Voraussetzungen eines Steuerstundungsmodells

Vor­aus­set­zun­gen eines Steu­er­stun­dungs­mo­dells

Die Anwen­dungs­re­ge­lung zu § 15b EStG (hier: § 52 Abs. 33a Satz 1 EStG) und die Fra­ge, ob im kon­kre­ten Fall die Ein­kunfts­quel­le als Steu­er­stun­dungs­mo­dell i.S. des § 15b Abs. 1 Satz 1 und Abs. 2 EStG ein­zu­ord­nen ist, sind anle­ger- bzw. gesell­schaf­ter­be­zo­gen zu prü­fen. Ein Steu­er­stun­dungs­mo­dell i.S. von § 15b Abs. 1 Satz 1 und

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Ungedeckte Daytrading-Geschäfte - und der steuerliche Verlustausgleich

Unge­deck­te Dayt­ra­ding-Geschäf­te – und der steu­er­li­che Ver­lust­aus­gleich

Ver­lus­te aus sog. ech­ten (unge­deck­ten) Day­t­ra­­ding-Geschäf­­ten (hier: mit Devi­sen) min­dern nach Maß­ga­be des § 15 Abs. 4 Satz 3 EStG (i.V.m. § 8 Abs. 1 KStG) die kör­per­schaft­steu­er­recht­li­che Bemes­sungs­grund­la­ge nicht. Nach der über § 8 Abs. 1 KStG für die Ermitt­lung des Ein­kom­mens einer GmbH anzu­wen­den­den Rege­lung des § 15 Abs. 4 Satz 1 EStG dür­fen die dort

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Private Veräußerungsverluste - und der vertikale Verlustausgleich

Pri­va­te Ver­äu­ße­rungs­ver­lus­te – und der ver­ti­ka­le Ver­lust­aus­gleich

Der Wort­laut des § 23 Abs. 3 Satz 6 (1999) bzw. Satz 8 (ab 2000) EStG schließt einen ver­ti­ka­len Ver­lust­aus­gleich zwi­schen pri­va­ten Ver­äu­ße­rungs­ver­lus­ten i.S. des § 23 Abs. 1 EStG und posi­ti­ven Ein­künf­ten aus ande­ren Ein­kunfts­ar­ten aus­drück­lich aus. Danach sind Ver­lus­te aus pri­va­ten Ver­äu­ße­rungs­ge­schäf­ten nur bis zur Höhe des Gewinns, den der

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Verlustausgleichsbeschränkung bei privaten Veräußerungsgeschäften

Ver­lust­aus­gleichs­be­schrän­kung bei pri­va­ten Ver­äu­ße­rungs­ge­schäf­ten

Die Besteue­rung der pri­va­ten Ver­­äu­­ße­­rungs- und Still­hal­ter­ge­schäf­te ver­stößt nach Ansicht des Bun­des­fi­nanz­hofs nicht gegen Art. 3 Abs. 1 GG und nicht gegen das objek­ti­ve oder sub­jek­ti­ve Net­to­prin­zip. Pri­va­te Ver­äu­ße­rungs­ge­schäf­te (§ 22 Nr. 2 EStG) sind gemäß § 23 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 (bzw. Nr. 1 Buchst. b im Streit­jahr 1996) EStG Ver­äu­ße­rungs­ge­schäf­te von Wirt­schafts­gü­tern, ins­be­son­de­re

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Steuerpflicht für Bestechungsgelder

Steu­er­pflicht für Bestechungs­gel­der

Dem Arbeit­neh­mer von einem Drit­ten gezahl­te Bestechungs­gel­der sind sons­ti­ge Ein­künf­te i.S. des § 22 Nr. 3 EStG. Die Her­aus­ga­be der Bestechungs­gel­der an den geschä­dig­ten Arbeit­ge­ber führt im Abfluss­zeit­punkt zu Wer­bungs­kos­ten bei den Ein­künf­ten aus § 22 Nr. 3 EStG. Die Ver­lust­aus­gleichs­be­schrän­kung des § 22 Nr. 3 Satz 3 EStG ist ver­fas­sungs­ge­mäß. Bei den dem

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Verluste aus Wertpapiergeschäften - und die vertikale Verlustausgleichsbeschränkung

Ver­lus­te aus Wert­pa­pier­ge­schäf­ten – und die ver­ti­ka­le Ver­lust­aus­gleichs­be­schrän­kung

Der Wort­laut des § 23 Abs. 3 Satz 8 EStG a.F. schließt einen sog. ver­ti­ka­len Ver­lust­aus­gleich zwi­schen pri­va­ten Ver­äu­ße­rungs­ver­lus­ten (i.S. des § 23 Abs. 1 EStG) und posi­ti­ven Ein­künf­ten aus ande­ren Ein­kunfts­ar­ten aus­drück­lich aus . Danach sind Ver­lus­te aus pri­va­ten Ver­äu­ße­rungs­ge­schäf­ten nur bis zur Höhe des Gewinns, den der Steu­er­pflich­ti­ge im glei­chen Kalen­der­jahr

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Optionen - Kombinationsgeschäfte - Termingeschäfte

Optio­nen – Kom­bi­na­ti­ons­ge­schäf­te – Ter­min­ge­schäf­te

Eine Opti­ons­ein­räu­mung ist auch bei Abschluss eines sog. Kom­bi­na­ti­ons­ge­schäfts kein Ter­min­ge­schäft. Pri­va­te Ver­äu­ße­rungs­ge­schäf­te (§ 22 Nr. 2 EStG) sind gemäß § 23 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 EStG Ver­äu­ße­rungs­ge­schäf­te von Wirt­schafts­gü­tern, ins­be­son­de­re bei Wert­pa­pie­ren, bei denen der Zeit­raum zwi­schen Anschaf­fung und Ver­äu­ße­rung nicht mehr als ein Jahr beträgt. Zu den Wirt­schafts­gü­tern, die Gegen­stand

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Verlustausgleichbeschränkung für Steuerstundungsmodelle

Ver­lust­aus­gleich­be­schrän­kung für Steu­er­stun­dungs­mo­del­le

Die Ver­lust­aus­gleich­be­schrän­kung für Steu­er­stun­dungs­mo­del­le in § 15b EStG ver­letzt nach Ansicht des Bun­des­fi­nanz­hofs nicht das ver­fas­sungs­recht­li­che Bestimmt­heits­ge­bot. § 15b EStG ist bezo­gen auf das Tat­be­stands­merk­mal einer "modell­haf­ten Gestal­tung" hin­rei­chend bestimmt. In sei­nem aktu­el­len Urteil hat der Bun­des­fi­nanz­hof damit erst­mals zu § 15b EStG ent­schie­den, wonach Ver­lus­te im Zusam­men­hang mit sog.

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