Sylt

Die Bade­trep­pe zum Nord­see­strand – und die Haf­tung für den Sturz

Auf die typi­schen Gefah­ren des Mee­res­stran­des müs­sen sich Bade­gäs­te ein­stel­len. An die Rutsch­fes­tig­keit außen­deichs am Meer gele­ge­ner Bade­trep­pen sind des­halb nicht die glei­chen Anfor­de­run­gen zu stel­len, die für Trep­pen in Sport- und Arbeits­stät­ten gel­ten. Der Anscheins­be­weis für die Ver­let­zung der inne­ren Sorg­falts­pflicht ist erschüt­tert, wenn die Pla­nung einer sol­chen Treppenanlage

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Bürgersteig

Wenn das Kind eine gespann­te Ket­te übersieht…

Die Ver­kehrs­si­che­rungs­pflicht der Stra­ßen­bau­last­trä­ger ist nicht gren­zen­los. Jeder Ver­kehrs­teil­neh­mer muss zunächst selbst die erfor­der­li­che Sorg­falt wal­ten las­sen, und die Kom­mu­ne muss nur sol­che Gefah­ren aus­räu­men und gege­be­nen­falls vor ihnen war­nen, die für hin­rei­chend auf­merk­sa­me Ver­kehrs­teil­neh­mer nicht oder nicht recht­zei­tig erkenn­bar sind. Mit die­ser Begrün­dung hat das Ober­lan­des­ge­richt Nürn­berg in dem hier

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Landstraße

Der umge­stürz­te Baum auf der Landstraße

Kommt es durch einen umge­stürz­ten Baum auf der Land­stra­ße zu einem Unfall, liegt nur dann eine schuld­haf­te Ver­let­zung der Ver­kehrs­si­che­rungs­pflicht durch das Land vor, wenn – trotz regel­mä­ßi­ger Kon­trol­len – Anzei­chen über­se­hen wor­den sind, die auf eine wei­te­re Gefahr durch den Baum hin­ge­wie­sen hät­ten. Mit die­ser Begrün­dung hat das Landgericht

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Ver­brann­te Fuß­soh­len im Schwimmbad

Ein Schwimm­bad­be­su­cher muss sich dar­auf ver­las­sen kön­nen, dass eine am Boden im all­ge­mein zugäng­li­chen Bereich befind­li­che Metall­plat­te gefahr­los betre­ten wer­den kann. Der Betrei­ber eines Schwimm­ba­des kann und muss in Ruhe pla­nen und über­le­gen, wel­che Gefah­ren von sei­ner Ein­rich­tung aus­ge­hen und muss sei­ne Gäs­te hier­vor schüt­zen und Gefah­ren­quel­len besei­ti­gen. Mit dieser

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Straße

Baum­harz auf dem gemie­te­ten Pkw – Stellplatz

Ist zwi­schen den Par­tei­en eines Miet­ver­tra­ges nicht geson­dert ver­ein­bart wor­den, dass der Ver­mie­ter dafür zu sor­gen hat, den Wagen der Mie­te­rin auf dem Stell­platz vor dem Baum­harz zu schüt­zen, besteht kei­ne miet­ver­trag­li­che Ver­pflich­tung dazu. Ein Stell­platz ist nicht allein des­halb man­gel­haft, weil durch das Baum­harz der auf dem Stell­platz abgestellte

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Osteopathie

Die zu hohe Massageliege

Bei einer mobi­len Mas­sa­ge­lie­ge, die leicht kip­pen kann, sind Vor­keh­run­gen zum Schutz der Gäs­te zu tref­fen. Lehnt ein Gast die Hil­fe beim Ver­las­sen der Lie­ge ab und ver­letzt sich dabei, muss er sich zu einem Drit­tel ein Mit­ver­schul­den anrech­nen las­sen. Mit die­ser Begrün­dung hat das Land­ge­richt Frank­furt am Main in

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Ver­let­zungs­ge­fahr im Krankenhaus

Im Kran­ken­haus hat sich ein Besu­cher auf die typi­schen Gege­ben­hei­ten eines Kran­ken­hau­ses ein­zu­stel­len und muss auf abge­stell­te Bet­ten, medi­zi­ni­sche Gerä­te und auf War­te­zo­nen mit Sitz­grup­pen ach­ten. Mit die­ser Begrün­dung hat das Land­ge­richt Köln in dem hier vor­lie­gen­den Fall die Scha­dens­er­satz­kla­ge abge­wie­sen. Hier hat­te sich die Klä­ge­rin wäh­rend eines Besuchs im

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Sportmuseum Läufer

Füh­rung im Sport­mu­se­um – mit Gelenkverletzung

Die Ver­kehrs­si­che­rungs­pflicht von Betrei­bern einer Sport­stät­te bezieht sich nicht dar­auf, die Sport­ler vor Gefah­ren zu schüt­zen, die typi­scher­wei­se mit der Aus­übung ihrer Sport­art ver­bun­den sind. Mit die­ser Begrün­dung hat das Ober­lan­des­ge­richt Köln in dem hier vor­lie­gen­den Fall einer Gelenk­ver­let­zung auf­grund einer Sorg­falts­pflicht­ver­let­zung die Haf­tung ver­neint. Gleich­zei­tig ist damit das Urteil des

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Weidezaun,Stacheldraht

Fahr­rad­fah­ren auf dem Feld­weg – und der Stacheldraht

Ein Rad­fah­rer muss grund­sätz­lich nicht mit einem quer über einen Feld­weg gespann­ten, unge­kenn­zeich­ne­ten Sta­chel­draht rech­nen. Es stellt des­halb kein Mit­ver­schul­den an einem Unfall dar, wenn er sei­ne Fahr­ge­schwin­dig­keit auf ein sol­ches Hin­der­nis nicht ein­stellt und des­halb zu spät davor bremst. In dem hier vom Bun­des­ge­richts­hof ent­schie­de­nen Streit­fall machen der geschädigte

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Auf dem Har­zer-Hexen-Stieg vom Baum getroffen

Betritt ein Wald­be­su­cher Wald­we­ge auf eige­ne Gefahr, kann er grund­sätz­lich nicht erwar­ten, dass der Wald­be­sit­zer Siche­rungs­maß­nah­men gegen wald­ty­pi­sche Gefah­ren ergreift. Mit wald­ty­pi­schen Gefah­ren hat man auch auf Wegen zu rech­nen. Mit die­ser Begrün­dung hat das Land­ge­richt Mag­de­burg in dem hier vor­lie­gen­den Fall die Kla­ge eines Man­nes auf Schmer­zens­geld abge­wie­sen. Nach

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Der her­ab­stür­zen­de Kletterer

Im Fall eines Klet­ter­un­falls besteht kein Anspruch auf Scha­dens­er­satz gegen eine sichern­de Per­son, die einen ande­ren Klet­te­rer gesi­chert hat, es sei denn, dass der sichern­den Per­son ein fahr­läs­si­ges Fehl­ver­hal­ten bewie­sen wer­den kann. Dage­gen hat die Betrei­be­rin der Klet­ter­hal­le ihre Ver­kehrs­si­che­rungs­pflicht dadurch ver­letzt, dass erkenn­bar war, dass auf­grund der räum­li­chen Enge

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Die graue Stra­ßen­ab­sperr­ket­te in der Dunkelheit

Ein Stra­ßen­bau­last­trä­ger ver­letzt sei­ne Ver­kehrs­si­che­rungs­pflicht, wenn nicht für eine aus­rei­chen­de Wahr­nehm­bar­keit einer Absperr­ket­te gesorgt wird. Mit die­ser Begrün­dung hat das Land­ge­richt Nürn­­berg-Fürth in dem hier vor­lie­gen­den Fall einer Kla­ge auf Scha­dens­er­satz teil­wei­se statt­ge­ge­ben und dem Klä­ger ein Mit­ver­schul­den von 50 % ange­rech­net. Im Okto­ber 2016 war der damals 8‑jährige Klä­ger mit

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Der defek­te Hand­lauf im U‑Bahnhof

Eine Ver­kehrs­si­che­rung, die jede Schä­di­gung aus­schließt, ist im prak­ti­schen Leben nicht erreich­bar.(…) Der Ver­kehrs­si­che­rungs­pflicht bezüg­lich eines U‑Bahnhofs und der dor­ti­gen Hand­läu­fe ist durch die Kon­trol­le des Bahn­hofs samt der dazu­ge­hö­ren­den Anla­gen drei Tage vor einem Unfall Genü­ge getan. Mit die­ser Begrün­dung hat das Amts­ge­richt Mün­chen in dem hier vor­lie­gen­den Fall die

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Ver­kehrs­si­che­rungs­pflich­ten im Hoteleingang

Wel­che Wir­kung hat das Auf­stel­len von Warn­schil­dern, die auf Rutsch­ge­fahr hin­wei­sen? Die­se Fra­ge stell­te sich aktu­ell dem Bun­des­ge­richts­hof: Anlass hier­für bot dem Bun­des­ge­richts­hof ein Ver­fah­ren, in dem der Rei­sen­de gegen das beklag­te Rei­se­un­ter­neh­men Ansprü­che auf­grund eines Unfalls gel­tend mach­te, der sich im Rah­men einer bei der Rei­se­ver­an­stal­te­rin gebuch­ten Pau­schal­rei­se nach

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Justizzentrum Bremen

Das zu hei­ße Bade­was­ser im Pfle­ge­heim – und die Haf­tung des Heimträgers

Ein Heim­be­woh­ner, der dem Heim­trä­ger zum Schutz sei­ner kör­per­li­chen Unver­sehrt­heit anver­traut ist, kann erwar­ten, dass der Heim­trä­ger ihn vor einer jeden­falls in einer DIN-Norm beschrie­be­nen Gefah­ren­la­ge schützt, wenn er selbst auf Grund kör­per­li­cher oder geis­ti­ger Ein­schrän­kun­gen nicht in der Lage ist, die Gefahr eigen­ver­ant­wort­lich zu erken­nen und ange­mes­sen auf sie

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Wohn­hei­men für geis­tig behin­der­te Men­schen – und die Schutzpflichten

Der Bun­des­ge­richts­hof hat die Schutz­pflich­ten eines Wohn­heims für Men­schen mit einer geis­ti­gen Behin­de­rung gegen­über sei­nen Bewoh­nern prä­zi­siert. Anlass hier­für bot ihm die Kla­ge einer 1969 gebo­re­nen Klä­ger, die seit März 2012 in einem sol­chen Wohn­heim wohnt. Sie ist geis­tig behin­dert (Pra­­der-Wil­­li-Syn­­­drom) und hat eine deut­li­che Intel­li­genz­min­de­rung. Mit ihrer Kla­ge nimmt sie

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Ver­kehrs­si­che­rungs­pflich­ten auf der Bau­stel­le – und die Haf­tung des Bauherrn

Nach der Recht­spre­chung des Bun­des­ge­richts­hofs ist auf einer Bau­stel­le pri­mär der ein­zel­ne Bau­un­ter­neh­mer ver­kehrs­si­che­rungs­pflich­tig. Die Unfall­ver­hü­tungs­vor­schrif­ten der Berufs­ge­nos­sen­schaf­ten, die die im kon­kre­ten Fall zu beach­ten­den Sorg­falts­pflich­ten durch Bestim­mun­gen über Sicher­heits­maß­nah­men kon­kre­ti­sie­ren, wen­den sich nur an ihn. Sie sol­len die Ver­si­cher­ten vor den typi­schen Gefähr­dun­gen des jewei­li­gen Gewer­bes schüt­zen. Die­sen Zweck

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Im Dun­keln auf der Treppe

Ein Ver­kehrs­si­che­rungs­pflich­ti­ger muss nicht alle denk­ba­ren Maß­nah­men tref­fen, um einen Unfall völ­lig aus­zu­schlie­ßen. Der Besu­cher einer Ver­an­stal­tung muss sich den Ver­hält­nis­sen anpas­sen und die Ver­kehrs­flä­chen so anneh­men, wie sie sich ihm erkenn­bar dar­stell­ten. Mit die­ser Begrün­dung hat das Ober­lan­des­ge­richt Olden­burg in dem hier vor­lie­gen­den Fall einer Frau, die auf einem

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Speed­way­ren­nen und die Verkehrssicherungspflicht

Ist ein bestimm­ter Unfall­ver­lauf bei einem Speed­way­ren­nen nicht ganz unge­wöhn­lich, hat der Ver­an­stal­ter alle erfor­der­li­chen Maß­nah­men zu ergrei­fen, damit ein sol­cher Unfall nicht ein­tritt. Je grö­ßer die Gefahr ist, des­to höher haben die Sicher­heits­an­for­de­run­gen zu sein. Mit die­ser Begrün­dung hat das Ober­lan­des­ge­richt Olden­burg in dem hier vor­lie­gen­den Fall eine Ver­let­zung der

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Ver­kehrs­si­che­rungs­pflich­ten beim Rosenmontagszug

Die Ver­kehrs­si­che­rungs­pflicht ver­pflich­tet grund­sätz­lich den­je­ni­gen, der eine Gefah­ren­la­ge schafft, die not­wen­di­gen und zumut­ba­ren Vor­keh­run­gen zu tref­fen, um eine Schä­di­gung ande­rer mög­lichst zu ver­hin­dern. Der Ver­kehrs­si­che­rungs­pflich­ti­ge ist aber nicht gehal­ten, für alle denk­ba­ren, ent­fernt lie­gen­den Mög­lich­kei­ten eines Scha­dens­ein­tritts Vor­sor­ge zu tref­fen. Es genü­gen die­je­ni­gen Vor­keh­run­gen, die nach den kon­kre­ten Umstän­den zur

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Verwaltungsgericht Köln / Finanzgericht Köln

Die Wer­be­an­la­ge an der Straße

An Stra­ßen auf­ge­stell­te Wer­be­an­la­gen erfül­len die Ver­kehrs­si­che­rungs­pflich­ten dann, wenn sie stand­si­cher auf­ge­stellt sind und die Ver­kehrs­teil­neh­mer weder ablen­ken noch behin­dern. Wei­ter­ge­hen­de Sicher­heits­vor­keh­run­gen zum Schutz stür­zen­der Krad­fah­rer müs­sen sie nicht auf­wei­sen. Mit die­ser Begrün­dung hat das Ober­lan­des­ge­richt Hamm in dem hier vor­lie­gen­den Fall das Scha­dens­er­satz­be­geh­ren eines gestürz­ten Krad­fah­rers ver­neint. Der seinerzeit

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Die Ver­kehrs­si­che­rungs­pflicht im Freibad

In der Frei­ga­be des Sprung­be­triebs von allen drei Sprun­ge­be­nen gleich­zei­tig in einem Frei­bad liegt dann eine Ver­let­zung der Ver­kehrs­si­che­rungs­pflicht, wenn die Orga­ni­sa­ti­on des Sprung­be­triebs den Sprin­gern selbst über­las­sen bleibt. Der Umstand, dass der ver­un­glück­te Bade­gast trotz der offen­kun­di­gen Gefähr­lich­keit am Sprung­be­trieb teil­ge­nom­men hat, kann zu einem Mit­ver­schul­den in Höhe von

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Computerarbeit

Der Ast auf dem Auto

Pri­vat­leu­te müs­sen bei den in ihrem Eigen­tum ste­hen­den Bäu­men nicht lau­fend, son­dern nur in ange­mes­se­nen zeit­li­chen Abstän­den eine äuße­re Sicht­prü­fung durch­füh­ren. Ist die Insta­bi­li­tät eines Bau­mes nur durch einen Baum­fach­mann erkenn­bar gewe­sen, liegt im Fall eines ein­ge­tre­te­nen Scha­dens kei­ne Ver­let­zung der Ver­kehrs­si­che­rungs­pflicht vor. So das Ober­lan­des­ge­richt Olden­burg in dem hier

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Der Unfall in der Waschstraße

Die Annah­me eines Anscheins­be­wei­ses dafür, dass Schä­den im Zusam­men­hang mit der Benut­zung einer Wasch­stra­ße auf eine Pflicht­ver­let­zung des Betrei­bers zurück­zu­füh­ren sind, ist restrik­tiv zu hand­ha­ben. Bei Hin­zu­tre­ten wei­te­rer Scha­dens­ur­sa­chen aus­ser­halb der Wasch­stra­ße, die jedoch mit dem Wasch­vor­gang in Zusam­men­hang ste­hen, gilt: je wei­ter ent­fernt vom eigent­li­chen Wasch­vor­gang – räum­lich, zeitlich

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Ver­kehrs­si­che­rungs­pflich­ten beim Rosenmontagszug

Die Ver­kehrs­si­che­rungs­pflicht ver­pflich­tet grund­sätz­lich den­je­ni­gen, der eine Gefah­ren­la­ge schafft, die not­wen­di­gen und zumut­ba­ren Vor­keh­run­gen zu tref­fen, um eine Schä­di­gung ande­rer mög­lichst zu ver­hin­dern. Der Ver­kehrs­si­che­rungs­pflich­ti­ge ist aber nicht gehal­ten, für alle denk­ba­ren, ent­fernt lie­gen­den Mög­lich­kei­ten eines Scha­dens­ein­tritts Vor­sor­ge zu tref­fen. Es genü­gen die­je­ni­gen Vor­keh­run­gen, die nach den kon­kre­ten Umstän­den zur

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Das Hoch­bett ohne Absturz­si­che­rung – als Reisemangel

Eine Absturz­si­che­rung bei Hoch­bet­ten dient nicht aus­schließ­lich dem Schutz vor dem Her­aus­fal­len im Schlaf. Sie soll viel­mehr auch bei sach­ge­mä­ßer Benut­zung im wachen Zustand wie bei­spiels­wei­se beim Ein- und Aus­stieg einen gewis­sen Schutz bie­ten. Ein anspruchs­min­dern­des Mit­ver­schul­den der Eltern wegen Ver­let­zung der Auf­sichts­pflicht (§ 1631 Abs. 1 BGB) ist nicht anzunehmen,

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