Vergewaltigung der Mutter - vor den Augen des Kindes

Ver­ge­wal­ti­gung der Mut­ter – vor den Augen des Kin­des

Die Ver­wal­ti­gung der Mut­ter vor den Augen des Kin­des stellt nach Ansicht des Bun­des­ge­richts­hofs nicht auch einen sexu­el­len Miss­brauch von Kin­dern gemäß § 176 Abs. 4 Nr. 1 StGB dar, solan­ge der Täter nur ein­fach kei­ne Rück­sicht auf die Anwe­sen­heit des Kin­des genom­men hat. In dem hier vom Bun­des­ge­richts­hof ent­schie­de­nen Fall befan­den

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Vergewaltigung im Kindesalter durch den Bruder - und der spätere Ausschluss des Elternunterhalts

Ver­ge­wal­ti­gung im Kin­des­al­ter durch den Bru­der – und der spä­te­re Aus­schluss des Eltern­un­ter­halts

Die Ver­let­zung elter­li­cher Pflich­ten kann sich, auch soweit sie in einem Unter­las­sen besteht, als Ver­feh­lung gegen das Kind dar­stel­len . Die Mut­ter war ihr im Rah­men der elter­li­chen Pflich­ten sei­ner­zeit Schutz und Bei­stand schul­dig. Es gehör­te – schon damals – zu den Pflich­ten der Eltern, sich um ihr Kind zu

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Setzen Sie sich auf das Opfer - dann ist es keine Vergewaltigung!

Set­zen Sie sich auf das Opfer – dann ist es kei­ne Ver­ge­wal­ti­gung!

Setzt sich der „Ver­ge­wal­ti­ger“ auf sein Opfer zur „Erzwin­gung“ des Oral­ver­kehrs, so ver­wirk­licht die­ses Ver­hal­ten für sich allein genom­men nicht den Tat­be­stand der Ver­ge­wal­ti­gung. Meint der Bun­des­ge­richts­hof. Zumin­dest dann nicht, wenn es sich bei dem Opfer um einen Jugend­li­chen han­delt, der sich dem Täter auch frü­her schon hin­ge­ge­ben haben könn­te:

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Die Vergewaltigung durch den Mittäter

Die Ver­ge­wal­ti­gung durch den Mit­tä­ter

Auch ein Mit­tä­ter hat den Tat­be­stand des § 179 Abs. 1 Nr. 1 StGB voll­endet, obgleich er selbst „aus einer plötz­li­chen Unlust her­aus“ mit der Neben­klä­ge­rin den zunächst beab­sich­tig­ten Geschlechts­ver­kehr nicht mehr „eigen­hän­dig“ aus­führ­te , son­dern ledig­lich mit Inter­es­se und Kom­men­tar den Voll­zug des Geschlechts­ver­kehrs durch den Mit­an­ge­klag­ten ver­folg­te. Dass bei­de Täter

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Mehrfach hintereinander begangene Vergewaltigungen

Mehr­fach hin­ter­ein­an­der began­ge­ne Ver­ge­wal­ti­gun­gen

Für die Beur­tei­lung des Kon­kur­renz­ver­hält­nis­ses bei mehr­fach hin­ter­ein­an­der began­ge­nen Ver­ge­wal­ti­gun­gen kommt es nach der Recht­spre­chung des Bun­des­ge­richts­hofs maß­geb­lich dar­auf an, ob der Nöti­gung des Tat­op­fers ein ein­heit­li­ches Tun des Ange­klag­ten zugrun­de liegt. Bei ein­heit­li­cher Gewalt­an­wen­dung liegt eben­so wie bei fort­ge­setz­ter oder fort­wir­ken­der Dro­hung trotz mehr­fach dadurch erzwun­ge­ner Bei­sch­laf­hand­lun­gen nur eine

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Vergewaltigung - und die Aussage des (vermeintlichen) Opfers

Ver­ge­wal­ti­gung – und die Aus­sa­ge des (ver­meint­li­chen) Opfers

In einem Fall, in dem Aus­sa­ge gegen Aus­sa­ge steht und nur die Anga­ben eines ein­zi­gen Tat­zeu­gen zur Ver­fü­gung ste­hen, mit­hin die Ent­schei­dung allein davon abhängt, ob die­sem Zeu­gen zu fol­gen ist, müs­sen die Urteils­grün­de erken­nen las­sen, dass das Tat­ge­richt alle Umstän­de, wel­che die Ent­schei­dung beein­flus­sen kön­nen, erkannt und in sei­ne

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Das Kopfkissen als gefährliches Werkzeug

Das Kopf­kis­sen als gefähr­li­ches Werk­zeug

Ein gefähr­li­ches Werk­zeug im Sin­ne von § 177 Abs. 4 Nr. 1 StGB wird nach der Recht­spre­chung des Bun­des­ge­richts­hofs nicht nur dann benutzt, wenn der Täter ein gene­rell gefähr­li­ches Tat­mit­tel ein­setzt, son­dern auch, wenn sich die objek­ti­ve Gefähr­lich­keit des ein­ge­setz­ten Gegen­stan­des erst aus der kon­kre­ten Art sei­ner Ver­wen­dung ergibt, die geeig­net ist,

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Besonders schwere Vergewaltigung - und das dabei verwendete gefährliche Werkzeug

Beson­ders schwe­re Ver­ge­wal­ti­gung – und das dabei ver­wen­de­te gefähr­li­che Werk­zeug

Zur Ver­wirk­li­chung des Tat­be­stands des Ver­wen­dens eines gefähr­li­chen Werk­zeugs bei einer sexu­el­len Nöti­gung reicht es aus, wenn der Täter das Werk­zeug ohne Nöti­gungs­kom­po­nen­te, son­dern allein zur eige­nen Lust­stei­ge­rung im unmit­tel­ba­ren Zusam­men­hang mit dem sexu­el­len Gesche­hen gegen das Tat­op­fer ein­setzt. In dem hier ent­schie­de­nen Fall hol­te der Ange­klag­te nach den Fest­stel­lun­gen

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Abwälzen der Verantwortung für eine Vergewaltigung

Abwäl­zen der Ver­ant­wor­tung für eine Ver­ge­wal­ti­gung

Es liegt nicht mehr im Schutz­be­reich des Jugend­schutz­ge­set­zes, Jugend­li­che von der Bege­hung von Straf­ta­ten unter Alko­hol­ein­fluss abzu­hal­ten. Es besteht kein Anspruch des Täters auf Betei­li­gung an Schmer­zens­geld­zah­lun­gen wegen einer Ver­ge­wal­ti­gung gegen­über einem Gast­wirt, wenn bei Tat­be­ge­hung kei­ne alko­hol­be­ding­te Auf­he­bung oder Min­de­rung der Ein­­sichts- und Steue­rungs­fä­hig­keit vor­ge­le­gen hat. Es ist weder

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Gewalt gegen Frauen: Fragen und Interpretation der Erhebung der EU-Grundrechteagentur

Gewalt gegen Frau­en: Fra­gen und Inter­pre­ta­ti­on der Erhe­bung der EU-Grund­rech­te­agen­tur

Zur Zeit ist die Erhe­bung „Gewalt gegen Frau­en“ der Agen­tur der Euro­päi­schen Uni­on für Grund­rech­te (FRA) in aller Mun­de. Gera­de die enorm hohen Pro­zent­zah­len von betrof­fe­nen Frau­en (auch in der Bun­des­re­pu­blik) machen schon nach­denk­lich. Des­halb soll­te über die­se Erhe­bung eigent­lich auch ein Arti­kel in der Frau­en­rechts­kon­ven­ti­on erschei­nen. Doch bei nähe­rem

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(Versuchte) Vergewaltigung und anschließender Verdeckungsmord als Tatmehrheit

(Ver­such­te) Ver­ge­wal­ti­gung und anschlie­ßen­der Ver­de­ckungs­mord als Tat­mehr­heit

Die ver­such­te Ver­ge­wal­ti­gung und die tat­ein­heit­lich began­ge­ne vor­sätz­li­che Kör­per­ver­let­zung ste­hen zu dem unmit­tel­bar anschlie­ßend began­ge­nen Ver­de­ckungs­mord im Ver­hält­nis der Tat­mehr­heit (§ 53 StGB). Inso­weit ist kei­ne die Annah­me einer Hand­lungs­ein­heit und damit einer Tat im mate­ri­ell­recht­li­chen Sinn recht­fer­ti­gen­de Ver­bin­dung gege­ben. Eine Tat­ein­heit im Sin­ne von § 52 StGB begrün­den­de Tei­li­den­ti­tät

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Keine Beinahetreffer bei der DNA-Reihenuntersuchung

Kei­ne Bei­na­he­tref­fer bei der DNA-Rei­hen­un­ter­su­chung

Im Rah­men eines DNA-Mas­­sen­­tests aus ver­wandt­schaft­li­chen Bezie­hun­gen gewon­ne­ne Pro­ben dür­fen nicht ver­dachts­be­grün­dend ver­wen­det wer­den. Zufalls­fun­de aus Mas­sen­gen­tests, die mit­tel­bar zur Über­füh­rung des Täters füh­ren, sind grund­sätz­lich nicht ver­wert­bar, wenn dadurch das Zeug­nis­ver­wei­ge­rungs­recht von engen Ange­hö­ri­gen umgan­gen wür­de. Dies ent­schied jetzt der Bun­des­ge­richts­hof, bestä­tig­te aber gleich­wohl die im kon­kre­ten Ver­fah­ren auf­grund

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