0,15 Urlaubstage - oder: die Rundung von bruchteiligen Urlaubstagen

0,15 Urlaubs­ta­ge – oder: die Run­dung von bruch­tei­li­gen Urlaubs­ta­gen

Nach der Recht­spre­chung des Bun­des­ar­beits­ge­richts kommt ohne eine geson­der­te Run­dungs­vor­schrift eine Run­dung von Bruch­tei­len von Urlaubs­ta­gen nicht in Betracht1. Weder das BUr­lG noch der im vor­lie­gen­den Fall ein­schlä­gi­ge Man­tel­ta­rif­ver­trag ent­hal­ten eine sol­che Run­dungs­re­ge­lung. Soweit die Arbeit­ge­be­rin für die Aus­le­gung des MTV in ers­ter Linie auf Prak­ti­ka­bi­li­täts­er­wä­gun­gen abstellt, sind die­se nicht

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Bruchteile von Urlaubstagen - und ihre Rundung

Bruch­tei­le von Urlaubs­ta­gen – und ihre Run­dung

Hat ein Arbeit­neh­mer Anspruch auf Urlaub, der weni­ger als einen hal­ben Urlaubs­tag beträgt, ist der Anspruch weder auf vol­le Urlaubs­ta­ge auf- noch auf vol­le Urlaubs­ta­ge abzu­run­den, sofern nicht gesetz­li­che, tarif- oder arbeits­ver­trag­li­che Bestim­mun­gen Abwei­chen­des regeln. Es ver­bleibt bei dem Anspruch auf den bruch­tei­li­gen Urlaubs­tag. Die tat­be­stand­li­chen Vor­aus­set­zun­gen, für die §

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Klage auf Erholungsurlaub

Kla­ge auf Erho­lungs­ur­laub

Der Leis­tungs­an­trag, der auf die Gewäh­rung von Erho­lungs­ur­laub in Form von hal­ben Urlaubs­ta­gen abzielt, muss den zivil­pro­zes­sua­len Bestimmt­heits­an­for­de­run­gen genü­gen, wie sie § 253 Abs. 2 Nr. 2 ZPO für Kla­ge­an­trä­ge for­mu­liert. Für das Ver­ständ­nis eines Kla­ge­an­trags ist nicht an dem buch­stäb­li­chen Wort­laut der Antrags­fas­sung zu haf­ten. Bei Zwei­feln ist der Antrag aus­zu­le­gen1.

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Nicht gewährte Urlaubstage - im bestehenden Arbeitsverhältnis

Nicht gewähr­te Urlaubs­ta­ge – im bestehen­den Arbeits­ver­hält­nis

Der Anspruch auf Abgel­tung des sog. Ersatz­ur­laubs rich­tet sich nicht nach § 251 Abs. 1 BGB, son­dern nach den Vor­ga­ben des § 7 Abs. 4 BUr­lG. Er ent­steht mit der recht­li­chen Been­di­gung des Arbeits­ver­hält­nis­ses. Daher besteht kein Anspruch auf Scha­dens­er­satz in Geld wegen nicht gewähr­ter Urlaubs­ta­ge im bestehen­den Arbeits­ver­hält­nis. Die Arbeit­neh­me­rin kann von

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Unterjährige Veränderung der Wochenarbeitstage - und die Anzahl der Urlaubstage

Unter­jäh­ri­ge Ver­än­de­rung der Wochen­ar­beits­ta­ge – und die Anzahl der Urlaubs­ta­ge

Im Fal­le eines unter­jäh­ri­gen Wech­sels der Arbeits­zeit­ver­tei­lung kann § 26 Abs. 1 Satz 4 TVöD aF nicht dahin gehend aus­ge­legt wer­den, dass der kalen­der­jäh­rig bestimm­te Urlaubs­an­spruch in Zeit­ab­schnit­te frag­men­tiert und damit als Sum­me meh­re­rer (Teil-)Urlaubsansprüche zu berech­nen ist1. Bereits der Wort­laut des § 26 Abs. 1 Satz 2 TVöD aF spricht gegen das vom

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Teilurlaub im öffentlichen Dienst - und die Urlaubsabgeltung

Teil­ur­laub im öffent­li­chen Dienst – und die Urlaubs­ab­gel­tung

Gemäß § 7 Abs. 4 BUr­lG ist der zum Zeit­punkt der Been­di­gung des Arbeits­ver­hält­nis­ses bestehen­de Urlaubs­an­spruch abzu­gel­ten, wenn der Urlaub wegen der Been­di­gung des Arbeits­ver­hält­nis­ses nicht mehr genom­men wer­den kann. Abzu­gel­ten ist aber nur ein Urlaubs­an­spruch, der noch nicht erfüllt ist1. In dem hier vom Bun­des­ar­beits­ge­richt ent­schie­de­nen Fall stand der mit dem

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