Arbeitsvertragliche Verfallfristen - und die Schadensersatzansprüche der Arbeitgeberin

Arbeits­ver­trag­li­che Ver­fall­fris­ten – und die Scha­dens­er­satz­an­sprü­che der Arbeit­ge­be­rin

Eine arbeits­ver­trag­li­che Aus­schluss­frist ist typi­scher­wei­se nach den für All­ge­mei­ne Geschäfts­be­din­gun­gen gel­ten­den Grund­sät­zen aus­zu­le­gen. Unab­hän­gig davon, ob die Klau­sel für eine Viel­zahl von Ver­trä­gen iSv. § 305 Abs. 1 Satz 1 BGB vor­for­mu­liert wor­den ist, han­delt es sich jeden­falls um eine sog. Ein­mal­be­din­gung iSv. § 310 Abs. 3 Nr. 2 BGB. All­ge­mei­ne Geschäfts­be­din­gun­gen sind nach

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Die Nachweispflicht des Arbeitgebers

Die Nach­weis­pflicht des Arbeit­ge­bers

Aus einer Ver­let­zung der sich aus § 2 Abs. 1 Satz 1, Satz 2 Nr. 8 NachwG erge­ben­den Nach­weis­pflicht der Arbeit­ge­be­rin erge­ben sich kei­ne Scha­dens­er­satz­an­sprü­che der Arbeit­neh­me­rin wegen ver­fal­le­ner Urlaubs­an­sprü­che. Die Pflicht des Arbeit­ge­bers nach § 2 Abs. 1 Satz 1 NachwG, die wesent­li­chen Ver­trags­be­din­gun­gen spä­tes­tens einen Monat nach dem ver­ein­bar­ten Beginn des Arbeits­ver­hält­nis­ses schrift­lich nie­der­zu­le­gen, zu

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Verfallene Urlaubsansprüche - und der Schadensersatzanspruch des Arbeitnehmers

Ver­fal­le­ne Urlaubs­an­sprü­che – und der Scha­dens­er­satz­an­spruch des Arbeit­neh­mers

Der gesetz­li­che Urlaubs­an­spruch aus § 1 BUr­lG ist für die Dau­er des Urlaubs­jah­res befris­tet, § 7 Abs. 3 Satz 1 BUr­lG. Grund­sätz­lich erlischt er mit Ablauf des Kalen­der­jah­res, sofern kein Über­tra­gungs­grund nach § 7 Abs. 3 Satz 2 BUr­lG gege­ben ist. Bei Vor­lie­gen eines Über­tra­gungs­grun­des ist dies spä­tes­tens mit dem Ende des Über­tra­gungs­zeit­raums der Fall, § 7 Abs.

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Tariflicher Mehrurlaub - und das eigenständige tarifliche Fristenregime

Tarif­li­cher Mehr­ur­laub – und das eigen­stän­di­ge tarif­li­che Fris­ten­re­gime

Auf­grund der Vor­ga­ben des Art. 7 der Richt­li­nie 2003/​88/​EG des Euro­päi­schen Par­la­ments und des Rates vom 04.11.2003 über bestimm­te Aspek­te der Arbeits­zeit­ge­stal­tung ist § 7 Abs. 3 BUr­lG uni­ons­rechts­kon­form dahin gehend aus­zu­le­gen, dass der gesetz­li­che Min­dest­ur­laub nicht vor Ablauf von 15 Mona­ten nach dem Ende des Urlaubs­jah­res erlischt, wenn der Arbeit­neh­mer bis zum

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Tariflicher Mehrurlaub - und die Verfallfristen

Tarif­li­cher Mehr­ur­laub – und die Ver­fall­fris­ten

Der Anspruch auf tarif­li­chen Mehr­ur­laub kann in dem Tarif­ver­trag abwei­chend von den gesetz­li­chen Bestim­mun­gen befris­tet wer­den. Auf­grund der Vor­ga­ben des Art. 7 der Arbeits­zeit­richt­li­nie 2003/​88/​EG ist § 7 Abs. 3 BUr­lG uni­ons­rechts­kon­form dahin gehend aus­zu­le­gen, dass der gesetz­li­che Min­dest­ur­laub nicht vor Ablauf von 15 Mona­ten nach dem Ende des Urlaubs­jah­res erlischt, wenn der

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