hel­fer beschäf­tigt und die­sen gegen Abzug vom Arbeits­lohn Unter­kunft zur Ver­fü­gung stellt, erbringt mit der Gewäh­rung von Unter­kunft umsatz­steu­er­pflich­ti­ge Leis­tun­gen. Die Leis­tun­gen des Land­wirts an die Ern­te­hel­fer sind steu­er­bar. Der Land­wirt hat durch die Gewäh­rung von Unter­kunft gegen Lohn­ein­be­halt gemäß § 1 Abs. 1 Nr. 1 UStG ent­gelt­li­che Leis­tun­gen

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Dop­pel­te Miet­zah­lung vom Sozi­al­amt bei not­wen­di­gem Umzug

Sozi­al­hil­fe­emp­fän­ger kön­nen aus­nahms­wei­se den Ersatz dop­pel­ter Miet­auf­wen­dun­gen ver­lan­gen, wenn sie aus gesund­heit­li­chen Grün­den aus ihrer bis­he­ri­gen Woh­nung aus­zie­hen müsen und die Miet­zeit­räu­me wegen der Kün­di­gungs­frist des­we­gen nicht naht­los auf­ein­an­der abge­stimmt wer­den kön­nen. Wie das Lan­des­so­zi­al­ge­richt Nor­d­rhein-Wes­t­­fa­­len in einem aktu­el­len Urteil ent­schied, muss der Sozi­al­hil­fe­trä­ger die Unter­kunfts­kos­ten für die alte Woh­nung

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Hartz IV: Kei­ne Rück­for­de­rung vom Ver­mie­ter

Vom Ver­mie­ter kön­nen zu Unrecht geleis­te­te Kos­ten der Unter­kunft und Hei­zung grund­sätz­lich nicht zurück gefor­dert wer­den. Wie das Sozi­al­ge­richt Karls­ru­he jetzt ent­schied, kön­nen vom Leis­tungs­trä­ger zu Unrecht erbrach­te Kos­ten der Unter­kunft und Hei­zung auch dann, wenn die Leis­tung direkt an den Ver­mie­ter aus­be­zahlt wor­den ist, grund­sätz­lich nur vom Hil­fe­be­dürf­ti­gen und

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Hartz IV und die unwirk­sa­me Staf­fel­mie­te

Die im Rah­me des ALG-II-Leis­­tungs­­be­zugs vom Grund­si­che­rungs­trä­ger zu erstat­ten­den tat­säch­li­chen Kos­ten der Unter­kunft umfas­sen einen im Miet­ver­trag fest­ge­leg­ten Miet­zins auch dann, wenn eine von den Ver­trags­par­tei­en ver­ein­bar­te Staf­fel­mie­te mög­licherweise unwirk­sam ist. Dies ent­schied jetzt das Bun­des­so­zi­al­ge­richt und konn­te es dabei dahin­ste­hen las­sen, ob ein Ver­stoß gegen § 557a Abs 2 Satz

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Hartz IV und die Geburt eines Kin­des

Eine Fami­lie, die Arbeits­lo­sen­geld II bezieht, muss vom Grund­si­che­rungs­trä­ger erneut über die Unan­ge­mes­sen­heit ihrer Unter­kunfts­kos­ten belehrt wer­den, wenn sich ihr Wohn­be­darf durch die Geburt eines Kin­des erhöht hat. Grund­sätz­lich haben Emp­fän­ger von Grund­si­che­rungs­leis­tun­gen nur Anspruch auf Über­nah­me ihrer tat­säch­li­chen Kos­ten für Unter­kunft und Hei­zung, wenn die­se ange­mes­sen sind. Ledig­lich für

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Fami­li­en­haf­tung bei Hartz IV

Ein Abwei­chen von dem Grund­satz, dass die Auf­tei­lung der Auf­wen­dun­gen für Unter­kunft und Hei­zung bei Nut­zung einer Unter­kunft durch meh­re­re Per­so­nen nach Kopf­zahl erfolgt, ist bei Weg­fall des Arbeits­lo­sen­gel­des II eines unter 25jährigen Hil­fe­be­dürf­ti­gen wegen wie­der­hol­ter Pflicht­ver­let­zung jeden­falls dann gebo­ten, wenn die­ser in einer Bedarfs­ge­mein­schaft mit min­der­jäh­ri­gen Geschwis­tern lebt. In

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Zuschuss zu den stu­den­ti­schen Miet­kos­ten

Wird BAföG wegen Errei­chen der Baga­tell­gren­ze nicht aus­ge­zahlt, steht dies nach einem Beschluss des Hes­si­schen Lan­des­so­zi­al­ge­richts einem Anspruch auf Zuschuss zu den Unter­kunfts­kos­ten nach dem SGB II nicht ent­ge­gen. Die 22-jäh­­ri­ge Stu­den­tin des jetzt vom Hes­si­schen LSG ent­schie­de­nen Falls erhält von ihrem Vater Unter­halt, der um etwa 5 Euro unter dem

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Hartz IV: Unter­kunfts­kos­ten und ört­li­ches Miet­ni­veau

Auch umfang­rei­che Ermitt­lun­gen des Grund­si­che­rungs­trä­gers kön­nen nach einer aktu­el­len Ent­schei­dung des Lan­des­so­zi­al­ge­richts Nie­­der­­sach­­sen-Bre­­men eine aus­rei­chen­de Grund­la­ge für die Fest­stel­lung der Beschaf­fen­heit des ört­li­chen Woh­nungs­mark­tes sein . Die Bestim­mung von Durch­schnitts­mie­ten ist jedoch nicht geeig­net, das ört­lich ange­mes­se­ne Miet­ni­veau abzu­bil­den. Nach der Pro­dukt­theo­rie ist das ört­lich ange­mes­se­ne Miet­ni­veau anhand eines Qua­drat­me­ter­prei­ses

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Höhe der Unter­kunfts­kos­ten in Bre­men

Das Ober­ver­wal­tungs­ge­richt Bre­men hat mit einem jetzt ver­kün­de­ten Urteil ent­schie­den, dass Allein­ste­hen­de, die Leis­tun­gen der Grund­si­che­rung für Arbeits­su­chen­de bezie­hen, in dem Zeit­raum vom 1. Janu­ar bis 30. Juni 2005 Anspruch auf höhe­re Leis­tun­gen für Unter­kunft haben als die­se von der Bre­mer Arbeits­ge­mein­schaft für Inte­gra­ti­on und Sozia­les (BAgIS) gewährt wor­den sind.

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Hartz IV: Miet­kos­ten­sen­kung in der Groß­stadt

Auch in Bal­lungs­räu­men wie Mün­chen kön­nen Emp­fän­ger von Arbeits­lo­sen­geld nach der­zei­ti­gem Recht nicht gene­rell auf klei­ne­re Woh­nun­gen ver­wie­sen wer­den als sie Hil­fe­emp­fän­gern außer­halb von Bal­lungs­räu­men sonst zuge­stan­den wer­den. Dies hat heu­te das Bun­des­so­zi­al­ge­richts im Rah­men eines Streits über die Höhe des dem Klä­ger zu­stehenden Arbeits­lo­sen­gel­des II ent­schie­den. Der allein­ste­hen­de Klä­ger

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Hartz IV: Kabel­fern­se­hen als Unter­kunfts­kos­ten

Bei Gebüh­ren für das Kabel­fern­se­hen han­delt es sich nach einem heu­te ver­kün­de­ten Urteil des Bun­des­so­zi­al­ge­richts dann nicht um ange­mes­se­ne Kos­ten der Unter­kunft, wenn die Nut­zung miet­ver­trag­lich frei­ge­stellt und ein ander­wei­ti­ger Zugang zum Fern­­seh- und Radio­empfang gewähr­leis­tet ist. Nach der Ent­schei­dung des Bun­des­so­zi­al­ge­richts han­delt es sich bei den Gebüh­ren für die

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