Beschwer im Ver­lus­t­rück­trags­jahr

Nach § 350 AO ist nur der­je­ni­ge befugt, Ein­spruch ein­zu­le­gen, der gel­tend macht, durch einen Ver­wal­tungs­akt (oder des­sen Unter­las­sung) beschwert zu sein. Der Ein­spruchs­füh­rer muss daher sub­stan­ti­iert und schlüs­sig dar­le­gen, der Bescheid beein­träch­ti­ge ein ihm zuste­hen­des Recht. Es reicht nicht aus, die Rechts­wid­rig­keit des Bescheids dar­zu­le­gen. Die Fest­set­zung der Kör­per­schaft­steu­er

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Weg­fall des zwei­jäh­ri­gen Ver­lus­t­rück­trags

§ 10d Abs. 1 EStG i.d.F. des StEntlG 1999/​2000/​2002 wirkt nicht in ver­fas­sungs­recht­lich erheb­li­cher Wei­se zurück, wenn danach Ver­lus­te aus dem Jahr 2000 ledig­lich in das Jahr 1999 zurück­ge­tra­gen wer­den kön­nen. Nach § 10d Abs. 1 Satz 1 EStG sind nega­ti­ve Ein­künf­te, die bei der Ermitt­lung des Gesamt­be­trags der Ein­künf­te nicht aus­ge­gli­chen wer­den

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Ver­lus­t­rück­trag bei Organ­schaft

Der letz­te vor­or­gan­schaft­li­che Ver­an­la­gungs­zeit­raum ist nicht als unmit­tel­bar vor­an­ge­gan­ge­ner Ver­an­la­gungs­zeit­raum i.S. des § 10d Abs. 1 Satz 1 EStG 1997 des ers­ten nach­or­gan­schaft­li­chen Ver­an­la­gungs­zeit­raums anzu­se­hen. Nach § 10d Abs. 1 Satz 1 EStG 1997 sind nega­ti­ve Ein­künf­te, die bei der Ermitt­lung des Gesamt­be­trags der Ein­künf­te nicht aus­ge­gli­chen wur­den, vom Gesamt­be­trag der Ein­künf­te "des unmit­tel­bar

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Rück­trag von nega­ti­ven Ein­künf­ten

Im Rah­men des nach § 10d EStG i.d.F. des StEntlG 1999/​2000/​2002 zu beur­tei­len­den Rück­trags eines 1999 erziel­ten Ver­lus­tes in den Ver­an­la­gungs­zeit­raum 1998 ist § 2 Abs. 3 EStG i.d.F. des StEntlG 1999/​2000/​2002 nicht anzu­wen­den (ent­ge­gen R 115 Abs. 6 EStR 1999), hat der Bun­des­fi­nanz­hof nun­mehr ent­schie­den. Dabei ist Vor­aus­set­zung für einen Rück­trag von nega­ti­ven

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Die "quel­len­be­zo­ge­ne Min­dest­be­steue­rung" und der Bun­des­fi­nanz­hof

Wenn der Bun­des­fi­nanz­hof eine Pres­se­mit­tei­lung mit der Über­schrift "BFH wen­det nahe­zu unver­ständ­li­che Rege­lung zur Min­dest­be­steue­rung nach erfolg­lo­ser Vor­la­ge an das BVerfG an" ver­sieht, kann man erah­nen, dass die Mün­che­ner Bun­des­rich­ter mit ihren Karls­ru­her Ver­fas­sungs­kol­le­gen hadern. Und wenn sich in dem dazu gehö­ri­gen Urteil dann noch die Aus­sa­ge fin­det Auf die

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Ver­lus­t­rück­trag aus einem ver­jähr­ten Ver­lust­ent­ste­hungs­jahr

Im Ver­lust­ent­ste­hungs­jahr nicht aus­ge­gli­che­ne Ver­lus­te sind in einen vor­an­ge­gan­ge­nen, nicht fest­set­zungs­ver­jähr­ten Ver­an­la­gungs­zeit­raum auch dann zurück­zu­tra­gen, wenn für das Ver­lust­ent­ste­hungs­jahr selbst bereits Fest­set­zungs­ver­jäh­rung ein­ge­tre­ten ist. Der Ver­lus­t­rück­trag nach § 10d Abs. 1 Satz 1 EStG schei­tert nicht dar­an, dass für den Ver­an­la­gungs­zeit­raum der Ver­lust­ent­ste­hung bereits Fest­set­zungs­ver­jäh­rung ein­ge­tre­ten ist. Der Ver­lus­t­rück­trag ist unab­hän­gig von

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Kein Ver­lus­t­rück­trag?

Der Antrag, ganz oder teil­wei­se von einem Ver­lus­t­rück­trag abzu­se­hen, kann nur bis zum Ein­tritt der Bestands­kraft des Bescheids über die geson­der­te Fest­stel­lung des zum Schluss des Ver­lust­ent­ste­hungs­jah­res ver­blei­ben­den Ver­lust­vor­trags geän­dert oder wider­ru­fen wer­den.

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