Objekt­schüt­zer bei der Ber­li­ner Poli­zei – und die Täto­wie­rung als Eig­nungs­man­gel

Das Land Ber­lin darf eine Bewer­bung um eine Stel­le im Objekt­schutz der Ber­li­ner Poli­zei ableh­nen, wenn der Bewer­ber sicht­ba­re Täto­wie­run­gen trägt, die Zwei­fel an sei­ner Ver­fas­sungs­treue begrün­den. In dem vom Lan­des­ar­beits­ge­richt Ber­­lin-Bran­­den­burg ent­schie­de­nen Fall trug der Bewer­ber auf dem Arm sicht­ba­re Täto­wie­run­gen, die das Wort „omertà“, Revol­ver­pa­tro­nen und Toten­köp­fe abbil­den.

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Kein "PRO NRW"-Funktionsträger im Poli­zei­dienst

Dis­zi­pli­nar­ge­richt­li­che Ent­fer­nung eines ehe­ma­li­gen Funk­ti­ons­trä­gers und Wahl­kan­di­da­ten von "PRO NRW" aus dem Poli­zei­dienst ist zuläs­sig. Das Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt hat mit jetzt die Beschwer­de eines ehe­ma­li­gen Funk­ti­ons­trä­gers und Wahl­kan­di­da­ten der Par­tei "Bür­ger­be­we­gung pro Nor­d­rhein-Wes­t­­fa­­len" (PRO NRW) gegen sei­ne dis­zi­pli­nar­ge­richt­li­che Ent­fer­nung aus dem Poli­zei­dienst zurück­ge­wie­sen. Die­se ist damit rechts­kräf­tig gewor­den. Der Beschwer­de­füh­rer ist

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Die man­geln­de Ver­fas­sungs­treue eines Poli­zis­ten

Ein Beam­ter, der Täto­wie­run­gen mit ver­fas­sungs­wid­ri­gem Inhalt trägt und den sog. Hit­ler­gruß zeigt, kann aus dem Beam­ten­ver­hält­nis ent­fernt wer­den. Das hat jetzt das Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt in Leip­zig im Fall eines Ber­li­ner Poli­zei­be­am­ten ent­schie­den: Der im Dis­zi­pli­nark­la­ge­ver­fah­ren beklag­te Beam­te steht als Poli­zei­kom­mis­sar (Besol­dungs­grup­pe A 9) im Dienst des Lan­des Ber­lin. Im Jahr 2007

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Vor­aus­set­zun­gen für die Ein­stel­lung in den Bun­des­po­li­zei­dienst

Der Bewer­ber um eine Ernen­nung zum Beam­ten in der Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land muss sich jeder­zeit durch sein gesam­tes Ver­hal­ten zur frei­heit­­lich-demo­kra­­ti­­schen Grund­ord­nung im Sin­ne des Grund­ge­set­zes beken­nen und für deren Erhal­tung ein­tre­ten. Dar­über hin­aus hat er jeden Schein der Iden­ti­fi­ka­ti­on mit einem dem frei­heit­li­chen Rechts­staat zuwi­der­lau­fen­den Gedan­ken­gut zu ver­mei­den. So das

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Der abge­lehn­te Wahl­vor­schlag zur Ober­bür­ger­meis­ter­wahl in Gera

Der Umstand, dass eine Par­tei nicht vom Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt für ver­fas­sungs­wid­rig erklärt wor­den ist, bedeu­tet nicht, dass sie kei­ne ver­fas­sungs­wid­ri­gen Zie­le erfolgt. Als Funk­ti­ons­trä­ger sind einem Par­tei­mit­glied der NPD die mit der Ver­fas­sung unver­ein­ba­ren poli­ti­schen Ziel­set­zun­gen der NPD zuzu­rech­nen. So hat das Thü­rin­ger Ober­ver­wal­tungs­ge­richt in dem hier vor­lie­gen­den Fall die Ober­bür­ger­meis­ter­wahl

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Der rechts­ste­hen­de Poli­zist

Ein Poli­zei­be­am­ter, der außer­dienst­lich den Anschein setzt, sich mit der rech­ten Sze­ne zu iden­ti­fi­zie­ren, begeht ein Dienst­ver­ge­hen und darf aus dem Beam­ten­ver­hält­nis auf Pro­be ent­las­sen wer­den. Mit die­ser Begrün­dung wies jetzt das geht Ver­wal­tungs­ge­richt Ber­lin die Kla­ge eines ehe­ma­li­gen Poli­zei­meis­ters gegen sei­ne Ent­las­sung ab.. Der 1980 gebo­re­ne Klä­ger war im

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