Nega­ti­ve Zwi­schen­ge­win­ne beim Ren­ten­fonds

Nega­ti­ve Zwi­schen­ge­win­ne stel­len grund­sätz­lich kei­ne Ver­lus­te i.S. des § 15b Abs. 1 EStG dar . § 20 Abs. 2b Satz 2 EStG kann nicht dahin ver­stan­den wer­den, dass ein vor­ge­fer­tig­tes Kon­zept i.S. des § 15b Abs. 2 Satz 2 EStG stets dann vor­liegt, wenn sich ein Ver­lust im Rah­men der Anwen­dung des pro­gres­si­ven Steu­er­sat­zes

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Akti­en­ver­äu­ße­run­gen – und die Ver­lust­be­rück­sich­ti­gung

Eine Ver­äu­ße­rung i.S. des § 20 Abs. 2 Satz 1 Nr. 1 EStG ist weder von der Höhe der Gegen­leis­tung noch von der Höhe der anfal­len­den Ver­äu­ße­rungs­kos­ten abhän­gig . Es steht grund­sätz­lich im Belie­ben des Steu­er­pflich­ti­gen, ob, wann und mit wel­chem Ertrag er Wert­pa­pie­re erwirbt und wie­der ver­äu­ßert . Dadurch macht der Steu­er­pflich­ti­ge

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Ver­äu­ße­rung einer fonds­ge­bun­de­nen Lebens­ver­si­che­rung – und die steu­er­li­che Berück­sich­ti­gung der Ver­lus­te

Die mit der Abgel­tungs­teu­er als Sche­du­le ein­ge­führ­ten Beson­der­hei­ten der Ein­künf­te aus Kapi­tal­ver­mö­gen (§ 20 EStG) bedin­gen eine tat­säch­li­che Ver­mu­tung der Ein­künf­te­er­zie­lungs­ab­sicht. Sie gilt auch hin­sicht­lich von Ver­lus­ten aus der Ver­äu­ße­rung einer Lebens­ver­si­che­rung. Die Nicht­be­rück­sich­ti­gung des Ver­lusts des Klä­gers aus der Ver­äu­ße­rung der Ansprü­che aus der fonds­ge­bun­de­nen Lebens­ver­si­che­rung wegen feh­len­der Ein­künf­te­er­zie­lungs­ab­sicht

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Nega­ti­ves Ein­kom­men – und die The­sau­rie­rungs­be­güns­ti­gung

Die The­sau­rie­rungs­be­güns­ti­gung des § 34a EStG kann nicht in Anspruch genom­men wer­den, wenn zwar begüns­ti­gungs­fä­hi­ge Ein­künf­te vor­han­den sind, das zu ver­steu­ern­de Ein­kom­men aber nega­tiv ist. Dies folgt zwar nicht schon aus dem Wort­laut des § 34a Abs. 1 Satz 1 EStG, der in Bezug auf die hier zu ent­schei­den­de Fra­ge neu­tral ist.

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Aus­gleichs­fä­hi­ger Ver­lust auf­grund vor­ge­zo­ge­ner Ein­la­ge in die Kom­man­dit­ge­sell­schaft

Als Ein­la­ge i.S. der bis zum Inkraft­tre­ten des § 15a Abs. 1a EStG gel­ten­den Recht­spre­chungs­grund­sät­ze zur "vor­ge­zo­ge­nen Ein­la­ge" kom­men nur Leis­tun­gen des Kom­man­di­tis­ten in das Gesamt­hands­ver­mö­gen in Betracht. Gemäß § 15a Abs. 4 Satz 1 EStG ist der nach Abs. 1 der Vor­schrift nicht aus­­gleichs- oder abzugs­fä­hi­ge Ver­lust eines Kom­man­di­tis­ten, ver­min­dert um die

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Die Kla­ge gegen den Ver­lust­fest­stel­lungs­be­scheid

Nach der Recht­spre­chung des Bun­des­fi­nanz­hofs ist die Kla­ge gegen einen Ver­lust­fest­stel­lungs­be­scheid, mit der ein nied­ri­ge­rer Ver­lust gel­tend gemacht wird, als von der Finanz­be­hör­de fest­ge­stellt, unzu­läs­sig , weil dem Steu­er­pflich­ti­gen durch die Fest­stel­lung eines zu hohen Ver­lusts kein Nach­teil ent­steht. Ent­spre­chen­des muss für den Bescheid über die Fest­stel­lung eines ver­blei­ben­den Ver­lust­ab­zugs

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Aus­gleichs­zah­lun­gen an außen ste­hen­de Anteils­eig­ner

In sei­nem – ver­tritt der Bun­des­fi­nanz­hof die Auf­fas­sung, dass eine Ver­ein­ba­rung von Aus­gleichs­zah­lun­gen des beherr­schen­den Unter­neh­mens an einen außen ste­hen­den Aktio­när der beherrsch­ten Gesell­schaft der steu­er­recht­li­chen Aner­ken­nung eines Gewinn­ab­füh­rungs­ver­tra­ges ent­ge­gen­steht, wenn neben einem bestimm­ten Fest­be­trag ein zusätz­li­cher Aus­gleich in jener Höhe ver­ein­bart wird, um die der hypo­the­ti­sche Gewinn­an­spruch des Außen­ste­hen­den

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Aus­gleichs­zah­lun­gen an außen­ste­hen­de Aktio­nä­re in der Organ­schaft

Die Ver­ein­ba­rung von Aus­gleichs­zah­lun­gen des beherr­schen­den Unter­neh­mens an einen außen­ste­hen­den Aktio­när der beherrsch­ten Gesell­schaft steht der kör­per­schaft­steu­er­recht­li­chen Aner­ken­nung eines Gewinn­ab­füh­rungs­ver­tra­ges ent­ge­gen, wenn neben einem bestimm­ten Fest­be­trag ein zusätz­li­cher Aus­gleich in jener Höhe ver­ein­bart wird, um die der hypo­the­ti­sche Gewinn­an­spruch des Außen­ste­hen­den ohne die Gewinn­ab­füh­rung den Fest­be­trag über­stei­gen wür­de. Die Ände­rung

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Ver­lust­über­trag bei Mehr­müt­ter­or­gan­schaft

Zu den durch das Gesetz zur Fort­ent­wick­lung des Unter­neh­mens­steu­er­rechts (Unt­StFG) ge­schaf­fe­nen ge­setz­li­chen Re­ge­lun­gen zur sog. Mehr­müt­ter­or­gan­schaft urteil­te der Bun­des­fi­nanz­hof im März 2006, dass die­se ver­fas­sungs­ge­mäß sind und nicht gegen das aus dem Rechts­staats­prin­zip (Art. 20 Abs. 3 GG) ab­ge­lei­te­te Rück­wir­kungs­ver­bot ver­sto­ßen. Die hier­ge­gen von der vor dem Bun­des­fi­nanz­hof unter­le­ge­nen Klä­ge­rin ein­ge­leg­te

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