Die Kla­ge auf Auf­las­sung eines Grund­stücks – und der Streit­wert

Wird auf die Auf­las­sung eines Grund­stücks geklagt, ist für die Wert­fest­set­zung § 6 ZPO und damit der Ver­kehrs­wert des Grund­stücks maß­ge­bend. Hin­sicht­lich des kon­kre­ten Betra­ges geht das Gericht von den Anga­ben des Klä­gers in sei­ner Kla­ge­schrift aus, soweit die­se nicht in Fra­ge gestellt wer­den. Die von der Pro­zess­be­voll­mäch­tig­ten des Klä­gers spä­ter

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Zuge­winn­aus­gleich – und die Bewer­tung eines land­wirt­schaft­li­chen Betriebs

Las­ten auf dem gemäß § 1376 Abs. 4 BGB nach der Ertrags­wert­me­tho­de zu bewer­ten­den land­wirt­schaft­li­chen Betrieb Fremd­ver­bind­lich­kei­ten, ist bei der Ermitt­lung des Ertrags­werts nur die hier­auf ent­fal­len­de Zins­be­las­tung zu berück­sich­ti­gen. Der Nomi­nal­wert der Fremd­ver­bind­lich­kei­ten ist aller­dings bei der Ver­kehrs­wert­me­tho­de in Abzug zu brin­gen, die regel­mä­ßig im Rah­men des § 1376 Abs.

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Mak­ler­haf­tung – bei Fehl­ein­schät­zung des Ver­kehrs­werts

Nach der Recht­spre­chung des Bun­des­ge­richts­hofs soll der zu leis­ten­de Scha­dens­er­satz die Ver­mö­gens­la­ge her­stel­len, die bei pflicht­ge­mä­ßem Ver­hal­ten, das heißt bei kor­rek­ter Ermitt­lung des Grund­stücks­werts ein­ge­tre­ten wäre. Der Scha­dens­er­satz kann dabei ent­we­der dar­auf gerich­tet sein, den Geschä­dig­ten so zu stel­len, als hät­te er den Grund­stücks­kauf­ver­trag nicht geschlos­sen, oder dar­auf gestützt wer­den,

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Das Abriss­ge­bäu­de in der Ver­kehrs­wert­ermitt­lung nach dem Schuld­recht­an­pas­sungs­ge­sezt

Bei der Ver­kehrs­wert­ermitt­lung gemäß § 12 Abs. 3 Schuld­RAn­pG kommt der vom Grund­stücks­ei­gen­tü­mer beab­sich­tig­ten Nut­zung des vom Nut­zer errich­te­ten Bau­werks nach Rück­erhalt maß­geb­li­che Bedeu­tung zu. Daher fehlt es regel­mä­ßig an einer Ver­kehrs­wert­erhö­hung durch das Bau­werk, wenn der Grund­stücks­ei­gen­tü­mer des­sen Abriss und die Rena­tu­rie­rung des Grund­stücks plant. In dem­hier vom Bun­des­ge­richts­hof ent­schie­de­nen

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Ver­kehrs­wert­ermitt­lung für Ent­schä­di­gun­gen nach dem Schuld­recht­an­pas­sungs­ge­setz

Bei der Ver­kehrs­wert­ermitt­lung nach § 12 Abs. 3 Schuld­RAn­pG ist auch der Wert des Bau­werks zu berück­sich­ti­gen, soweit dem Grund­stücks­ei­gen­tü­mer im Hin­blick auf sei­ne Dis­po­si­ti­ons­frei­heit über die wei­te­re Grund­stücks­nut­zung hin­aus durch das Bau­werk ein tat­säch­lich für ihn rea­li­sier­ba­rer Wert zufließt. Da § 12 Abs. 1 und 3 Schuld­RAn­pG kei­ne Regeln ent­hält, wie die

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Ein­brin­gung von Grund­stü­cken zum Buch­wert

Bei der Ein­brin­gung eines Grund­stücks in eine Gesell­schaft darf auch dann nicht anstel­le des Grund­be­sitz­werts der Buch­wert ange­setzt wer­den, wenn die Gesell­schaft und das für die Steu­er­fest­set­zung zustän­di­ge FA dies ver­ein­ba­ren. Bei der Über­tra­gung des Grund­stücks auf die KG han­delt es sich um eine Ein­brin­gung, für die die Grund­er­werb­steu­er gemäß

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Das auf­fäl­li­ge Miss­ver­hält­nis zwi­schen Kauf­preis und Ver­kehrs­wert – und die Wert­ermitt­lung der Bank

Besteht zwi­schen dem Kauf­preis und dem Ver­kehrs­wert des Kauf­ge­gen­stands kein beson­ders gro­bes, son­dern ledig­lich ein auf­fäl­li­ges Miss­ver­hält­nis, führt der Umstand, dass der Käu­fer den Kauf­preis voll finan­ziert, für sich genom­men auch dann nicht zur Sit­ten­wid­rig­keit des Kauf­ver­tra­ges, wenn die finan­zie­ren­de Bank im eige­nen und im Inter­es­se der Sicher­heit des Ban­ken­sys­tems

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Schät­zung des Ver­kehrs­wer­tes des Akti­en­ei­gen­tums in Spruch­ver­fah­ren

Ergibt sich aus einem gericht­lich ein­ge­hol­ten Sach­ver­stän­di­gen­gut­ach­ten, dass die Pla­nung des Vor­stands nicht auf zutref­fen­den Infor­ma­tio­nen und dar­an ori­en­tier­ten, rea­lis­ti­schen Annah­men beruht oder nicht in sich wider­spruchs­frei ist und des­halb Plan­an­pas­sun­gen erfor­der­lich sind, kann das Gericht im Rah­men der Prü­fung, ob der Abfin­dungs­be­trag bei einem Squee­­ze-out ange­mes­sen ist, bei der

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Schät­zung des Ver­kehrs­wer­tes des Akti­en­ei­gen­tums im Spruch­ver­fah­ren

In Spruch­ver­fah­ren ist das Gericht im Rah­men sei­ner Schät­zung des Ver­kehrs­wer­tes des Akti­en­ei­gen­tums nicht gehal­ten, dar­über zu ent­schei­den, wel­che Metho­de der Unter­neh­mens­be­wer­tung und wel­che metho­di­sche Ein­zel­ent­schei­dung inner­halb einer Bewer­tungs­me­tho­de rich­tig sind. Viel­mehr kön­nen Grund­la­ge der Schät­zung des Anteils­werts durch das Gericht alle Wert­ermitt­lun­gen sein, die auf in der Wirt­schafts­wis­sen­schaft aner­kann­ten

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