Schwarz­ein­nah­men – und die Ände­rung der Kör­per­schaft­steu­er­be­schei­de wegen ver­deck­ter Ein­la­gen

§ 32a Abs. 2 KStG ver­langt, dass gegen­über dem Gesell­schaf­ter ein Steu­er- oder Fest­stel­lungs­be­scheid mit Rück­sicht auf das Vor­lie­gen einer ver­deck­ten Ein­la­ge ergeht. Die Ände­rung eines Ein­kom­men­steu­er­be­scheids des Gesell­schaf­ters wegen der Erfas­sung von Schwarz­ein­nah­men und nicht hin­sicht­lich der Berück­sich­ti­gung einer ver­deck­ten Ein­la­ge kann folg­lich die Ände­rung der an die Gesell­schaft gerich­te­ten

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Ver­deck­te Ein­la­ge von Gesell­schafts­an­tei­len – und der "Ver­äu­ße­rungs­preis"

Nach § 17 Abs. 1 Satz 2 i.V.m. Satz 1 EStG steht die ver­deck­te Ein­la­ge von Antei­len einer Kapi­tal­ge­sell­schaft in eine ande­re Kapi­tal­ge­sell­schaft dem Gewinn aus einer Ver­äu­ße­rung von Antei­len an einer Kapi­tal­ge­sell­schaft gleich, es lie­gen damit Ein­künf­te aus Gewer­be­be­trieb vor. Gemäß § 17 Abs. 2 Satz 2 i.V.m. Satz 1 EStG bemisst sich

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Die ver­deck­te Ein­la­ge in Drei­ecks­ver­hält­nis­sen

Eine ver­deck­te Ein­la­ge, die auf der vGA einer dem Gesell­schaf­ter nahe­ste­hen­den Per­son beruht und bei der Besteue­rung des Gesell­schaf­ters nicht berück­sich­tigt wur­de, kann zwar nach Maß­ga­be von § 8 Abs. 3 Satz 5 KStG das Ein­kom­men der emp­fan­gen­den Kör­per­schaft erhö­hen. An einer Nicht­be­rück­sich­ti­gung i.S. von § 8 Abs. 3 Satz 5 KStG fehlt es jedoch, wenn

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Gesell­schaf­ter-Geschäfts­füh­rer – und die nach­träg­li­che Her­ab­set­zung des ver­ein­bar­ten Ruhe­ge­halts

Ver­zich­tet ein Gesel­l­­schaf­­ter-Geschäfts­­­füh­­rer gegen­über sei­ner Kapi­tal­ge­sell­schaft auf eine bereits erdien­te (wert­hal­ti­ge) Pen­si­ons­an­wart­schaft, ist dar­in nur dann kei­ne ver­deck­te Ein­la­ge zu sehen, wenn auch ein frem­der Geschäfts­füh­rer unter sonst glei­chen Umstän­den die Pen­si­ons­an­wart­schaft auf­ge­ge­ben hät­te. Wur­zelt die Zusa­ge der Alters­ver­sor­gung im Anstel­lungs­ver­trag, führt der Ver­zicht auf die erdien­te und wert­hal­ti­ge Anwart­schaft

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Ertrags­zu­schuss an die Mut­ter­ge­sell­schaft

Ein Ertrags­zu­schuss stellt eine ver­deck­te Ein­la­ge dar und führt zu einer Erhö­hung des steu­er­li­chen Ein­la­ge­kon­tos bei der Organ­ge­sell­schaft nach § 27 Abs. 1 Satz 1 KStG, die durch den sofor­ti­gen Rück­fluss an den Organ­trä­ger im Rah­men der organ­schaft­li­chen Gewinn­ab­füh­rung nicht wie­der rück­gän­gig gemacht wird. Der Tat­be­stand der organ­schaft­li­chen Mehr- oder Min­der­ab­füh­rung i.S.

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Ver­äu­ße­rungs­ge­winn – und die Wert­hal­tig­keit einer For­de­rung

Nach § 17 Abs. 1 Satz 1 EStG gehört zu den Ein­künf­ten aus Gewer­be­be­trieb auch der Gewinn aus der Ver­äu­ße­rung von Antei­len an einer Kapi­tal­ge­sell­schaft, wenn der Ver­äu­ße­rer inner­halb der letz­ten fünf Jah­re am Kapi­tal der Gesell­schaft unmit­tel­bar oder mit­tel­bar mit min­des­tens 1 % betei­ligt war und er die Betei­li­gung im Pri­vat­ver­mö­gen hielt.

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Gehalts­ver­zicht als zuge­flos­se­ner Arbeits­lohn

Für die Fra­ge, ob ein Gehalts­ver­zicht zu einem Zufluss von Arbeits­lohn führt, kommt es maß­geb­lich dar­auf an, wann der Ver­zicht erklärt wur­de: Eine zum Zufluss von Arbeits­lohn füh­ren­de ver­deck­te Ein­la­ge kann nur dann gege­ben sein, soweit der Steu­er­pflich­ti­ge nach Ent­ste­hung sei­nes Gehalts­an­spruchs aus gesell­schafts­recht­li­chen Grün­den auf die­se ver­zich­tet, da in

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Ver­deck­te Ein­la­ge eines Gesell­schafts­an­teils – und die Schen­kungsteu­er

Ver­äu­ßert ein Gesell­schaf­ter einer GmbH, deren ein­zi­ger wei­te­rer Gesell­schaf­ter sein Ehe­gat­te ist, sei­nen Geschäfts­an­teil, mit dem er die in § 17 Abs. 1 Satz 1 EStG vor­ge­schrie­be­ne Min­dest­be­tei­li­gung erreicht, mit Zustim­mung des Ehe­gat­ten zu einem deut­lich unter dem gemei­nen Wert lie­gen­den Kauf­preis an die GmbH und han­delt es sich dabei um eine

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For­de­rungs­ver­zicht als ver­deck­te Ein­la­ge – und ihr Teil­wert

Der durch den For­de­rungs­ver­zicht eines Gesell­schaf­ters gegen­über der Gesell­schaft bei die­ser ent­ste­hen­de Gewinn ist in Höhe des Teil­wer­tes der For­de­rung zu neu­tra­li­sie­ren, wenn der Ver­zicht durch das Gesell­schafts­ver­hält­nis ver­an­lasst war. Zur Ermitt­lung des Teil­werts einer gegen eine Kapi­tal­ge­sell­schaft gerich­te­ten For­de­rung der Mut­ter­ge­sell­schaft ist zunächst vom Ver­mö­gens­sta­tus der Toch­ter­ge­sell­schaft laut Han­dels­bi­lanz

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Ver­deck­te Ein­la­gen und nega­ti­ve Akti­en­ge­win­ne

Eine ver­deck­te Ein­la­ge ist kei­ne Ein­nah­me i.S. von § 8 Abs. 1 Satz 1 InvStG a.F. und löst des­we­gen kei­nen Akti­en­ge­winn im Sin­ne von § 8 Abs. 3 InvStG a.F. aus. Bei einem nega­ti­ven Akti­en­ge­winn im Sin­ne von § 8 Abs. 2 Satz 1 InvStG a.F. han­delt es sich unab­hän­gig davon um eine nicht abzieh­ba­re Ver­mö­gens­min­de­rung im Sin­ne

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Gehalts­ver­zicht ohne wirt­schaft­li­chen Aus­gleich

Ver­zich­tet ein Gesel­l­­schaf­­ter-Geschäfts­­­füh­­rer gegen­über der Gesell­schaft auf bestehen­de oder künf­ti­ge Ent­gelt­an­sprü­che, so flie­ßen ihm inso­weit kei­ne Ein­nah­men aus nicht­selb­stän­di­ger Arbeit zu, als er dadurch eine tat­säch­li­che Ver­mö­gens­ein­bu­ße erlei­det. Nach § 38 Abs. 3 Satz 1 EStG hat der Arbeit­ge­ber die Lohn­steu­er für Rech­nung des Arbeit­neh­mers bei jeder Lohn­zah­lung vom Arbeits­lohn ein­zu­be­hal­ten und

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Dis­quo­ta­le Ein­la­ge von Ver­mö­gen in eine GmbH

Erhöht sich der Wert der GmbH-Betei­­li­gung eines Gesell­schaf­ters dadurch, dass ein ande­rer Gesell­schaf­ter Ver­mö­gen in die GmbH ein­bringt, ohne eine des­sen Wert ent­spre­chen­de Gegen­leis­tung zu erhal­ten, liegt kei­ne frei­ge­bi­ge Zuwen­dung des ein­brin­gen­den Gesell­schaf­ters an den ande­ren Gesell­schaf­ter vor . Dies gilt auch, wenn bei der Kapi­tal­erhö­hung einer GmbH die neu

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Abfin­dung für Ver­zicht auf Pen­si­ons­zu­sa­ge

Die Über­tra­gung von Ansprü­chen aus einer Rück­de­ckungs­ver­si­che­rung auf einen Gesel­l­­schaf­­ter-Geschäfts­­­füh­­rer einer GmbH, der im Gegen­zug auf sei­ne Pen­si­ons­zu­sa­ge ver­zich­tet, führt nach einem aktu­el­len Urteil des Finanz­ge­richts Müns­ter nicht zwangs­läu­fig zu einer ver­deck­ten Gewinn­aus­schüt­tung. In dem jetzt vom Finanz­ge­richt Müns­ter ent­schie­de­nen Streit­fall hat­te die GmbH ihren bei­den Gesel­l­­schaf­­ter-Geschäfts­­­füh­­rern eine steu­er­lich anzu­er­ken­nen­de

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Über­füh­rung von Wirt­schafts­gü­tern in eine aus­län­di­sche Betriebs­stät­te

Das Bun­des­fi­nanz­mi­nis­te­ri­um gran­telt wie­der ein­mal mit der Recht­spre­chung des Bun­des­fi­nanz­hofs. Der neu­es­te Nicht­an­wen­dungs­er­lass betrifft die neue Recht­spre­chung des Bun­des­fi­nanz­hofs zur Über­füh­rung von Wirt­schafts­gü­tern in eine aus­län­di­sche Betriebs­stät­te. Der BFH hat­te im Juli 2008 sei­ne Recht­spre­chung zur soge­nann­ten Theo­rie der fina­len Ent­nah­me auf­ge­ge­ben. Die­se betrifft die – jetzt vom BFH ver­nein­te –

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Ver­deck­te Ein­la­ge des Geschäfts­werts eines Ein­zel­un­ter­neh­mens

Maß­ge­ben­des Kri­te­ri­um für einen Über­gang des Geschäfts­werts von einem Ein­zel­un­ter­neh­men auf eine Kapi­tal­ge­sell­schaft im Wege der ver­deck­ten Ein­la­ge ist, dass dem nut­zen­den Unter­neh­men die mate­ri­el­len und imma­te­ri­el­len Wirt­schafts­gü­ter sowie die sons­ti­gen Fak­to­ren, wel­che sich im Geschäfts­wert nie­der­schla­gen, auf einer ver­trag­li­chen Grund­la­ge über­las­sen wer­den, die Nut­zung auf Dau­er ange­legt ist und

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