Ver­fah­rens­kos­ten­hil­fe im Vater­schafts­an­fech­tungs­ver­fah­ren

Eine Vater­schafts­an­fech­tung unter­fällt als Abstam­mungs­ver­fah­ren gemäß § 169 Nr. 4 FamFG nicht den in § 112 FamFG abschlie­ßend auf­ge­zähl­ten Fami­li­en­streit­sa­chen, wes­halb nach § 114 Abs. 1 FamFG kein Anwalts­zwang besteht. Ist eine Ver­tre­tung durch einen Rechts­an­walt nicht vor­ge­schrie­ben, so ist eine Bei­ord­nung nur vor­zu­neh­men, wenn wegen der Schwie­rig­keit der Sach- und Rechts­la­ge

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Vater­schafts­an­fech­tung und der Ver­lust der Staats­an­ge­hö­rig­keit beim Kind

Die Fest­stel­lung des Nicht­be­stehens der Vater­schaft eines deut­schen Staats­an­ge­hö­ri­gen nach § 1599 Abs. 1 BGB führt grund­sätz­lich dazu, dass der gemäß § 4 Abs. 1 StAG aus­schließ­lich von der Vater­schaft abge­lei­te­te Erwerb der Staats­an­ge­hö­rig­keit des Kin­des rück­wir­kend zum Erwerbs­zeit­punkt wie­der ent­fällt . Die­sem Weg­fall steht jedoch im vor­lie­gen­den Fall Art. 16 Abs. 1 Satz

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Sicher­stel­lung eines Kin­der­rei­se­pas­ses nach Vater­schafts­an­fech­tung

Ein deut­scher Kin­der­rei­se­pass kann sicher­ge­stellt und nach­fol­gend auch ein­ge­zo­gen wer­den, wenn die allein sta­tus­be­grün­den­de Aner­ken­nung der Vater­schaft des Kin­des durch einen deut­schen Staats­an­ge­hö­ri­gen von der zustän­di­gen Behör­de nach § 1600 Abs. 1 Nr. 5, Abs. 3 BGB wirk­sam ange­foch­ten wor­den ist. Da nach § 1 Abs. 4 Satz 1 PassG nur Deut­schen ein Pass aus­ge­stellt

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Vater­schafts­an­fech­tung und PKH für die Kinds­mut­ter

Wenn die Kin­des­mut­ter einem Ver­fah­ren auf Anfech­tung der Vater­schaft zur Wah­rung ihrer eige­nen Rech­te auf Sei­ten des Kin­des bei­tritt, ist die Rechts­ver­fol­gung nach einer aktu­el­len Ent­schei­dung des Bun­des­ge­richts­hofs regel­mä­ßig nicht mut­wil­lig im Sin­ne der für Alt­ver­fah­ren noch anwend­ba­ren Vor­schrift des § 114 Satz 1 ZPO, auch wenn sie kei­ne wei­te­ren Bei­trä­ge

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Der bio­lo­gi­sche Vater und die Vater­schafts­an­fechung

Tritt der poten­zi­el­le bio­lo­gi­sche Vater der beklag­ten Par­tei eines Vater­schafts­an­fech­tungs­ver­fah­rens mit dem Ziel bei, eine spä­te­re Fest­stel­lung der eige­nen Vater­schaft zu ver­hin­dern, hat er ledig­lich die Stel­lung eines unselbst­stän­di­gen Neben­in­ter­ve­ni­en­ten gemäß § 66 ZPO inne, nicht aber die Stel­lung eines streit­ge­nös­si­schen Neben­in­ter­ve­ni­en­ten . Wur­de erst­in­stanz­lich der Anspruch des unselbst­stän­di­gen Neben­in­ter­ve­ni­en­ten

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Die Vater­schafts­an­fech­tungs­kla­ge und die Beru­fung der Mut­ter

Hat das Kind mit sei­ner Anfech­tungs­kla­ge gegen den recht­li­chen Vater obsiegt, kann, wie der Bun­des­ge­richts­hof in einer aktu­el­len Ent­schei­dung fest­ge­stellt hat, die Mut­ter hier­ge­gen auch dann Beru­fung ein­le­gen, wenn sie auf Sei­ten des Kin­des und nicht auf Sei­ten des Vaters bei­getre­ten ist. Als streit­ge­nös­si­sche Neben­in­ter­ve­ni­en­tin (§ 69 ZPO) kann sie

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