Geld­ab­he­bun­gen in der Unter­neh­mens­kri­se – und der Untreue­vor­wurf

Einer Gesell­schaft mit beschränk­ter Haf­tung kön­nen im Ein­ver­ständ­nis ihrer Gesell­schaf­ter grund­sätz­lich Ver­mö­gens­wer­te ent­zo­gen wer­den, weil sie gegen­über ihren Gesell­schaf­tern kei­nen Anspruch auf ihren unge­schmä­ler­ten Bestand hat. Ein Ein­ver­ständ­nis der Gesell­schaf­ter ist aller­dings unwirk­sam und die Ver­mö­gens­ver­fü­gung des Geschäfts­füh­rers des­halb miss­bräuch­lich, wenn unter Ver­stoß gegen Gesell­schafts­recht die wirt­schaft­li­che Exis­tenz der Gesell­schaft

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Außer­or­dent­li­che Ände­rungs­kün­di­gung – zur Ent­gelt­ab­sen­kung

Eine außer­or­dent­li­che Ände­rungs­kün­di­gung zur Ent­gelt­ab­sen­kung kann begrün­det sein, wenn die Ände­rung der Arbeits­be­din­gun­gen erfor­der­lich ist, um der kon­kre­ten Gefahr einer Insol­venz des Arbeit­ge­bers zu begeg­nen. Das deut­sche Recht lässt – für sich betrach­tet – eine ein­sei­ti­ge Ände­rung arbeits­ver­trag­lich ver­ein­bar­ter Arbeits­be­din­gun­gen ohne Ände­rungs­ver­trag oder Ände­rungs­kün­di­gung nicht zu . Ein wich­ti­ger Grund

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Kun­den­zah­lun­gen auf das Pri­vat­kon­to in der Unter­neh­mens­kri­se

Unter­neh­mens­be­zo­ge­ne For­de­run­gen, die im Wege der Glo­bal­zes­si­on einem Kre­dit­in­sti­tut zur Siche­rung abge­tre­ten wor­den sind, fal­len in die Insol­venz­mas­se; mit­hin sind sie auch taug­li­che Tat­ob­jek­te eines Bank­rotts. Ein Geschäfts­herr hat in der Unter­neh­mens­kri­se zu ver­hin­dern, dass sei­ne Ange­stell­ten, auch mit­ar­bei­ten­den Fami­li­en­an­ge­hö­ri­ge, betriebs­be­zo­ge­ne For­de­run­gen auf Pri­vat­kon­ten ein­zie­hen. Tut er dies nicht, kann

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