Vaterschaftsanfechtung durch den leiblichen Vater

Vater­schafts­an­fech­tung durch den leib­li­chen Vater

Art. 6 Abs. 2 Satz 1 GG schützt das Inter­es­se des leib­li­chen Vaters eines Kin­des, die recht­li­che Stel­lung als Vater ein­zu­neh­men. Dem leib­li­chen Vater ist Zugang zu einem Ver­fah­ren zu gewäh­ren, um auch recht­lich die Vater­stel­lung erlan­gen zu kön­nen. Prü­fung und Fest­stel­lung der Vater­schaft sind Teil der ver­fah­rens­recht­li­chen Gewähr­leis­tung aus Art. 6 Abs. 2 Satz

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Der biologische Vater und die Leihmutterschaft

Der bio­lo­gi­sche Vater und die Leih­mut­ter­schaft

Vater – im recht­li­chen Sin­ne – ist in Deutsch­land unter ande­rem, wer zur Zeit der Geburt mit der Mut­ter ver­hei­ra­tet ist oder die Vater­schaft aner­kannt hat. Bei­des setzt kei­ne bio­lo­gi­sche Abstam­mung vor­aus. Auch wenn die Kin­der auf dem Wege der – in Deutsch­land nicht zuge­las­sen – Leih­mut­ter­schaft in den USA

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Mann-zu-Frau-Transsexuelle = Vater

Mann-zu-Frau-Trans­se­xu­el­le = Vater

Eine Mann-zu-Frau-Tran­s­­se­­xu­el­­le, mit deren kon­ser­vier­tem Spen­der­sa­men ein Kind gezeugt wur­de, kann nach Ansicht des Bun­des­ge­richts­hofs recht­lich nur die Vater- und nicht die Mut­ter­stel­lung erlan­gen. In dem hier vom Bun­des­ge­richts­hof ging es um eine in einer ein­ge­tra­ge­nen Lebens­part­ner­schaft leben­de Trans­se­xu­el­le. Der Beschluss über die Fest­stel­lung ihrer Zuge­hö­rig­keit zum weib­li­chen Geschlecht ist

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Der Frau-zu-Mann-Transsexuelle - und seine Mutterrolle

Der Frau-zu-Mann-Trans­se­xu­el­le – und sei­ne Mut­ter­rol­le

Ein Frau-zu-Mann-Tran­s­­se­­xu­el­­ler, der nach der rechts­kräf­ti­gen gericht­li­chen Ent­schei­dung über die Ände­rung sei­ner Geschlechts­zu­ge­hö­rig­keit ein Kind gebo­ren hat, ist im Rechts­sin­ne als Mut­ter des Kin­des anzu­se­hen. In dem hier vom Bun­des­ge­richts­hof ent­schie­de­nen Fall wur­de der Trans­se­xu­el­le im Jahr 1982 als Kind weib­li­chen Geschlechts gebo­ren; ihm wur­den die weib­li­chen Vor­na­men "B.D." erteilt.

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Genetische Abstammungsuntersuchung - und der Anspruch auf Einwilligung

Gene­ti­sche Abstam­mungs­un­ter­su­chung – und der Anspruch auf Ein­wil­li­gung

Der Anspruch auf Ein­wil­li­gung in eine gene­ti­sche Abstam­mungs­un­ter­su­chung steht neben der Mut­ter und dem Kind allein dem recht­li­chen Vater zu. Eine Fäl­schung des Per­so­nen­stands­re­gis­ters oder der Geburts­ur­kun­de des Kin­des begrün­det kei­ne recht­li­che Vater­schaft. Nach § 1598 a Abs. 1 Satz 1 BGB kön­nen Vater, Mut­ter und Kind zur Klä­rung der leib­li­chen Abstam­mung des

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Das Umgangsrecht des biologischen Vaters - und die beharrliche Weigerung der rechtlichen Eltern

Das Umgangs­recht des bio­lo­gi­schen Vaters – und die beharr­li­che Wei­ge­rung der recht­li­chen Eltern

Die beharr­li­che Wei­ge­rung der recht­li­chen Eltern, einen Umgang ihres Kin­des mit sei­nem leib­li­chen Vater zuzu­las­sen, genügt allein nicht, um ein Umgangs­recht des bio­lo­gi­schen Vaters abzu­leh­nen. In dem hier vom Bun­des­ge­richts­hof ent­schie­de­nen Fall sid aus der Bezie­hung des aus Nige­ria stam­men­den Antrag­stel­lers mit einer ver­hei­ra­te­ten Frau die Ende 2005 gebo­re­nen Zwil­lin­ge

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