Verbrechensverabredung - und der strafbefreiende Rücktritt

Ver­bre­chens­ver­ab­re­dung – und der straf­be­frei­en­de Rück­tritt

Die Vor­aus­set­zun­gen für den Rück­tritt von der Ver­bre­chens­ver­ab­re­dung nach § 31 Abs. 1 Nr. 3 StGB ent­spre­chen den­je­ni­gen des § 24 Abs. 2 Satz 1 StGB; in bei­den Fäl­len wird der Täter straf­los, wenn er die Tat frei­wil­lig ver­hin­dert. Die Ver­hin­de­rung setzt zwar in der Regel ein akti­ves, auf Ver­hin­de­rung der Tat­voll­endung abzie­len­des Ver­hal­ten

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Verabredung zum Mord

Ver­ab­re­dung zum Mord

Die Straf­bar­keit wegen Ver­ab­re­dung eines Ver­bre­chens setzt nach § 30 Abs. 2, 3. Alt. StGB den Ent­schluss von min­des­tens zwei Per­so­nen zur Bege­hung eines bestimm­ten Ver­bre­chens als Mit­tä­ter vor­aus . Die in Aus­sicht genom­me­ne Tat muss dabei nicht bereits in allen Ein­zel­hei­ten fest­ge­legt, sie muss aber – eben­so wie dies

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Verabredung eines Verbrechens - und der innere Vorbehalt des Anderen

Ver­ab­re­dung eines Ver­bre­chens – und der inne­re Vor­be­halt des Ande­ren

Die Ver­ab­re­dung eines Ver­bre­chens (§ 30 Abs. 2 Vari­an­te 3 StGB) setzt die Wil­lens­ei­ni­gung von min­des­tens zwei tat­säch­lich zur Tat­be­ge­hung Ent­schlos­se­nen vor­aus, an der Ver­wirk­li­chung eines hin­rei­chend kon­kre­ti­sier­ten Ver­bre­chens mit­tä­ter­schaft­lich mit­zu­wir­ken. Auch der selbst fest Ent­schlos­se­ne ist daher nicht der Ver­bre­chens­ver­ab­re­dung schul­dig, wenn der oder die ande­ren den inne­ren Vor­be­halt haben, sich

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Sichbereiterklären zu einem Verbrechen - und die versuchte Anstiftung

Sich­be­reit­erklä­ren zu einem Ver­bre­chen – und die ver­such­te Anstif­tung

Neben dem Sich­be­reit­erklä­ren zu einem Ver­bre­chen in der Form des Erbie­tens ist für eine Ver­ur­tei­lung wegen ver­such­ter Anstif­tung zur mit­tä­ter­schaft­li­chen Bege­hung der näm­li­chen Tat (§ 30 Abs. 1 Alter­na­ti­ve 1 StGB) kein Raum. Neben dem Sich­be­reit­erklä­ren zum Ver­bre­chen des Mor­des ist jedoch für eine Ver­ur­tei­lung wegen ver­such­ter Anstif­tung zur mit­tä­ter­schaft­li­chen Bege­hung der

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Annahme des Erbietens zu einem Verbrechen - und der unbeachtliche innere Vorbehalt

Annah­me des Erbie­tens zu einem Ver­bre­chen – und der unbe­acht­li­che inne­re Vor­be­halt

Der Annah­me des Erbie­tens zu einem Ver­bre­chen (§ 30 Abs. 2 Vari­an­te 2 StGB) steht nicht ent­ge­gen, dass das Erbie­ten des ande­ren nur zum Schein ange­nom­men wird. Die­se Vari­an­te des § 30 Abs. 2 StGB setzt – als ein Son­der­fall der ver­such­ten Anstif­tung – vor­aus, dass der Täter objek­tiv das Erbie­ten eines ande­ren

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Nichtanzeige geplanter Straftaten - und der Verdacht der eigenen Beteiligung

Nicht­an­zei­ge geplan­ter Straf­ta­ten – und der Ver­dacht der eige­nen Betei­li­gung

Eine Ver­ur­tei­lung wegen Nicht­an­zei­ge geplan­ter Straf­ta­ten wird nicht dadurch aus­ge­schlos­sen, dass der Ver­dacht der Betei­li­gung an einer in § 138 Abs. 1 und 2 StGB bezeich­ne­ten Kata­log­tat fort­be­steht . In der ange­klag­ten Betei­li­gung an einer Kata­log­tat des § 138 StGB ist zugleich – im Sin­ne pro­zes­sua­ler Tati­den­ti­tät (vgl. §§ 264, 155 StPO)

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