Kir­chen­steu­er auf Ver­äu­ße­rungs­ge­win­ne

Es ist nicht sach­lich unbil­lig, wenn eine Kir­chen­steu­er auch inso­weit erho­ben wird, als sie auf der Berück­sich­ti­gung von Ver­äu­ße­rungs­ge­win­nen und Über­gangs­ge­win­nen beruht. Ist die Bestim­mung der Besteue­rungs­grund­la­gen für die Kir­chen­steu­er den Kir­chen­ge­mein­den über­tra­gen, so ist die ein­zel­ne Kir­chen­ge­mein­de inso­weit nicht an die von ande­ren Kir­chen­ge­mein­den getrof­fe­nen Rege­lun­gen gebun­den. Bun­des­fi­nanz­hof, Urteil

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Ver­äu­ße­rungs­ge­winn aus einer Mit­ar­bei­ter­be­tei­li­gung

Der Ver­äu­ße­rungs­ge­winn aus einer Kapi­tal­be­tei­li­gung an einem Unter­neh­men führt nicht allein des­halb zu Ein­künf­ten aus nicht­selb­stän­di­ger Arbeit, weil die Kapi­tal­be­tei­li­gung von einem Arbeit­neh­mer des Unter­neh­mens gehal­ten und nur Arbeit­neh­mern ange­bo­ten wor­den war. Bun­des­fi­nanz­hof, Urteil vom 17. Juni 2009 – VI R 69/​06

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Alters­frei­be­trag bei der Betriebs­ver­äu­ße­rung

Zu den steu­er­pflich­ti­gen Ein­künf­ten zählt gemäß § 16 EStG auch der Gewinn aus einer Betriebs­ver­äu­ße­rung. Ist der ver­kau­fen­de Betriebs­in­ha­ber aller­dings min­des­tens 55 Jah­re alt oder ist er im sozi­al­ver­si­che­rungs­recht­li­chen Sin­ne dau­ernd berufs­un­fä­hig, so wird gemäß § 16 Abs. 4 EStG auf sei­nen Antrag hin nur der 45.000 € über­stei­gen­de Ver­äu­ße­rungs­ge­winn der Ein­kom­men­steu­er

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Aus­nahms­wei­se steu­er­pflich­ti­ger Ver­äu­ße­rungs­ge­winn

Steu­er­recht kann so ein­fach sein. Auch der Bun­des­finan­hof bestä­tig­te jetzt wie­der, dass eine kör­per­schaft­steu­er­li­che Rege­lung (näm­lich § 8b Abs. 4 Satz 2 Nr. 2 KStG 1999/​2002 in den Fas­sun­gen des Unter­neh­mens­steu­er­fort­ent­wick­lungs­ge­set­zes und des sog. Korb II-Gese­t­­zes) nicht wegen Ver­sto­ßes gegen das Gebot der Nor­men­klar­heit ver­fas­sungs­wid­rig sei. Unmit­tel­bar ein­leuch­tend, denn die Rege­lung ist ganz ein­fach:

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Behal­te­frist und Auf­lö­sungs­ver­lust

Zu den Ein­künf­ten aus Gewer­be­be­trieb gehört auch der Gewinn (oder Ver­lust) aus der Ver­äu­ße­rung von Antei­len an einer Kapi­tal­ge­sell­schaft, wenn der Ver­äu­ße­rer inner­halb der letz­ten fünf Jah­re am Kapi­tal der Gesell­schaft unmit­tel­bar oder mit­tel­bar zu min­des­tens 1 Pro­zent betei­ligt war, § 17 Abs. 1 EStG. Ver­äu­ße­rungs­ge­winn in die­sem Sin­ne ist der Betrag,

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Ursprüng­lich ein­brin­gungs­ge­bo­re­ne GmbH-Antei­le in der Ver­äu­ße­rungs­ge­winn­be­steue­rung

Ursprüng­lich ein­brin­gungs­ge­bo­re­ne Antei­le an einer GmbH, die durch einen Antrag nach § 21 Abs. 2 Satz 1 Nr. 1 UmwStG ent­strickt wur­den, unter­fal­len der Besteue­rung gemäß § 17 Abs. 1 EStG. Ver­äu­ße­rungs­ge­winn nach § 17 Abs. 2 EStG in Bezug auf der­ar­ti­ge Antei­le ist der Betrag, um den der Ver­äu­ße­rungs­preis den gemei­nen Wert der Antei­le

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