Die VBL und der Gleich­heits­grund­satz

Das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt hat eine Ver­fas­sungs­be­schwer­de nicht zur Ent­schei­dung ange­nom­men, die eine Ver­let­zung des Gleich­heits­grund­sat­zes durch die Ver­sor­gungs­an­stalt des Bun­des und der Län­der (VBL) rüg­te. Eine Ver­fas­sungs­be­schwer­de muss sich nach § 23 Abs. 1 Satz 2, § 92 BVerfGG mit dem zugrun­de lie­gen­den ein­fa­chen Recht sowie mit der ver­fas­sungs­recht­li­chen Beur­tei­lung des Sach­ver­halts

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Refor­men an der Zusatz­ver­sor­gung im öffent­li­chen Dienst – und der ver­sag­te Rechts­schutz

Es ver­stößt nicht gegen das Rechts­staats­ge­bot des Grund­ge­set­zes, dass die Fach­ge­rich­te einen Anspruch ehe­ma­li­ger Arbeit­neh­me­rin­nen und Arbeit­neh­mer des öffent­li­chen Diens­tes auf eine höhe­re Zusatz­ren­te ver­neint haben, obwohl das umfas­send refor­mier­te Zusatz­ver­sor­gungs­recht in ein­zel­nen Ele­men­ten gegen das Gleich­heits­ge­bot ver­stößt. Nach den fach­ge­richt­li­chen Ent­schei­dun­gen haben es die Tarif­ver­trags­par­tei­en zwar unter­las­sen, einen 2007

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Über­gangs­re­ge­lun­gen in der betrieb­li­chen Alters­ver­sor­gung – und die Alters­dis­kri­mi­nie­rung

Das All­ge­mei­ne Gleich­be­hand­lungs­ge­setz gilt trotz der in § 2 Abs. 2 Satz 2 AGG ent­hal­te­nen Ver­wei­sung auf das Betriebs­ren­ten­ge­setz auch für die betrieb­li­che Alters­ver­sor­gung, soweit das Betriebs­ren­ten­recht nicht vor­ran­gi­ge Son­der­re­ge­lun­gen ent­hält . Letz­te­res ist vor­lie­gend nicht der Fall. Nach Art. 4 des Geset­zes zur Umset­zung euro­päi­scher Richt­li­ni­en zur Ver­wirk­li­chung des Grund­sat­zes der Gleich­be­hand­lung vom

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Ver­sor­gungs­aus­künf­te der VBL – und die geschlechts­spe­zi­fi­schen Bar­wert­fak­to­ren

Nach dem 1.01.2013 von der VBL erteil­te Ver­sor­gungs­aus­kunft sind nicht ver­wert­bar, solan­ge sie inhalt­lich auf einer Zugrun­de­le­gung geschlechts­spe­zi­fi­scher Bar­wert­fak­to­ren beru­hen. Wie der Bun­des­ge­richts­hof bereits ent­schie­den hat, führt das von der VBL auf der Grund­la­ge von § 32 a Abs. 2 Satz 2 VBLS prak­ti­zier­te Ver­fah­ren zur Ermitt­lung des Aus­gleichs­werts bei der inter­nen Tei­lung

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Sys­tem­wech­sel in der VBL – und die Start­gut­schrift für ren­ten­fer­ne Ver­si­cher­te

Die Ange­stell­ten und Arbei­tern der an der Ver­sor­gungs­an­stalt des Bun­des und der Län­der (VBL) betei­lig­ten Arbeit­ge­ber haben weder einen Anspruch auf eine bei Fort­gel­tung des vor der Sys­tem­um­stel­lung gel­ten­den Sat­zungs­rechts der VBL bestehen­de Ver­sor­gungs­ren­te, noch ist die VBL ver­pflich­tet, die Star­gut­schrift min­des­tens in Höhe einer nach § 2 BetrAVG und dem

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Ver­sor­gungs­an­stalt des Bun­des und der Län­der – und die Start­gut­schrif­ten für ren­ten­fer­ne Ver­si­cher­te

Die in § 79 Abs. 1 der Sat­zung der Ver­sor­gungs­an­stalt des Bun­des und der Län­der (VBLS) getrof­fe­ne Rege­lung, nach der in jedem Jahr der Pflicht­ver­si­che­rung ledig­lich 2,25% der Voll­ren­te erwor­ben wer­den, führt auch unter Berück­sich­ti­gung der mit der 17. Sat­zungs­än­de­rung von Janu­ar 2012 ergänz­ten Bestim­mung des § 79 Abs. 1a VBLS

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Ver­sor­gungs­an­stalt des Bun­des und der Län­der (VBL) – und die Start­gut­schrif­ten

Der Bun­des­ge­richts­hof hat auch die geän­der­te Start­gut­schrif­ten­re­ge­lung der Ver­sor­gungs­an­stalt des Bun­des und der Län­der (VBL) für ren­ten­fer­ne Ver­si­cher­te für unwirk­sam erklärt. Die Ver­sor­gungs­an­stalt des Bun­des und der Län­der (VBL) hat die Auf­ga­be, Ange­stell­ten und Arbei­tern der an ihr betei­lig­ten Arbeit­ge­ber des öffent­li­chen Diens­tes im Wege pri­vat­recht­li­cher Ver­si­che­rung eine zusätz­li­che Alters‑,

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Die VBL-Ren­te im Ver­sor­gungs­aus­gleich – und das Rent­ner­pri­vi­leg

Es stellt eine unzu­läs­si­ge Rechts­aus­übung dar, wenn sich die VBL zum Zwe­cke der Ver­sa­gung des Rent­ner­pri­vi­legs auf die Über­gangs­vor­schrif­ten des § 48 Abs. 2 und 3 VersAus­glG beruft, auch wenn es an einem schuld­haf­ten Fehl­ver­hal­ten der VBL fehlt. Vor Inkraft­tre­ten des Ver­sor­gungs­aus­gleichs­ge­set­zes zum 1.09.2009 wur­de der Aus­gleich von bei der VBL erwor­be­nen

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Die unter­blie­be­ne Anmel­dung bei der VBL

Nach § 1 Abs. 1 Satz 3 BetrAVG hat der Arbeit­ge­ber für die Erfül­lung der von ihm zuge­sag­ten Leis­tun­gen auch dann ein­zu­ste­hen, wenn die Durch­füh­rung der betrieb­li­chen Alters­ver­sor­gung nicht unmit­tel­bar über ihn erfolgt (Ver­schaf­fungs­pflicht). Die­se Bestim­mung, die durch das Gesetz zur Reform der gesetz­li­chen Ren­ten­ver­si­che­rung und zur För­de­rung eines kapi­tal­ge­deck­ten Alters­vor­sor­ge­ver­mö­gens (Alters­ver­mö­gens­ge­setz –

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Gering­wer­ti­ge Ver­sor­gungs­rech­te – und meh­re­re Anrech­te beim glei­chen Ver­sor­gungs­trä­ger

Mit der Aus­übung rich­ter­li­chen Ermes­sens im Rah­men von § 18 Abs. 2 VersAus­glG, wenn der aus­gleichs­pflich­ti­ge Ehe­gat­te meh­re­re Anrech­te bei dem glei­chen betrieb­li­chen Ver­sor­gungs­trä­ger hat (hier: "VBLklas­sik" und "VBLex­tra"), von denen nur eines gering­wer­tig ist, hat­te sich jetzt erneut der Bun­des­ge­richts­hof zu befas­sen: Die Anrech­te "VBLklas­sik" und "VBLex­tra" beru­hen auf unter­schied­li­chen

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Ver­sor­gungs­an­stalt des Bun­des und der Län­der – und der Sys­tem­wech­sel zum bei­trags­ori­en­tier­ten Betriebs­ren­ten­sys­tem

Das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt hat eine Ver­fas­sungs­be­schwer­de gegen den zum ende des Jah­res 2000 voll­zo­ge­nen Sys­tem­wech­sel bei der Ver­sor­gungs­an­stalt des Bun­des und der Län­der (VBL) und des­sen Aus­wir­kun­gen für soge­nann­te ren­ten­fer­ne Jahr­gän­ge nicht zur Ent­schei­dung ange­nom­men. Wie bereits in sei­nem Beschluss vom 08.05.2012 hat es das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt auch die­ses Mal ver­mie­den, eine

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Zusatz­ver­sor­gun­gen des öffent­li­chen Diens­tes im Ver­sor­gungs­aus­gleich

Ver­sor­gungs­an­rech­te der Pflicht­ver­si­che­rung bei der Ver­sor­gungs­an­stalt des Bun­des und der Län­der einer­seits und bei der Zusatz­ver­sor­gungs­kas­se des Kom­mu­na­len Ver­sor­gungs­ver­bands Baden-Wür­t­­te­m­berg ande­rer­seits sind gleich­ar­tig im Sin­ne des § 18 Abs. 1 VersAus­glG . Gemäß § 18 Abs. 1 VersAus­glG soll das Fami­li­en­ge­richt bei­der­sei­ti­ge Anrech­te glei­cher Art nicht aus­glei­chen, wenn die Dif­fe­renz ihrer Aus­gleichs­wer­te

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VBL-Start­gut­schrif­ten – und die Aus­bil­dungs­zei­ten

Die von der Ver­sor­gungs­an­stalt des Bun­des und der Län­der infol­ge ihrer Sys­tem­um­stel­lung für so genann­te ren­ten­fer­ne Ver­si­cher­te erteil­ten Start­gut­schrif­ten sind auch nach der Über­prü­fung nach den Regeln der 17. Ände­rung der VBL-Sat­zung nicht ver­bind­lich. Das mit der Ände­rung ein­ge­führ­te Ver­gleichs­mo­dell besei­tigt die vom Bun­des­ge­richts­hof in des­sen Urteil vom 14.11.2007 fest­ge­stell­te

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Ver­sor­gungs­an­stalt des Bun­des und der Län­der – und das Sanie­rungs­geld

Die Ein­füh­rung eines Sanie­rungs­gel­des durch die Ver­sor­gungs­an­stalt des Bun­des und der Län­der (§ 65 der VBL-Sat­zung) ist recht­mä­ßig. Der Bun­des­ge­richts­hof hat die dafür maß­geb­li­chen Rechts­fra­gen in drei Urtei­len vom 20.07.2011 im Wesent­li­chen bereits geklärt und die­se Ent­schei­dun­gen durch Urteil vom 15.05.2013 bestä­tigt. Danach ist § 65 VBLS einer Inhalts­kon­trol­le nach

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Lebens­part­ner­schaf­ten – und die Ver­sor­gungs­an­stalt des Bun­des und der Län­der

Bei einer aus Grün­den der Gleich­stel­lung von Part­nern einer ein­ge­tra­ge­nen Lebens­part­ner­schaft mit ver­hei­ra­te­ten Ver­si­cher­ten gebo­te­nen Ren­ten­neu­be­mes­sung darf die Ver­sor­gungs­an­stalt des Bun­des und der Län­der die Neu­be­rech­nung auf den Zeit­raum ab Antrag­stel­lung – wie § 56 Abs. 1 Satz 4 VBLS a.F. dies für Ver­hei­ra­te­te vor­sah – begren­zen. Die ein­ge­tra­ge­ne Lebens­part­ner­schaft eines Ange­stell­ten

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Die VBL und ihr modi­fi­zier­tes Erstat­tungs­mo­dell

Die Gegen­wert­re­ge­lung im sat­zungs­er­gän­zen­den Beschluss des Ver­wal­tungs­rats der VBL vom 21.11.2012 benach­tei­ligt die aus­ge­schie­de­nen Betei­lig­ten unan­ge­mes­sen. Das Kon­zept der Ange­bots­um­stel­lungs­fle­xi­bi­li­tät ist kein geeig­ne­tes Kor­rek­tiv für das Bedarfs­markt­kon­zept, wenn (unan­ge­mes­se­ne) Rege­lun­gen hin­sicht­lich der Kün­di­gungs­fol­gen des markt­be­herr­schen­den Anbie­ters nach Auf­he­bung von Markt­zu­tritt­schran­ken wegen der damit ver­bun­de­nen lang­fris­ti­gen Bin­dung dazu füh­ren kön­nen, dass

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Die VBL-Ren­te im Ver­sor­gungs­aus­gleich – und der Tod des aus­gleichs­be­rech­tig­ten Ex-Ehe­gat­ten

Nach § 37 Abs. 1 VersAus­glG wird, wenn die aus­gleichs­be­rech­tig­te Per­son ver­stor­ben ist, ein Anrecht der aus­gleichs­pflich­ti­gen Per­son auf Antrag nicht län­ger auf­grund des Ver­sor­gungs­aus­gleichs gekürzt. Die Anpas­sung fin­det nur statt, wenn die aus­gleichs­be­rech­tig­te Per­son die Ver­sor­gung aus dem im Ver­sor­gungs­aus­gleich erwor­be­nen Anrecht nicht län­ger als 36 Mona­te bezo­gen hat (§

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VBL-Ver­si­che­rungs­pflicht

Die Koali­ti­ons­frei­heit als indi­vi­du­el­les Frei­heits­recht ist nicht dar­auf gerich­tet, Ansprü­che des Ein­zel­nen gegen eine Koali­ti­on auf ver­än­der­te, neue Leis­tun­gen oder bestimm­te, bis­her von ihr nicht ange­bo­te­ne Bedin­gun­gen einer Leis­tungs­er­brin­gung zu begrün­den. Auch ein markt­be­herr­schen­des Ver­si­che­rungs­un­ter­neh­men muss sich beim Ange­bot von Grup­pen­ver­si­che­rungs­ver­trä­gen grund­sätz­lich nicht dar­auf ver­wei­sen las­sen, für Arbeit­ge­ber eine Ver­si­che­rung

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Ver­sor­gungs­aus­gleich – und die Zusatz­ver­sor­gung des öffent­li­chen Diens­tes

Für das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt ist es mit dem Grund­ge­setz ver­ein­bar, dass § 32 VersAus­glG die Anrech­te aus einer Zusatz­ver­sor­gung des öffent­li­chen Diens­tes von den Anpas­sungs­re­ge­lun­gen der §§ 33, 37 Ver­sAuglG zum Ver­sor­gungs­aus­gleich wegen Unter­halts oder Todes aus­schließt. Die Ein­be­zie­hung der Zusatz­ver­sor­gung des öffent­li­chen Diens­tes in den Anwen­dungs­be­reich die­ser Anpas­sungs­vor­schrif­ten wäre zwar

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Die pau­scha­le Lohn­steu­er­pflicht des Arbeit­ge­bers für Son­der­leis­tun­gen an Pen­si­ons­kas­sen

Ist die pau­scha­le Lohn­steu­er­pflicht des Arbeit­ge­bers für Son­der­leis­tun­gen an Pen­si­ons­kas­sen ver­fas­sungs­wid­rig? Die­ser Ansicht ist jeden­falls der Bun­des­fi­nanz­hof und hat dem Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt die Fra­ge vor­ge­legt, ob es mit dem all­ge­mei­nen Gleich­heits­satz des Art. 3 Abs. 1 GG ver­ein­bar ist, dass der Arbeit­ge­ber für bestimm­te Lohn­ein­künf­te sei­ner Arbeit­neh­mer zwangs­wei­se pau­scha­le Lohn­steu­er zu zah­len hat,

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Geschlechts­spe­zi­fi­sche Bar­wert­fak­to­ren im Ver­sor­gungs­aus­gleich

Bei der Berech­nung des Aus­gleichs­werts von Anrech­ten aus der Zusatz­ver­sor­gung des öffent­li­chen Diens­tes dür­fen nur noch geschlechts­neu­tra­le Bar­wert­fak­to­ren ver­wen­det wer­den. Im Ver­sor­gungs­aus­gleich sind die in der Ehe­zeit erwor­be­nen Antei­le von Ver­sor­gungs­an­rech­ten jeweils zur Hälf­te zwi­schen den geschie­de­nen Ehe­gat­ten zu tei­len (§ 1 Abs. 1 VersAus­glG). Den Ehe­zeit­an­teil hat der Ver­sor­gungs­trä­ger in der

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Die Ver­sor­gungs­an­stalt des Bun­des und der Län­der und das Kar­tell­recht

Die Ver­sor­gungs­an­stalt des Bun­des und der Län­der unter­liegt dem Kar­tell­recht. Sie ist jeden­falls im Zusam­men­hang mit der Berech­nung von Gegen­wert­an­sprü­chen gegen frü­he­re Betei­lig­te ihrer Zusatz­ver­sor­gung Unter­neh­men im Sin­ne des deut­schen Kar­tell­rechts . Die Ver­wen­dung unzu­läs­si­ger All­ge­mei­ner Geschäfts­be­din­gun­gen durch markt­be­herr­schen­de Unter­neh­men kann einen Miss­brauch im Sin­ne von § 19 GWB dar­stel­len.

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Die Ver­sor­gungs­an­stalt des Bun­des und der Län­der im Kar­tell­recht

Die Ver­sor­gungs­an­stalt des Bun­des und der Län­der (VBL) ist Unter­neh­men im Sin­ne des Kar­tell­rechts, wenn sie gegen­über aus­ge­schie­de­nen Betei­lig­ten Gegen­wert­for­de­run­gen gel­tend macht. In zwei jetzt vom Bun­des­ge­richts­hof ent­schie­de­nen Ver­fah­ren strei­ten die Par­tei­en über die Berech­ti­gung der VBL, nach § 23 Abs. 2 ihrer Sat­zung (VBLS) von Arbeit­ge­bern, die ihre Betei­li­gung bei

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Rück­über­tra­gung von VBL-Ren­ten­an­tei­le aus dem Ver­sor­gungs­aus­gleich

Mit der Fra­ge der Rück­über­tra­gung der im Wege des Ver­sor­gungs­aus­gleichs über­tra­ge­nen Ren­ten­an­tei­le in der Zusatz­ver­sor­gung des Öffent­li­chen Diens­tes – also mit der Fra­ge der Anwend­bar­keit von § 37 VersAus­glG auf VBL-Ren­­ten – hat­te sich aktu­ell das Land­ge­richt Karls­ru­he zu befas­sen: Der Klä­ger hat kei­nen Anspruch auf Rück­über­tra­gung der im Wege

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Umver­tei­lung des Sanie­rungs­gel­des bei der VBL

Die Stich­tags­re­ge­lung des § 65 Abs. 5 Satz 1 VBLS und die Rege­lun­gen zur Umver­tei­lung des Sanie­rungs­gel­des in § 65 Abs. 5a der Sat­zung der Ver­sor­gungs­an­stalt des Bun­des und der Län­der (VBLS) sind wirk­sam. § 65 VBLS ist wirk­sam. Die dafür maß­geb­li­chen Rechts­fra­gen hat der Bun­des­ge­richts­hof in drei Urtei­len vom 20. Juli

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Das Aus­schei­den eines Arbeit­ge­bers aus der Ver­sor­gungs­an­stalt des Bun­des und der Län­der

Eine Grund­ent­schei­dung der Tarif­ver­trags­par­tei­en, bei deren Umset­zung und inhalt­li­cher Aus­ge­stal­tung der Sat­zungs­ge­ber eine weit­ge­hen­de Gestal­tungs­frei­heit hat, setzt eine wirk­sa­me tarif­ver­trag­li­che Rege­lung vor­aus. Der Ände­rungs­ta­rif­ver­trag Nr. 6 vom 24. Novem­ber 2011 zum Tarif­ver­trag über die betrieb­li­che Alters­ver­sor­gung der Beschäf­tig­ten des öffent­li­chen Diens­tes (Tarif­ver­trag Alters­ver­sor­gung – ATV) vom 1. März 2002 stellt hin­sicht­lich

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