Besu­cher­füh­run­gen beim Bun­des­tag – als umsatz­steu­er­freie Unter­richts­leis­tun­gen

Ein für den Besu­cher­dienst des Deut­schen Bun­des­ta­ges täti­ger Dozent ist mit sei­nen Füh­run­gen und Vor­trä­gen zwar nicht nach natio­na­lem Recht, aber nach Art. 132 Abs. 1 Buchst. i MwSt­Sys­tRL steu­er­frei. Der Dozent erbringt sei­ne ent­gelt­li­chen Leis­tun­gen steu­er­bar als Unter­neh­mer gemäß § 2 Abs. 1 und Abs. 2 Nr. 1 UStG. Die­se Leis­tun­gen sind nach natio­na­lem Recht

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Schwimm­un­ter­richt – ohne Umsatz­steu­er

Schwimm­un­ter­richt kann als von Pri­vat­leh­rern erteil­ter Schul­un­ter­richt steu­er­frei sein. Zwar sind die Leis­tun­gen des Pri­vat­leh­rers nicht nach natio­na­lem Recht steu­er­frei sind. Der pri­va­te Schwimm­leh­rer kann aber einen Anwen­dungs­vor­rang der Mehr­wer­t­­steu­er-Sys­­­te­m­­rich­t­­li­­nie (Art. 132 Abs. 1 Buchst. g, h, i und j MwSt­Sys­tRL) gel­tend machen. Kei­ne Umsatz­steu­er­frei­heit nach deut­schem Recht Nach § 4 Nr. 21 UStG

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Super­vi­sio­nen als umsatz­steu­er­freie Unter­richts­leis­tun­gen

Der Bun­des­fi­nanz­hof hat sei­ne Recht­spre­chung geän­dert: Art. 13 Teil A Abs. 1 Buchst. j der Richt­li­nie 77/​388/​EWG erfasst auch die Aus- und Fort­bil­dung, so dass es nicht dar­auf ankommt, ob sich der Pri­vat­leh­rer an Schü­ler oder Hoch­schü­ler wen­det oder ob es sich um einen in einen Lehr- oder Stu­di­en­plan ein­ge­bet­te­ten Unter­richt han­delt. (Lehr-)Supervisionen

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