Falschbeurkundung - und der anschließende Gebrauch der falschen Urkunde

Falsch­be­ur­kun­dung – und der anschlie­ßen­de Gebrauch der fal­schen Urkun­de

Nach der über­wie­gen­den Mei­nung im Schrift­tum, der sich der Bun­des­ge­richts­hof anschließt, bestimmt sich das Ver­hält­nis zwi­schen dem Bewir­ken einer fal­schen Beur­kun­dung (§ 271 Abs. 1 StGB) und dem anschlie­ßen­den Gebrauch (§ 271 Abs. 2 StGB) der fal­schen Beur­kun­dung nach den­sel­ben Regeln, die für das Ver­hält­nis zwi­schen dem Her­stel­len einer unech­ten Urkun­de und

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Falsche ausländische Kfz-Kennzeichen

Fal­sche aus­län­di­sche Kfz-Kenn­zei­chen

Die Eigen­schaft von an Fahr­zeu­gen ange­brach­ten Kenn­zei­chen als (zusam­men­ge­setz­te) Urkun­de im Sin­ne des § 267 StGB ver­steht sich, zumal bei aus­län­di­schen Kenn­zei­chen, nicht von selbst . Inso­weit bedarf es nähe­re Aus­füh­run­gen im Urteil zur kon­kre­ten Beschaf­fen­heit die­ser Kenn­zei­chen, aus denen sich ergibt, dass die an dem geführ­ten Pkw ange­brach­ten (hier:

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Die unberechtigt vergebene TÜV-Plakette - und die Falschbeurkundung im Amt

Die unbe­rech­tigt ver­ge­be­ne TÜV-Pla­ket­te – und die Falsch­be­ur­kun­dung im Amt

Die an dem Fahr­zeug­kenn­zei­chen ange­brach­te Prüf­pla­ket­te beur­kun­det mit beson­de­rer Beweis­kraft im Sin­ne des § 348 Abs. 1 StGB neben dem Ter­min der nächs­ten Haupt­un­ter­su­chung auch die Vor­schrifts­mä­ßig­keit des Fahr­zeugs zum Zeit­punkt der Durch­füh­rung der Haupt­un­ter­su­chung. Ein Prüf­in­ge­nieur ist ein zur Auf­nah­me öffent­li­cher Urkun­den befug­ter Amts­trä­ger im Sin­ne des § 11 Abs.

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Die gefälschten ID-Karten verschiedener EU-Länder - und der besonders schwere Fall der Urkundunfälschung

Die gefälsch­ten ID-Kar­ten ver­schie­de­ner EU-Län­der – und der beson­ders schwe­re Fall der Urkund­un­fäl­schung

Bei weni­ger als 25 auf­ge­fun­de­nen gefälsch­ten IDKar­ten ver­schie­de­ner EULän­der han­delt es sich nicht um eine gro­ße Zahl von unech­ten oder ver­fälsch­ten Urkun­den, die die Sicher­heit des Rechts­ver­kehrs erheb­lich gefähr­det (§ 267 Abs. 3 Satz 2 Nr. 3 StGB). Wird infol­ge der Beja­hung eines der in § 267 Abs. 3 Satz 2 StGB auf­ge­führ­ten Kon­stel­la­tio­nen ein

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Das fremde Nummernschild - und die tateinheitlichen Fahrten

Das frem­de Num­mern­schild – und die tat­ein­heit­li­chen Fahr­ten

Das Anbrin­gen eines frem­den Fahr­zeug­kenn­zei­chens an dem Auto des Ange­klag­ten ist als Her­stel­len einer unech­ten (zusam­men­ge­setz­ten) Urkun­de (§ 267 Abs. 1, 1. Vari­an­te StGB) zu wer­ten. Gleich­zei­tig wird hier­von Gebrauch gemacht (§ 267 Abs. 1, 3. Vari­an­te StGB), indem das mit dem frem­den Kenn­zei­chen ver­se­he­ne Fahr­zeug im öffent­li­chen Stra­ßen­ver­kehr genutzt

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Import-/Export-Karusselle mit Schlachtvieh - und die manipulierten Veterinärbescheinigungen

Import-/Ex­port-Karus­sel­le mit Schlacht­vieh – und die mani­pu­lier­ten Vete­ri­när­be­schei­ni­gun­gen

Vete­ri­när­zer­ti­fi­ka­te, wel­che die bei einem Land­kreis beschäf­tig­ten Tier­ärz­te bzw. der von die­sem beauf­trag­te Tier­arzt aus­stel­len, stel­len kei­ne öffent­li­chen Urkun­den gemäß § 271 Abs. 1 StGB dar. Wel­che Urkun­den als öffent­li­che Urkun­den gel­ten, ist auch für das Straf­recht im Aus­gangs­punkt in § 415 Abs. 1 ZPO bestimmt . Danach sind öffent­li­che Urkun­den im

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