Vermögensdelikte zum Nachteil des Arbeitgebers

Ver­mö­gens­de­lik­te zum Nach­teil des Arbeit­ge­bers

Zum Nach­teil des Arbeit­ge­bers began­ge­ne Eigen­­tums- oder Ver­mö­gens­de­lik­te, aber auch nicht straf­ba­re, ähn­lich schwer­wie­gen­de Hand­lun­gen unmit­tel­bar gegen das Ver­mö­gen des Arbeit­ge­bers kom­men typi­scher­wei­se als Grund für eine ordent­li­che Kün­di­gung in Betracht. Begeht der Arbeit­neh­mer bei oder im Zusam­men­hang mit sei­ner Arbeit rechts­wid­ri­ge und vor­sätz­li­che Hand­lun­gen unmit­tel­bar gegen das Ver­mö­gen des

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Der vorgetäuschte Tankstellenüberfall

Der vor­ge­täusch­te Tank­stel­len­über­fall

Der Tank­stel­len­an­ge­stell­te, der der Dau­er sei­ner Schicht ver­ant­wort­lich für die Wech­sel­geld­kas­se ist, hat als Kas­sen­ver­wal­ter Allein­ge­wahr­sam an dem in der Kas­se befind­li­chen Bar­geld , so dass wegen eines von ihm zusam­men mit einem Kom­pli­zen vor­ge­täusch­ten Über­falls inso­weit – anders als hin­sicht­lich der durch die glei­che Tat erbeu­te­ten Ziga­ret­ten – eine

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Die überlassene Kreditkarte - und ihre Nutzung nach dem Tod des Inhabers

Die über­las­se­ne Kre­dit­kar­te – und ihre Nut­zung nach dem Tod des Inha­bers

Über­lässt der Kre­dit­kar­ten­in­ha­ber sei­ne Kar­te einem Drit­ten zur eigen­nüt­zi­gen Ver­wen­dung, macht sich der Drit­te nicht bereits dann straf­bar, wenn er die Kre­dit­kar­te nach dem Tode des Inha­bers wei­ter­hin aus­nutzt. In dem hier vom Ober­lan­des­ge­richt Hamm ent­schie­de­nen Fall betreu­te die Ange­klag­te den Haus­halt eines im Janu­ar 2013 ver­stor­be­nen, ver­mö­gen­den Man­nes. Die­ser

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Sie hat meine Kreditkarte!

Sie hat mei­ne Kre­dit­kar­te!

Über­lässt der Kre­dit­kar­ten­in­ha­ber sei­ne Kar­te einem Drit­ten zur eigen­nüt­zi­gen Ver­wen­dung, macht sich der Drit­te nicht bereits dann straf­bar, wenn er die Kre­dit­kar­te nach dem Tode des Inha­bers wei­ter­hin aus­nutzt. Eine jetzt vom Ober­lan­des­ge­richt Hamm frei­ge­spro­che­ner Ange­klag­te betreu­te den Haus­halt eines im Janu­ar 2013 ver­stor­be­nen, ver­mö­gen­den Bewoh­ners des Krei­ses Olpe. Die­ser

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Entwendung von Kraftstoff durch den Fahrer eines Transportunternehmens

Ent­wen­dung von Kraft­stoff durch den Fah­rer eines Trans­port­un­ter­neh­mens

Kraft­stoff wird von einer Tank­kar­ten­ge­sell­schaft, die ein eige­nes Tank­stel­len­netz betreibt, regel­mä­ßig unter Eigen­tums­vor­be­halt gelie­fert. Der Fah­rer eines Last­kraft­wa­gens, der im Eigen­tum eines Trans­port­un­ter­neh­mens steht, hat Allein­ge­wahr­sam am Inhalt des Kraft­stoff­tanks, sofern die Rou­te nicht zuvor fest­ge­legt ist und stän­dig über­wacht wird. Der Fah­rer macht sich daher nicht eines Dieb­stahls, son­dern

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Das Zahngold im Krematorium

Das Zahn­gold im Kre­ma­to­ri­um

Das Zahn­gold in der Asche Ver­stor­be­ner ist her­ren­los. Einer Aneig­nung des Betrei­bers des Kre­ma­to­ri­ums ste­hen Rech­te Drit­ter ent­ge­gen, § 958 Abs. 2 BGB. Neh­men Arbeit­neh­mer das Zahn­gold an sich, kann der Kre­ma­to­ri­ums­be­trei­ber als Geschäfts­herr Her­aus­ga­be nach den Auf­trags­re­geln ver­lan­gen. Bei ver­schul­de­ter Unmög­lich­keit der Her­aus­ga­be haf­tet der Beauf­trag­te – der Arbeit­neh­mer –

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