Wider­rufs­frist bei Ver­brau­cher­kre­dit­ver­trä­gen – in Alt­fäl­len

Ein von Art. 229 § 38 Abs. 3 Satz 1 EGBGB erfass­tes Wider­rufs­recht (etwa für Ver­brau­cher­kre­dit­ver­trä­ge) konn­te bis zum Ablauf des 21.06.2016 aus­ge­übt wer­den, wobei zur Frist­wah­rung die recht­zei­ti­ge Absen­dung bis zum Ablauf des 21.06.2016 genüg­te (§ 355 Abs. 1 Satz 2 Halb­satz 2 BGB in der bis zum 10.06.2010 gel­ten­den Fas­sung). Sowohl der Wort­laut

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Wider­ruf eines Ver­brau­cher­kre­dit­ver­trags – und der Rechts­miss­brauch

Zwar setzt der Wider­ruf eines Ver­brau­cher­kre­dit­ver­trags nicht das Vor­lie­gen eines Wider­rufs­grun­des vor­aus. Den­noch kann sich die Aus­übung des Wider­rufs­rechts im Ein­zel­fall als miss­bräuch­li­che Rechts­aus­übung dar­stel­len. Dies ist nach Ansicht des Land­ge­richts Frei­burg der Fall, wenn der Dar­le­hens­neh­mer das berech­tig­te Ver­trau­en des Dar­le­hens­ge­bers in den Fort­be­stand des Dar­le­hens geweckt hat, etwa

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