Vorsorgevollmacht - und das Musterformular des Bundesjustizministeriums

Vor­sor­ge­voll­macht – und das Mus­ter­for­mu­lar des Bun­des­jus­tiz­mi­nis­te­ri­ums

Wie der Bun­des­ge­richts­hof bereits ent­schie­den hat1, ist bei Ver­wen­dung des vom Bun­des­mi­nis­te­ri­um der Jus­tiz bereit­ge­stell­ten Mus­ter­for­mu­lars mit der Beja­hung des Punk­tes "Sie darf mein Ver­mö­gen ver­wal­ten und hier­bei alle Rechts­hand­lun­gen und Rechts­ge­schäf­te im In- und Aus­land vor­neh­men, Erklä­run­gen aller Art abge­ben und ent­ge­gen­neh­men sowie Anträ­ge stel­len, abän­dern, zurück­neh­men" grund­sätz­lich eine

Lesen
Vermögenssorge - und die Erforderlichkeit einer Betreuung

Ver­mö­gens­sor­ge – und die Erfor­der­lich­keit einer Betreu­ung

Auch im Bereich der Ver­mö­gens­sor­ge kann die Erfor­der­lich­keit der Betreu­ung nicht allein mit der sub­jek­ti­ven Unfä­hig­keit des Betreu­ten begrün­det wer­den, sei­ne dies­be­züg­li­chen Ange­le­gen­hei­ten selbst zu regeln; viel­mehr muss auf­grund kon­kre­ter tatrich­ter­li­cher Fest­stel­lun­gen die gegen­wär­ti­ge Gefahr begrün­det sein, dass der Betreu­te einen Scha­den erlei­det, wenn man ihm die Erle­di­gung sei­ner ver­mö­gens­recht­li­chen

Lesen
Betreuung zur Vertretung in behördlichen und gerichtlichen Verfahren

Betreu­ung zur Ver­tre­tung in behörd­li­chen und gericht­li­chen Ver­fah­ren

Mit der Ein­rich­tung einer Betreu­ung mit dem Auf­ga­ben­kreis der Ver­tre­tung in behörd­li­chen und gericht­li­chen Ver­fah­ren hat­te sich aktu­ell der Bun­des­ge­richts­hof zu befas­sen: Soweit mit der Bestim­mung eines sol­chen Auf­ga­ben­krei­ses der "Ver­tre­tung gegen­über Behör­den, Ver­si­che­run­gen, Ren­­ten- und Sozi­al­leis­tungs­trä­gern" sowie der "Ver­tre­tung in gericht­li­chen Ver­fah­ren" nicht ledig­lich eine an sich ent­behr­li­che, aber

Lesen
Der Betreuer und die Vermögenssorge

Der Betreu­er und die Ver­mö­gens­sor­ge

Es han­delt sich nicht um eine Erwei­te­rung des Ein­wil­li­gungs­vor­be­halts, wenn ein Ein­wil­li­gungs­vor­be­halt wie­der ange­ord­net wird, nach­dem ein zuvor bestehen­der (ande­rer) Ein­wil­li­gungs­vor­be­halt bereits auf­ge­ho­ben wor­den war. Viel­mehr han­delt es sich dann um eine erneu­te Anord­nung, so dass die §§ 278, 280 FamFG unmit­tel­bar anzu­wen­den sind; § 293 Abs. 2 FamFG fin­det in

Lesen
Bargeldverwaltung für die Heimbewohner

Bar­geld­ver­wal­tung für die Heim­be­woh­ner

Zur Fra­ge, unter wel­chen Vor­aus­set­zun­gen ein Heim­trä­ger ver­pflich­tet ist, die sei­nem geis­tig behin­der­ten Bewoh­ner bewil­lig­ten Bar­be­trä­ge zur per­sön­li­chen Ver­fü­gung (§ 35 Abs. 2 Satz 1 SGB XII) zu ver­wal­ten, wenn die­ser neben dem Lebens­un­ter­halt in Ein­rich­tun­gen Ein­glie­de­rungs­hil­fe für behin­der­te Men­schen in Form der Leis­tun­gen zur Teil­ha­be am Leben in der Gemein­schaft oder

Lesen
Das Sparbuch der Tochter

Das Spar­buch der Toch­ter

Von einem Spar­buch kann im Regel­fall – inner­halb gewis­ser Gren­zen – jeder­mann ein Gut­ha­ben abhe­ben, solan­ge er das Spar­buch der Bank vor­le­gen kann. Nur weil die Bank aber an den­je­ni­gen aus­zah­len muss, der im Besitz des Spar­buchs ist, heißt das nicht, dass der Besit­zer immer frei über das Geld ver­fü­gen

Lesen