Zeit­punkt der Ver­lust­zu­rech­nung bei einem stil­len Gesell­schaf­ter

Ver­lust­an­tei­le eines typisch stil­len Gesell­schaf­ters dür­fen steu­er­recht­lich erst dann als Wer­bungs­kos­ten bei sei­nen Ein­künf­ten aus Kapi­tal­ver­mö­gen abge­zo­gen wer­den, wenn der Geschäfts­in­ha­ber den Jah­res­ab­schluss fest­ge­stellt hat und der Ver­lust­an­teil des stil­len Gesell­schaf­ters berech­net und –im Regel­fall– auch von sei­ner Ein­la­ge abge­bucht wor­den ist.

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Vor­ge­zo­ge­ne Ein­la­gen eines aty­pisch stil­len Gesell­schaf­ters

Auch Ein­la­gen eines aty­pisch stil­len Gesell­schaf­ters, die er zum Aus­gleich sei­nes nega­ti­ven Kapi­tal­kon­tos geleis­tet hat und die nicht durch aus­gleichs­fä­hi­ge Ver­lus­te ver­braucht wur­den (sog. vor­ge­zo­ge­ne Ein­la­gen), sind, so der Bun­des­fi­nanz­hof in einer jetzt ver­öf­fent­lich­ten Ent­schei­dung, geeig­net, die Ver­lus­te spä­te­rer Wirt­schafts­jah­re als aus­gleichs­fä­hig zu qua­li­fi­zie­ren.

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Ent­las­tungs­be­trag ohne Ver­lust­aus­gleichs­be­gren­zung

Eine antei­li­ge Ver­lust­ver­rech­nung gemäß § 2 Abs. 3 Satz 4 EStG ist nach dem aus­drück­li­chen Wort­laut des § 32c Abs. 2 EStG bei Ermitt­lung der gewerb­li­chen Ein­künf­te nicht vor­ge­se­hen. Der auf gewerb­li­che Ein­künf­te ent­fal­len­de Anteil am zu ver­steu­ern­den Ein­kom­men (gewerb­li­cher Anteil) bemisst sich nach dem Ver­hält­nis der gewerb­li­chen Ein­künf­te nach § 32c Abs. 2 EStG

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Gewer­be­ver­lust und Gesell­schaf­ter

Der vor­trags­fä­hi­ge Gewer­be­ver­lust i.S. von § 10a GewStG ist bei Gesell­schaf­ter­wech­sel in einer Per­so­nen­ge­sell­schaft nach einem jetzt ver­öf­fent­lich­ten Urteil des Bun­des­fi­nanz­hofs mit­un­ter­neh­mer­be­zo­gen zu ermit­teln. Hier­für sind die Gewer­be­er­trä­ge des Anrech­nungs­jah­res und die Fehl­be­trä­ge des Ver­lust­ent­ste­hungs­jah­res nach dem Gewinn­ver­tei­lungs­schlüs­sel und unter Berück­sich­ti­gung von Son­der­be­triebs­ein­nah­men und ‑aus­ga­ben den Mit­un­ter­neh­mern zuzu­ord­nen. Das Merk­mal

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Grenz­über­schrei­ten­de Ver­lust­ver­rech­nung

Die EU-Mit­­­glie­­der kön­nen den EU-weit und damit grenz­über­schrei­tend agie­ren­den Kon­zer­nen nicht gene­rell ver­bie­ten, Ver­lus­te ihrer Aus­lands­töch­ter in der Hei­mat anzu­rech­nen, der­ar­ti­ge pau­scha­len Ver­bo­te sind mit EU-Recht nicht ver­ein­bar, urteil­te jetzt der Euro­päi­sche Gerichts­hof.

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