Zweck­va­ter­schafts­an­er­ken­nung – und der Fami­li­en­nach­zug der Mutter

Eine Zweck­va­ter­schafts­an­er­ken­nung hin­dert nicht den Fami­li­en­nach­zug der aus­län­di­schen Mut­ter zu ihrem min­der­jäh­ri­gen deut­schen Kind. Der Aus­schluss des Fami­li­en­nach­zugs bei zu auf­ent­halts­recht­li­chen Zwe­cken begrün­de­tem Ver­wandt­schafts­ver­hält­nis (§ 27 Abs. 1a Nr. 1 Alt. 2 Auf­en­thG) ist nicht auf den Nach­zug der leib­li­chen aus­län­di­schen Mut­ter zu ihrem min­der­jäh­ri­gen Kind anwend­bar, des­sen deut­sche Staats­an­ge­hö­rig­keit aus der rechtlich

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Vater­schafts­an­er­kennt­nis in Spanien

Die in Spa­ni­en vor dem zustän­di­gen Stan­des­amt erklär­te Aner­ken­nung der Vater­schaft ist der Aner­ken­nung nach deut­schem Recht gleich­wer­tig und ersetzt die hier­für vor­ge­schrie­be­ne Form der öffent­li­chen Beur­kun­dung. Der An ist gemäß § 1592 Nr. 2 BGB durch Aner­ken­nung der Vater­schaft recht­li­cher Vater des Kin­des gewor­den. Die vor dem zustän­di­gen spa­ni­schen Standesamt

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Deut­sches vs. pol­ni­sches Vaterschaftsstatut

Führt von den nach Art.19 Abs. 1 EGBGB für die Fest­stel­lung der Vater­schaft alter­na­tiv beru­fe­nen Rechts­ord­nun­gen zum Zeit­punkt der Geburt allein das Per­so­nal­sta­tut des geschie­de­nen Ehe­manns der Mut­ter zur recht­li­chen Vater­schaft (hier: des geschie­de­nen Ehe­manns nach pol­ni­schem Recht), so ist eine spä­ter von einem ande­ren Mann nach dem hier­für anwend­ba­ren deutschen

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Abschie­be­s­top für eine wer­den­de Mut­ter – wegen der Staats­an­ge­hö­rig­keit des Nasciturus

Begehrt eine (wer­den­de) aus­län­di­sche Mut­ter unter Beru­fung auf die vor­aus­sicht­li­che deut­sche Staats­an­ge­hö­rig­keit ihres Kin­des auf­grund Abstam­mung von einem deut­schen Mann, mit dem sie nicht ver­hei­ra­tet ist, die vor­läu­fi­ge Aus­set­zung ihrer Abschie­bung im Bun­des­ge­biet im Wege einer einst­wei­li­gen Anord­nung nach § 123 VwGO, so bedarf es zur Glaub­haft­ma­chung der deut­schen Abstammung

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