Wohnhaus/Geschäftshaus

Pri­va­tes Ver­äu­ße­rungs­ge­schäft nach unent­gelt­li­cher Übertragung

§ 23 Abs. 1 Satz 3 EStG ist eine Miss­brauchs­ver­hin­de­rungs­vor­schrift i.S. von § 42 Abs. 1 Satz 2 AO; damit ist die Annah­me eines Miss­brauchs recht­li­cher Gestal­tungs­mög­lich­kei­ten gemäß § 42 Abs. 1 Satz 1, Abs. 2 AO für den Fall der Ver­äu­ße­rung nach unent­gelt­li­cher Über­tra­gung grund­sätz­lich aus­ge­schlos­sen. Hat der Steu­er­pflich­ti­ge die Ver­äu­ße­rung eines Grund­stücks ange­bahnt, liegt

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Arbeitszimmer

Woh­nungs­ver­kauf – und der auf das häus­li­che Arbeits­zim­mer ent­fal­len­de Veräußerungsgewinn

Wird eine zu eige­nen Wohn­zwe­cken genutz­te Eigen­tums­woh­nung inner­halb der zehn­jäh­ri­gen Hal­te­frist ver­äu­ßert, ist der Ver­äu­ße­rungs­ge­winn auch inso­weit gemäß § 23 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 Satz 3 EStG von der Besteue­rung aus­ge­nom­men, als er auf ein zur Erzie­lung von Über­schuss­ein­künf­ten genutz­tes häus­li­ches Arbeits­zim­mer ent­fällt. Nach § 22 Nr. 2 EStG zäh­len zu den sonstigen

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Der Ver­äu­ße­rungs­er­lös eines auch pri­vat genutz­ten Gechäftswagens

Wird ein zum Betriebs­ver­mö­gen gehö­ren­des, jedoch teil­wei­se pri­vat genutz­tes Kfz ver­äu­ßert, erhöht der gesam­te Unter­schieds­be­trag zwi­schen Buch­wert und Ver­äu­ße­rungs­er­lös den Gewinn i.S. der §§ 4 und 5 EStG. Der Umstand, dass die tat­säch­lich für das Fahr­zeug in Anspruch genom­me­ne AfA infol­ge der Besteue­rung der Nut­zungs­ent­nah­me bei wirt­schaft­li­cher Betrach­tung teil­wei­se neu­tra­li­siert wird, rechtfertigt

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Goldbarren

Gold Bul­li­on Secu­ri­ties – und der steu­er­freie Veräußerungsgewinn

Der Gewinn aus der Ver­äu­ße­rung an der Bör­se gehan­del­ter Inha­ber­schuld­ver­schrei­bun­gen, die einen Anspruch gegen die Emit­ten­tin auf Lie­fe­rung phy­si­schen Gol­des ver­brief­ten und den aktu­el­len Gold­preis abbil­de­ten (z.B. „Gold Bul­li­on Secu­ri­ties“), ist jeden­falls dann nicht nach § 20 Abs. 2 Satz 1 Nr. 7 i.V.m. Abs. 1 Nr. 7 EStG steu­er­pflich­tig, wenn die Emit­ten­tin ver­pflich­tet ist,

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Scheune

Ent­nah­me einer Woh­nung aus dem land­wirt­schaft­li­chen Betriebsvermögen

Die steu­er­freie Ent­nah­me einer Woh­nung aus dem land- und forst­wirt­schaft­li­chen Betriebs­ver­mö­gen gemäß § 13 Abs. 4 Satz 6 Nr. 2 EStG (nach dem 31.12.1998) ist nur mög­lich, wenn es sich hier­bei um ein Bau­denk­mal han­delt. In dem hier vom Bun­des­fi­nanz­hof ent­schie­de­nen Fall aus Schles­­wig-Hol­stein erziel­te die kla­gen­de Land­wir­tin in den Streit­jah­ren (2007 und

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Acker

Not­wen­di­ges Betriebs­ver­mö­gen – bei einem land­wirt­schaft­li­chen Verpachtungsbetrieb

Ein vom Ver­päch­ter eines ruhen­den land- und forst­wirt­schaft­li­chen Ver­pach­tungs­be­triebs erwor­be­nes ver­pach­te­tes land­wirt­schaft­li­ches Grund­stück ist nur dann dem not­wen­di­gen Betriebs­ver­mö­gen des Ver­pach­tungs­be­triebs zuzu­ord­nen, wenn es inner­halb eines über­schau­ba­ren Zeit­raums (zwölf Mona­te) in das bestehen­de Pacht­ver­hält­nis des land­wirt­schaft­li­chen Betriebs bzw. bei par­zel­len­wei­ser Ver­pach­tung in eines der bestehen­den Pacht­ver­hält­nis­se ein­be­zo­gen wird. Ist eine Nutzung

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Reihenhaus

Ver­kaufs der selbst­ge­nutz­ten Woh­nung – und die kurz­zei­ti­ge Ver­mie­tung im Veräußerungsjahr

Wird eine Wohn­im­mo­bi­lie im Jahr der Ver­äu­ße­rung kurz­zei­tig ver­mie­tet, ist dies für die Anwen­dung der Aus­nah­me­vor­schrift des § 23 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 Satz 3 2. Alter­na­ti­ve EStG unschäd­lich, wenn der Steu­er­pflich­ti­ge das Immo­bi­li­en­ob­jekt ‑zusam­­men­hän­­gend- im Ver­äu­ße­rungs­jahr zumin­dest an einem Tag, im Vor­jahr durch­ge­hend sowie im zwei­ten Jahr vor der Ver­äu­ße­rung zumindest

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Finanzamt

Ver­äu­ße­rungs­ge­win­ne – und der trotz ord­nungs­ge­mä­ßer Erklä­rung feh­ler­haf­te Steuerbescheid

Ein bestands­kräf­ti­ger Steu­er­be­scheid kann nicht mehr vom Finanz­amt nach § 129 AO berich­tigt wer­den, wenn die feh­ler­haf­te Fest­set­zung eines vom Steu­er­pflich­ti­gen ord­nungs­ge­mäß erklär­ten Ver­äu­ße­rungs­ge­winns i.S. des § 17 EStG trotz eines vom Finanz­amt prak­ti­zier­ten „6‑Au­­gen-Prin­­zips“ nicht auf einem blo­ßen „mecha­ni­schen Ver­se­hen“ beruht. In dem hier vom Bun­des­fi­nanz­hof ent­schie­de­nen Fall hatte

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Ver­äu­ße­rungs­ge­winn aus Anteils­ver­kauf – und das Währungskurssicherungsgeschäft

Bei der Bemes­sung des nach § 8b Abs. 2 Satz 1 KStG steu­er­frei­en Ver­äu­ße­rungs­ge­winns aus einem in Fremd­wäh­rung abge­wi­ckel­ten Anteils­ver­kauf ist der Ertrag aus einem Devi­sen­ter­min­ge­schäft, das der Ver­äu­ße­rer vor der Ver­äu­ße­rung zum Zweck der Mini­mie­rung des Wäh­rungs­kurs­ri­si­kos in Bezug auf den Ver­äu­ße­rungs­er­lös abge­schlos­sen hat, als Bestand­teil des Ver­äu­ße­rungs­prei­ses i.S. des §

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Geson­der­te Fest­stel­lung von Besteue­rungs­grund­la­gen – brut­to oder netto?

Bei der geson­der­ten und ein­heit­li­chen Fest­stel­lung von Besteue­rungs­grund­la­gen nach § 180 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 Buchst. a AO sind § 3 Nr. 40, § 3c Abs. 2 EStG anzu­wen­den, so dass die Ein­künf­te nach Anwen­dung die­ser Vor­schrif­ten grund­sätz­lich „net­to“ fest­zu­stel­len sind. Zuläs­sig ist aber auch, die § 3 Nr. 40, § 3c Abs. 2 EStG unterliegenden

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Bundesfinanzhof (BFH)

Die end­gül­ti­ge Ein­nah­me­lo­sig­keit einer Kapitalbeteiligung

End­gül­tig ein­nah­me­los ist eine Kapi­tal­be­tei­li­gung erst dann, wenn fest­steht, dass Ein­nah­men oder Betriebs­ver­mö­gens­meh­run­gen aus der näm­li­chen Betei­li­gung nie­mals als Ein­nah­men oder Betriebs­ver­mö­gens­meh­run­gen i.S. des § 3 Nr. 40 EStG einer bestands­kräf­ti­gen Ver­an­la­gung des Steu­er­pflich­ti­gen oder einer bestands­kräf­ti­gen geson­der­ten und ggf. ein­heit­li­chen Fest­stel­lung sei­ner Ein­künf­te zugrun­de gele­gen haben. Fal­len kei­ne Betriebs­ver­mö­gens­meh­run­gen oder Einnahmen

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Gewinn- und umsatz­ab­hän­gi­ge Ver­äu­ße­rungs­ge­win­ne – und die Steuerfreistellung

Die Recht­spre­chung, nach der gewinn- oder umsatz­ab­hän­gi­ge Kauf­preis­for­de­run­gen erst im Zeit­punkt ihrer Rea­li­sa­ti­on zu einem Ver­äu­ße­rungs­ge­winn füh­ren, gilt auch für Ver­äu­ße­rungs­ge­win­ne nach § 8b Abs. 2 KStG. Nach § 8b Abs. 2 Satz 1 KStG blei­ben bei der Ermitt­lung des Ein­kom­mens u.a. einer unbe­schränkt steu­er­pflich­ti­gen Kapi­tal­ge­sell­schaft (vgl. § 1 Abs. 1 Nr. 1 KStG) Gewin­ne aus

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Steu­er­ermä­ßi­gung für Unter­neh­mens­ver­äu­ße­run­gen – und der feh­len­de Veräußerungsgewinn

Die nur ein­mal zu gewäh­ren­de Ermä­ßi­gung nach § 34 Abs. 3 Satz 1 EStG wird bei einem feh­len­den Ver­äu­ße­rungs­ge­winn und folg­lich feh­len­dem Wahl­recht trotz einer feh­ler­haft erfolg­ten Gewäh­rung der Ermä­ßi­gung durch das Finanz­amt ohne Antrag des Steu­er­pflich­ti­gen nicht ver­braucht. Es kommt allein dar­auf an, ob ein „Ver­brauch“ auch dann ein­tritt, wenn kein

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Über­tra­gung einer 6b-Rück­la­ge – und die Anschaf­fungs­kos­ten des Reinvestitionswirtschaftsguts

Eine Rück­la­ge nach § 6b EStG darf vor der Anschaf­fung oder Her­stel­lung eines Reinves­ti­ti­ons­wirt­schafts­guts nicht auf einen ande­ren Betrieb des Steu­er­pflich­ti­gen über­tra­gen wer­den. Ein Ver­äu­ße­rungs­ge­winn, der in eine Rück­la­ge nach § 6b EStG ein­ge­stellt wor­den ist, kann in einen ande­ren Betrieb des Steu­er­pflich­ti­gen erst in dem Zeit­punkt über­führt wer­den, in

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Gewinn aus der Ver­äu­ße­rung von Son­der­be­triebs­ver­mö­gen II – und der Gewerbeertrag

Der Gewinn aus der Ver­äu­ße­rung des Mit­un­ter­neh­mer­an­teils unter Ein­schluss des zum Son­der­be­triebs­ver­mö­gen II gehö­ren­den Anteils an einer Kapi­tal­ge­sell­schaft gehört gemäß § 7 Satz 2 Nr. 2 GewStG zum Gewer­be­er­trag. Nach § 7 Satz 2 Nr. 2 GewStG gehört zum Gewer­be­er­trag (auch) der Gewinn aus der Ver­äu­ße­rung des Anteils eines Gesell­schaf­ters, der als Unter­neh­mer (Mit­un­ter­neh­mer) des Betriebs

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Bundesfinanzhof (BFH)

Ver­deck­te Ein­la­ge von Gesell­schafts­an­tei­len – und der „Ver­äu­ße­rungs­preis“

Nach § 17 Abs. 1 Satz 2 i.V.m. Satz 1 EStG steht die ver­deck­te Ein­la­ge von Antei­len einer Kapi­tal­ge­sell­schaft in eine ande­re Kapi­tal­ge­sell­schaft dem Gewinn aus einer Ver­äu­ße­rung von Antei­len an einer Kapi­tal­ge­sell­schaft gleich, es lie­gen damit Ein­künf­te aus Gewer­be­be­trieb vor. Gemäß § 17 Abs. 2 Satz 2 i.V.m. Satz 1 EStG bemisst sich der Gewinn nach

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Bundesfinanzhof (BFH)

Ver­äu­ße­rungs­ge­win­ne bei der dop­pel­stö­cki­gen Per­so­nen­ge­sell­schaft – und die Gewerbesteuerpflicht

Bei einer dop­pel­stö­cki­gen Per­so­nen­ge­sell­schaft gehört zum Gewer­be­er­trag der Unter­ge­sell­schaft nach § 7 Satz 2 Nr. 2 GewStG der Gewinn der Ober­ge­sell­schaft aus der Ver­äu­ße­rung ihres Mit­un­ter­neh­mer­an­teils auch dann, wenn die Ober­ge­sell­schaft nur in Fol­ge ihrer gewerb­li­chen Betei­li­gungs­ein­künf­te ins­ge­samt gewerb­li­che Ein­künf­te erzielt und an ihr aus­schließ­lich natür­li­che Per­so­nen betei­ligt sind. Der in § 52 Abs.

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Die Anteils­ver­äu­ße­rung an die Schwes­ter­per­so­nen­ge­sell­schaft – und die Gewinn­über­tra­gung nach §6b EStG

Ver­äu­ßert eine Per­so­nen­ge­sell­schaft ein Wirt­schafts­gut des Gesamt­hand­s­ver­mö­gens an eine ande­re Per­so­nen­ge­sell­schaft, an der einer ihrer Gesell­schaf­ter eben­falls als Mit­un­ter­neh­mer betei­ligt ist, kann der auf den Dop­pel­ge­sell­schaf­ter ent­fal­len­de Ver­äu­ße­rungs­ge­winn unter den Vor­aus­set­zun­gen des § 6b EStG im Umfang des Anteils des Dop­pel­ge­sell­schaf­ters am Gesamt­hand­s­ver­mö­gen der Schwes­ter­ge­sell­schaft auf die Anschaf­fungs­kos­ten des nämlichen

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Bundesfinanzhof

Ton­nage­be­steue­rung – und die Abgel­tung des Gewinns aus kurz­fris­ti­ger Anteilsveräußerung

Ermit­telt die Per­so­nen­ge­sell­schaft ihren Gewinn gemäß § 5a EStG nach der Ton­na­ge, umfasst der pau­schal ermit­tel­te Betrag auch Gewin­ne aus der Ver­äu­ße­rung von Mit­un­ter­neh­mer­an­tei­len unab­hän­gig von der Betei­li­gungs­dau­er. Ein Gestal­tungs­miss­brauch ist in der Nut­zung der Abgel­tungs­wir­kung für Ver­äu­ße­rungs­ge­win­ne nach kur­zer Betei­li­gungs­dau­er nicht zu sehen. Der Bun­des­fi­nanz­hof bei auch einer nur kurzen

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Ver­äu­ße­rung von Antei­len an inlän­di­schen Kapi­tal­ge­sell­schaf­ten – und die Steu­er­frei­heit des Veräußerungsgewinns

Der von einer beschränkt steu­er­pflich­ti­gen Kör­per­schaft erziel­te Gewinn aus der Ver­äu­ße­rung von Antei­len an einer inlän­di­schen Kapi­tal­ge­sell­schaft ist gemäß § 8b Abs. 2 Satz 1 KStG steu­er­frei. Gemäß § 8 Abs. 1 KStG i.V.m. § 49 Abs. 1 Nr. 2 Buchst. e Dop­pel­buchst. aa EStG sind inlän­di­sche Ein­künf­te im Sin­ne der beschränk­ten Steu­er­pflicht auch Ein­künf­te aus Gewerbebetrieb,

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Ver­äu­ße­rungs­ge­winn einer Stif­tung liech­ten­stei­ni­schen Rechts – durch Ver­zicht auf Teil­nah­me an einer Kapitalerhöhung

Nach § 2 Nr. 1 KStG sind Kör­per­schaf­ten, Per­so­nen­ver­ei­ni­gun­gen und Ver­mö­gens­mas­sen, die weder ihre Geschäfts­lei­tung noch ihren Sitz im Inland haben, mit ihren inlän­di­schen Ein­künf­ten beschränkt kör­per­schaft­steu­er­pflich­tig. In dem hier vom Bun­des­fi­nanz­hof ent­schie­de­nen Fall ging es um eine rechts­fä­hi­ge Stif­tung liech­ten­stei­ni­schen Rechts, die Sitz und Geschäfts­lei­tung in Liech­ten­stein hat. Ob aber die

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Ver­äu­ße­rungs­ge­win­ne, lau­fen­de Gewin­ne – und die Gewinnfeststellung

In die geson­der­te und ein­heit­li­che Fest­stel­lung der Ein­künf­te nach § 180 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 Buchst. a AO sind auch die Gewin­ne ein­zu­be­zie­hen, die ein Gesell­schaf­ter aus der Ver­äu­ße­rung sei­nes Mit­un­ter­neh­mer­an­teils nach § 16 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 EStG erzielt. Die­se Ver­äu­ße­rungs­ge­win­ne der Mit­un­ter­neh­mer sind eine „ande­re Besteue­rungs­grund­la­ge“ i.S. des § 180 Abs.

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Das aus­ge­üb­te Bezugs­recht – und der anschlie­ßen­de Veräußerungsgewinn

Bei der Ermitt­lung des Ver­äu­ße­rungs­ge­winns einer Aktie, die durch die Aus­übung eines Bezugs­rechts erwor­ben wur­de, das von einer vor dem 1.01.2009 erwor­be­nen und bereits steu­er­ent­strick­ten Aktie abge­spal­ten wur­de, sind die Anschaf­fungs­kos­ten des Bezugs­rechts ent­ge­gen der Rege­lung des § 20 Abs. 4a Satz 4 EStG 2009 nicht mit 0 €, son­dern in der

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Rück­ab­wick­lung eines Geschäfts­an­teils­ver­kaufs – und der Weg­fall des Veräußerungsgewinns

Die Rück­ab­wick­lung eines noch nicht bei­der­seits voll­stän­dig erfüll­ten Kauf­ver­trags ist aus der Sicht des frü­he­ren Ver­äu­ße­rers kei­ne Anschaf­fung der zurück­über­tra­ge­nen Antei­le, son­dern sie führt bei ihm zum rück­wir­ken­den Weg­fall eines bereits ent­stan­de­nen Ver­äu­ße­rungs­ge­winns; beim frü­he­ren Erwer­ber liegt kei­ne Ver­äu­ße­rung vor. Nach § 17 Abs. 1 Satz 1 EStG ehört zu den Ein­künf­ten aus

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Ver­äu­ße­rungs­ge­winn – und die Wert­hal­tig­keit einer Forderung

Nach § 17 Abs. 1 Satz 1 EStG gehört zu den Ein­künf­ten aus Gewer­be­be­trieb auch der Gewinn aus der Ver­äu­ße­rung von Antei­len an einer Kapi­tal­ge­sell­schaft, wenn der Ver­äu­ße­rer inner­halb der letz­ten fünf Jah­re am Kapi­tal der Gesell­schaft unmit­tel­bar oder mit­tel­bar mit min­des­tens 1 % betei­ligt war und er die Betei­li­gung im Pri­vat­ver­mö­gen hielt.

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Ver­äu­ße­rungs­ge­winn – und das frü­he­re Ver­spre­chen, die Ehe­frau zu beteiligen…

Durch das pri­vat ver­an­lass­te Ver­spre­chen, künf­ti­ge Ver­äu­ße­rungs­er­lö­se teil­wei­se der Ehe­frau zuzu­wen­den, min­dert sich nicht der Ver­äu­ße­rungs­prei­ses i.S. von § 17 Abs. 2 EStG. Nach § 17 Abs. 1 Satz 1 EStG gehört zu den Ein­künf­ten aus Gewer­be­be­trieb ‑unter wei­te­ren, im Streit­fall nicht pro­ble­ma­ti­schen Vor­­aus­­se­t­­zun­­­gen- auch der Gewinn aus der Ver­äu­ße­rung von Antei­len an

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Bundesfinanzhof (BFH)

Manage­ment­be­tei­li­gung an einem Unter­neh­men – und ihre Veräußerung

Der Ver­äu­ße­rungs­ge­winn aus einer Kapi­tal­be­tei­li­gung an einem Unter­neh­men führt nicht allein des­halb zu Ein­künf­ten aus nicht­selb­stän­di­ger Arbeit, weil die sog. „Manage­ment­be­tei­li­gung“ von einem Arbeit­neh­mer der Unter­neh­mens­grup­pe gehal­ten und nur lei­ten­den Mit­ar­bei­tern ange­bo­ten wor­den war. Bestehen­de Aus­­­schluss- oder Kün­di­gungs­rech­te hin­sicht­lich der Kapi­tal­be­tei­li­gung im Fal­le einer Been­di­gung des Arbeits­ver­hält­nis­ses sind Aus­druck und Folge

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Treu­hän­de­risch gehal­te­ne Gesell­schafts­an­tei­le – und die Anteilsveräußerung

Nach § 17 Abs. 1 Satz 1 EStG 2004 gehört zu den Ein­künf­ten aus Gewer­be­be­trieb auch der Gewinn aus der Ver­äu­ße­rung von Antei­len an einer Kapi­tal­ge­sell­schaft, wenn der Ver­äu­ße­rer inner­halb der letz­ten fünf Jah­re am Kapi­tal der Gesell­schaft unmit­tel­bar oder mit­tel­bar zu min­des­tens 1 % betei­ligt war. Eine unmit­tel­ba­re Betei­li­gung liegt auch vor,

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Ver­äu­ße­rung einer wesent­li­chen Betei­li­gung – inner­halb des Fünfjahreszeitraums

Die Fra­ge, ob der Gewinn aus der Ver­äu­ße­rung einer Betei­li­gung i.S. des § 17 Abs. 1 Satz 1 EStG zu erfas­sen ist, wenn der Gesell­schaf­ter inner­halb der letz­ten fünf Jah­re zu irgend­ei­nem Zeit­punkt nach Maß­ga­be der im jewei­li­gen Ver­an­la­gungs­zeit­raum gel­ten­den Betei­li­gungs­gren­ze betei­ligt war, ist in der Recht­spre­chung des Bun­des­fi­nanz­hofs und auch im

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Bundesfinanzhof (BFH)

Gewinn­fest­stel­lungs­be­scheid – und die allei­ni­ge Anfech­tung der Qua­li­fi­ka­ti­on der Einkünfte

Der Gegen­stand eines finanz­ge­richt­li­chen Ver­fah­ren gegen einen Gewinn­fest­stel­lungs­be­scheid kann aus­schließ­lich die Qua­li­fi­ka­ti­on des der Höhe nach unstrei­ti­gen Gewinns als Ver­äu­ße­rungs­ge­winn nach § 18 Abs. 3 Satz 1 EStG und die Tarif­be­güns­ti­gung die­ses Gewinns nach § 34 EStG sein. Zu den geson­dert anfecht­ba­ren selb­stän­di­gen und damit auch selb­stän­dig in Bestands- oder Rechts­kraft erwach­sen­den Regelungen

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Vor­gän­ge im zeit­li­chen Zusam­men­hang mit der Betriebs­auf­ga­be – und der Gewerbeertrag

Nach § 7 Abs. 1 Satz 1 GewStG ist Gewer­be­er­trag vor­be­halt­lich der Hin­zu­rech­nun­gen und Kür­zun­gen nach §§ 8, 9 GewStG der nach den Vor­schrif­ten des Ein­kom­men­steu­er­ge­set­zes oder des Kör­per­schaft­steu­er­ge­set­zes zu ermit­teln­de Gewinn aus dem Gewer­be­be­trieb. Die­ser ist nach stän­di­ger Recht­spre­chung des Bun­des­fi­nanz­hofs um sol­che Bestand­tei­le zu berei­ni­gen, die nicht mit dem Wesen der Gewerbesteuer

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Unter­jäh­ri­ger Gesell­schaf­ter­wech­sel in der Personengesellschaft

Der Anteil eines Mit­un­ter­neh­mers am Gewer­be­steu­er­mess­be­trag rich­tet sich auch bei unter­jäh­ri­gem Gesell­schaf­ter­wech­sel selbst dann nach sei­nem Anteil am Gewinn der Mit­un­ter­neh­mer­schaft nach Maß­ga­be des all­ge­mei­nen Gewinn­ver­tei­lungs­schlüs­sels, wenn sich der aus der Gesell­schaft aus­ge­schie­de­ne Ver­äu­ße­rer eines Mit­un­ter­neh­mer­an­teils zivil­recht­lich zur Über­nah­me der auf einen Ver­äu­ße­rungs­ge­winn ent­fal­len­den Gewer­be­steu­er ver­pflich­tet hat. Auch nach unter­jäh­ri­gem Gesellschafterwechsel

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Über­nah­me­ver­lust bei Formwechsel

Die in § 4 Abs. 6 Satz 4 UmwStG 2006 ange­ord­ne­te beschränk­te Berück­sich­ti­gung des Über­nah­me­ver­lus­tes ist auch in den Fäl­len ver­fas­sungs­ge­mäß, in denen der Über­nah­me­ver­lust voll­stän­dig außer Ansatz bleibt, weil kei­ne Bezü­ge i.S. des § 7 UmwStG 2006 ange­fal­len sind. Für den Form­wech­sel einer Kapi­tal­ge­sell­schaft in eine Per­so­nen­ge­sell­schaft, wie er im Streit­fall erfolgt ist, gelten

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Die Kauf­preis­ver­pflich­tung des Neu­ge­sell­schaf­ters – und ihre Til­gung aus künf­ti­gen Gewinnen

Ver­äu­ße­rungs­ent­gelt für die Über­tra­gung eines Teil­mit­un­ter­neh­mer­an­teils gemäß § 16 Abs. 2 EStG ist auch eine der Höhe nach fest­ste­hen­de Kauf­preis­for­de­rung, die der Neu­ge­sell­schaf­ter wäh­rend des Bestehens der Gesell­schaft durch Ver­zicht auf Tei­le des ihm nach dem all­ge­mei­nen Gewinn­ver­tei­lungs­schlüs­sel zuste­hen­den Gewinns zuguns­ten des Alt­ge­sell­schaf­ters oder bei vor­zei­ti­ger Been­di­gung der Gesell­schaft im Rahmen

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Bundesfinanzhof (BFH)

Not­wen­di­ge Bei­la­dung – und die Betriebsaufspaltung

Nach § 60 Abs. 3 Satz 1 FGO ist eine Bei­la­dung not­wen­dig, wenn an dem strei­ti­gen Rechts­ver­hält­nis Drit­te der­art betei­ligt sind, dass die gericht­li­che Ent­schei­dung auch ihnen gegen­über nur ein­heit­lich erge­hen kann. Das ist der Fall, wenn die Ent­schei­dung nach Maß­ga­be des mate­ri­el­len Steu­er­rechts not­wen­di­ger­wei­se und unmit­tel­bar Rech­te oder Rechts­be­zie­hun­gen des Drit­ten gestaltet,

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Betriebs­auf­ga­be – und die Rück­gän­gig­ma­chung eines gebil­de­ten Investitionsabzugsbetrags

Die Wir­kung des Abzugs­be­trags nach § 7g EStG n.F. erschöpft sich in einer zins­lo­sen Steu­er­stun­dung. Der Investitionsabzugsbetrag(Investitionsabzugsbetrag) nach § 7g EStG n.F. wird nach § 7g Abs. 3 EStG n.F. im Ver­an­la­gungs­zeit­raum sei­ner Bil­dung außer­halb der Bilanz gewinn­er­hö­hend rück­gän­gig gemacht. Er wirkt sich also nicht auf einen (spä­te­ren) Ver­äu­ße­rungs­ge­winn aus. Nach §

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Ver­äu­ße­rungs­ge­winn beim Akti­en­tausch – und die Berück­sich­ti­gung eines gefal­le­nen Börsenkurses

Soweit die tat­säch­lich erhal­te­ne Gegen­leis­tung nicht in Geld, son­dern in Sach­gü­tern besteht, ist der Ver­äu­ße­rungs­preis mit dem gemei­nen Wert anzu­set­zen. Für die Bewer­tung kommt es auf die Ver­hält­nis­se im Zeit­punkt der Erfül­lung der Gegen­leis­tungs­pflicht an, wenn die­se von den Ver­hält­nis­sen im Zeit­punkt der Ent­ste­hung des Ver­äu­ße­rungs­ge­winns abwei­chen. Eine Ver­än­de­rung der

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Teil­ent­gelt­li­che Über­tra­gun­gen – und die Ermitt­lung des Veräußerungsgewinns

Der Gro­ße Senat des Bun­des­fi­nanz­hofs muss sich dem­nächst mit der Fra­ge beschäf­ti­gen, wie im Fall der teil­ent­gelt­li­chen Über­tra­gung eines Wirt­schafts­guts aus einem Ein­zel­be­triebs­ver­mö­gen eines Mit­un­ter­neh­mers in das Gesamt­hand­s­ver­mö­gen einer Mit­un­ter­neh­mer­schaft (§ 6 Abs. 5 Satz 3 Nr. 1 EStG) die Höhe eines even­tu­el­len Gewinns aus dem Über­tra­gungs­vor­gang zu ermit­teln ist. Nach der all­ge­mei­nen für Fälle

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Der Gewinn aus dem Grund­stücks­ver­kauf – und die ver­län­ger­te Spekulationsfrist

Wird eine Immo­bi­lie nach Ablauf der ursprüng­li­chen Spe­ku­la­ti­ons­frist von zwei Jah­ren und vor Ablauf der neu­en Spe­ku­la­ti­ons­frist von zehn Jah­ren steu­er­bar ver­äu­ßert, sind Son­der­ab­schrei­bun­gen und AfA-Beträ­­ge, die in der Zeit bis zur Ver­kün­dung des StEntlG 1999/​2000/​2002 zum 1.04.1999 in Anspruch genom­men wor­den sind, dem nicht steu­er­ba­ren Zeit­raum zuzu­ord­nen. Die in Ziff.

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Ver­äu­ße­rungs­ge­win­ne – und die fort­ge­führ­te unter­neh­me­ri­sche Tätigkeit

Gewin­ne aus Geschäfts­vor­fäl­len, die auf der im Wesent­li­chen unver­än­der­ten Fort­füh­rung der bis­he­ri­gen unter­neh­me­ri­schen Tätig­keit der Per­so­nen­ge­sell­schaft beru­hen, sind kei­ne Auf­­­ga­­be- oder Ver­äu­ße­rungs­ge­win­ne i.S. des § 18 Abs. 4 UmwStG 2002, selbst wenn sie im zeit­li­chen Zusam­men­hang mit der Auf­ga­be oder Ver­äu­ße­rung des Betriebs ent­ste­hen. Nach § 35 Abs. 1 Nr. 2 EStG 2002

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Xetra-Gold Inha­ber­schuld­ver­schrei­bun­gen – und der Einlösungsgewinn

Der Gewinn, der dadurch ent­steht, dass eine an der Bör­se gehan­del­te Inha­ber­schuld­ver­schrei­bung ein­ge­löst wird, die einen Anspruch auf Lie­fe­rung von Gold ver­brieft, ist weder nach § 20 Abs. 2 Satz 1 Nr. 7, Abs. 2 Satz 2 EStG noch nach § 20 Abs. 2 Satz 1 Nr. 3 EStG steu­er­pflich­tig. Bei Xetra-Gold Inha­ber­schuld­ver­schrei­bun­gen han­delt es sich um

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Xetra-Gold Inha­ber­schuld­ver­schrei­bun­gen – und der Veräußerungsgewinn

Der Gewinn aus der Ver­äu­ße­rung einer an der Bör­se gehan­del­ten Inha­ber­schuld­ver­schrei­bung, die einen Anspruch gegen die Emit­ten­tin auf Lie­fe­rung phy­si­schen Gol­des ver­brieft und den aktu­el­len Gold­preis abbil­det, ist jeden­falls dann nicht nach § 20 Abs. 2 Satz 1 Nr. 7 i.V.m. § 20 Abs. 1 Nr. 7 EStG steu­er­pflich­tig, wenn die Emit­ten­tin ver­pflich­tet ist, das

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Frei­be­trag bei der Betriebs­ver­äu­ße­rung – und der Erbfall

Nach § 175 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 AO ist ein Steu­er­be­scheid zu erlas­sen, auf­zu­he­ben oder zu ändern, soweit ein Grund­la­gen­be­scheid (§ 171 Abs. 10), dem Bin­dungs­wir­kung für die­sen Steu­er­be­scheid zukommt, erlas­sen, auf­ge­ho­ben oder geän­dert wird. Grund­la­gen­be­schei­de in die­sem Sin­ne sind u.a. Fest­stel­lungs­be­schei­de nach Maß­ga­be des § 182 Abs. 1 Satz 1 AO. Diese

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Das nega­ti­ve Kapi­tal­kon­to – und der Ver­äu­ße­rungs­ge­winn des Kommanditisten

Schei­det ein Kom­man­di­tist gegen Ent­gelt aus einer KG aus, ist ein von ihm nicht aus­zu­glei­chen­des nega­ti­ves Kapi­tal­kon­to bei der Berech­nung sei­nes Ver­äu­ße­rungs­ge­winns in vol­lem Umfang zu berück­sich­ti­gen. Es kommt nicht dar­auf an, aus wel­chen Grün­den das Kapi­tal­kon­to nega­tiv gewor­den ist. Ins­be­son­de­re ist der Gewinn aus der Auf­lö­sung des nega­ti­ven Kapi­tal­kon­tos auch

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Umwand­lung einer Organ­ge­sell­schaft in eine Per­so­nen­ge­sell­schaft – und die Gewer­be­steu­er­an­rech­nung für Veräußerungsgewinne

Die im Anschluss an die Umwand­lung einer Organ­ge­sell­schaft in eine Per­so­nen­ge­sell­schaft erziel­ten und mit Gewer­be­steu­er belas­te­ten Ver­­äu­­ße­­rungs- und Auf­ga­be­ge­win­ne unter­lie­gen der Steu­er­ermä­ßi­gung des § 35 Abs. 2 EStG. Nach § 35 Abs. 1 EStG ermä­ßigt sich die um sons­ti­ge Steu­er­ermä­ßi­gun­gen mit Aus­nah­me der §§ 34f und 34g EStG ver­min­der­te tarif­li­che Ein­kom­men­steu­er, soweit

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Ver­äu­ße­rungs­ge­winn – und Gewerbeertrag

Der nach Umwand­lung einer Kapi­­tal- in eine Per­so­nen­ge­sell­schaft gemäß § 18 Abs. 4 Satz 2 UmwStG (jetzt § 18 Abs. 3 Satz 2 UmwStG n.F.) i.V.m. § 7 Satz 1 GewStG in den Gewer­be­er­trag ein­zu­be­zie­hen­de Gewinn aus der Ver­äu­ße­rung eines Anteils an der Per­so­nen­ge­sell­schaft ist auch dann nicht um den Frei­be­trag nach § 16 Abs. 4 Satz

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Unan­ge­mes­se­ner Reprä­sen­ta­ti­ons­auf­wand – und der Veräußerungsgewinn

Der BFH hat in stän­di­ger Recht­spre­chung erkannt, dass bei der Ver­äu­ße­rung von Wirt­schafts­gü­tern, die vom (teil­wei­sen) Abzugs­ver­bot des § 4 Abs. 5 EStG betrof­fen sind, zur Berech­nung des Ver­äu­ße­rungs­ge­winns als Buch­wert der Wert anzu­set­zen ist, der sich unter Berück­sich­ti­gung der ‑den Gewinn bis­her nicht beein­­flus­­sen­­den- AfA ergibt. Die gesetz­li­che Befug­nis hier­zu ergibt

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Ver­äu­ße­rung einer wesent­li­chen Betei­li­gung gegen wie­der­keh­ren­de Bezüge

Bei Ver­äu­ße­rung einer Betei­li­gung i.S. von § 17 Abs. 1 Satz 1 EStG und Wahl der Zufluss­be­steue­rung (ent­spre­chend R 140 Abs. 7 i.V.m. R 139 Abs. 11 EStR 2001) rich­tet sich die Besteue­rung nach dem im Zeit­punkt des Zuflus­ses gel­ten­den Recht. § 3 Nr. 40 Satz 1 Buchst. c Satz 1 EStG ist bei einer Ver­äu­ße­rung gegen wie­der­keh­ren­de Leistung

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Ver­äu­ße­rung von Invest­ment­fonds­an­tei­len – und die Ver­steue­rung der Gewinne

Bei den sons­ti­gen Ein­künf­ten sind auch die Gewin­ne infol­ge der Ver­äu­ße­run­gen von Invest­ment­an­tei­len als Ein­künf­te aus pri­va­ten Ver­äu­ße­rungs­ge­schäf­ten gemäß § 22 Nr. 2 i.V.m. § 23 Abs. 1 S. 1 Nr. 2 EStG anzu­set­zen. Pri­va­te Ver­äu­ße­rungs­ge­schäf­te sind nach § 23 Abs. 1 S. 1 Nr. 2 EStG Ver­äu­ße­rungs­ge­schäf­te bei ande­ren Wirt­schafts­gü­tern, ins­be­son­de­re bei Wert­pa­pie­ren, bei denen der

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Ver­äu­ße­rungs­ge­win­ne – und Währungskusrsteigerungen

Zum Ver­äu­ße­rungs­zeit­punkt rea­li­sier­te Wäh­rungs­kurs­stei­ge­run­gen sind bei der Ermitt­lung des Ver­äu­ße­rungs­ge­winns zu berück­sich­ti­gen. Nach § 17 Abs. 1 Satz 1 EStG gehört zu den Ein­künf­ten aus Gewer­be­be­trieb auch der Gewinn aus der Ver­äu­ße­rung von Antei­len an einer Kapi­tal­ge­sell­schaft, wenn der Ver­äu­ße­rer inner­halb der letz­ten fünf Jah­re am Kapi­tal der Gesell­schaft wesent­lich betei­ligt war

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