Kraftwerk, Setlur und die Tonfetzen

Kraft­werk, Set­lur und die Ton­fet­zen

Der unter ande­rem für das Urhe­ber­recht zustän­di­ge I. Zivil­se­nat des Bun­des­ge­richts­hofs hat heu­te ent­schie­den, dass bereits der­je­ni­ge in die Rech­te des Ton­trä­ger­her­stel­lers ein­greift, der einem frem­den Ton­trä­ger kleins­te Ton­fet­zen ent­nimmt.

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Keine Gerätevergütung für Computer

Kei­ne Gerä­te­ver­gü­tung für Com­pu­ter

Wie der Bun­des­ge­richts­hof heu­te ent­schie­den hat, ist für PCs kei­ne urhe­ber­recht­li­che Gerä­te­ver­gü­tung zu zah­len. Der Urhe­ber eines Wer­kes hat­te nach der bis Ende 2007 gel­ten­den und im zu ent­schei­den­den Fall noch zugrun­de zu legen­den Rechts­la­ge einen Ver­gü­tungs­an­spruch gegen den Her­stel­ler, den Impor­teur und den Händ­ler von Gerä­ten, wenn die­se Gerä­te

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Umgehung des Kopierschutzes von Tonträgern

Umge­hung des Kopier­schut­zes von Ton­trä­gern

Wie der Bun­des­ge­richts­hof heu­te geur­teilt hat, kön­nen auch Pri­vat­per­so­nen, die Pro­gram­me zur Umge­hung des Kopier­schut­zes von Ton­trä­gern zum Kauf anbie­ten, von den Ton­trä­ger­her­stel­lern auf Unter­las­sung und Erstat­tung der Abmahn­kos­ten in Anspruch genom­men wer­den kön­nen. Die Beklag­ten in dem jetzt vom BGH ent­schie­de­nen Fall sind Ton­trä­ger­her­stel­ler. Sie set­zen tech­ni­sche Schutz­maß­nah­men ein,

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Keine Gerätevergütung für Kopierstationen

Kei­ne Gerä­te­ver­gü­tung für Kopier­sta­tio­nen

Der Bun­des­ge­richts­hof hat heu­te ent­schie­den, dass für Kopier­sta­tio­nen kei­ne urhe­ber­recht­li­che Gerä­te­ver­gü­tung zu zah­len ist. Der Urhe­ber eines Wer­kes hat nach der bis Ende 2007 gel­ten­den und in dem zu ent­schei­den­den Fall noch zugrun­de zu legen­den Rechts­la­ge einen Ver­gü­tungs­an­spruch gegen den Her­stel­ler, den Impor­teur und den Händ­ler von Gerä­ten, wenn die­se

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Musicals und die GEMA

Musi­cals und die GEMA

Der unter ande­rem für das Urhe­ber­recht zustän­di­ge I. Zivil­se­nat des Bun­des­ge­richts­hofs hat ges­tern ent­schie­den, unter wel­chen Vor­aus­set­zun­gen die Auf­füh­rung eines Musi­cals als büh­nen­mä­ßi­ge Auf­füh­rung anzu­se­hen ist. Die Klä­rung die­ser Vor­aus­set­zun­gen ist des­halb von Bedeu­tung, weil die Urhe­ber der GEMA zwar die Auf­füh­rungs­rech­te an Wer­ken der Ton­kunst über­tra­gen, sich aber das

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Oberlandesgericht München

EU-Durch­set­zungs-Richt­li­nie

Der Deut­schen Bun­des­tag hat das Gesetz zur Umset­zung der EU-Durch­­­se­t­­zungs-Rich­t­­li­­nie ver­ab­schie­det. Das Gesetz und die EU-Rich­t­­li­­nie sol­len den Kampf gegen Pro­dukt­pi­ra­te­rie ver­stär­ken. Das Gesetz setzt die Richt­li­nie 2004/​48/​EG durch eine Novel­lie­rung von meh­re­ren Geset­zen zum Schutz des geis­ti­gen Eigen­tums um: Patent­ge­setz, Gebrauchs­mus­ter­ge­setz, Mar­ken­ge­setz, Halb­lei­t­er­schutz­ge­setz, Urhe­ber­rechts­ge­setz, Geschmacks­mus­ter­ge­setz, Sor­ten­schutz­ge­setz wer­den weit­ge­hend wort­gleich

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Urheberrechtliche Gerätevergütung für Multifunktionsgeräte

Urhe­ber­recht­li­che Gerä­te­ver­gü­tung für Mul­ti­funk­ti­ons­ge­rä­te

Nach einer aktu­el­len Ent­schei­dung des Bun­des­ge­richts­hof ist beim Kauf eines Mul­ti­funk­ti­ons­ge­rä­tes die urhe­ber­recht­li­che Gerä­te­ver­gü­tung in vol­ler Höhe zu zah­len, auch wenn die­se Gerä­te in wei­tem Umfang für ande­re Zwe­cke ein­ge­setzt wer­den. Der Urhe­ber eines Wer­kes hat nach dem Urhe­ber­rechts­ge­setz einen Ver­gü­tungs­an­spruch gegen den Her­stel­ler, Impor­teur und Händ­ler von Ver­viel­fäl­ti­gungs­ge­rä­ten wie

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Urheberrechtliche Gerätevergütung für Multifunktionsgeräte

Urhe­ber­recht­li­che Gerä­te­ver­gü­tung für Mul­ti­funk­ti­ons­ge­rä­te

Nach einer aktu­el­len Ent­schei­dung des Bun­des­ge­richts­hof ist beim Kauf eines Mul­ti­funk­ti­ons­ge­rä­tes die urhe­ber­recht­li­che Gerä­te­ver­gü­tung in vol­ler Höhe zu zah­len, auch wenn die­se Gerä­te in wei­tem Umfang für ande­re Zwe­cke ein­ge­setzt wer­den. Der Urhe­ber eines Wer­kes hat nach dem Urhe­ber­rechts­ge­setz einen Ver­gü­tungs­an­spruch gegen den Her­stel­ler, Impor­teur und Händ­ler von Ver­viel­fäl­ti­gungs­ge­rä­ten wie

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Keine Überwachungspflicht des Internet-Anschlussinhabers

Kei­ne Über­wa­chungs­pflicht des Inter­net-Anschlus­s­in­ha­bers

Der Inha­ber eines Inter­net­an­schlusses ist nach einem Beschluss des OLG Frank­furt nicht ohne wei­te­res ver­pflich­tet, nahe Fami­li­en­an­ge­hö­ri­ge bei der Nut­zung des Anschlus­ses zu über­wa­chen. Eine sol­che Pflicht bestehe nur dann, wenn der Anschlus­s­in­ha­ber kon­kre­te Anhalts­punk­te dafür habe, dass der Anschluss zu Rechts­ver­let­zun­gen miss­braucht wer­den könn­te. In dem jetzt vom OLG

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Gemeinsames Singen, das Urheberrecht und die Gema

Gemein­sa­mes Sin­gen, das Urhe­ber­recht und die Gema

Gemein­sa­mes Sin­gen auf einer gesel­li­gen Ver­an­stal­tung ver­letzt kei­ne an dem Lied even­tu­ell bestehen­den Urhe­ber­rech­te und ist damit auch "Gema-frei". In einem jetzt vom AG Köln ent­schie­de­nen Fall begnüg­te sich dass Gericht nicht damit, die Kla­ge des­we­gen abzu­wei­sen, dass die auf dem Stif­tungs­fest­kom­mers einer Stu­den­ten­ver­bin­dung gesun­ge­nen Lie­der allein des­halb bereits urhe­ber­rechts­frei

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Hugo v. Hofmannsthal ./. Richard Strauss

Hugo v. Hof­manns­thal ./​. Richard Strauss

Nach Fer­tig­stel­lung des "Rosen­ka­va­lier" wur­de der Dich­ter Hugo von Hof­manns­thal grund­sätz­lich: "Ein Werk ist ein Gan­zes und auch zwei­er Men­schen Werk kann ein Gan­zes wer­den. Vie­les ist den Gleich­­zei­­tig-Leben­­den gemein­sam, auch vom Eigens­ten. Die Musik soll nicht vom Text geris­sen wer­den, das Wort nicht vom beleb­ten Bild." Als ob er's

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Zollwert eingeführter DVDs

Zoll­wert ein­ge­führ­ter DVDs

Wird der Zoll­wert­ermitt­lung gemäß Art. 29 ZK ein sog. Vor­er­wer­ber­preis zugrun­de gelegt, ist bei der Fra­ge, ob der Käu­fer Bei­stel­lun­gen erbracht hat, um deren Wert der Trans­ak­ti­ons­wert nach Art. 32 Abs. 1 Buchst. b ZK zu berich­ti­gen ist, auf die­sen Käu­fer (Vor­er­wer­ber) abzu­stel­len. Wer­den DVDs mit einem digi­tal gespei­cher­ten Film ver­kauft, für

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Wiederholungshonorare im Rundfunk

Wie­der­ho­lungs­ho­no­ra­re im Rund­funk

Wie­der­ho­lungs­ho­no­ra­re und Erlös­be­tei­li­gun­gen, die an aus­üben­de Künst­ler von Hör­­funk- oder Fern­seh­pro­duk­tio­nen als Nut­zungs­ent­gel­te für die Über­tra­gung ori­gi­nä­rer urhe­ber­recht­li­cher Ver­wer­tungs­rech­te gezahlt wer­den, stel­len nach einem jetzt ver­öf­fent­lich­ten Urteil des Bun­des­fi­nanz­hofs kei­nen Arbeits­lohn dar.

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"Wirt­schafts­recht für Tech­no­lo­gie­un­ter­neh­men"

Die Bran­den­bur­gi­sche Tech­ni­sche Uni­ver­si­tät Cott­bus rich­tet einen neu­en Pos­t­­gra­­du­ier­­ten-Stu­­di­en­­gang "Wirt­schafts­recht für Tech­no­lo­gie­un­ter­neh­men" ein. In der Tech­no­lo­gie­bran­che sind juris­ti­sche Kennt­nis­se unab­ding­bar. Ob Urhe­ber­recht oder Ver­ga­be­recht, ob Wett­be­werbs­recht oder Daten­schutz: Die Tätig­keit eines Tech­no­lo­gie­un­ter­neh­mens stellt die Ver­ant­wort­li­chen nahe­zu täg­lich vor hoch­kom­ple­xe recht­li­che Auf­ga­ben, von deren Bewäl­ti­gung nicht sel­ten das Schick­sal des gesam­ten

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Oberlandesgericht München

Pro­dukt­pi­ra­te­rie

Das Bun­des­jus­tiz­mi­nis­te­ri­um hat heu­te den Refe­ren­ten­ent­wurf zur Umset­zung der EU-Durch­­­se­t­­zungs-Rich­t­­li­­nie den Bun­des­mi­nis­te­ri­en zur Stel­lung­nah­me zuge­lei­tet. Der Gesetz­ent­wurf soll den Kampf gegen Pro­dukt­pi­ra­te­rie erleich­tern.

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